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Hier finden Sie Rezensionen zu diversen Asperger Bücher.

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Tony Attwood - Das Asperger Syndrom, Wie Sie und Ihr Kind alle Chancen nutzen

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Das Buch liefert eine sehr genaue und umfassende Beschreibung der AS-Symptomatik, die von der Vollständigkeit her wohl eher selten so zu finden sein dürfte. Es gibt viele Ansatzvorschlägen für Eltern und Therapeuten, die mit kleinen AS-Kindern (maximal noch bis zum Schulverlassen) zu tun haben. Für diese kann ich das Buch auch nur empfehlen. Die "häufig gestellten Fragen" (FAQ) geben einen kurzen und dafür trotzdem allumfassenden Überblick über den Forschungsstand zu Ursachen, Perspektiven.


Das Buch bringt meines Erachtens durchweg die besonders stark ausgeprägten Fälle als Beispiele, ohne auch nur mal etwas näher auf den Spektrumcharakter des Autismus einzugehen. Das bedeutet im Speziellen, dass nicht alles so stark und manches auch überhaupt nicht im konkreten Fall vorliegen muss. Es beschränkt sich trotz besseren Wissens des Autors (über 1000 diagnostizierte Fälle aller Altersgruppen), leider ausschliesslich auf Kinder, was ich hier schreibe, weil das Buch im Netz teilweise auch für Erwachsene empfohlen wird. Als erwachsener Betroffener konnte ich nur wenig Neues und auch nur aus der FAQ-Sektion lernen, weil ich das meiste schon vorher bei meiner recht intensiven Recherche im Netz gelesen hatte.


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Tony Attwood - Ein ganzes Leben mit dem Asperger-Syndrom

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Tony Attwood ist eine brilliante, klar strukturierte und übersichtliche Zusammenstellung allen Wissenswertes zum Thema Asperger-Syndrom des derzeitigen wissenschaftlichen Standes gelungen.

Das Buch richtet sich an Betroffene, Angehörige (Partner, Eltern), Lehrer/Pädagogen und Fachleute gleichermassen. Es ist in einem auch Laien verständlichen Deutsch verfasst.

Durch die übersichtliche Gestaltung kann das Buch ebenso als Lexikon oder Nachschlagewerk dienen.


Mit Spannung habe ich dieses Buch erwartet und bin nicht enttäuscht worden. Tony Attwood hat auf verständliche Weise und doch ausdrucksvoll die Aspekte des Asperger-Syndroms umfangreich beschrieben. Dabei lässt er nicht nur Dr. Hans Asperger zu Wort kommen sondern auch viele Betroffene, die anschaulich ihre Sicht dieser besonderen Art zu Sein beschreiben. Da ich selbst Asperger-Autist bin und dies erst im Alter von 55 Jahren erfuhr, hätte ich mir diese Informationen schon viel früher gewünscht. Dieses Buch ist sowohl für Betroffene als auch für Freunde, Bekannte und Anverwandte von Menschen mit Asperger-Syndrom sehr gut geeignet.


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Tony Attwood - Asperger-Syndrom: Ein Ratgeber für Eltern

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Das Buch liefert eine sehr genaue und umfassende Beschreibung der AS-Symptomatik, die ich von der Vollständigkeit her wohl eher selten so zu finden sein dürfte. Es gibt viele Ansatzvorschlägen für Eltern und Therapeuten, die mit kleinen AS-Kindern (maximal noch bis zum Schulverlassen) zu tun haben. Für diese kann ich das Buch auch nur empfehlen. Die "häufig gestellten Fragen" (FAQ) geben einen kurzen und dafür trotzdem allumfassenden Überblick über den Forschungsstand zu Ursachen, Perspektiven, etc.


Das Buch bringt meines Erachtens durchweg die besonders stark ausgeprägten Fälle als Beispiele, ohne auch nur mal etwas näher auf den Spektrumcharakter des Autismus einzugehen. Das bedeutet im Speziellen, dass nicht alles so stark und manches auch überhaupt nicht im konkreten Fall vorliegen muss. Es beschränkt sich trotz besseren Wissens des Autors (über 1000 diagnostizierte Fälle aller Altersgruppen), leider ausschliesslich auf Kinder, was ich hier schreibe, weil das Buch im Netz teilweise auch für Erwachsene empfohlen wird. Als erwachsener Betroffener konnte ich nur wenig Neues und auch nur aus der FAQ-Sektion lernen, weil ich das meiste schon vorher bei meiner recht intensiven Recherche im Netz gelesen hatte.


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Momentan vergriffen

Axel Braun - Buntschatten und Fledermäuse: Mein Leben in einer anderen Welt

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Axel Brauns hat mit seinem Buch „Buntschatten und Fledermäuse" etwas für viele sicher ganz Unerwartetes getan. Er lässt uns hineinblicken in seine Gedankenwelt, lässt uns einen Blick durch seine Augen tun. Dabei geht er ganz und gar kompromisslos vor. Er versucht nicht zu umschreiben oder zu erklären, sondern konfrontiert den Leser mit seinen Bildern, seinen Geräuschen und seinen Empfindungen, die teilweise so anders sind, dass es sogar eine eigene Sprache braucht, um manches zu benennen. Wer sich darauf einlässt, wird unversehens in den Bann dieses Buches gezogen. Je nach Gemütslage macht der Leser eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit.


Es ist keine Autobiographie im eigentlichen Sinne, sondern mehr das Protokoll eines Alltags, der für den „Normalen" alles andere als alltäglich anmutet. Die fast grösste Überraschung ist der höchst unterhaltsame Stil voller subtilem Humor und gekonnter Wortmalerei. Ein Buch, das mehr den Bauch als den Kopf anspricht. Ein Buch, das eine emotionale Annäherung an ein Phänomen ermöglicht, welches bislang fast ausschliesslich wissenschaftlich untersucht wurde. Ein Buch, das absolut lesens- und liebenswert ist.


Wer einen Einblick in das "Innenleben" eines Autisten sucht und gleichzeitig auch über die Verhaltensweisen "gewöhnlicher" Menschen lernen will, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen - denn Axel Brauns hält nicht nur sich sondern auch den Lesern einen Spiegel vor.


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Nicole Schuster - Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing

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„Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing von Nicole Schuster ist endlich ein weiteres Buch über Autismus, geschrieben von einer Betroffenen.


Die Autorin schreibt einerseits aus der Sicht eines Menschen mit Asperger Autismus und andererseits beleuchtet sie das Thema und die einzelnen Kriterien die es ausmachen, aus einer wissenschaftlichen Sicht. Sie gibt Beispiele, erklärt anhand von genauen Beschreibungen, bei denen sie oft bis an die Wurzel der Dinge geht, so dass man es durch und durch verstehen und begreifen kann, was bestimmt auch die autistischen Leser sehr freuen wird. Sie zitiert andere Menschen mit Autismus und sie erläutert bisher in anderer Literatur nicht oder nur wenig beachtete Standpunkte und Merkmale. Da sie sozusagen Fachfrau auf dem Gebiet ist und sich fachlich sehr gut auskennt, bedeutet dies eine wesentliche Bereicherung da sie zusätzliche bisher relativ unbekannte Informationen gibt, bzw. die bisher bekannten Informationen viel intensiver erklärt und beschreibt, als es von nicht-autistischen Autoren aus Mangel an Einfühlung je erfolgen könnte. Dieses Buch ist ein Muss für alle die mehr über Autismus wissen wollen, oder für jene, die glauben eine autistisches Syndrom zu haben und mehr darüber erfahren wollen.


Dieses Buch ist das umfassendste Buch, das auch von Laien gut verstanden wird, was ich zum Thema bisher finden konnte. Es ist sehr gründlich und ausführlich geschrieben, die Recherchen und Zitate sind mit Literaturhinweisen versehen, so dass man auch auf diese zurückgreifen kann. Alles in allem ein sehr gelungenes Werk, das auch Fachleuten auf diesem noch relativ unbekannten Terrain weitere neue Informationen liefern kann, die eine Diagnosestellung in der Praxis erleichtern könnte.


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Daniel Tammet - Elf ist freundlich und Fünf ist laut

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Der Achtundzwanzig Jahre alte Autist versucht die Leser an seiner Welt Teil haben zu lassen, einer Welt in der Zahlen als Formen, Farben und sogar als Gefühle existieren. Daniel Tammet zählt zu den etwa Fünfzig weltweit bekannten "Savants", Autisten welche auf bestimmten Gebieten ausserordentliche geistige Fähigkeiten entwickeln. In seinem Fall handelt es sich um erstaunliche mathematische Fähigkeiten und die Fähigkeit in kürzester Zeit (eine Woche) Fremdsprachen zu erlernen. Daniel Tammet ist unter diesen Fünfzig "Savants" insofern noch einmal etwas Besonderes, als er zudem die Fähigkeiten hat, eine Brücke in unsere Welt zu schlagen und auch die Notwendigkeit dazu sieht. Der Psychiater Darold A. Treffert beschreibt in seinem Vorwort Daniel Tammet als "einen redegewandten, sehr sympathischen, liebenswürdigen, höflichen und bescheidenen Menschen". Und genau diese Eigenschaften sind es, welche das Buch von Daniel Tammet so lesenswert machen.


Man kann aus diesem Buch nicht lernen, wie man zu aussergewöhnlichen Merkfähigkeiten gelangt. Aber man erhält ein tieferes Verständnis für mildes autistisches Verhalten. Das Buch ist gewiss keine aussergewöhnliche schriftstellerische Leistung. Darum geht es hier aber nicht. Ich habe aus ihm sehr viel mehr gelernt als ich vorher vermutet hatte.


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Daniel Tammet - Wolkenspringer: Von einem genialen Autisten lernen

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Mir hat die Lektüre des Buches sehr viel Freude bereitet, denn angenehm und unterhaltsam dargestellt erfährt man doch recht viel über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns, und zwar ganz gleich, ob es sich dabei um eine "Normalausführung" oder um das eines Autisten und Savants (Inselbegabten) wie Daniel Tammet handelt. Allerdings scheinen bei Letzteren erhebliche Sonderfälle zu existieren.


Wie ein anderer Rezensent schon schrieb: Man sollte sich beim Kauf des Buches nicht vom Untertitel oder Klappentext leiten lassen. Wer sein Gedächtnis verbessern möchte, ist mit einem entsprechenden Lehrbuch zum Thema (von Gedächtnisweltmeistern etc.) oder ggf. einer Software zweifellos besser bedient. Das, was Menschen wie Daniel Tammet, Kim Peek oder Matt Savage können, kann man nicht wirklich lernen. Solche Kompetenzen haben fast immer eine genetische Ursache, oder sind durch Hirnverletzungen entstanden. All dies zeigt aber in aller Deutlichkeit: Im Grunde könnte das menschliche Gehirn im Laufe der Zeit noch Leistungen erwerben, die wir uns heute nicht einmal ansatzweise vorstellen können, und zwar genauso wenig, wie sich Schimpansen die Denkfähigkeiten eines ganz normalen Menschen vorstellen können.


"Wolkenspringer" ist eher eine Fortsetzung von seiner Bücher-Reihe, mit dem feinen Unterschied, dass der Autor sich dieses Mal darauf fokussiert hat, den Leser zu "unterrichten". Sein Ziel ist es, das Gehirn und das Wesen des Menschen zu analysieren, um jedem Menschen zu vermitteln, dass jeder in der Lage ist, seine eigenen besonderen Fähigkeiten zu entdecken und gezielt zu fördern.


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John Elder Robison - Schau mich an!: Mein leben mit Asperger

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"Mit neun Jahren hatte ich eine Offenbarung: Ich kam dahinter, wie man mit anderen Kindern redet", erzählt John Elder Robison in seinem empfehlenswerten Buch, das man liest, ohne aufhören zu können, so spannend ist seine Lebensgeschichte. Doch wie so viele andere Menschen mit Asperger oder anderen Formen des Autismus hat auch er ganz besondere und aussergewöhnliche Talente. Als er ein solches entdeckt, nämlich sein Talent und seine Vorliebe für elektrische Geräte, beginnt für ihn ein neues Leben und eine neue Welt steht ihm offen. Er entwirft für die Musikgruppe KISS flammenwerfende Gitarren und bereitet deren Tourneen vor. Später entwickelt er für die Firma MB die ersten elektronischen Spielzeuge.


Das Buch ist für Menschen, die mit Asperger in der einen oder anderen Form konfrontiert sind, ein mutmachendes Beispiel, auch wenn viele nicht eine solche Karriere machen werden. Aber jedes Kind mit diagnostiziertem Asperger steht vor einer hoffnungsfrohen Zukunft, ihm kann geholfen werden, und auch für Eltern ist die Diagnose keine Katastrophe, sondern mit entsprechender Beratung können auch sie ihrem Kind zu einem erfüllten Leben verhelfen.


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Dawn Prince-Hughes - Heute singe ich mein Leben

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"Dawn P.-H. erfährt erst als Erwachsene mit 36 Jahren, dass ihre gravierenden Schwierigkeiten auf dem Asperger Syndrom beruhen (einer angeborenen neurologischen Behinderung aus dem Autismus-Spektrum). Nach einer hilflosen, schmerzlich erlebten und unbegriffenen Kindheit und Jugend, nach verzweifelten Versuchen, nicht abzugleiten in Trunksucht, Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit bekommt sie eine Anstellung in einem Zoo. In den Gorillafamilien findet sie, unerwartet und beglückend, Seelenverwandtschaft und erkennt u.a., dass Verständigung und Übermittlung von Emotionen in einer Gruppe Lebewesen durch Körpersprache urtümlich und weitgehend unabdingbar ist. (Der autistische Mensch kennt die Körpersprache, die auch beim Menschen eine grosse Rolle spielt, nicht )


Sie entwickelt Strategien, Körpersprache im Alltag anzuwenden: Lächeln, Ansprechen, Wiedererkennen notfalls simulieren usw. und bekommt Feedback, das ihre Anstrengungen belohnt und damit immer mehr erleichtert. Dawn P.-H. promovierte in Anthropologie und lehrt jetzt in einer amerikanischen Universität. Das Buch beschreibt sehr anschaulich ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke ( übrigens seit dem Tag ihrer Geburt, was beinahe unglaublich klingt) und die anderer Autisten, deren Informationen sie sammelte. Die Autorin will mit dem Buch Hilfestellung für Betroffene geben. Dies ist überaus eindrucksvoll gelungen.


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Mark Haddon - Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone

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"Christopher Boone ist 15 Jahre alt und fühlt sich am besten, wenn alles streng nach Plan abläuft, Bekanntes um ihn herum ist, keine Menschenansammlungen auf ihn einstürmen, sein Essen getrennt auf dem Teller liegt und er komplizierte mathematische und physikalische Probleme in seinem Kopf wälzen kann. Christopher Boone ist ein autistischer Jugendlicher, der bei seinem Vater lebt, auf die Sonderschule geht und für das Mathe-Abitur lernt, seine Lehrerin Siobhan ob ihrer Ratschläge und Ideen mag, vor kurzem seine Mutter verloren hat und für Sherlock Holmes schwärmt. Als in der Nachbarschaft ein Hund ermordet wird, begibt sich Christopher auf die Suche nach dem Täter und tritt dabei unbewusst und zunächst unbemerkt eine Lawine los, die sein Leben spürbar verändern wird.


Mark Haddon, der früher Kinderbücher und Drehbücher verfasste, hat mit seinem ersten Roman „Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone" (Karl Blessing Verlag)eine zutiefst berührende, glaubhafte Geschichte über einen behinderten Jungen geschrieben, der in seiner eigenen Welt lebt und es den Erwachsenen schwer macht, ihn zu verstehen. Liebe und Zärtlichkeit, Nähe und Geborgenheit finden bei Christopher krankheitsbedingt keine Gegenreaktion und führen somit ungewollt zu manch heikler Situation, die es im alltäglichen Leben zu meistern gilt.


Dem Leser öffnet sich mit diesem wunderbaren Roman eine für ihn unbekannte Welt und er lernt Christopher zu verstehen, der einerseits ein mathematisches Genie ist und sich andererseits in der Öffentlichkeit manchmal wie ein Dreijähriger benimmt. Mark Haddon dringt tief in das Innere von Christopher ein, ohne diesen zu demontieren oder gar seine Seele zu sezieren. Ihm gelingt vielmehr das komplizierte Spagat zwischen Aufklärung und Anteilnahme, zwischen Liebe und Leid. Ein betroffen machendes Buch, das fesselt, Verständnis auch für die Angehörigen vermittelt und letztlich glücklich stimmt, wenngleich es ein Happy End im klassischen Sinne nicht geben kann.


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Katja Carstensen - Das Asperger-Syndrom: Sexualität, Partnerschaft und Elternsein

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Dieses Buch ist ein kleiner Ratgeber für Menschen mit dem Asperger-Syndrom und ihre Partner. Ich hoffe dass es einige Fragen der Partnerschaft, der Sexualität und des Eltern sein beantworten kann und eine Hilfe für Alltagsfragen ist. Mir war es wichtig, dass hier nicht nur meine Sichtweise als Asperger-Autist zum tragen kommt, sondern auch die Sichtweise des nichtautistischen Partners beachtet wird und sich hier die eine oder andere beiderseitige Verständnismöglichkeit ergibt.


Aufgrund des dünnen Büchleins mit gerade mal 60 Seiten (netto) hatte ich inhaltlich zunächst gar nicht so viel erwartet. Nach dem Lesen jedoch war klar: Die Autorin bringt die angekündigten Themen punktgenau zur Sprache, ohne sich lange an irgendwelchen Ausschmückungen aufzuhalten. Das hat verschiedene Vorteile, etwa dass man nicht lange lesen muss, um z.B. Erklärungen für einen bestimmten Sachverhalt zu finden. Gleichsam bietet es sich an, den Text nicht "mal eben so nebenbei" zu lesen, denn sonst besteht die Gefahr, dass man etwas wichtiges überliest.


Zusätzlich findet man Tipps, wie sich die Besonderheiten und Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigen lassen. Überhaupt sind die Beschreibungen insgesamt sehr praxisnah und theoretisieren nichts. Man merkt eben, dass die Autorin aus eigener Erfahrung schreibt, also über Dinge, die sie selbst erlebt hat und von denen sie etwas versteht. Kurzum: Ein klasse Buch zu einem sehr angemessenen Preis.


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Katja Carstensen - Das Asperger-Syndrom: Alltag, Schule und Beruf

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Der Mensch mit dem Asperger-Syndrom muss sich im Laufe des Erwachsens werden, und auch noch im Leben als Erwachsener, mit den unterschiedlichsten Schwierigkeiten in seinem Alltag auseinandersetzen. Schule, Beruf und Alltag zu bewältigen sind oft keine Selbstverständlichkeit und manchmal wird Hilfe benötigt.Da ich selber zu diesen Menschen gehöre, bin ich mit einigen dieser Schwierigkeiten durchaus gut vertraut. Ich habe einige Tricks entwickelt um mir den Alltag teilweise etwas zu erleichtern, um mit meinen Eigenarten besser zurecht zu kommen und es meiner Umwelt zu ermöglichen mich besser zu verstehen. Wichtig ist es aber vor allem aufzuklären. Nicht immer ist es für Nicht-Autisten möglich, das autistische Denken zu verstehen und nachzuvollziehen. Das wäre vermutlich auch etwas zuviel verlangt. Akzeptanz und Toleranz sind Dinge die nichts kosten, uns helfen im Alltag zu bestehen und unseren Platz in der Gesellschaft zu finden. Eigenständigkeit, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein sind für den autistischen Menschen genauso wichtig wie für jeden anderen Menschen auch.


Auch habe ich versucht die Schwierigkeiten von Eltern, Angehörigen und Freunden mit einzubeziehen und ihnen die nötige Aufmerksamkeit zu geben, da ich mir wünsche das dieses Buch für alle, die sich dafür interessieren ein Ratgeber sein mag und hilft das gegenseitige Verständnis zu verbessern. Den Anspruch der Objektivität erhebe ich genauso wenig wie den der Allgemeingültigkeit. Der autistische Mensch ist genauso individuell wie der Nicht-Autist. Vorrangig sind wir alle vor allem Menschen mit Bedürfnissen und Wünschen an unser Leben. Wir alle haben den Wunsch so zu Leben, dass wir zufrieden und glücklich sind. Die Wege die dorthin führen sind unterschiedlich und von den Möglichkeiten des Einzelnen abhängig, aber auch von der Akzeptanz und Toleranz seiner Umwelt.


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Kai Vogeley - Anders sein: Asperger-Syndrom und Hochfunktionaler Autismus im Erwachsenenalter

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»Das Buch ist besonders geeignet für Betroffene, die eine Diagnose erhalten haben oder eine autistische Störung bei sich vermuten. Außerdem ist es eine wertvolle Hilfe für Freunde, Bekannte , Lebenspartner, Verwandte oder auch Arbeitskollegen, die hochfunktionalen Autismus im Erwachsenenalter und die Besonderheiten autistischer Menschen besser verstehen möchten. Nicht zuletzt kann die Lektüre Betroffenen und ihren Angehörigen dabei helfen, das ›Anders sein‹ im täglichen Umgang besser einzuordnen, zu akzeptieren und wenn nötig, ärztliche oder psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.« Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie


»Dieses Buch beschreibt prägnant, Mechanismen der Interaktion und Kommunikation in Beruf und Privatleben. Der Aufbau ist gelungen , denn er erlaubt, Kapitel aufzuschlagen und quer zu lesen. Es ist übersichtlich gestaltet, Bilder, Fallbeispiele und Ö-Töne sind farblich hervorgehoben, sodass der Leser sich schnell zu Recht findet.« socialnet


»Ein umfassendes, anschaulich aufbereitetes Kompendium, das fundiertes Wissen vermittelt, aber auch zur Standortbestimmung herausfordert.« Welt des Kindes


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