Beiträge von soleil

    Hallo Aperger


    Drei Minuten sind wahrscheinlich schon etwas kurz. Verstümmelte Treads, weil vereinzelt Mitglieder ihre Beiträge wieder ganz gelöscht haben, wollen wir aber nicht mehr. Ich finde deinen Vorschlag gut.


    grüsse


    soleil

    Hallo querdenkender

    Ich hatte das Glück das ich egoFM ein Interview über Autismus und die Medienaffäre geben dürfte. Wer also mal reinhören will kann das hier tun!

    Ich habe mir heute das Interview in Ruhe angehört. Respekt, du verfügst über eine sehr präzise Rhetorik und erklärst Zusammenhänge sehr verständlich. Danke! Das Hören des Interview kann ich nur weiterempfehlen; besonders auch interessierten Besuchern unserer Forums, die einfach mal wissen möchten, was es denn nun auf sich hat, mit dem AS, das da ungewollt in die Schlagzeilen gekommen ist.


    übrigens: Herzliche Gratulation nachträgliche zum Goldenen Blogger des Jahres 2012.


    grüsse


    soleil

    Kaum ein Konzept der modernen Psychologie ist in unserer Kultur so fest verankert wie das der Intelligenz. Auf kaum einem Gebiet der Psychologie ist mehr Geld und Zeit in die wissenschaftliche Forschung geflossen. Die Bevölkerung, die Unternehmen, das Militär, die Politiker drängen darauf, mehr über Intelligenz zu erfahren. Dementsprechend üppig sind hier die Budgets der Forschenden. Was ihr dazu "meint", "glaubt" oder "findet" ändert nichts an der Wirklichkeit. Und auch hier gilt: Die Instrumente, mit denen man Intelligenz "messen" kann, sind sicher nicht der Weisheit letzter Schluss. Wir nutzen sie nur solange, bis wir was besseres haben.

    Danke für diese Feststellung: Die "Intelligenz" ist eine fester Begriff in der Diagnostischen Psychologie und bestens verankert mit verschiedenen Tests....die laufend angepasst werden. Der HAWIK beispielsweise gibt nebst einem Gesamt IQ auch Aufschluss über die verschiedenen Untertest. Dies sind oft aufschlussreicher als der Gesamtdurchschnitt! Zum HAWIK bezüglich Differenzialdiagnostik von AS gibt es eine aufschlussreiche Studie.


    Eine spannendes Buch könnte ich zum Thema noch empfehlen:


    Lernen macht intelligent : Warum Begabung befördert werden muss
    (A.Neubauer, E. Stern)


    grüsse



    soleil

    Hallo Querdenkender


    Dein aktueller Blog gefällt mir sehr!! Danke, das sollten wirklich die entsprechenden Journalisten lesen! Regelmässig bei solch schlimmen Ereignissen werden mögliche Täter mit Autismus in Zusammenhang gebracht. Meine These wäre eher das Gegenteil: Gäbe es auf unserer Welt mehr Autismus-Betroffene, wäre diese wohl friedlicher, im Sinne von weniger Macht(spiele) - Krieg - Verletzungen.


    Ich weigere mich deshalb auch regelmässig, in unserer News solche Artikel einzufügen....obwohl gerade in den letzen zwei Tagen genügend eingetroffen sind.


    Grüsse an Knecht Ruprecht


    soleil

    Hallo Querdenker


    Gratulation zur Nomination des"Goldenen Blogger 2012", ich drücke dir die Daumen! Ich lese deine Artikel sehr gerne, schön, dass du sie hier verlinkst!


    grüsse


    soleil


    P.S.
    Zu deinem aktuellen Artikel Forschung:
    Ich finde die neurophysiologischen und neuroanatomischen Erkenntnisse rund um die Autismusforschung schon spannend. Das Ziel dieser Forschung sollte aber Wissen und Verstehen sein, nicht partout ändern/heilen von Autismus.

    Hallo zusammen:


    Ein weiterer Buchtipp:


    Der Beste Tag meines Lebens


    (sb) - Als Vierzehnjähriger an einer amerikanischen Highschool
    hat man es an sich schon nicht gerade leicht. Doch Colin Fischer hat es
    noch viel schwerer, denn er hat das Asperger-Syndrom, eine leichte Form
    von Autismus. Gesichter lesen, Stimmungen deuten, Ironie und rhetorische
    Fragen erkennen und Gefühle begreifen - all das fällt ihm schwer.




    [Blockierte Grafik: http://www.dtoday.de/cms_media…g_meines_lebens_roman.jpg]
    [Blockierte Grafik: http://www.dtoday.de/pu_dtoday/images/zoom.png]


    Der beste Tag meines Lebens von Zack Stentz & Ashley Miller: http://www.dtoday.de/startseit…-Lebens-_arid,187521.html
    grüsse
    soleil

    Ich möchte den folgenden Artikel für einmal nicht einfach bei den News einfügen. Ich finde den Artikel in zweifacher Beziehung sehr interessant und lesenwert: einerseits sehr persönlich und gut geschildertes AS anhand eines jungen Mannes - anderseits gut aufbereitete Informationen zu den Neuerungen, die die DSM-V bringt. DSM-V wird Auswirkungen auf eine Abklärung / Diagnosestellung beim autistischen Spektrum haben. Das AS wird nicht mehr eigenständig aufgeführt.


    Ein paar Ausschnitte:


    ...ich empfehle aber den ganzen Artikel zu lesen.
    http://www.faz.net/aktuell/wis…ehn-heissen-11847404.html


    grüsse
    soleil

    Liebe Ylania


    Auch von mir: Happy Birthday! :geburtstag:
    ....was läuft denn so ein einer Pyjama-Party?
    Erzähl mir mal davon! Bald sind ja die langen Ferien.


    Viele Grüsse


    soleil

    Hallo Plain


    :danke: ... auch für das "Fortbildungsvideo"! Dieses Forum wird einfach einmalig gewartet!



    grüsse



    soleil

    Herzliche Gratulation zur bestandenen Diplomarbeit!


    Schön, dass das Forum auch für sowas hilfreich sein kann. Mit solchen Arbeiten wird sachliche Aufklärung betrieben, was für AS Betroffnen immer wieder wichtig ist.
    Ich arbeite im heilpädagogischen Bereich an der Primarschule und wäre an deiner Arbeit auch von daher sehr interessiert.


    Vielen Dank jetzt schon fürs Lesen dürfen.
    grüsse


    soleil

    Das ZDF zeigt morgen, Dienstag 12. März 2012 um 20:15, einen Dokumentarfilm zum Thema Autismus:


    Die Schauspielerin Sandrine Bonnaire, ein Star des französischen Kinos, gibt in ihrem Regiedebüt Einblicke in das Leben ihrer Schwester Sabine, einer Autistin. Sabine war als junge Frau talentiert, vital und wissbegierig, zeigte aber ein sozial abweichendes Verhalten, weswegen sie nicht in eine normale Schule gehen konnte. Ihre Form des Autismus wurde nicht erkannt, und als sie autoaggressiv wurde, konnte die Familie die Betreuung nicht mehr alleine leisten. Sabine kam in eine psychiatrische Anstalt, wo sie fünf Jahre lang mit Medikamenten behandelt wurde. In dieser Zeit nahm sie extrem zu, verlor durch die Nebenwirkungen der Medikamente geistige Fähigkeiten und wurde lethargisch.


    Schließlich fand Sandrine für ihre Schwester eine neue Einrichtung, in der den Patienten bei reduzierter Medikamentendosis mehr Initiative eingeräumt wird. Langsam erholt sich Sabine und zeigt wieder Interesse an ihrer Umwelt. Anhand einer unmittelbaren Erfahrung in ihrer eigenen Familie griff Sandine Bonnaire in ihrem ersten Film als Regisseurin ein gesamtgesellschaftliches Thema auf: die Auswirkung falscher Behandlung von geistig behinderten Menschen in psychiatrischen Anstalten. Dafür begleitete die Schauspielerin ihre inzwischen 38-jährige Schwester in dem neuen Heim mit der Kamera. Den Alltagsaufnahmen stellt sie Videoaufzeichnungen aus verschiedenen Phasen von Sabines Leben gegenüber. Am schockierendsten ist der Kontrast zwischen der jungen, lebendigen und der knapp 30-jährigen, übergewichtigen und apathischen Sabine kurz nach der Entlassung aus der Psychiatrie. Aber der Film macht auch deutlich, welche Chance Sabine hat, sich wieder zu erholen. Bonnaire zeigt Sabines Schicksal sowie die Hilflosigkeit ihrer Familie mit aller Schonungslosigkeit, aber auch mit außerordentlicher Liebe. Der Fall der psychisch Kranken offenbart nicht zuletzt das Versagen der Institution Psychiatrie und einer Gesundheitspolitik, die die Kranken und ihre Angehörigen weitgehend im Stich lässt.