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SavAntin

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1

Freitag, 4. April 2014, 01:09

Brauche dringend PC-Hilfe - Schwarzer Bildschirm vorm Booten.

Hallo,
ich frage hier mal nach, in der Hoffnung, jemand kennt das Problem und hat eine Lösung dafuer.

Mein PC:
AMD Phenom 9950
GF 9800 GTX
6 GB DDR2-800
MB: Asrock K10N780SLIX-Wifi
Hitachi-HD 1TB

Ich installierte vor 3 Tagen Windows 7 komplett neu. Da funktionierte alles bis auf das Setup, dass extrem lange zum Laden brauchte. Jetzt vorhin machte ich noch mal diverse Windowsupdates ehe nun nach einem Neustart nicht mal mehr das Windows-Bootlogo erscheint.

Direkt nachdem das Bios alle Laufwerke geladen hat, kommt nur noch ein schwarzer Bildschirm mit einem blinkenden Textkursor oben links in der Ecke. Zudem flackert das Bild dabei im Sekundentakt. Das ist zwar vorher auch da gewesen, aber nach 3-4 mal "Monitorblinken" bootete Win7.

Ich habe im Bios bereits die Standardeinstellungen geladen, wie auch testweise einen Ram ausgebaut und ebenso eine Festplatte und 2 DVD-Laufwerke vom Strom genommen.

Ich denke es liegt nicht an der Hardware, denn das Mini-WinXP, das ich über CD startete, geht ja soweit.

Weiteres Problem ist, dass ich jetzt mich nirgends in Technikforen anmelden kann, da ich die Logindaten verschlüsselt auf der Platte habe, auf die ich mit diesem Mini-XP nicht zugreifen kann. Weiß ich eben nicht mehr auswendig...

Hilfe wäre jetzt echt gut, da ich über google auch nichts dazu finde.

Gruß
Sav

PS: Hoffe die Zeichenanzahl passt, da ich mit dem MiniXP offenbar kein Java habe.
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SavAntin« (4. April 2014, 01:11)


2

Freitag, 4. April 2014, 08:37

Für mich ist klar, dass weder Mainboard noch CD-Laufwerk, Bildschirm oder das Memory defekt sind.

Die Möglichkeit eines Defekts auf der Harddisk, korrupte essentielle Dateien kann ich nebst einem Softwarefehler nicht ausschliessen.
Eine Festplattenanalyse könnte helfen, Datenkorruption oder Harddisk-Defekte zu finden oder auszuschliessen

Tirant

Homo sapiens spergensis

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3

Freitag, 4. April 2014, 12:25

Probier doch mal ein Live-System mit Linux und schau, ob dieselben Probleme nochmals auftauchen.

4

Samstag, 5. April 2014, 17:01

Falls der PC soweit kommt, versuche mal Windows im abgesicherten Modus zu starten via F8
Plain

SavAntin

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5

Sonntag, 6. April 2014, 03:34

Das Problem habe ich nun gelöst. Ich steckte zuerst dieses Terratec G3 (Gerät zur Digitalisierung von analogem Filmmaterial) vom USB-Port ab, was ich vorher in Windows 7 noch installiert hatte und am USB-Port stecken ließ. Daraufhin bootete wieder ein Win 7, aber das falsche; das, was ich noch auf der ehemaligen RAID-Zweitplatte hatte, bis ich dem RAID-System wieder abschwor, da dies ständig Fehler machte, sogar einmal einen Fehler, welcher fast mein ganzes Dateisystem mit allen Daten darauf geschrottetet hätte (Partitionstabelle und MBR wurde massiv beschädigt). Obwohl ich diese Platte sowohl im Bootmenü des Bios komplett rausnahm und ebenso die ganze Platte auf "Disabled" stellte, bootete der PC immer noch von dieser Platte. Daher nahm ich sie komplett vom Strom. Nun bootete das richtige Windows wieder. Dabei kam die Fehlermeldung, dass die Dateien für den Systemstart beschädigt seien. Diese reparierte ich dann mit der Reparaturfunktion der Win7-Installations-DVD. Dann bootete das richtige Win7 wieder wie gewohnt.

Für mich ist klar, dass weder Mainboard noch CD-Laufwerk, Bildschirm oder das Memory defekt sind.
Meiner aktuellen Vermutung nach liegt ein Defekt des Arbeitsspeichers vor. Vermutlich der zweite Baustein der selben Firma des Bausteins, der vor einiger Zeit vollkommen defekt wurde, so dass ich ihn ausbauen musste, damit überhaupt noch das Bios geladen wird. Weiters kann zusätzlich auch das Mainboard einen Defekt in der Weiterleitung und Verarbeitung für memory-relevante Informationen aufweisen.

Die Grafikkarte ist entgegen meiner früheren Ansicht in Ordnung, da ich mir kürzlich eine neue kaufte, die alten "typischen" Probleme aber blieben. Typische Probleme sind vor allem Bildartifakte und häufige Crashes des Videotreibers bei der Videowiedergabe (z.B. über Youtube); ebenso hing sich das System bei andauender Videowiedergabe gerne mal komplett auf (Systemfreezing, wobei nur noch der Mauskursor sich bewegte, aber das System auf keine Eingabebefehle mehr reagierte (Festplatte arbeite dann auch kein bisschen mehr.)). Da gerade die Artefakte nun extremst zunahmen, habe ich kurzerhand die Timings des Arbeitsspeicher erhöht. Von CL5-5-5-15 ging ich nun auf CL6-6-6-16. Seit dieser Umstellung bilden sich keine Artefakte mehr und das System läuft insgesamt bis jetzt deutlich stabiler.

Ich bin nun der Ansicht, dass dieser eine Rambaustein des besagten Hersteller nun ebenso bereits fehlerhaft arbeitet. Sobald das System über 4GB Ram nutzt, wird auf diesem fehlerhaften geschrieben, da dieser im 3. Steckplatz steckt, und eben die letzten 2GB Speicher im System abdeckt. Vermutlich hat dieser zuletzt nach dem letzten Win7-Update die Bootdateien von Win7 beschädigt und ebenso die Treiber des USB-Ports.

Da ich zuvor längere Zeit nur noch die "guten" 4GB nutzte, was zwar immer zu wenig war, da ramlastige Programme zwangsweise von Win7 beendet werden mussten, jedoch das System selbst in dieser Zeit völlig stabil lief, verhärtet sich der Verdacht, dass dieser eine Rambaustein fehlerhaft arbeitet. Daher werde ich sobald wie möglich diesen durch 2*4GB Riegel ersetzen.

Bis ich mir da leisten kann, muss es nun aber mit den gelockerten Timings des Arbeitsspeichers funktionieren. ICh hoffe nur, dass in dieser Zeit nicht auch wichtige persönliche Dateien durch den fehlerhaften Riegel beschädigt werden.

Ansonsten großen Dank für die hilfreichen Vorschläge.

Gruß
Sav

PS: @Plain, es bootete ja gar nichts mehr von der Festplatte; die Festplatte war eben so still, als wäre sie aus. Letztendlich ging nur noch das Booten über bootfähige CD/DVDs. Andernfalls hätte ich ja zuerst den abgesicherten Modus genutzt und dadurch eine Systemwiederherstellung versucht. ;)
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SavAntin

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Sonntag, 6. April 2014, 04:15

Nachtrag:
Sicher ist, dass sowohl die alte, als auch die neue Grafikkarte und ebenso die CPU tadellos laufen, da ich nun zum Hardware-Stresstest über 4 Stunden lang den 3dMark06 Benchmark laufen ließ. Dabei gab es keinerlei Artefaktbildung und keinerlei Systemabstürze. Nur einmal ganz am Anfang der Testreihe gab es dieses typische Problem, dass Windows auf keinerlei Eingabebefehle mehr reagierte, wobei sich dabei aber die offenen Fenster untypischerweise noch verschieben ließen, dabei aber der Desktophintergrund nicht mehr dargstellt wurde (der durch die offenen Fenster verdeckte Bereich wurde nur noch in weiss dargestellt). Ebenso der extrem CPU-lastige Test des Programms "Prime95" brachte das System nicht zum Zusammenbruch.

Die Tatsache, dass rein graphische Befehle/Aktionen (Mauskursor/offene Fenster bewegen) bei solch einem Systemfreezing noch eine Zeit lang möglich sind, aber das Ausführen von neuen Prozessen oder das Öffnen neuer graphsicher Oberflächen (Fenster, Startmenü, Taskmanager, etc.) nicht mehr möglich ist, und ebenso die laufende Musikwiedergabe nach einigen Sekunden abrupt unterbrochen wird, verhärtet den Verdacht auf ein Rambausteindefekt weiter.

Das ist in etwa so, als könnte die ganze Hardware untereinander nicht mehr kommunizieren. Die Festplatte kann keine Infos an die CPU, die CPU keine Infos an die Soundkarte, die GPU keine Infos an die CPU und umgekehrt mehr schicken. Das Bindeglied zwischen all diesen Komponenten ist der Arbeitsspeicher, da dort alle Daten eben zur Weiterverarbeitung zwischengespeichert werden. Gibt dieser aber keine Daten mehr weiter, reagiert auch keine Komponente mehr auf die Anfragen anderer.

Daher ist das typische Szenario eines Systemfreezings meist so, dass zuerst keine Eingabebefehle mehr umgesetzt werden, außer den rein graphischen (scheint so, als würde die Grafikarte dann nur noch alleine ohne CPU arbeiten). 3-5 Sekunden später stoppt die laufende Musikwiedergabe; sobald eben die Informationen auf dem internen Arbeitsspeicher der Soundkarte komplett verarbeitet sind und keine neuen mehr vom Haupt-Arbeitsspeicher des Systems nachkommen. Nach weiteren 10-40 Sekunden friert auch die Maus ein und irgendwann folgt dann entweder gar nichts mehr oder das System schaltet ohne Bluescreen einfach ab. Meistens schalte ich den PC bereits vorher über den Netzschalter aus und wieder neu ein.

Nach einem gewaltsamen Reboot geht alles wieder tadellos, auch wenn die ganze Hardware noch genauso warm/heiss ist, wie zuvor. Für mich ist das definitiv ein Arbeitsspeicherproblem, aber nicht wie von mir Anfangs vermutet der Arbeitsspeicher der Grafikkarte, sondern die des Mainboards.
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Sonntag, 6. April 2014, 04:48

@Tirant: Sollten nun nach meiner jetzt'gen Konfiguration weiterhin leichte (Artifakte) oder schwerwiegende (Systemcrashes, defekte(r) Bootsektor oder -dateien) Probleme auftreten, werde ich erstmal testweise über ein auf Unix basierendes System arbeiten (entweder Gentoo oder Ubuntu). Meiner Erinnerung nach nutzte ich vor 1-2 Jahren aber schon mal Ubuntu, worin ich, denke ich, auch schon mal ähnliche Probleme hatte. Letztendlich stieg ich wieder auf Windows um, da es damals noch keine Linux-Treiber für meine Soundkarte gab und ich keine Ahnung hatte, wie ich auf Unix-Derivaten überhaupt Treiber installieren kann. ^^
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8

Sonntag, 6. April 2014, 07:56

Ubuntu hat zu Recht den Ruf, das Linux zu sein, mit dem man am einfachsten ein funktionierendes System installieren kann.
Fehlt dennoch ein Treiber, so ist dieser oft nicht auf Marke und Modell, sonderen aud den Chipsatz bezogen. Weiss man letzteres nicht, so lohnt sich die Durchsich der Ausgabe von dmesg.
Es gibt auch diese Live-CDs, mit denen man herausfinden kann, was sofort läuft und was nicht.

cindy2003

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9

Dienstag, 8. April 2014, 19:59

an dieser Stelle noch eine Wehmutsträne von mir : Adieu Windows XP - ich hatte mich gewöhnt, jetzt soll alles aus sein, warum, diese ständigen Neuerungen nerven mich, gut war ja schon lang angekündigt, man muss handeln, obwohl man nicht will. Und so ist es mit allem, kaum hat man sich eingespielt und eingestellt, ist plötzlich oben unten und hinten vorne, meisst bin ich der letzte der das mitbekommt, in der Hoffnung, dass es eine zeitnahe Umkehr gibt.


liebe Grüsse von Cindy2003
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

schmutzteufel

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10

Mittwoch, 9. April 2014, 06:23

Die ständigen Neuerungen im PC Sektor wollen viele vor allem ältere User nicht. Aber ich denke es liegt nicht daran, dass das alte schlecht für jeden ist, dass man es bald nicht mehr nutzen kann, sondern einfach einen wirtschaftlichen Grund hat. Der Mensch soll kaufen, kaufen, kaufen, damit die Wirtschaft wächst, also muss man altes unbrauchbar machen....so wie bei vielen Dingen des täglichen Gebrauchs..."geplante Obsoleszenz" auch hier, wenn auch in einer subtil verschleierten Form.

11

Samstag, 12. April 2014, 23:27

mein Uralt-PC läuft unter Windows XP und das bleibt auch so, hat er doch nur noch die Aufgabe die Klimalogger auszulesen und ist schon lange nicht mehr mit dem Netz verbunden.
beim neuen beeile ich mich auch nicht .... ich benutze Windows selten und wenn dann ist da immer noch der NAT-ADSL-Router hinter dem ich stecke und ein Antivirenprogramm.
der neue Basteltower wird dann irgendwann Windows 7 haben, nebst mehreren Linuxen.

SavAntin

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12

Sonntag, 13. April 2014, 05:08

Ich habe ja vor, nach und nach meinen Haupt-PC von der Hardware her upzugraden, so dass ich Ende 2014 eine komplett neue Hardware habe und aus der alten Hardware einen "neuen" alten Rechner bauen kann. Damit würde sich die Zahl meiner funktionierenden Rechner von 4 auf 5 erhöhen. Dabei wären dann 3 Rechner auf dem Stand von 2004, einer auf dem Stand von 2009 und der neueste dann auf dem Stand von 2013/14.

Den aktuellen Hauptrechner werde ich dann eben Ende 2014 komplett mit neuerer Hardware ausgestattet haben und den "neuen" aus der alten Hardware gebauten dann wahrscheinlich als reinen Internet-Rechner verwenden, so dass der tatsächlich Neue überwiegend ohne Internet auskommt und damit deutlich stabiler als Arbeitsrechner dienen kann.

Die ganz alten Rechner werde ich als Notfall- und Hilfsrechner ausbauen und auf jenen Linux installieren, da Linux weniger ressourcenlastig ist als Windows. Diese könnte ich zusätzlich übers Netzwerk als Compilingsunterstützung nützen. Das steht aber noch in den Sternen, wie ich das ganze bis Ende 2014 gestaltet haben werde. ^^

Bezogen auf das Thema ist derzeit eines nun wieder sicher: Mein Hauptrechner funktioniert wieder so, wie er soll, auch wenn jener nun mit etwa 5 Jahren Alter schon etwas zu alt für meine Ansprüche ist. ^^
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