Beiträge von coffee

    Kannst du den Inhalt etwas beschreiben?


    Hallo Fisch 1966
    Ich finde insbesondere den Kontext, in dem das Buch geschrieben wurde, interessant.
    - Südafrika / Israel (verschiedene Kulturen)
    - Ein Hirnforscher, der durch sein Kind mit dem Thema Autismus persönlich konfrontiert wird und mit seinen Herausforderungen umgehen muss (Ehe, Arbeit.)
    - Die im Buch dargestellte Zeit, welche es dem Lesenden ermöglicht einen etwas grösseren zeitlichen Bogen zu spannen.
    - Obschon der Vater viel Zeit im Beruf verbringt, wird deutlich wie nah er seinem Sohn ist.


    lg coffee

    hallo


    Die Webseite ist spürbar schneller !!
    Es macht Spass schnell von einem Eintrag zum anderen zu wechseln, ohne warten zu müssen!


    An dieser Stelle ein grosses MERSI für deine Arbeiten immer wieder.


    coffee

    Lieber furvus


    Als meist stille Leserin hier im Forum wünsche ich dir für dein neues Lebensjahr viel Kraft!


    Ganz viel Trost und Zuversicht!


    herzlich coffee

    Zitat

    Ich denke die hengen Irgendwelche Schilder auf die das Publicum zum klatschen animieren sollten.


    Bei einer TV Aufnahme, sagen wir mal einem Quiz ist das so, da war ich auch schon mit dabei.


    Dies hier ist eine Veranstaltung wie ein Konzert. Die Leute die kommen, wissen die meisten schon um was es geht, wer da vor ihnen ist. Zum Teil haben sie die Darbietungen auch schon gehört und wollen sie live wieder erleben.


    Darum sind hier keine solchen Animatoren, die das Publikum lenken.


    Im TV werden die Szenen so oft gedreht bis es dann stimmt, hier ist alles live und dauert eben wie bei einem Konzert. Im TV gibts dann auch lange Wartezeiten fürs Publikum...

    Zitat

    soll ich aufschreiben was ich daraus gehört habe?


    Jack
    er sieht den Pinguin stehen und beschreibt was er denkt auf Grund wie er aussieht und auf ihn wirkt... Das empfinde ich als bemitleidend, ein Vogel der keiner ist, es stechen keine äusseren Qualitäten hervor. Dann macht er die Pointe mit dem Chef (Gott) dass er die Knie vergessen hat, das ist ein Lacher, weil die Zuschauer schon bereits im Denken beim Menschen angelangt sind, weil bei Pinguinen Vögeln sind die Knie ja eher zu vernachlässigen. (Die Leute warten schon drauf, was er über Menschen sagen will und Lachen, weil ein Pinguin mit Knien wirklich komisch aussehen würde. Ich hab mir das sofort vorgestellt und musste lachen. Dann kommt er zum Satz, ...Fehlkonstruktion, er zieht eine Schlussfolgerung seiner Beobachtungen und Gedanken. (immer im Bewusstsein, dass es eine Metapher ist und nicht um Pinguine geht)


    Dann springt der Pinguin ins Wasser und er beschreibt sein Staunen.
    Er stellt sein Staunen seinem Urteil ...Fehlkonstruktion gegenüber hier denke ich spricht er nur das Bild mit dem Pinguin an, nicht die Metapher.


    Dann erklärte er, dass der Pinguin ihn an zwei Dinger erinnert. Er wechselt also die Ebene und geht vom Bild weg und erklärt.


    Zum Einen,eine menschliche Art, die Mitmenschen blitzschnell aufgrund äusserer Umstände zu bewerten.
    Zum Andern wie wichtig die Umgebung ist, ob das was man kann zum Vorschein kommt. Dabei spricht er keine speziellen Fähigkeiten an. Mir kommt in den Sinn, dass er selber Arzt sich eben lieber als Kabaretist betätigt als als Arzt. Seine Umgebung ist ein Saal voller Leute und nicht das Spital. Und doch kommen sein Studium, seine Fähigkeiten, sein Sein zum Vorschein. Er wäre nicht das wenn er sein Leben nicht gelebt hätte.


    Dann wechselt er Thema. Er spricht den Menschen in seinem Sein an, dass man so sein darf wie man ist. Ich bin sicher, dass er nichts gegen Psychotherapeuten hat. Er spricht das ja zum ICH an und meint damit, dass man sich selber sein darf/soll/ist! Find ich toll.


    Er provoziert ein bisschen betreffend der Psychotherapeuten und dem was man halt so alles erlebt, nicht nur AS auch andere..


    Er spricht die Theorie der Stärkung der eigenen Stärken an. Was man gut kann, soll man Stärken, dann kann es möglich werden sein Gebiet zu erweitern, Neues dazu zu lernen. Es entsteht Raum. So würde ich das in meinen Worten aussprechen. Umgekehrt: Entmutigung, beurteilen, insbesondere negativ und kritisch dem Charakter und der Persönlichkeit gegenüber machen nicht nur traurig, und wütend (wobei wütend eine Form von Trauer sein kann) sondern sie entmutigen, demotivieren und nicht selten zieht man sich zurück oder wendet sich ab, beginnt zu verdrängen, sucht Überlebensstrategien. Das läuft alles ab in meinem Kopf, wie eine Assoziation, wenn ich das höre. Und ich denke oah, gut, wie er das macht.


    Zum Ausspruch "ich müsste so sein wie die andern", hm da schaut er so nach oben und ich instinktiv auch ;-) was er wohl damit meint? andere gibt es schon genug. Ich darf mich sein, meine Einzigartigkeit ist gefragt, daneben sind x Andere, auch einzigartig. Er meint es nicht wertend, andere gibt es schon genug, er meint vielleicht als Bild, sieht ganz viele Einzigartige vor sich? ich weiss es nicht, ich stell mir das so vor.


    Dann kommt, so finde ich, der Arzt in ihm hervor. Selbstanalyse, schauen ob meine Umgebung stimmt. Jeder soll was lernen, hab ich das Gefühl. Hm, also ich konnte in den letzten 23 Jahren meine Umgebung nicht gross wählen, war alles vorgegeben. Klar im Kleinen, aber ich spüre hier das Grosse und das können die wenigsten Menschen wählen und das meint er vielleicht auch gar nicht.


    Er spricht die Situationen an, wo ich mit mir Mühe habe, weils nicht flutscht und ermutigt da wo ich bin kleine Schritte zu machen. Das kommt mir wieder sehr bekannt vor. Wir alle befinden uns nicht immer im Honig und Zuckerkuchenland, sondern im Leben.


    Dann macht er Mut, dass man zu seinem Wasser finden soll und hinein springen in sein Element. Das sind für mich die Inseln des Alltags, als Mutter, wenn mir alles abgefordert wird. Das ist für mich wenn ich mein Hobby zum Beruf machen kann, das ist überall da wo ich in meinen Gaben und Fähigkeiten arbeiten und mich entfalten kann. Da bin ich sicher und gut, da habe ich Handlungsspielraum und es gibt mir Energie, es zieht nicht einfach Energie ab. Ich weiss genau was er meint, wenn er sagt, dann weiss ich wie es sich anfühlt in meinem Element zu sein. (Gedankeneinschub: in allen Berufen gibt es Menschen, die haben den Beruf gelernt und üben ihn aus. Sind aber nicht in ihrem Element. Das spüren die Menschen die mit ihnen zu tun haben, insbesondere bei sozialen Berufen wie zB. den Lehrern. Tja, wie soll jemand ein ermutigender und positiver Mensch sein, andere Anleiten und fördern, wenn er selber watschelt wie ein Pinguin und nicht voran kommt? Ich denke es kann so manches angelernt werden, aber die Art und Weise ist nicht natürlich.)


    Dann spricht er an, dass er gerne in der Klinik Arzt war, er hat das gelernt, es heisst nämlich nicht, dass man etwas was man gelernt hat nicht gut und gerne ausführen kann. Man ist aber vielleicht noch nicht in seinem Element.Zum Beispiel würde ich mich als sehr vielseitigen Menschen betrachten. Ich musste vieles können in meinem Leben und habe vieles geübt und trainiert. und hab es dann gut gemacht.


    Er haut jetzt einen drauf, indem er von sich erzählt und die Leute über sich lachen lässt. Dann fällt in der Regel die Hemmschwelle, für ihre eigene Sichtweise, also die Art wie sie über sich denken.


    Er wünscht sich, dass seine Gegenüber zu ihrem Ich ja sagen und auch ja sagen wenn der Pinguin am Land watschelt, was doch bei uns allen immer mal wieder der Fall ist. Wir sollen unserem Pinguin treu bleiben, im Wissen, dass er irgendwo, irgendwann, immer wieder auf jeden Fall seine Materie, sein Gebiet, seine Zeit, seine Momente hat, in dem er in seinem Element ist. (Ich kann das heute zeitlich intensiver leben als zum Beispiel als meine Kinder klein waren. Ich lerne über mich und kann Entscheidungen treffen. Ich weiss zum Beispiel, dass es mir gut tut, zwischendurch im Winter auf einem Berg die Aussicht zu schauen und meine Gedanken in die richtigen Relationen zu setzen. usw.) Also auch ganz kleine Dinge, die mich nicht verändern, die Teil von mir sind und die ich umarme und zu denen ich ja sage, dass es mir manchmal schlecht geht, weil gewisse Bedürfnisse einfach schreien und ich damit umgehen lernen kann.


    Zum Schluss stellt er sich auf die Eben der Zuschauer, er sagt, dass er auch heute bei seinem Beruf als Cabaretist immer noch den Pinguin kennt, der ist jetzt nicht einfach weg. Er grüsst von Pinguin zu Pinguin und wünscht jedem viel Bestätigung für sein ich, in sich.


    Huch, das war jetzt lange und ich hoffe Jack zu liest noch mit?
    Auch wenn du nicht alles verstehst, vielleicht ein paar Aspekte?
    Ich finds nicht wichtig, dass man immer alles versteht.


    Ich habe meine Gedanken gerne aufgeschrieben und dabei in die Tiefe gedacht, Neues über mich gelernt und mich ein bisschen von der Oberflächlichkeit weg gegraben. Ich hab nicht viel Zeit investiert, einfach aus dem Bauch heraus geschrieben und doch Zeit gebraucht.


    Ich lass mich gerne ermutigen und das Pinguin Prinzip ermutigt mich. Es hat das Ziel zu ermutigen. Ich finds eine tolle Fähigkeit ein so ermutigendes Lebenskonzept in humorvolle 3 Minuten 32 Sekunden zu verpacken.


    Gruss coffee