Beiträge von ahnungslos1978

    Ach so! Den Ton habe ich schon oft gehört, überwiegend aber im Englisch-sprachigen Bereich und dachte mir dann auch, dass es wohl sowas wie eine Zustimmung ist. Ich wusste nur nicht, wie man das schreibt.


    Danke dir, dein Zuspruch tut gut. Ich weiß nur manchmal nicht, was ich darauf reagieren soll 🫣.


    Ja, ich schätze mein Handy sehr. Ohne die Weckerfunktion würde ich den Alltag nicht hinkriegen. Früher habe ich die Uhr am Backofen gestellt und noch früher meinen Radiowecker, lol. Bin froh, dass es nun unkomplizierter geht und vor allem das Smartphone auch überall mit hin kann.

    -Es ist okay, wütend und traurig zu sein, wenn man sein ganzes Leben reflektiert und sich fragt, warum man 45 Jahre lang in dem Glauben leben musste, „falsch“ zu sein, wenn eine einfache Einordnung, wie „Ich bin neurodivergent“ schon so enorm geholfen hätte, Leid zu verringern


    -es ist okay einen Meltdown zu bekommen, wenn man weiß, dass man am nächsten Tag das Auto des Partners fahren muss, da das eigene in der Werkstatt ist


    -es ist okay, sich mit seiner Katze verbundener zu fühlen als mit Freunden


    -es ist okay, dem SI (malen) nachzugehen, auch wenn das bedeutet, dass die Kinder dann mal 1,5 Stunden vor dem Fernseher sitzen


    -es ist okay, aufzuhören zu maskieren und keinen Blickkontakt mehr zu halten


    -es ist okay, sich nach einem 1-stündigen Telefonat so zu fühlen, als wäre man einen Marathon gelaufen und einfach nur schlafen zu wollen


    -es ist okay, nachzufragen „wie ist das jetzt gemeint?“


    -es ist okay, jeden Abend nach dem Abendessen um 19:00 zu sagen: Mama hat jetzt Feierabend. Papa bringt euch ins Bett


    -es ist okay, bewusst wieder gesundes und „autistisch aussehendes“ Stimming zu betreiben , das man sich mühevoll in der Pupertät abgewöhnt hat (aufgrund von mobbing)


    -es ist okay, die 150 Filzstifte der Tochter für sie nach Nummernabfolge zu sortieren und dabei einen Koller zu bekommen, weil die Farben nebeneinander falsch aussehen und dann die Tochter zu bitten, es anders sortieren zu dürfen


    -es ist okay, Witze dumm oder unlogisch zu finden , das zu äußern und NICHT aus Höflichkeit zu lachen


    -es ist okay, bei der Weihnachtsfeier des Betriebes des Ehepartners als erste Person nach Hause zu gehen, weil man nicht mehr kann


    -es ist okay, bestimmte Wörter nicht hören oder aussprechen zu wollen und andere Wörter zu lieben


    -es ist okay, sich vom vokalen Stimming des Sohnes getriggert zu fühlen, das zu erklärend äußern und den Raum zu verlassen, so dass er weitermachen kann und man es nicht mehr hören muss


    -es ist okay, einer Freundin oder Verwandten auf Nachfrage zu sagen, wenn ihr ein Kleidungsstück nicht steht


    -es ist okay, mit Worten genau zu sein und im Zweifel zu korrigieren und zu fragen ob das SO gemeint war


    -es ist okay mit 45 immer noch nicht den Sinn von Smalltalk zu erfassen und den Ehemann dazu zu befragen


    -es ist okay, mit 4-6 intrinsisch schreiben und lesen gelernt zu haben, mit 11 anzufangen, sich tiefgründig für psychologische und philosophische Werke zu interessieren, während man sich mühevoll das Daumenlutschen abgewöhnt, erst mit 3 zu sprechen und erst mit 16 aufzuhören mit Barbies zu spielen und das auch nur, weil man massiv dafür gehänselt wurde und darüber sehr traurig zu sein, weil man das Gefühl hat seine besten Freunde zu verlieren (die Barbies waren für mich Freunde-Ersatz)


    - es ist okay, absolut nicht zu verstehen, wenn jemand mündlich und mühevoll eine Wegbeschreibung verfasst, während ein kurzer Blick danach auf Google-Maps reicht, um selbigen Weg nie wieder zu vergessen.


    -es ist okay, abends nicht mehr sprechen zu wollen/könnnen


    -es ist okay, sich fast jede schriftliche Prüfung, die mit einer mündlichen Prüfung einherging, durch letztere vermasselt zu haben


    -es ist okay, als Erwachsener bei schlimmen Geräuschen sich die Ohren zu zu halten und anzufangen zu summen und eigentlich losweinen zu wollen


    -es ist okay, selbst von den eigenen Kindern bei Overload nicht umarmt werden zu wollen und das zu sagen


    -es ist okay für seine Farben die 14 Farbmusterkartei zu erstellen und dabei beinahe zu verpassen, dass man die Kinder von der Schule abholen muss (Danke, Weckerfunktion meines Handys, ohne dich wäre ich aufgeschmissen)


    -es ist okay laute Selbstgespräche zu führen, die einem helfen, mit sozialen Situationen besser zurecht zu kommen


    -es ist okay, eine Nachricht ständig zu bearbeiten und sie dann letztendlich doch zu löschen


    -es ist okay, mit 45 immer noch die selben Hörspiele zum einschlafen zu hören wie als Teenager


    -es ist okay, jeden Morgen Nutellatoast mit Kaba zu frühstücken