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cindy2003

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41

Donnerstag, 27. Februar 2014, 08:50

ja, das Glutamat ist ja viel in Fertigprodukten, die man nicht kaufen/essen soll, das Problem ist der Zeitfaktor, dass wenn man 8 und mehr stunden berufstätig ist, nebenbei noch Hausarbeit und anderes auf dem Hals hat, man sich nicht nachts um 24.00 Uhr noch hinstellt und Bio-Möhren putzt.
>>>Problem.
liebe Grüsse von Cindy2003
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

SavAntin

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42

Freitag, 28. Februar 2014, 01:27

falls du nicht vorher an Demenz erkrankst, weil du bei der ganzen Sache das Glutamat weglassen zu essen, vergessen hast, dieses schädigt und greift die Nervenzellen an und ist fast überall drin, also wir essen das mit.
Das war ja von mir jetzt nur mal ein erster Versuch überhaupt mal bereit zu sein, selber komplett ohne tierische Produkte zu kochen und zu essen. Ich bin ja ein "typischer" Student, der Fleisch gerne isst und aus Zeitgründen eben häufig die Tiefkühlpizza einfach in den Ofen haut. Es war für mich also schon richtig eine Premiere, dass ich 1. selber so aufwendig koche und 2. dann auch noch komplett ohne tierische Produkte.

Da es nur ein (erfolgreicher) Versuch war, heißt das nun auch, dass ich nach wie vor noch Tiefkühlpizzen in den Ofen haue und Fleisch konsumiere. Aber ich will nach und nach diese Versuche mit weiteren neuen veganen Rezepten fortsetzen bis ich soviel im Gedächtnis habe und soviel positive Geschmackserfahrungen machen konnte, dass ich letztendlich auch zu etwa 95% vegan leben kann, ohne den Gedanken zu haben, auf etwas verzichten zu müssen.

In diesem Zuge habe ich auch vor auf Glutamat, Jodid, Fluorid, E-Nummern, Aluminium, usw. zu achten, resp. diese soweit möglich zu vermeiden. Jodid und Fluorid meide ich ja schon länger intensiver, da ich nur noch Meersalz und eine fluoridfreie Zahnpasta (erstaunlicherweise enthalten die meisten Zahnpasten Fluorid, aber KEIN (!!!) Calcium, wo doch jeder weiß, dass die Zähne zur Remineralisierung Calcium brauchen) nutze.

Da Fluorid (Sodiumfluoride / Natriumfluorid) ein giftiges Abfallprodukt der Chemieindustrie ist, welches man einfach in Zahnpasta untermischt und als "gesund" propagiert, trage ich mit dem Nicht-Kauf solcher Produkte dazu bei, dass ich dies mit meinem Geld zumindest nicht weiter fördere/unterstütze; dafür aber jene Firmen unterstütze, die Zahnpasten aus rein natürlichen/pflanzlichen Bestandteilen (überwiegend ätherische Öle und eben auch Calcium) erstellen.

Sojaprodukte als Fleischersatz schmecken nicht, definitiv.
Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass Naturprodukte aus Soja, ebenso wie alle Weizeneiweißprodukte, generell äußerst geschmacksneutral sind. Mehl schmeckt ja auch nach nichts . Aber auch ungewürztes Fleisch schmeckt sehr fade. So wie man Fleisch eben erst durch Gewürze zum guten Geschmack verhilft, muss man das auch bei allen Naturprodukten aus Soja oder Weizeneiweß machen. Besonders stark eiweiß- und/oder stärkehaltige Nahrung hat eben nunmal die Eigenschaft, dass es unverarbeitet eben nicht wirklich nach was schmeckt. Hierbei machts immer die richtige Würzung.

Zitat

Und vegan bedeutet ja auch keine Eier, keine Milch, kein Topfen, kein Leder, kein Honig, keine Wolle, usw...
Das ist mein Endziel. Warum? Wenn man z.B. ein Schaf für die Wolle hält, ist da ja nicht schlimm, aber wenn alle Schafswolle wollen und man deswegen dann Schafe massenhaft züchtet, schadet das der Umwelt und den Tieren selbst. Tiere sind keine Maschinen, sondern Lebewesen!

Zitat

denn es ist extrem schwierig sich vegan zu ernähren und alle notwendigen Nährstoffe zu bekommen.
Das ist ein Irrglaube. Obst und Gemüse enthält alle Nährstoffe, die man braucht; auch B-Vitamine und Eisen. Wenn man sich nur von Fleisch ernährt, hat man ja auch eine Mangelernährung. Daher gilt ja ganz allegemein, dass man sich ausgewogen und vielfältig ernähren sollte. Anstatt Fleisch kommt man auch durch grünes Gemüse an das nötige Eisen und durch Soja- und Reismilch sowohl an ausreichend Calcium als auch an zahlreiche B-Vitamine (auch B12). Aber auch regionales Obst und Gemüse, wie Äpfel, Birnen, Pflaumen, enthalten in aller Regel reichlich Eisen und sonstige Vitamine.

Die Nutzung von regionalem Obst ermöglicht auch den Verzicht auf Konservierungsmitteln und unterbindet lange Transportwege.
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SavAntin« (28. Februar 2014, 01:31)


cindy2003

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43

Samstag, 1. März 2014, 19:21

@sav,

das war ein guter Versuch !
wir müssen versuchen, unsere Geschmacks-Nerven irgendwie zu täuschen.... Fett (Pommes, Burger, Döner) als Geschmacksträger....
Soya, Tofu und anderes ist auch mit Gewürzen irgendwie nicht so toll.
Wenn man sich die Nase zuhält beim Schlucken schmeckt man auch nichts und ist trotzdem irgendwann satt.
Ist Essen ein Lebensgefühl ? ein Lebensstil ? zelebrieren wir dies nicht allzusehr ? (die Sterneköche, ich kann das nicht mehr sehen), nichts gegen den Beruf, aber ich finde der ist überflüssig, reicht auch Tante Frieda`s Kochschule....
ist mir alles zu hochstilisiert, 1 Erbse, 1 mg Shrimps, 0,1 mg Sauce (hat jetzt übrigens einen zungenbrecherischen Namen), auf einem Designer-Teller von 0,5 m Durchmesser - mir erschließt sich diese Art von Gastronomie nicht, vor allem auch der Sinn des Ganzen.

liebe Grüsse von Cindy 2003
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cindy2003

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44

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 23:26

ich würde gern das Thema weiterführen und aktualisieren.
Derzeit ist das "Ebola" Virus auf dem Vormarsch und ich hätte gern Eure Meinungen dazu gehört.
Eine Ärztin sagte neulich zu mir, daraufhin angesprochen, "Jede Zeit hat ihre Seuche".
da machte ich mir Gedanken darüber, da ich den Eindruck habe, die Seuchen suchen uns im Zeitraffer heim : BSE, Ehec, und eine weitere Vielzahl, eigentlich könnte man sagen, fast jedes Jahr eine neue Seuche, alle aber viraler Natur.
muss es ein natürliches "Ausdünnverfahren" geben, um die Erde vor Überbevölkerung zu schützen ?
wenn ja, wird es doch auf keinen Fall immer regional begrenzbar bleiben.


danke für eure Gedanken und Antworten.


liebe Grüsse von Cindy
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
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schmutzteufel

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45

Freitag, 24. Oktober 2014, 06:15

Seuchen wird es immer geben.
Viren verändern sich schnell und da kommen wir mit unserer Forschung nach Heilmitteln/Impfstoffen noch nicht schnell genug nach.

Da aber jeder hier die Bevölkerungsstatistik nachlesen wissen wir, dass die Menschen uns rasant vermehren, immer schneller... :whistling:

Ein paart mutierte Viren können die Menschen nicht dezimieren wie es scheint......die Zahl der täglichen Verkehrstoten ist um ein vielfaches höher.

Um die Menschenanzahl radikal einzudämmen bedarf es einer globalen Kathastrophe. Einschlag eines Riesenmeteoriten, Ausbruch eines Megavulkanes (unter Yellowstone schlummert einer und sein Ausbruch ist fällig) uä....
Oder wir rotten uns selbst aus. Abschuss nur ein Teil des Atomwaffenarsenals welches der Mensch hortet, möglichst gleichmäßig verteilt um den Globus und die Menschheit ist Geschichte....

Da käönnen ein paar mutierte Viren nicht mithalten.... :kaffee:

friedel

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46

Freitag, 24. Oktober 2014, 15:43

Was mir sorgen macht, ist, dass zu viele Menschen Angst haben, wegen Krankheit ihren Arbeitsplatz zu verlieren.
Stellt euch nun mal vor, so eine Epidemie ist am Beginnen und jeder schleppt sich zur Arbeit (könnte ja auch eine Erkältung sein), bis ihn das Fieber entgültig matt setzt.
Da müssten dann ganze Firmen in Quarantäne.
Mein natürlicher Zustand ist verträumte Abwesenheit. Seit 45 Jahren lebe ich gegen meine Natur.

Mondlicht

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47

Freitag, 24. Oktober 2014, 18:47

Oder wir rotten uns selbst aus. Abschuss nur ein Teil des Atomwaffenarsenals welches der Mensch hortet, möglichst gleichmäßig verteilt um den Globus und die Menschheit ist Geschichte....


Dazu fällt mir gleich das Zitat von Albert Einstein ein: <<Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.>>

Mondlicht

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48

Freitag, 24. Oktober 2014, 19:09

Was mir sorgen macht, ist, dass zu viele Menschen Angst haben, wegen Krankheit ihren Arbeitsplatz zu verlieren.
Stellt euch nun mal vor, so eine Epidemie ist am Beginnen und jeder schleppt sich zur Arbeit (könnte ja auch eine Erkältung sein), bis ihn das Fieber entgültig matt setzt.
Da müssten dann ganze Firmen in Quarantäne.


Wir haben schon andere Hygienebedigungen als in Afrika, aber man weiss nie inwiefern das Virus mutieren könnte. Die Ausbreitung in Afrika hatte aber auch damit zu tun, dass die Leichen von den Familien als Abschied geküsst werden. Offenbar ist das sehr ansteckend. Das Virus überträgt sich durch Körperkontakt und die Leichen seien hoch ansteckend. Die Leichen werden zudem hier auch nicht im Fluss oder ähnliches gewaschen. Hier ist alles durchorganisiert und strukturiert, weshalb ich mir vorstellen kann, dass sich das Virus nicht in diesem Ausmass und Geschwindigkeit ausbreiten könnte.

Aber unterschätzen will ich es auch nicht. Mit der Firma in einer Quarantäne festsitzen wäre für mich eine Horrorvorstellung, aber du hast schon recht, viele gehen arbeiten, wenn sie krank sind und meist solange bis es gar nicht mehr geht.

Sennemaa

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49

Samstag, 25. Oktober 2014, 10:13

Die Angst um Ebola ist berechtigt, gerade da es sich bei aktuell wütenden Stamm um eine sehr Agressive Version handelt. Ich beachte das Geschenen schon eine ganze Weile da ich Virologie ein sehr interessantes Thema finde. Ich denke es wird so kommen wie es kommen muss. Die Natur hat ihre eigene Weise das Gleichgewicht wiederherzustellen. Wir Menschen sind ja keine Freunde der Natur eim eigentlichen Sinne, wir werden ledeglich von ihr gedultet. Was den Virus zum richtigen Killer machen würde ist, wenn er mutiert und über die Luft übertragbar wird oder sich ein Wirtstier aussucht wie Vögel.

50

Samstag, 25. Oktober 2014, 20:15

Ebola ist gefährlich, aber in Panik ausbrechen hilft auch niemandem.

BSE und EHEC waren ein Klacks dagegen.

Sennemaa

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51

Sonntag, 26. Oktober 2014, 21:40

Ebola ist gefährlich, aber in Panik ausbrechen hilft auch niemandem.


Da stimme ich dir zu, dass könnte die Lage nur verschlimmern. Jedoch finde ich die Geheimhaltung welche die Staaten betreiben auch nicht wirklich Okay, beispiel Tschernobyl.