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Beiträge von monica

  • Der Admin hat Geburtstag

    • monica
    • 19. September 2012 um 20:34

    Alles Liebe und Gute zu deinem Geburtstag. Ich wünsche dir weiterhin viel Freude und Erfolg in deiner Lehre.

    Liebe Grüsse
    monica

  • sitzplatz im klassenzimmer

    • monica
    • 1. August 2011 um 21:13

    Erwachsene, die über ihre Erfahrung als Schüler mit heilpädagogischer Begleitung berichten können, suchst du hier wahrscheinlich vergebens. In der Schweiz wurde das Aspergersyndrom lange nicht erkannt. Entweder hatte der SchülerIn Glück und er kam, vielleicht auch dank sehr feinfühliger Lehrkräfte, in der Schule einigermassen klar oder ...

    Meine beiden Söhne sind Autisten, der Jüngere wird fast voll begleitet (in der Mittelstufe), der Ältere hatte diese Unterstützung nicht. Einerseits, weil sein Autismus zu spät erkannt worden ist, andererseits gibt es das Model der Integration in die Regelschule im Kanton Bern erst seit 2 Jahren.

    Wichtig ist, dass du und die Heilpädagogin am gleichen Strang zieht. In erster Linie musst du mit ihr das Gespräch suchen. Sie kennt die Schülerin immerhin schon seit zwei Jahren und weiss, welche Unterstützung sie braucht. Ich habe den Eindruck, dass du die Heilpädagogin in deiner Klasse, momentan noch eher als Bedrohung empfindest. Das ist weder für dich, noch die Schülerin und die HP eine gute Ausgangslage. Frage doch die HP nach, wie sie bis jetzt in der Klasse mit der Schülerin gearbeitet hat. Frage den bisherigen LehrerIn wie die Zusammenarbeit abgelaufen ist. So kannst du dir eher ein Bild machen, was auf dich zukommt. Das Ziel dem Mädchen zu mehr Selbständigkeit zu verhelfen, solltest nicht nur du haben. Normalerweise ist dies auch das Ziel der heilpädagogischer Begleitung. Redet miteinander, am besten noch vor dem Schulbeginn. Der SchülerIn mit Autismus ist oft sehr sensibel, es tut ihm nicht gut, wenn er spürt, dass ihr euch in den Einzelheiten, wie EURE ZUSAMMENARBEIT ausschauen soll, uneinig seit. Noch schlimmer, wenn er/sie fühlt, dass der HP im Klassenzimmer nicht gerne gesehen wird.

    Ich wünsche dir mit deiner Klasse einen guten Schulstart und ich hoffe sehr, dass du und die HP gut zusammenarbeiten könnt.

    Liebe Grüsse, monica

  • Neuer Freischaltungsprozess für die geschützten Foren

    • monica
    • 10. Juli 2011 um 13:42

    Ich würde es begrüssen, wenn jemand erst freigeschaltet wird, wenn er sich über einen längeren Zeitraum aktiv im Forum beteiligt hat. Man sollte es nicht unbedingt an der Anzahl der Beiträge festnageln und auch nicht einen festen Zeitrahmen vorgeben. Wenn das Interesse echt ist, sollte sich dies anhand der geschriebenen Beiträge, mit der Zeit beurteilen lassen. Wir sollten beachten, dass jeder Autist verschieden ist. Einer schafft 10 Beiträge in einer halben Stunde, ein anderer braucht für 10 Beiträge vielleicht mehr als ein Jahr. Und vielleicht braucht gerade derjenige, der sich mit Schreiben schwer tut, Rat und Hilfe im geschützten Forum.

    Ich bin überzeugt, dass es mehrer Betroffene ohne Diagnose gibt, es ist falsch jemanden zu einer Abklärung zu zwingen, wenn er/sie mit seiner Art zu sein, gut zurechtkommt. Wir können von ihren Erfahrungen lernen, für uns, aber auch für unsere betroffenen Kinder, welche Möglichkeiten der Kompensation sie anwenden, wie sie es geschafft haben aktiv im Beruf und im Leben stehen zu können. Ich denke, dass es viele Möglichkeiten gibt, wie man das Umfeld im Beruf und im Privaten gestalten kann, dass auch ein Autist sich wohl fühlen und so sein Leben als Erwachsener selbstbestimmt gestalten kann. Wenn die Diagnose zwingend sein sollte, verzichten wir auf die Lebenserfahrung der selbstdiagnostizierten Aspis. Das würde ich persönlich sehr schade finden.

    Die Idee mit dem Entscheidungsteam finde ich sehr gut, wenn sich Dr. Girsberger bereit erklärt, in diesem Team mitzuwirken, wäre dies ideal.

    Liebe Grüsse, monica

  • SF TV Klub zum Thema "Asperger-Syndrom"

    • monica
    • 24. Juni 2011 um 11:21

    In der Sendung brachte Frau Droz klar hinüber, dass sie AS-Betroffenen die Fähigkeit zur Kindererziehung klar aberkennt. Solche Aussagen zeigen auch, wie gefährlich es ist, sich in der Öffentlichkeit zu seiner autistischen Wahrnehmung zu bekennen, vorallem dann, wenn man als Familie Kinder grosszieht.
    Mit einem autistischen Kind fällt man in der Öffentlichkeit schon genug auf. Dann kommen noch Aussagen hinzu, wie, dass man als Mutter und Vater mit AS sowieso unfähig ist ordentlich zu den Kindern zu schauen?!?

    Mein Mann und ich haben die Sendung verfolgt und uns ziemlich aufgeregt. Aussagen von Frau Droz, machten uns sprachlos. Beeindruckt haben uns Herr Frey, es macht Mut zu sehen, dass auch ein Autist, dem die Kommunikation schwerer fällt, sich überwinden kann und in einer Sendung erklärt, was es bedeuten kann mit Autismus zu Leben. Die Aussagen von Herrn Huber sind wie immer sehr hilfreich und die Erklärungen, was ein Mensch mit oder ohne autistische Wahrnehmung aufnimmt und sieht, hilft mir unsere Söhne, aber auch die NT Menschen besser zu verstehen. Ich könnte es nie so auf den Punkt bringen, wie er das kann. Die Schilderungen von Frau Conza entsprechen ziemlich unserem Familienleben.

    Kurz möchte ich nun noch auf das Thema Kindererziehung bei Eltern mit autistischer Wahrnehmung eingehen. Meinem Mann und mir wurden erst Monate nach den Diagnosen unserer Söhne klar, dass auch wir autistisch wahrnehmen. Das bringt in der Kindererziehung von Autisten aber auch Vorteile. Wir hatten nie Probleme unsere Kinder zu verstehen. Dadurch, dass wir die gleichen Schwierigkeiten haben wie sie, konnten wir meistens entschlüsseln, welche Situationen sie überfordert haben. Da wir aber sehen, wie wichtig es ist, sich in die Gesellschaft zu integrieren, werden wir sie auf diesem Weg auch weiter fordern und begleiten. Die Ansagen in der Familie waren immer schon kurz und prägnant. Es gab keinen Sarkasmus, oder doppeldeutige Aussagen. Diese Grundhaltung erleichterte unseren Kindern das Zusammenleben sehr. Ich erlebe uns kompetent im Umgang mit unseren autistischen Kindern, vielleicht wären wir aber völlig überfordert, wenn wir neurotypisch wahrnehmende Kinder hätten. Wir wissen es nicht.

    Aber wir erleben auch unseren älteren Sohn, als sehr verantwortungsbewusst und kompetent im Umgang mit seinem jüngeren Bruder. Wenn er den Auftrag hat, auf diesen aufzupassen, können wir uns 100% auf ihn verlassen. Es findet also definitiv keine Gefährdung der Kinder durch die autistische Wahrnehmung der Eltern oder anderer Betreuungspersonen statt!

  • Baustelle

    • monica
    • 15. November 2010 um 09:50

    Hallo Plain

    Wahrscheinlich benütze ich den Standart-Browser von microsoft Windows Internet Explorer. Ich weiss nicht, ob dies wirklich weiterhilft?

    Liebe Grüsse, monica

  • Ähnlicher Begriff

    • monica
    • 15. November 2010 um 09:46

    Skihütten-Gaudi

    Schnee

  • Baustelle

    • monica
    • 14. November 2010 um 13:49

    Hallo Plain

    Browser? Keine Ahnung, ich muss dann meinen Sohn fragen, wenn er wieder nach Hause kommt! Ich habe leider nicht viel Ahnung von EDV, ich bin nur Benutzer! Und wenn etwas nicht geht - habe ich Pech gehabt.

    Liebe Grüsse, Monica

  • Ähnlicher Begriff

    • monica
    • 14. November 2010 um 12:30

    Apfel

    Gesundheit

  • Baustelle

    • monica
    • 14. November 2010 um 12:27

    Hallo Plain

    Der Aspergertest läuft bei mir nach wie vor nicht. Ich weiss nicht, ob ich ein Problem mit meinem Betriebssystem habe, oder ob der Fehler im Programm ist. Es spielt keine Rolle, was ich versuche: "Weiter, Auswerten" (die Fragen sind alle angeklickt), der "Compi" will die Frage 1 beantwortet haben = habe ich ja!

    Läuft der Test bei den anderen Benutzern? Wichtig ist es ja nicht gerade, ich war nur neugierig, was er als Resultat angibt.

    Liebe Grüsse, Monica

  • Baustelle

    • monica
    • 13. November 2010 um 15:49

    Hallo Plain

    Wahrscheinlich stelle ich mich zu dumm an! Den Aspergertest kann ich nicht auswerten. Wenn alle Fragen beantwortet sind, springt der "Compi" immer wieder auf die Frage 1, und verlangt eine Eingabe. Keine Ahnung was ich da falsch mache?

    Danke für deine Arbeit - ich staune immer wieder, wie du dies neben deiner Ausbildung schaffen kannst.

    Liebe Grüsse, Monica

  • Ähnlicher Begriff

    • monica
    • 30. Oktober 2010 um 14:59

    robust

    stark

    Liebe Grüsse monica

  • Treffen oder Selbsthilfegruppe für Erwachsene (Verdacht-)Apies

    • monica
    • 4. Oktober 2010 um 20:25

    Hallo Schneeflocke und Anna

    Bei Autismus Schweiz (unter Aktuell) im Internet gibt es einen Aufruf, dass die Selbsthilfegruppe für autistische Menschen neue Mitglieder sucht.
    Patrick Frey betreut diese Gruppe, ich weiss nicht, ob jedes Mitglied zwingend die offizielle Diagnose benötigt. Ich denke aber, dass ihr unter dieser Adresse weitere Informationen erhalten könnt: E-Mail: patrick_frey@bluewin.ch

    Liebe Grüsse, Monica

  • Thema zum Feed: Eltern von Autisten werden oft allein gelassen

    • monica
    • 5. Juni 2010 um 15:26

    Ich habe die Schulzeit bei meinen Kindern als relativ schwierig erlebt. Der Jüngere wurde in einer Sprachheilschule beschult (Internat), wo kein regulärer Schulstoff vermittelt worden ist. Dies kam daher, dass bei ihm auch mit 5 bis 6 Jahren kaum aktive Sprache vorhanden war. Dass er Autist war, wussten wir nicht, von seinem Begabungsprofil hatten wir keine Ahnung. Auch nachdem in der Schule bekannt war, dass er autistisch ist, wurde darauf keine Rücksicht genommen. Sie stellten sich auf den Standpunkt, dass, wenn er liest: "stehe auf und fülle ein Glas mit Wasser", er dies auch zu tun hat! Die Lehrer dieser Schule begriffen nicht, dass unser Sohn dies zwar lesen und verstehen kann, es aber nicht ausführen kann. So wurde ihm weiterer Schulstoff vorenthalten, weil er diesen Schritt nicht machte. In der Folge verweigerte er sich völlig. Unser Sohn lernte nur noch zu Hause, die Schulwoche brachte er apatisch und teilnahmslos hinter sich. Er wurde im Verhalten immer schwieriger!

    Beim Älteren lief es etwas besser, weil bei ihm die Sprachentwicklung, zwar stark verspätet aber doch einsetzte. Er konnte normal eingeschult werden. Je älter er wurde, umso schwieriger wurde der Umgang mit ihm und seinen Mitschülern. Diese merkten bald einmal, dass hier ein Schüler anders "tickt"! Unser Sohn wurde immer unglücklicher, die sozialen Regeln, konnte er nicht durchschauen. Er konnte sein Andersein nicht mehr richtig erklären, er realisierte, dass er irgendwie "anders" war. Er wurde depressiv, wir zogen die Handbremse und vollzogen den Wechsel in eine Privatschule. Zum Glück erhielten wir in der Zwischenzeit für ihn die Diagnose HFA. So konnten wir seine neuen Lehrer aufklären, seine neuen Mitschüler klärte unser Sohn selbst auf. Ab da, ging es sehr gut.

    Jetzt stellte sich das Problem mit der Lehrstellen-Suche. Das nicht sehr ausgeglichene Begabungsprofil unseres Sohnes stellte an die Berufsfindung grosse Probleme. Er ist handwerklich nicht sehr begabt, die Sprachen, hauptsächlich der Fremdspracherwerb war sehr schwierig für ihn. Aber, er ist sehr interessiert an Geschichte und Politik, den Computer.....nun , den benützte er hauptsächlich zum Gamen. Die IV-Berufsberatung erlebten wir nicht als sehr versiert und erfahren bei der Beratung von normal begabten Jugendlichen mit Autismus. Es kamen kaum Vorschläge, wir fühlten uns ziemlich alleine. Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit nötig! Per Zufall fand ich im Internet eine Adresse von einer Stiftung, die Jugendlichen mit Autismus ermöglichen will, eine Informatiker-Lehre zu absolvieren. Als ich dies der IV-Berufsberatung mitteilte, stellte sich heraus, dass diese von diesem Angebot noch keine Ahnung hatte! (Wie soll diese Stelle dann uns Eltern und die Jugendlichen beraten, wenn ihnen solche Ausbildungsplätze nicht bekannt sind???????)

    Ohne offizielle Diagnosen für unsere Kinder wären wir nicht weitergekommen. Der Jüngere besucht seit diesem Schuljahr dank einem Integrationsprojekt für Autisten, die Regelschule am Wohnort. Der Ältere beginnt diesen Sommer seine Informatikerlehre in der Stiftung. Wir sind sehr froh, diese Lösungen für unsere Söhne gefunden zu haben. Beiden Söhnen geht es momentan sehr gut, wir, die Eltern wagen diesem Frieden noch nicht ganz zu trauen!

    Lange fühlten wir uns Eltern "von Allen" alleine gelassen, oft hatten wir das Gefühl gegen Windmühlen zu rennen. Plötzlich läuft es, ich stelle fest, dass im Kanton Bern vieles im Umbruch ist. Es finden viele Aufklärungen statt, während der Schulzeit gibt es, wenn das Kind die offizielle Diagnose hat und nicht in einer Privatschule beschult wird, viele Unterstützungsmöglichkeiten. Aber, wenn die Schulzeit zu Ende ist, fehlen Anschlusslösungen.

    Ich hoffe, dass sich dies in den nächsten Jahren ändert. Liebe Grüsse, Monica

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