Beiträge von friedel

    Phasen der Zeitlosigkeit wirken auf mich entspannend und ausgleichend, sofern mir das nicht durch den Gedanken an möglichen Ärger durch Zuspätkommen oder Stress durch anschließende Zeitnot nicht vermiest wird.
    Deshalb nehme ich mir bewußt Zeiten, in denen ich nicht auf die Zeit achten muss. Das klappt nur deshalb, weil ich vorher den Wecker stelle. Ich vertraue darauf, dass mich das Gerät im richtigen Augenblick daran erinnert, dass in der Welt um mich herum durchaus Zeit verstreicht.

    Das Leben ist wie ein Lauf im Hamsterrad. Man läuft und funktioniert, um es doch nie zu schaffen, wenigstens einigermaßen unauffällig zu bleiben.
    Manchmal, in schwachen Momenten, wünsche ich mir tatsächlich auszubrechen, indem ich zu "blöd" wäre, die Reaktionen der anderen zu bemerken oder auf mich zu beziehen.
    Aber dann wäre ich ausgerechnet denen total ausgeliefert, die von mir verlangen, dass ich weiß, was in ihnen vorgeht, mir gegenüber jedoch selbst blind sind.
    Eine alptraumhafte Vorstellung, die mich schnell wieder von solcherlei Wünschen abbringt.

    Ohne äußeren Taktgeber bin ich fast zeitlos.
    Es fällt mir schwer, etwas in Zeiträumen einzuordnen. Es gibt in meiner Erinnerung nur eine grobe Einordnung, wann etwas geschehen ist:
    -erst vor Kurzem
    -vor mehr als zwei Wochen
    -vor mehr als einem Jahr
    -vor wenigen Jahren
    -irgendwann vorher
    Jede genauere Zuordnung ist vom Vorhandensein äußerer Aufhänger abhängig.


    Wenn ich in Gedanken oder eine Tätigkeit vertieft bin, klinke ich mich zeitweise völlig aus der Zeit aus.
    Das mache ich oft auch in den Situationen, in denen gemeinhin gesagt wird, die Zeit vergehe besonders schnell oder langsam, beispielsweise wenn ich auf etwas warte.
    Deshalb kann ich ohne Blicke auf die Uhr nicht wirklich sagen, ob für mich die Zeit tatsächlich schneller oder langsamer als gewohnt verstrichen ist.

    Ich korrigiere:
    Der Baustellen-Threat ist fast der einzige, den ich noch lesen kann.
    Darüberhinaus habe ich nur noch auf das Unterforum "Intern/Öffentlicher Bereich" Zugriff.
    Bei den anderen kommt nach einiger Zeit eine Fehlermeldung vonwegen unauffindbarer Website.
    Was kann die Ursache sein?

    Der Baustellen-Threat ist der einzige, den ich noch lesen kann. Bei den anderen kommt nach einiger Zeit eine Fehlermeldung vonwegen unauffindbarer Website.

    Heißt es nicht, es wäre typisch für Asperger, in einem Fragebogen das Kreuzchen zwischen zwei zur Verfügung stehenden Antwortenkästchen zu machen, weil beide vorgegebenen Antworten nicht korrekt sind?
    "Betroffen" oder "Nicht betroffen"?


    Wie wäre es mit der Kategorie "möglicherweise betroffen".


    Die Bezeichnung beinhaltet gleichzeitig ein "möglicherweise doch nicht betroffen" und sagt deshalb im Grunde erst mal nicht mehr aus, als dass man sich darüber Gedanken gemacht hat, ob man betroffen sein könnte.


    Solche Gedanken kann man sich ganz intensiv machen. Doch in milder Form macht sie sich eigentlich fast jeder, sobald er erstmals mit der Thematik in Kontakt kommt.
    Vage genug für den Datenschutz als auch für Konfliktgeplagte.
    Wer ins Detail gehen möchte, kann das, wie schon erwähnt, freiwillig im Profil tun.



    Eine Wertung insofern, ob richtige oder falsche Diagnose, fachärztliche oder selbsterstellte, wertige oder minderwertige, halte ich nicht für gut.
    Das Recht, von etwas überzeugt zu sein (und diese Überzeugung zu äußern), darf meiner Meinung nach nicht davon abhängen, ob diese Überzeugung von der richtigen Fachperson mit unterschrieben wird.
    Wenn so etwas um sich greift (auch außerhalb des Forums), dann bekommen wir irgendwann Zustände, gegen die der frühere Ablasshandel eine harmlose Sache war.

    Google-maps war das, g^laube ich


    Bevor ich zu einem unbekannten Ort aufbreche, schaue ich mir den Weg immer erst mal in maps an.
    Und dann fahre ich hin.
    Darum habe ich auch kein Navi.


    Dafür kann ich, obwohl ich gut höre, nur schwer einen Songtext im Radio verstehen. Wegen der Hintergrundgeräusche (Musik, Rauschen).


    Das sind zwei der Beispiele, wegen denen ich meine, dass ich ebenfalls mehr zum räumlich-visuellen Denken neige.


    Als ich allerdings noch zur Schule ging, und mir dieser Unterschied in der Art des Denkens auffiel, wollte ich wissen, ob das überhaupt sein kann.
    Deshalb fragte ich meinen damaligen Deutschlehrer, ob man denn nicht auch in Bildern denken könne.
    Seine Antwort lautete schlicht: Nein.