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cindy2003

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1

Mittwoch, 19. Februar 2014, 08:38

Shopping - Aschenputtel

Guten Morgen zusammen,


eine Österreicherin hat 1 Jahr lang nicht geshoppt als ein Zeichen der Konsumspriale zu wiederstehen.
Ich persönlich finde es nicht schlecht, da so auch der Vermüllungsgrad der Wohnung sinkt.


Wie ist Eure Meinung dazu, würdet ihr das auch durchhalten - 1 Jahr lang keine Oberteile, Unterteile, Schuhe, Handtaschen und sonstiges Outfit zu erwerben ?
schon auf jeden Fall den Geldbeutel und die Umwelt.


Herzliche Grüsse von Cindy2003
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

Apeiron70

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2

Mittwoch, 19. Februar 2014, 09:15

Also wegen so einer sinnvollen Verhaltensweise ins Fernsehen zu kommen ist lächerlich! Wenn mir nicht grade eine Hose zu eng wird, kaufe ich Jahre lang ausser Nahrungsmittel nichts ein. Um die Umwelt zu retten und die Natur zu erhalten, müsste der Gesamtkonsum um bestimmt 85% gesenkt werden. Alles andere führt zur Vernichtung der Lebensgrundlage aller Menschen. Fast nichts mehr ausgeben ist die erste Bürgerpflicht aller "Konsumenten"; nur weiss kaum jemand bescheid und viele wollen auch gar nicht bescheid wissen.
Leider!
»Liebe, Arbeit und Wissen sind die Quellen unseres Daseins. Sie sollen es auch regieren.«
Wilhelm Reich

Pendrillion

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3

Mittwoch, 19. Februar 2014, 09:53

Ich kaufe Dinge vorallem aus pragmatischen Gründen. Shoppen tu ich wohl nur wenns um Bücher oder Computerzubehör geht. Und das auch nur selten, man muss schliesslich auf die Finanzen achten. Ich verstehe den "thrill" nicht der aus dieser Art von Konsum geht. Aber vielleicht müsste ich mal mehr Geld haben um das zu verstehen...

schmutzteufel

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4

Mittwoch, 19. Februar 2014, 12:15

Ich kenne diese Studie, Cindy! Ich frage mich allerdings wieso diese einjährige Konsumverweigerung für Klamotten aller Art für irgendwem ein Problem sein sollte?

Meines Wissens hat jeder unserer Wohlstandsstaatenbewohner so viel Kleidung im Schrank um viele Jahre ohne Neukauf auszukommen.

cindy2003

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5

Mittwoch, 19. Februar 2014, 12:55

ja, @schmutzteufel, das frage ich mich auch, es geht aber nicht um das Pragmatische, sondern um ein neues Hobby, bei manchem auch "Spezielinteresse" und das heisst Shopping, quasi als Zeitvertreib, die Dinge die gekauft werden, werden gar nicht gebraucht, da aber so mehr und mehr Nachfrage entsteht, wird zunehmend mehr von dem Müll produziert, eigentlich muss doch der Konsument gar nicht mehr zwischengeschaltet werden (Wegwerfgesellschaft).


Am gruseligsten finde ich die Jet-Set Damen in Pelz, der von einem getöteten Tier stammt, würde gern mal wissen, wenn der Dame die Haut/das Fell abgezogen wird und ein Tier es zur Schau trägt, ich glaube aber, ein Tier lässt sich nicht auf dieses Niveau herunter...


liebe Grüsse von Cindy2003
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schmutzteufel

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6

Mittwoch, 19. Februar 2014, 16:24

Cindy, auf die Gefahr hin deine Sympatie zu verlieren....Ich habe Lederschuhe, sogar welche mit echtem Lammfell. Aber nur deshalb, weil ich bis jetzt noch kein anderes Schuhmaterial entdeckt habe, das solche fußgesunden Eigensachaften hat. Ich wäre auch froh, wenn auch das Fleisch dieser Tiere sinnvoll verwertet wurde und sie artgerecht aufgewachsen sind.

Nerz und ähnliches finde ich unsinnig, da es sich um kleine Wildtiere handelt, die nur für Pelzzwecke gezüchtet werden. Auch finde ich diese Felle nicht strapazfähig. Sie sind nur Schmuck! Und dafür ist es zu schade ein Tier zu töten und die Aufzuchtbedingungen für solche Tiere.....mir dreht sich gleich der Magen um.

cindy2003

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7

Mittwoch, 19. Februar 2014, 16:48

@schmutzteufel

ich bin da sowas von tollllllerant, das glaubst du gar nicht, ich habe die Toleranz mit Löffeln gefressen. :wacko:
gibt es nicht ein anderes Material für die Art von Schuhen ? muss es ein Fell sein, geht nicht auch ein gewirkter Stoff....., denke alles ist so fortschrittlich, dynamisch und von der Weisheit letzten Schluss beseelt....


...Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten, aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen ..... Zitat


liebe Grüsse von Cindy2003
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Apeiron70

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8

Mittwoch, 19. Februar 2014, 22:12

Trotz meines radikalen Beitrags gebe ich zu, mich nicht vollständig vom Konsum freisprechen zu können. Ich habe mir eine etwas teurere Musikanlage zusammen-gespart, die hoffentlich für den Rest meines Lebens halten wird. Und ich gebe Geld für Bücher aus, um mich fortzubilden und zur Unterhaltung. Ansonsten halt ich mich mit dem Geldausgeben sehr zurück; als Frührentner habe ich eh beim Betrachten der Kontoauszüge die Erinnerung an den Spruch: "Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig."
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cindy2003

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9

Donnerstag, 20. Februar 2014, 07:44

@apeiron 70

das können sicherlich nur wenige Menschen, da es Sachen des tägl. Gebrauchs sind. und wenn diese Bedürfnisse befriedigt sind, kommt halt dieses nach Selbstverwirklichung und da hat jeder seine Vorstellungen.
Es ging bei dieser Frau ja um Kleidung. Am Ende kommen wir immerwieder auf die Konsumspirale und die Wegwerfgesellschaft zurück.
Trotzdem leben sehr viele Menschen auch bewusst, eben weil sie wissen, damit ihre Umwelt erhalten wollen zu können.
Es ist schon wichtig, nachzufragen, wo das Produkt herkommt, indem man es dann nicht kauft, kann man auch etwas erreichen, zumindest das versuchen.
Der ganze "Billigschrott" der so auf uns einströmt, muss auch wieder entsorgt werden und das wird auf die Dauer zum Problem, Produktion ist wichtig, ja, aber meines Erachtens ist es Überproduktion von Dingen, die kein Mensch braucht.


liebe Grüsse von Cindy2003
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10

Donnerstag, 20. Februar 2014, 08:44

Der Mensch kauft nicht Dinge weil er sie braucht, sondern weil er glaubt sie brauchen zu müssen.

friedel

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11

Donnerstag, 20. Februar 2014, 19:06

Wenn ich nur daran denke, was ich alles an wertvollen Rohstoffen benutze, nur um mit euch zu kommunizieren.
Keine Aussage wird wahrer, indem sie häufig wiederholt wird.
Aber sie gewinnt dadurch ungemein an Glaubwürdigkeit. (UT)
Wer den Willen hat, etwas zu tun (oder zu lassen), findet auch einen Anlass dafür. (UT)

cindy2003

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12

Donnerstag, 20. Februar 2014, 21:08

@friedel,

ja, du hast Recht, das Kommunizieren geht auch auf anderen Wegen, ein ganz "irrer" ist, wenn du neben mir stehst und ich Hallo sage, so ganz ohne Rohstoffe, Strom, Equipment, ha was wäre das für ein Spass..... - utopisch schön .....
Man bringt das Verzichten auf etwas auch mit dem Verlust der "Lebensqualität" in Zusammenhang, was man sich erkämpft hat, das will man behalten, wir lieben das bequeme Leben.


liebe Grüsse von Cindy2003

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SavAntin

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Freitag, 21. Februar 2014, 05:42

Wie ist Eure Meinung dazu, würdet ihr das auch durchhalten - 1 Jahr lang keine Oberteile, Unterteile, Schuhe, Handtaschen und sonstiges Outfit zu erwerben ?
Ja.

Anders sieht es bei technischen Dingen aus. Da gibt es viele Gründe, warum man sich nun ein neues technisches Gerät kaufen muss.

Einer ist der technische Fortschritt. Mein über 10 Jahre alter PC funktioniert noch tadellos, aber mit dem lässt sich nicht mehr viel machen. Videos auf Youtube kann man z.B. nicht mehr ganz ruckelfrei ansehen, obwohl ich mir mit dem vor 5-7 Jahren auch noch Videos auf Youtube ruckelfrei ansehen konnte. Hier musste eben ein neuerer schnellerer Rechner her.

Ein anderer ist, dass man eine technische Sache noch nicht hat, aber gut gebrauchen könnte. So war für mich mal die Anschaffung einer Klimaanlage nötig, um das Leiden bei 40°C schwülwarmer Luft im Zimmer zu beenden.

Und zuletzt ist noch ein Grund ein Defekt eines Gerätes.

Letzteres ist immer häufiger ein Grund für den Kauf neuer Geräte. Stichwort: "Geplante Obsoleszenz"
Moderne Konsumgüter werden immer häufiger so hergestellt, dass sie nur eine bestimmte Lebenszeit halten. Meine Klimaanlage ging nach 3-4 Jahren kaputt., meine teure Musikanlage nach etwa 4 Jahren, die Grafikkarte meines neuesten PCs hielt auch nur etwa 4 Jahre durch. Eine 100€ teure Jeans ging nach einem Sommer kaputt (der hauchdünne Stoff riss auf).Glühbirnen konnte man vor Jahrzehnten so produzieren, dass sie an die 10.000 Leuchtstunden wegsteckten, aber alle Glühbirnenhersteller einigten sich darauf, um den Umsatz zu steigern, nur noch Glühbirnen mit 1.000 Leuchtstunden zu produzieren.

Zum Vergleich habe ich hier zuhause billige Jeans, die wohl schon über 10 Jahre alt sind und trotz häufigem Gebrauch keinerlei Risse oder offene Nähte aufweisen. Die Grafikkarte meines alten PCs ist ebenso schon über 10 Jahre alt und hält weiterhin durch. Mein alter TFT-Monitor dürfte wohl auch bald 8 oder 9 werden. und funktioniert, wenn auch mit deutlich vergilbtem Bild. Ein anderer LCD-Fernseher ging nach nur 5 Jahren kaputt, bzw. ein spezielles Bauteil (der Tuner).

Im Internet las ich nach, dass LG-Geräte alle Probleme mit dem Tuner haben und daher nach 3-5 Jahren kaputt sind. Logitech baut ebenso gerne Musikanlagen, die nach etwa 4 Jahren entweder kaputte Kondensatoren aufweisen oder geplatzte Prozessoren der internen Endstufe. Ersatzteile gibt es dafür nicht. NVidia ist auch dafür bekannt geworden, ab der 8000-Serie ihrer Grafikkarten minderwertiges Lötzinn verwendet zu haben, welches nach spätestens 4 Jahren brüchig wird, wodurch die Grafikkarte nicht mehr geht.

Das wird gezielt so gebaut, damit es früh kaputt geht. Das kurbelt eben den Umsatz an; verärgert aber die Kunden und verursacht massiv Müll und Kosten.

Daher kaufe ich auch keine besonderen Tastaturen mit speziellem Design, sondern nur 0815 Standardtastaturen, da ich bei denen weiß, dass sie auch über 10 Jahre lang halten werden.
Bei Kleidung kaufe ich keine teuren Markendinger mehr, da die auch nicht länger halten, sondern oft sogar früher kaputt werden als billige Noname-Ware.

Wer will wetten? Ich wette, dass mein neuer LG-Monitor nach spätestens 5 Jahren einen defekten Tuner haben wird. ^^

Dazu kann ich nur sagen, dass wohl 90-95% aller Dinge, die wir heute kaufen können, keine lange Haltbarkeit mehr aufweisen. Vor 10 Jahren war das eben noch anders. Dies betrifft mittelerweile auch schon Kleidung in vollem Ausmaße. Ein Beispiel ist das neue Innenfutter meines Mantels. Dies hielt keinen Winter durch. Der Stoff war völliger Schrott; den konnte man mit bloßen Händen einfach zerreissen wie Papier. Und sowas von einer ortsansässigen Schneiderin... bei der lasse ich nichts mehr machen, wenn die solche schlechten Stoffe verwendet.

Gruß
Sav
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

cindy2003

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14

Freitag, 21. Februar 2014, 08:35

@sav,

wie du das beschreibst, so ist es. Wenn die Firmen nun äußerst haltbare Ware herstellen würden, kauft keiner mehr gross was, weil die Sachen ja lang halten und die Firma würde insolvent gehen, also die Schrottproduktion muss auch schon gut durchdacht werden, dass die Teile ja nicht so lange halten.....es soll möglichst viel minderwertiges Zeug verarbeitet werden.
Das kann ja auch gefährlich sein, z.B. bei Autos. Es gibt zwar die sog. "Garantie", aber da fallen Verschleißteile manchmal ja nicht drunter.
Zu den Klamotten : 1 x waschen = Schrott, Weichspüler tut dann noch sein übriges. Bleibst du mal irgendwo hängen, ist gleich das Gewebe zerissen, Qualität ist was anderes. auch die teuren Sachen halten nicht das was sie versprechen und der Preis rechtfertigt ja gar nichts mehr, er ist eine imaginäre Grösse und sagt gar nichts aus.
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friedel

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Freitag, 21. Februar 2014, 13:22

ja, du hast Recht, das Kommunizieren geht auch auf anderen Wegen, ein ganz "irrer" ist, wenn du neben mir stehst und ich Hallo sage, so ganz ohne Rohstoffe, Strom, Equipment, ha was wäre das für ein Spass..... - utopisch schön .....

@cindy2003,
mein Post war so ein bisschen ironisch gemeint. Wie wir eben, so wie du auch bemerkt hast, viele Dinge ganz selbstverständlich benutzen.

Ganz ohne Rohstoffe?
du glaubst doch nicht, ich würde zu Fuß zu dir kommen? So ganz ohne Rohstoffe würde ich nicht mal wissen, wohin ich zu gehen hätte.
Selbst wenn du mir den Treffpunkt ganz unelektronisch per Brief mitteilen würdest, auch für das Papier war ein Baum fällig. Und wer weiß, was da alles in der Tinte ist.

Und ich weiß nicht, ob du vom Verzichten auf unnütze Elektronik zum Beispiel einem im AS schwerer Betroffenen überzeugen könntest, der durch seinen Computer endlich die Möglichkeit hat, überhaupt weitreichender zu kommunizieren.

Die Probleme wenigstens mal andenken und sich Teillösungen zu überlegen, ist schon ein guter Weg.
Aber nichts auf der Welt ist so einfach, dass es pauschal gelöst werden kann. Und wenn es doch versucht wird, wer entscheidet dann, wer die Verlierer dabei sein sollen?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »friedel« (21. Februar 2014, 13:26)


friedel

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16

Freitag, 21. Februar 2014, 13:38

etzteres ist immer häufiger ein Grund für den Kauf neuer Geräte. Stichwort: "Geplante Obsoleszenz"
Moderne Konsumgüter werden immer häufiger so hergestellt, dass sie nur eine bestimmte Lebenszeit halten.


@ SavAntin,

die Firmen müssen das nicht planen. Es geht viel einfacher.
Jedes einzelne Bauteil wird muss möglichst billig in der Anschaffung sein. Da Reklamationen während der Garantiezeit Kosten verursachen, danach aber nicht mehr, kommt so ein Bauteil insgesammt am billigesten, wenn es, mit etwas Spielraum dahinter, bis knapp nach Ende der Garantiezeit hält. Mehr Qualität muss, von der bloßen Kostenseite aus betrachtet, nicht sein.

Da ist gar keine geplante Obsoleszenz (bewußter Einbau von minderwertigen Bauteilen zwecks Reduzierung der Lebensdauer) nötig. Es gibt immer ein Bauteil unter den ganzen billigen, das gewöhnlich noch schneller als die anderen aufgibt.

Bei der (Marken-)Kleidung ist es ähnlich. möglichst günstig produziert, möglichst teuer bei uns verkauft. Sie sehen erst mal gut aus und fühlen sich auch gut an. Dafür sind sie gemacht, aber nicht fürs Leben. Irgendein Bestandteil gibt als erste auf. Ob es das Nahtgarn ist oder eine der beteiligten Fasern im Stoff oder ein Teil der Farbe.
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Freitag, 21. Februar 2014, 16:11

@friedel,

mir geht es wirklich darum, zum Nachdenken anzuregen, es ist schön ein Feedback zu bekommen und ganz unterschiedliche Meinungen zu hören. Dafür bin ich allen Teilnehmern hier sehr dankbar.
Natürlich können/wollen wir auf moderne Errungenschaften nicht mehr verzichten, aber wir können bewusster Leben, indem wir die Umwelt versuchen zu schonen (ich drück es mal vorsichtig aus).
Eine grundsätzliche Lösung für UNSER Problem scheint es nicht zu geben, trotzdem ist es schön, dass Menschen sich wenigstens Gedanken machen und Ansätze suchen, in Teilbereichen hat es ja auch schon gute Nachrichten gegeben, z.B. Erhaltung des Bestands von gewissen Tierarten (Nachzuchten) oder aber Wiederverwertung von Abfallprodukten usw.


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