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Montag, 30. September 2013, 20:08

Wer sich gut kennt, hat den Stress besser im Griff

Dauer-Erreichbarkeit, Karrieredruck, Burnout, Suizid –
Stress ist für
gut einen Drittel der Schweizer Bevölkerung ein belastendes Thema.
Wie
wirkt er sich aus und was lässt sich dagegen tun?

Hier weiterlesen: http://www.srf.ch/gesundheit/alltag-umwe…besser-im-griff

Gruss Geralt

Die Nähe zu Menschen ist wie die Nähe zum Feuer.
Zu nahe verbrennt man sich und zu weit weg erfriert man.

2

Dienstag, 1. Oktober 2013, 17:51

Ich leide zum Glück fast nie unter Stress.
Meistens nicht einmal dann, wenn es objektiv betrachtet eine Stress-Situation ist.

Mir ist dafür oft langweilig, was eigentlich das Gegenteil von Stress ist. Ich kann dann aber
auch nichts dagegen machen.

Selbst zu Dingen, die mir normalerweise grossen Spass bereiten, kann ich mich dann nicht mehr
aufraffen.


Ich liege oder sitze dann einfach nur da und tue nichts. Oder ich springe im Internet vom einen zum
anderen, ohne wirklich etwas zu machen.


Eigentlich schade.

schmutzteufel

unregistriert

3

Mittwoch, 2. Oktober 2013, 05:54

Ich war noch nie stressresistent.
Habe mein Leben komplett ändern müssen um nicht kaputt zu gehen. Das schlimmste ist das dauernd erreichbar sein zu müssen. Eine Selbstverständlichkeit in der heutigen Zeit auch für viele, die es nicht beruflich benötigen. Dies Grundhaltung stößt bei mir auf komplettes Unverständnis. Allein die Tatsache, zu wissen, immer und überall könnte mein Mobiltelefon läuten erzeugt schon Stress. Wenn ich den Menschen erkläre, dass ich das nicht möchte, verstehen die meisten das nicht. Hinterlasst mir eine Nachricht, schreibt mir ein Mail, ich melde mich (oder auch nicht) wenn ich Zeit habe und es für wichtig erachte. Ja, damit bin ich kompletter Aussenseiter! Ich bin doch kein Straftäter mit einer mobilen Fußfessel, wo man egal wo ich stehe und gehe mich kontrollieren kann.
"Was machst du denn? Wo bist du denn?" sind sehr häufige Fragen, die am Telefon gestellt werden....Was soll das denn? Auf öffentlichen Toiletten wird auch bei der "Sitzung" gequatscht! In den öffentlichen Verkehrsmitteln müssen die Menschen mithören was die Leute so tun , denken, usw....Was soll das eigentlich? Ich denke mir oft, was wäre, wenn in einer vollbesetzten U-Bahn ALLE gleichzeitig telefonieren würden! Na, holla! Für mich ist das STRESS; STRESS; STRESS!

Ich kann zügig und dauerhaft arbeiten über viele Stunden, bin den ganzen Tag auf den Beinen, leiste viel, aber die Geschwindigkeit muss ich anpassen können, sonst steigt mir gleich das Adrenalin in den Kopf und ich finde das furchtbar. Deshalb: KEIN TELEFON IN HÖRWEITE! Und kein ständiges Gequassel der Menschen um mich und auch kein Zeitdruck!
Lärm erzeugt bei mir sowieso Stress. Laute Musik, wenn alle durcheinander reden, Straßenlärm, die Dauerbeschallung in den Geschäften...usw...

4

Samstag, 5. Oktober 2013, 02:15

Hallo

ja, das Telefon stresst mich auch sehr. Ich hasse telefonieren und kann mich vor Telefongespächen, die ich mit führen muss, die Stunden oder Tage vorher mit dem Telefongespäch belasten. Mittlerweile hab ich immerhin keine schlaflosen Nächte mehr vor einem Telefongespäch, vor einigen Jahren war das noch anders.

Von meinen Brüdern,meinen Eltern, meinem Freund oder seinen Eltern angerufen zu werden, finde ich hingegen nicht schlimm. Das sind glücklicherweise auch fast alle, die anrufen. Ich umgehe das Angeben von Telefonnummern überall, wo ich nur kann. Es muss doch nicht jeder Onlineshop meine Nummer haben.
Ich nehm mein Handy auch nur mit, wenn mir danach ist. Das liegt oft einfach daheim, oder lautlos im Rucksack, u.a. E-Mail mässig bin ich deutlich besser erreichbar.


Eine andere Stress-Situation, nämlich das Sprechen mit fremden Leuten, konnte ich mittlerweile schon recht gut ablegen :thumbsup: . In meiner Jugend hätt ich mir lieber die Zunge abgebissen, als in der Mensa ein Menü vorzubestellen oder gar einen Extrawunsch zu kommunizieren. Mitterweile lass ich mich davon nicht mehr stressen.


Gar nicht ab, kann ich es, wenn ich Arbeiten/mich konzentrieren mag/muss und Musik läuft. Es tut mir jeweils sehr Leid, dass mein Partner, der Musikbeschallung braucht um effizient arbeiten zu können, jeweils Kopfhörer tragen muss, aber er nimmt da sehr rücksicht auf mich, so dass es nur noch selten vorkommt, dass ich deswegen mit Herzklopfen und anderer Stresssymptomatik zu kämpfen habe.

In Zürich in Untermiete wohnen war für mich auch Stress. Nun wohn ich in einem Hausteil in einem kleinen Weiler und fühle mich viel wohler.


Mein Leben ist dank obigen Vorgehensweisen stressärmer geworden. Leistungsdruck hab ich, bzw. mache ich mir gelegentlich, den mag ich an und für sich noch. Ich finde Leistungsdruck in dem Mass, in dem ich ihn mir einrede, eigentlich ganz anspornend.

Und vor dem stressigsten Thema, das mich vor Nervosität und Stress sogar jeweils zum Zittern bringt, drücke ich mich (noch). Das ist auch eine "Lösung". Eine, die mir zwar jeden Tag eine Stunde Freizeit kostet, aber im Moment ist es so richtiger für mich.
Nämlich dem Autofahren. Ich hab seit ich vor 7 Jahren den Füherschein erhalten habe, erst ganz wenige Fahrversuche unternommen und jedesmal stieg ich völlig fertig wieder aus und war richtig froh, dass Fussgänger, Auto und Umgebung noch heil waren.
Iiiiiirgendwann will ich das jedoch auch noch lernen, ich bin mir sicher, dass die Tätigkeit wesentlich weniger stressig wird, wenn ich mal etwas Fahrroutine habe und ich Vertrauen dazu habe, dass ich es bemerken würde, falls was ist und ich dann auch rechtzeitig anhalten kann.
Aber es eilt mir so gar nicht. Ich möchte auch mit einem Fahrsimulator starten, denn alles andere finde ich zu gefährlich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LeiLee« (5. Oktober 2013, 02:18)