Beiträge von Gigi

    Hallo Friedel

    Danke für Deine Antwort und die netten Worte. Ja natürlich ist es nicht in Ordnung dass Ihn jeder anfasst, und ja klar er soll sich durch die Leute nicht kleinkriegen lassen. Es geht darum, und das habe ich nicht erwähnt, dass er recht agressiv und laut reagiert. Also eher unhöflich um es schön auszudrücken...aber Du hast auch wieder recht, ich glaube die Arbeit muss vielleicht eher an mir geschehen, zu akzeptieren dass er es momentan nicht anders kann, und die Leute (die nur Musterkinder haben oder wie gesagt sonst keine Probleme haben und einem das Leben noch komplizierter machen:rolleyes:)


    Und was die Therapien betrifft, ich bin dankbar für jede Antwort. Eigentlich ist es ja logisch dass die Nebenwirkungen nicht stärker als die Resultate ausfallen sollten, nur ist das momentan noch nicht meine natürliche Art zu denken. Ich merke manchmal erst dass es zuviel war wenn mein Sohn überreagiert.

    Ich glaube also dass es eine gute Idee ist mit einer Therapie pro Woche weiterzumachen und warte mal ab....

    Liebe Grüße

    Hallo Sunny


    vielen Dank für Deine Antwort. Wir (seine Familie) haben uns an sein 'anderst-sein' gewöhnt, und für uns ist er, trotz allen Schwierigkeiten, ein ganz toller Junge. Ja das Problem ist eher mit anderen Leuten, er ist sehr tollpatschig im Umgang mit anderen, wenn jemand ihn nicht kennt wird er als frech bezeichnet wenn z.B. ein Fremder ihm über die Haare streicht und er sagt: hey fass mich nicht an! Oder wenn jemand in einem Laden eine Bemerkung macht und er sagt: Da ist meine Mutter, du bist nicht meine Mutter usw...oder ich werde herablassend angeschaut wenn er sich im Geschäft quer vor einen Einkaufswagen auf den Boden legt:wacko:

    Er kann nicht/oder nur schlecht mit Kindern spielen weil er von seinen Strategien, Ideen und Gesetzen nicht abweichen kann. Er ist emotional sehr wenig entwickelt und kann sich meistens nicht beherrschen. Und vieles mehr...halt so die üblichen Autismus Syndrome...ich glaube das Problem ist eher dass es mir leid für ihn tut wenn er ausgelacht wird, und ich deshalb denke Therapien könnten eventuell helfen dass er sich anderst benimmt. Aber ja, Du hast recht er ist noch klein und ich muss mich an den Gedanken gewöhnen dass wir einen langen Weg vor uns haben, und dass man in solchen Situationen nichts übereilen kann.


    Lg Gigi

    Hallo zusammen

    Wie schon gesagt bei der Vorstellung, mein Mann und mein Sohn (6) sind beide Asperger, das wissen wir seit 2 Jahren. Ich höre immer wieder von anderen Eltern, Psychologen, Lehrern usw. wie wichtig es sei Therapien zu machen um unserem Sohn so gut wie möglich zu helfen. Er hat einen Termin/Woche bei einem Psychologen. Keine Ergo, keine medis (uch nichts natürliches) usw...Einerseits möchte ich dass er professionelle Hilfe bekommt, andererseits denke ich er könnte mit all dem überfordert sein. Mein Mann war von seiner Familie immer als "anderst, komisch" bezeichnet worden, wurde aber nie diagnostiziert, und musste sich, wegen komplizierten Familienverhältnissen, selbst durch seine Kindheit durchschlagen und ist 'trotzdem' ein super Mensch geworden. Könnt ihr mir evtl. persönliche Erfahrungen geben? Ist das alles zuviel für ein Kind oder braucht es verschiedene Therapien? Hilft das wirklich, oder raubt das dem Kind seine Personalität und bringt es dazu anderst zu sein als es eigentlich ist???Das klingt jetzt vielleicht doof :/ Ich versuche die 'Asperger Welt' zu verstehen, aber ich bin trotz vielem Lesen oft überfordert. Zur Info, unser Sohn ist immer zu Hause (außer natürlich wenn wir etwas unternehmen), er hat keine Freunde, geht nur ungern zur Schule, spielt aber oft mit seinem kleinen Bruder (2). Natürlich wünschte ich mir dass ihn die Umwelt und Mitmenschen mehr interessieren, ich wünschte ihm Freunde, aber so ist er nun mal eben nicht....

    Danke für s lesen und evtl. antworten:*