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mabo

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1

Sonntag, 21. Dezember 2014, 22:52

Navi-eine Unterstützung beim Autofahren?

Hilft euch ein Navi beim Autofahren oder ist es eher ein zusätzlicher Störfaktor? ( Stimme, Ansagen, etc.)
Wie sollte das Navi ausgestattet sein, damit es zielführend sein kann?

schmutzteufel

unregistriert

2

Montag, 22. Dezember 2014, 06:05

Navi ist ein nervtötender Störfaktor! X(

Das Navi muss mit einem "Beifahrer" ausgestattet sein! :thumbsup2:
D.h. ein Beifahre beobachtet das Navi, dessen Computerstimme bleibt ausgeschaltet und der Beifahrer (sollte fahrkundig sein) gibt kurze präzise Anweisungen.
Unlängst fuhr ich so in eine mir noch nicht bekannte Therme, es funktionierte prima mit dem Navi im Iphone5. Ohne Navi hätte ich gar nicht gleich hin gefunden, denn die Beschilderung war sehr schlecht. Wo der Ort war wusste ich, aber das Bad zu finden wäre ein Labyrinthspiel gewesen.

In meiner Heimatstadt Wien hatte ich schon schlimme Erfahrung mit dem Ding! Kannte den Ort wo ich hin musste, aber natürlich nicht den absurden Einbahn-und Abbiegeverbotszirkus. Hatte aber keine Wahl denn ich musste sperrige Ladung dort hin transportieren. Zu viele Eindrücke auf einmal...Dauergequatsche der Computerstimme...."in 100m rechts abbiegen"...aber es waren drei Gassen nebeneinander zum rechts abbiegen, Hab ich ein Massband eingebaut??? Haufenweise Verbots-Gebots- etc....schilder, Werbung, parkende Autos, Bodenmarkierungen hinten Drängler, vorne Lkw.....nein ich war kurz vorm Kollaps! Overload pur! Nie mehr Navi in der Großstadt!

Wenn ich mich konzentrieren muss darf ich nichts hören! Außer kurze Anweisungen bei denen ich NACHFRAGEN kann, wenn unklar!

Für mich ist es einfacher die Route vor Fahrtantritt zu studieren, via Routenplaner am PC, via Goggle earth um mir markante optische Anhaltspunkte einzuprägen. Ich habe ein sehr gutes Gedächtnis für Landkarten und Routenverlauf.
Und es ist bei Unklarheiten für mich einfacher eine kurze Pause einzulegen und die Karten aus Papier zu befragen, denn die sind größer und es ist für mich einfacher auf einem großen Bild die Strecke im Kopf abzuspeichern als von einem kleinen Bildausschnitt am Bildschirm.

In fremden Großstädten fahre ich nicht, denn das ist für mein Gehirn unmöglich. Dafür gibt es Öffis und Taxis.

Was mich immer sehr ärgert, wenn ich das Navi oder den Routenplaner zum Spaß befrage ist die Tatsache, dass einem der immer auf die Hauptstrecken schickt, auch wenn alle ortskundigen Leute genau wissen, dass die zu bestimmten Zeiten komplett verstopft sind täglich. Kleine aber sichere und viel kürzere Ausweichrouten mag der nicht. "Arme Nicht-Ortskundige!", denke ich mir dann. Ebenso bei gewissen Adressen bei uns am Land....Navi hat keine Chance....Öfters muss ich einem armen verirrten LKW-Fahrer Auskunft geben WO er hingehört, in der Hoffnung, dass beim Umdrehen in unserem kleinen entlegenen Ort nicht wieder mal das Blumenbeet am Hauptplatz zerstört wird. (Für Sattelschlepper ein Problem)

Navi ohne gutes Kartenmaterial und vor allem "HIRNBENUTZUNG" ist unbrauchbar.....aber auch so bleibt oft nur das Nachfragen bei Einheimischen.
Dann kommt es zu jenen skurillen Situationen die dann zum Lacherfolg in den Medien werden. Mercedes in schmaler Gasse eingeklemmt, Sattelschlepper in Feld gekippt, Bus in winziger Unterführung stecken geblieben, Auto auf Langlaufloipe .... :lol: Hoch lebe das Navi!

3

Montag, 22. Dezember 2014, 09:37

Salü zusammen,
ich fahre täglich mit dem Auto zur Arbeit, und manchmal auch zu den Kunden.
Auch privat nutze ich eher das Auto, als den OV.
Hilft euch ein Navi beim Autofahren oder ist es eher ein zusätzlicher Störfaktor?
Das Navi hilft mir vor allem bei der Einschätzung der Fahrzeit und auch zur Geschwindigkeitskontrolle.

Wenn das Gerät mir z.B. schon vor, oder während der Fahrt anzeigt, dass ich zu einem Termin zu spät komme, dann rufe ich an, und teile mit, das sich mich verspäten werde.
So muss ich dann nicht mehr stressen bei der Fahrt, um pünktlich zu sein ( was ich früher oft machte)
Auch bei langen Autobahnfahrten, kann ich dann recht gut einschätzen wann ich aufmerksamer sein muss ( Ausfahrt / Verzweigungen) und wann ich mich eher nur auf den Verkehr konzentrieren muss.
Auch rechtzeitig die richtige Spur zu wählen, geht mit dem Navi einfacher.


Die neuen Geräte zeigen auch die jeweilige zulässige Geschwindigkeit an ( ausser an den Baustellen).
So kann ich (meistens) die max Geschwindigkeit auf dem Navi ablesen, auch wenn ich Mal ein Verkehrszeichen verpasst habe.

Ein Navi als Unterstützung im Verkehr ist daher eine sinnvolle Sache.

Wie sollte das Navi ausgestattet sein, damit es zielführend sein kann?
Es sollte vor allem mit aktuellen Daten ( idealerweise auch mit Live-Daten) ausgestattet sein.
Live Daten / Verkehrinformationen können bei der Wahl der idealen Strecke hilfreich sein ( Stauumfahrung / Baustellen / kürzlich gesperrte Wegstrecken)
Auch gibt es bei TomTom die Möglichkeit als Verkehrs-Teilnehmer Änderungen einzugeben ( Sperrungen, Geschwindigkeit, neue Verkehrsführung etc.)
Diese Information kann dann vom Hersteller ( oder anderen Teilnehmern) geprüft und allen anderen zur Verfügung gestellt werden.
So hat man die beste Chance auf ganz aktuelle Daten.

Die fest eingebauten Auto-Navis die ich benutzt habe ( z.B. Becker beim Mercedes) haben meist veraltetes Kartenmaterial, daher sind sie nur bedingt zu gebrauchen. ( Auch wenn man heute das Kartenmaterial selber am PC updaten kann)
Auch ein VW Autohändler gab mir mal ( vor 2 Jahren) die Auskunft, dass sie ja Autohersteller sind und keine Navi-Spezialisten. Und das ich daher nicht die gleiche Qualität der Kartenmaterial Daten erwarten kann, wie bei TomTom, Garmin oder Navigon.

Wenn ich an einen neuen Ort hinfahren muss, so recherchiere ich aber trotzdem vorher noch Im Internet wo der Ort genau liegt.
Vorzugsweise auch mit StreetView von Google. So kommt es mir dann eher so vor, als wäre ich schon mal da gewesen.


Für mich sehe heute ein ideales Navi so aus:

- (Auto-)Hersteller App für Smartphone oder Tablet, die als Schnittstelle für ein "richtiges" Navi verwendet werden kann.
Die App müsste nur noch die Sensordaten des Fahrzeugs auslesen ( idealerweise auch die auch die Satellitendaten), und an die richtige Navi-App weitergeben.

- Richtige Navi-App ( TomTom, Garmin, Navigon, etc ...), die von der Auto-App die Daten ausliesst

- Automatische Aktualisierung der Daten über Satellit

- Live Daten zum Verkehr und kurzfristigen Änderungen ( Baustellen, Umfahrungen, etc) und darauf basierend die aktuelle berechnete Ankunftszeit.

- Möglichkeit Änderungen mit anderen Teilnehmern zu teilen.

- 3D Sicht (am besten wären dazu noch die Gebäudestrukturen)

Kurz gesagt:
Ich bin froh, dass es heute so gute Navis gibt, sie erleichtern mir enorm die Fahrten.
Dank der Navis habe ich heute viel weniger Stress (vor allem, wenn ich zu einem Termin fahren muss)

Gruss Geralt

Die Nähe zu Menschen ist wie die Nähe zum Feuer.
Zu nahe verbrennt man sich und zu weit weg erfriert man.

4

Montag, 22. Dezember 2014, 10:12

Was mich immer sehr ärgert, wenn ich das Navi oder den Routenplaner zum Spaß befrage ist die Tatsache, dass einem der immer auf die Hauptstrecken schickt, auch wenn alle ortskundigen Leute genau wissen, dass die zu bestimmten Zeiten komplett verstopft sind täglich. Kleine aber sichere und viel kürzere Ausweichrouten mag der nicht. "Arme Nicht-Ortskundige!", denke ich mir dann. Ebenso bei gewissen Adressen bei uns am Land....Navi hat keine Chance....Öfters muss ich einem armen verirrten LKW-Fahrer Auskunft geben WO er hingehört, in der Hoffnung, dass beim Umdrehen in unserem kleinen entlegenen Ort nicht wieder mal das Blumenbeet am Hauptplatz zerstört wird. (Für Sattelschlepper ein Problem)
Bei den modernen WIRKLICH guten Navis, kann man eingeben, wie man Unterwegs ist. Als:
- Fussgänger
- Velofahrer / Mopedfahrer
- PKW-/ Motorradfahrer
- LKW-Fahrer

Stellt man das Navi-auf LKW ein, dann verwendet aus euch nur Strecken, die für LKWs befahrbar sind.
Vor allem dann in der Verbindung mit den Verkehrs-Live-Daten und weiteren Hinweisen bei engen Stellen, ist das Gerät dann eine Unterstützung.
Navi ohne gutes Kartenmaterial und vor allem "HIRNBENUTZUNG" ist unbrauchbar.....
Ohne die "Schnittstelle" zwischen Navi und Hirn, ist jedes Gerät unbrauchbar.
Sollte der (neue) Benutzer diese Schnittstelle noch nicht fest eingebaut haben, so ist eine Nachrüstung zwingend notwendig.
In besonders schlimmen Fällen ist gar eine "Hirnnachrüstung" (spätestens beim Einbau des neuen Navis) vor der ersten Fahrt notwendig.


:grins1:



Gruss Geralt

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cindy2003

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5

Montag, 22. Dezember 2014, 11:08

ich benötige das nicht, für mich eher ein Störfaktor, auch ein Beifahrer ist ein Störfaktor, da das ablenkt.
ich liebe die himmlische Ruhe während des Autofahrens, das kann man jedoch nicht immer haben.
wer ein Navi braucht, darauf angewiesen ist und es eine Vereinfachung von Vorgängen darstellt oder derjenige es so sieht, wirds nicht mehr missen wollen.
Es ist für mich immer ein Spass, wenn ich anhalte, die Scheibe runterfahre und nach dem Weg frage. Da hatte ich wirklich schon Leute dabei, die sagten : haben sie kein Navi ? ich sage nein, was ist das denn ? natürlich nur humorvoll.
Andere Antworten waren, ob ich aus der Steinzeit komme, nun ja, kann ja nicht sein, da würde ich ja mit einer Karre ohne Motor fahren, obwohl ich mir da gar nicht sicher bin, war da schon das Rad erfunden ? da irritiert mich wohl die Sendung "Fred Feuerstein".
liebe Grüsse von Cindy
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

schmutzteufel

unregistriert

6

Montag, 22. Dezember 2014, 12:32

Da das Navi immer auf dem neuesten Stand sein muss, ständig wird besseres erfunden....bleibt das anderen mit Interesse für Programmierung, neu Einrichtung, Updateing, etc...von solch technischem Gerät vorbehalten.

Ein Firmenauto welches damit ausgestattet sein soll, wenn ich viel fahren muss, wird nicht von mir bezahlt/ gwartet. Okay. da kann ich es benutzen oder nicht.
Aber mir reichen schon Handy und PC die immer funktionieren sollen und wofür ich allein zuständig bin, da brauch ich mich für meine wenigen Fahrten nicht noch mit solchem Zeug abmühen. Kostet, Zeit, Geld, Mühe und das steht in keinem sinnvollen Verhältnis was es bringt, wie sehr viele Hilfsmittel die das tägliche Leben erleichtern sollen, obwohl sie genau das Gegenteil tun. Nur viele Menschen brauchen oft jahrelang um dahinter zu kommen....

Genauso überflüssig (für mich) wie Staubsaugroboter, selbstreinigendes Backrohr, Flachbild-TV, Spielkonsole, Tablet-PC, usw......Mein nächster Geschirrspüler wird KEIN Geschirrspüler sein, denn das geht effektive händisch besser und schneller in meinem winzigen Haushalt und ich habe immer saubere Hände, denn ich heimwerke und mache Gartenarbeit ohne Handschuhe. Und das Geschirr ist nebenbei noch sauberer und schonender gewaschen....


Uuups! :ups: Ich hör schon auf, hier geht es ja um Navi!

7

Freitag, 2. Januar 2015, 09:47

Also ich brauche das Navi nur wenn ich irgendwo hin gehe wo ich noch nie war.
Sonst ist das Navi für mich wie eine Minimap beim Autofahren.

8

Freitag, 2. Januar 2015, 09:55

Ich brauche mein Navi nur, wenn ich wissen will, welcher Weg schneller oder kürzer ist.
ich kam über 30 Jahre ohne dieses Ding zu recht und ich lese noch heute sehr gerne Karte.
Aber nur weil ich ein Navi nicht brauche, heisst das noch lange nicht, dass es eine unsinnige Erfindung ist.
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

Laciriel

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Beruf: Informatikerin & spirituelle Lebensberaterin (Heilpraktikerin Psychotherapie)

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9

Montag, 5. Januar 2015, 13:34

Ohne Navi geht bei mir gar nichts. Davon ausgenommen sind bekannte Wege und ohne Umleitung. Muss ich an fremde Orte hilft mir das Navi die Fahrzeit im Auge zu halten und gibt mir Sicherheit. Fremde Orte überreizen mich mit Eindrücken. Überall Autos, Menschen, Verkehrstafeln, Werbeplakate, Tiere, Pflanzen, kaum überblickbare Kreuzungen, Lärm, mir fremder Geruch der Gegend ... da ist die einzige Orientierung nur noch das Navi im geschützten Auto. Ohne diese Hilfe bin ich schon etliche Mal schweissgebadet, erschöpft und viel zu spät am Ziel angekommen oder bin auf halber Strecke wieder nach hause gefahren. Ob ich nun völlig überfordert am Ziel eintreffe oder umkehre - der Tag ist gelaufen.

Selbst wenn ich mit den ÖV unterwegs bin, nutze ich GPS und google Maps.
"Kunst ist der Ausdruck der Seele"
Crea-Motion

10

Sonntag, 11. Januar 2015, 07:55

Ich brauche kein Navi und nutzte auch noch nie eines.
Bekannte Strecken habe ich im Kopf, sofern ich sie ca. zwei mal hin und zurück gefahren bin und eben auch immer exakt den selben Weg fahre.
Größere Probleme machen mir dabei nur Umleitungen, Straßenneubauten und völlig unbekannte Strecken.
Dank einigermaßen guter Straßenbeschilderung in Deutschland finde ich aber auch im Blindgang mit enormer Verspätung ans Ziel.

Bevor ich unbekannte Strecken fahre, lerne ich die Strecke via Routenplaner am PC auswendig und drucke sie mir zur Sicherheit aus und nehm sie in einer Mappe mit.
Damit komme ich auch gut ans Ziel, solange die Fahrt nicht durch verwinkelte Straßen einer mir unbekannten Stadt geht.
Mit dieser Methode fuhr ich sogar bis nach Berlin über 700km weit, was für mich aber bereits das absolute Reiz- und Konzentrationslimit ist.

In einer Stadt würde mir ein Navi sicherlich auch nicht weiterhelfen, da mich dort die vielen neuen Reize völlig überlasten, so dass ich mich eben verfahre und
vom vorher einstudierten (im Kopf gespeicherten) Weg abkomme.
Ein Navi würde mich dabei sicherlich noch zusätzlich überreizen.

Generell bin ich in einer mir sehr fremden Stadt auch binnen Minuten völlig reizüberflutet und im Overloadzustand. War damals in Berlin der Fall... extrem üble Erfahrung für mich!
Land- Bundesstraßen und Autobahnen hingegen belasten mich nicht so stark, solange ich um die 100-130 fahre.

Wenn gar nichts mehr in meinem Kopf geht, mache ich es häufig in einer fremden Stadt, dass ich am Bahnhof oder anderswo parke und das letzte Stück zu Fuß weitergehe.
Zu Fuß habe ich eine bessere Orientierung, da ich mehr Zeit zum Nachdenken habe.
So eine Entschleunigung kann mir ein Navi auch nicht geben.

Bislang brauchte ich kein Navi, werde das auch nicht brauchen, solange es Straßenschilder gibt und ich mir vorher die Wege in Ruhe im Internet anschauen kann.
Da ich sehr reizsensible bin, würde so ein Navi sicherlich auch nur ein unnötiger weiterer Störfaktor im Straßenverkehr für mich darstellen, so wie das auch
Handys, hochmoderne Boardcomputer im Auto und weiteres sind.

Ich brauche das Auto nur, damit ich schnell von A nach B komme, da auf dem Land öffentliche Verkehrsmittel schlecht ausgebaut sind und ich Fahrten in überfüllten Bussen gar nicht ab kann.
Ich brauche das Auto nicht, damit ich darin mit 1000en Funktionen rumspielen kann, denn dafür habe ich meinen PC zuhause oder Laptop für unterwegs.

Ich höre generell auch keinen Radio im Auto und bereite alles, was ich während der Fahrt brauchen könnte, vor der der Fahrt vor, wie z.B. Zigaretten zu drehen und das Feuerzeug leicht griffbereit positionieren.

Weiterer Nachteil eines Navis ist für mich, dass ich dadurch ja faul werden würde und die Fähigkeit verlieren würde, mir Wegstrecken im Kopf gut einprägen zu können.
Was ist, wenn das Navi unter der Fahrt ausfällt? Dann wäre ich ja völlig aufgeschmissen, wenn ich die Strecke nicht mehr wie bislang im Kopf hätte...

Gruß
Raxmon

11

Sonntag, 11. Januar 2015, 08:26

Genauso überflüssig (für mich) wie Staubsaugroboter, selbstreinigendes Backrohr, Flachbild-TV, Spielkonsole, Tablet-PC, usw......Mein nächster Geschirrspüler wird KEIN Geschirrspüler sein, denn das geht effektive händisch besser und schneller in meinem winzigen Haushalt und ich habe immer saubere Hände, denn ich heimwerke und mache Gartenarbeit ohne Handschuhe. Und das Geschirr ist nebenbei noch sauberer und schonender gewaschen....

Ich denke, man kann nicht sagen, dass alles überflüssiges Zeug sei, da jede neue Erfindung und jedes neue technische Gerät dem einen das Leben erleichtert und dem anderen nur unnötig erschweren würde.
Da ich z.B. so gut wie nie TV schaue, reicht mir mein alter Röhrenfernseher dafür aus. Mache ja eh fast alles nur noch am PC, der dafür sogar zwei Full-HD Flachbildmonitore hat.
Geschirr wasche ich ebenso effektiver per Hand, da ich ne Woche brauchen würde, um so ne Maschine voll zubekommen... wäre auch eklig, das solange dreckig rumstehen zu lassen.

Und beim Navi ist es für mich halt so, dass ich es rein praktisch für meine äußerst seltenen Fahrten in unbekannte Gebiete eh höchstens zwei bis max. fünf mal mal im Jahr nutzen würde.
Beim Navi kommt dazu eben meine Befürchtung hinzu, dass es für mich nur ein weiterer Störfaktor sein könnte.
Weiters müsste ich das Navi dann ja auch immer auf dem aktuellen Stand halten, sonst ist ein Navi mehr Gefahr als Hilfe während der Fahrt in unbekannte Gebiete.
In der Zeit, in der ich vor einer für mich äußerst seltenen Fahrt in unbekannte Gebiete mein Navi aktualisiere, habe ich mir den Weg via Routenplaner im Netz auch schon im Kopf gut eingeprägt.

Von daher ist für mich persönlich der Nutzen-Kosten-, wie auch der Nutzen-Zeitaufwand-Faktor eines Navis bislang deutlich zu gering.
Schließe aber nicht aus, dass sich das irgendwann mal für mich in der Zukunft ändern könnte. Glaube aber eher nicht.

Prozessor

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12

Sonntag, 11. Januar 2015, 19:13

Ohne Navi würde bei mir heute nicht mehr gehen. Ich brauche Jahre, um mich in einer fremden Stadt zu orientieren. Ich weiß nicht, wie ich das früher gemacht habe, um überhaupt nur eine Vorstellung davon zu entwickeln, wo welcher Stadtteil liegt. Ohne Stadtplan ging es natürlich nicht, Straßen zu finden, aber man kann nicht Auto fahren, und in seinen Aufzeichnungen lesen gleichzeitig. Das wäre, selbst wenn es erlaubt wäre, der größte Stress überhaupt und natürlich extrem gefährlich. Dafür muss man kein Aspie sein.

Nervig sind Navis nur, wenn sie falsche, gar verbotene Angaben machen oder verpeilt sind, also neben der eigentlichen Spur laufen.

13

Montag, 12. Januar 2015, 03:21

aber man kann nicht Auto fahren, und in seinen Aufzeichnungen lesen gleichzeitig.

Dafür nutze ich eben den Routenplaner von Google, präge mir die Wegstrecke ein und fahr die dann aus dem Gedächtnis heraus ab.
Aber mir ist durchaus bewusst, dass selbst unter Autisten eher wenige zumindest ein schemenhaft photographisches Gedächtnis haben, wie ich.
Daher finde ich es auch voll okay, dass für dich so ein Navi eine große Erleichterung im Straßenverkehr darstellt.

Solange mir keiner ein Navi aufdrängt, weil man sowas haben müsse, hab ich kein Problem damit, wenn andere das nutzen und manch andere das auch wirklich brauchen.

HinterGlas

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14

Dienstag, 13. Januar 2015, 11:05

Ohne Navi geht bei mir gar nichts. Davon ausgenommen sind bekannte Wege und ohne Umleitung. Muss ich an fremde Orte hilft mir das Navi die Fahrzeit im Auge zu halten und gibt mir Sicherheit. Fremde Orte überreizen mich mit Eindrücken. Überall Autos, Menschen, Verkehrstafeln, Werbeplakate, Tiere, Pflanzen, kaum überblickbare Kreuzungen, Lärm, mir fremder Geruch der Gegend ... da ist die einzige Orientierung nur noch das Navi im geschützten Auto. Ohne diese Hilfe bin ich schon etliche Mal schweissgebadet, erschöpft und viel zu spät am Ziel angekommen oder bin auf halber Strecke wieder nach hause gefahren. Ob ich nun völlig überfordert am Ziel eintreffe oder umkehre - der Tag ist gelaufen.

Selbst wenn ich mit den ÖV unterwegs bin, nutze ich GPS und google Maps.
@Laciriel


Ohne Navis und Google Maps wäre ich verloren. Wenn ich an Orte fahren muss die ich nicht kenne bereite ich mich mit Google Maps und Google Street View vor.
Denn das Autofahren ist für mich wie es du, Laciriel, beschrieben hast. Wenn ich das Navi einschalte, dann nutze ich nur die visuelle Anzeige ohne Stimme.
Generell benutze ich lieber den ÖV, auch wenn es dort mit den vielen Menschen sehr stressig sein kann.


Viele Grüsse,
Hinterglas