Beiträge von Pulpo

    Liebe Gigi,


    Es gibt kein grundsätzlich richtig und kein grundsätzlich falsch und dennoch ist es eine Frage, was den wirklich therapiert werden sollte.


    Ich glaube, das wichtigste ist erstmal das Dein Sohn sich selbst und sein Umfeld so akzeptieren kann wie es ist.

    Denn ich finde es grundsätzlich falsch wenn sich ein Kind sich so anpassen muss, das es anderen gefällt und sich selbst dabei nicht mehr wohl fühlt.


    Niemand sollte sich abgesehen davon einfach nur anpassen, sondern sich nur soweit einpassen insofern, dass man auch andere so akzeptieren kann, wie sie sind und mit seinem Umfeld so gut wie möglich agieren kann.


    Wenn dann sollte eine Therapie möglichst praxisorientiert sein, damit ein Kind die grösst möglichste Fähigkeit erhält, mit seinem Umfeld möglichst selbständig zu agieren.


    All zu oft und insbesondere autistische Kids versucht man in "Watte" zu packen um sie vor möglich allem zu beschützen, das geht leider und zum Glück auch nicht, denn vor dem Leben können wir sie nicht beschützen, nur darauf vorbereiten.


    Insbesondere Asperger Kids, lernen genau so wie "normalo" Kinder, nur brauchen sie manchmal einwenig länger und insbesondere Verständnis von ihrem Umfeld, weil sie in gewissen Dingen benachteiligt sind.


    Gewisse Situationen benötigen auch gar keine Therapie sondern nur Verständnis und der Wille, Asperger Kids wirklich verstehen zu wollen.


    Manchmal hilft auch nur richtig zu zuhören, denn es kommt sehr oft vor das Eltern ihre Asperger Kids gar nicht wirklich verstehen, weil sie die Logik nicht verstehen können, aber das Kind schon längst begriffen hat, was es tun soll.

    Dieses Missverständnis führt dann auch oft zu über Reaktion, die ein "normalo" überhaupt nicht nach voll ziehen kann.


    Es hilft sehr oft mit dem Kind mit zu lernen, zum Beispiel die nonverbale Kommunikation, die ein Asperger kaum versteht, gemeinsam zu überwinden.

    Da kann zum Beispiel ein guter Therapeut helfen mit Therapien, zum Beispiel auch mit Eltern und Kind.

    Eine Therapie sollte helfen, Defizite zu veringern und nicht neue schaffen, dass ist das wichtigste dabei.


    Ein Asperger kompensiert vieles über die Logik, wenn ihr da eine Brücke zu Eurem Sohn findet, braucht es auch nicht grundsätzlich für alles eine Therapie.


    Wie besser ihr Euer Sohn versteht, wie besser versteht er die Welt, insofern hört auf Euer "Bauchgefühl", wieviel Therapie Euer Sohn wirklich braucht.


    Hoffe ich konnte Euch ein wenig helfen und wünsche Euch viel Erfolg den richtigen Mittelweg für Euren Sohn und Euch zu finden.


    Liebe Grüsse

    Erst einmal danke für Euren Einsatz liebe Admins, als IT`ler kann ich mir gut vorstellen was für einen Aufwand Ihr an diesem Wochenende hattet. :)


    Es ist übersichtlicher und fast selbst erklärend, nur das Design ist noch ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber auch das gibts sich.


    Der Inhalt zählt für mich mehr und der stimmt hier in diesem Forum einfach.


    Tolle Arbeit