Beiträge von cindy2003

    heutzutage wird beinahe alles mit "Schlagwörtern" vermarktet, Autismus ist ein Schlagwort.
    auch ohne oder fadenscheinige Grundlage werden Behauptungen publiziert, das ist doch kein Problem, jeder kann alles schreiben siehe auch andere Gazetten. Interessiert denn noch jemanden, was er damit bewirkt, ausser natürlich seinen Kontostand ?
    das Schlimme ist, das man sich für Dinge und Anschuldigungen wehren muss, Stellung beziehen, die uns unterstellt werden.
    keiner will auch die Hintergründe wissen, es wird oberflächlich aus Hörensagen irgendwas konstruiert, dieses wird der Welt zur Kenntnis gegeben, und wir haben darunter zu leiden.
    entschuldigt, aber ich frage mich, warum verbreitet jemand so einen Unsinn ? das geht immer solange gut, bis jemand sich wehrt und sein Recht einklagt, jedoch ist der Unsinn-Verbreiter meisst auf der sicheren Seite, da er eine perfekte Rechtsschutzversicherung hat und sieht Klagen "gelassen" entgegen, rechnet schon damit, oder kann es sich ganz einfach "leisten", weil seine ganze Unternehmensstrategie darauf basiert und die bisherigen Klagen abgewürgt wurden...
    "Einblick in die Welt der Autisten" ist für mich ein Witz, wenn jemand das sagt, Einblick in die Welt der Autisten können nur Autisten persönlich im Interview geben, dieses kann man dann zitieren...., ansonsten kann eine Person sich gar kein Urteil erlauben und geschweige denn, ihr subjektives Urteil in den Orbit bringen, egal auf welchem Weg.
    und weiter : aus Gründen der Individualität kann man keine Verallgemeinerungen zulassen.
    liebe Grüsse von Cindy
    PS: basieren Studien nicht auch auf Verallgemeinerungen ?
    welche Studien sind repräsentativ ?

    liebe Grüsse von Cindy

    ich möchte hier mal anschließen, da Störungen in der Wahrnehmung alle Menschen betreffen. Unsere Wahrnehmung gehorcht dem Prinzip der Subjektivität, dadurch kann es schon zu Wahrnehmungsfehlern kommen, oder unsere Wahrnehmungsfähigkeit ist eingeschränkt,
    Ein Mensch, der keinen "Schaden" hat ( organisch, Drogen, Reizmangel ) hat m.E. trotzdem eine Wahrnehmungs....einschränkung ?
    Wer bitte kann sich schon ein OBJEKTIVES Bild von einer Person machen ?, man erkläre mir das.
    als Beispiel möchte ich die Wahrnehmung/oder die möglichen Fehler darin, von Personen beschreiben :


    - es werden nicht die beobachteten Verhaltensweisen gesehen, sondern man macht sich ein "Bild", dieses immer im sozialen Zusammenhang.
    ein Bild machen : Herbert wippt mit den Beinen : Herbert ist nervös, Manu hat ein Problem gelöst : Manu ist intelligent..., er hat zerissene Kleidung, er ist obdachlos und faul.....


    - der Mensch wird als "Rollenträger" wahrgenommen ( wir sehen nicht den Menschen sondern Lehrer, Schüler, Fussballer, Politiker, Frauen usw.)


    - einer bestimmten Rolleneigenschaft werden andere Eigenschaften zugeordnet ( er ist stark, dann ist er zugleich auch aktiv, er lügt, dann stiehlt er auch....,
    sie ist brav, dann ist sie zugleich auch aufrichtig und fleissig.....)


    - man sieht bei einem Menschen die Eigenschaften, die man selbst nicht hat oder nicht wahrhaben kann oder will
    Bsp : ich komme mit meinen Kollegen nicht zurecht, bin selbst unfähig, will mir das nicht eingestehen, bezeichne deswegen meine Kollegen als gemeinschaftsunfähig, hat jemand ein besseres Beispiel ? hoffe, es kam rüber, was ich damit sagen wollte-:)


    - und die Wahrnehmung orientiert sich am "ersten Eindruck" oder an bestimmten Einzeleigenschaften.
    dieser erste Eindruck ist problematisch, da man bereits ein Urteil fällt, was ja gar nicht auf Tatsachen beruhen kann, sondern auf Vermutungen, weil man den Menschen noch nicht kennt, Vermutungen damit meine ich subjektive Verallgemeinerungen und Alltagsweisheiten.


    Fazit : man könnte durchaus sagen, das das Aspergersyndrom eine Wahrnehmungsstörung beinhaltet, davon sind wir betroffen, jetzt brauchen wir noch einen Begriff, der die Wahrnehmungsstörungen für NTs bezeichnet, in einem anderen Thread wurden da bereits Vorschläge gemacht.
    Ich bin derselben Meinung, wie Asperger, dass der Begriff Krankheit für vorgenanntes nicht treffend ist.
    liebe Grüsse von Cindy







    Lieber Asperger,
    als erstes hab ich mich gefragt, was du mit diesem Post sagen willst...... es ist bewundernswert, dass es auch Menschen gibt, für die die Präsentationen in der Öffentlichkeit ja sogar ein Bedürfnis darstellen, das ist eben die Facettenhaftigkeit des Aspergersyndroms und die von allen anders interpretierte Realität und Wahrnehmung.
    persönlich kann ich mir nur vorstellen, dass Alexis viell. einige Therapien in Sachen soziale Phobien gemacht hat und dadurch zielführend motiviert ist ?
    nur eine Überlegung von mir....
    irgendwas an der Geschichte passt für mich nicht zusammen.
    aber gut, es gibt hervorragende Couches, Backstage-Partner und allerhand wissende Leute, die dir sagen, was richtig und falsch ist, der Erfolg zählt ja schliesslich ?


    liebe Grüsse von Cindy


    hallo, sunny, danke für den Hinweis,
    wieso soll das Thema nichts mit AS zu tun haben, es besteht durchaus die Möglichkeit, dass as-betroffene "Sorgen" völlig anders erleben und interpretieren.
    dazu gibt doch das Forum die Möglichkeit dies herauszufinden und zu kommunizieren.
    da bin ich jetzt etwas verwundert.
    liebe Grüsse von Cindy

    Liebe Forenteilnehmer,
    das Wort "Sorgen" hat zwei Bedeutungen.
    - man hat für etwas Sorge zu tragen (Verantwortung)
    -oder man macht sich Sorgen.....
    mich würde interessieren, das zweite, wie ihr mit den Sorgen umgeht, ist "sich Sorgen machen" schon eine Vorstufe zur Angst ? oder nur das "etwa", - es könnte eintreffen, worüber ich mir Sorgen mache ?
    Was haben die Sorgen für einen Sinn, denn die Zeit in der ich mir Sorgen mache, ist eine Zeit, in der ich nichts anderes machen kann. Wenn die Sorge dann unbegründet war, war die Zeit fürs Sorgen machen dann nicht umsonst ?
    und wenn die Sorge begründet war, ist sie bestätigt und trotzdem die ganze Zeit der Sorge in Erwartungshaltung, verloren.
    Was habt ihr für eine Meinung und Umgang mit den "Sorgen" ?
    Ist die Sorge ein Schutzmechanismus, der uns wahnsinnig viel Zeit raubt (bei jedem unterschiedlich), und trotzdem vor nichts schützt ?
    liebe Grüsse von Cindy



    wenn es eine Gleichbehandlung aller gäbe, dann wäre doch alles in Ordnung.
    jeder wirft sich seine eigenen Fehler vor und nicht dem anderen die nach seiner Ansicht gemachten, dann gäbe es doch keinen Streit und wir hätten alle Frieden.
    und jeder sieht dann, wie er mit den Vorwürfen an seiner selbst klarkommt und belästigt nicht andere mit seinen subjektiven Ansichten oder klagt andere an, schuldig zu sein.
    Ich lebe also bin ich, also lass mich leben....
    liebe Grüsse von Cindy

    ich muss sagen : ich bin für Gleichberechtigung.
    Die Partnerschaft/Beziehung/Ehe ist ein einziger Kompromiss, aber bitte von beiden Seiten.
    Die 10 Gebote sind ja für uns Menschen gemacht : und Menschen sind weiblich und männlich.
    Auch wenn man sich nicht nach den Geboten richtet, bleibt immernoch der Anspruch, den jeweils anderen wertschätzend zu behandeln, auch wenn die blauäugige Phase der Liebe schon vorbei ist.
    gibts ein Sprichwort : "Der Charakter des Menschen zeigt sich nicht am Anfang, sondern am Ende einer Beziehung".
    zur "Ehe" hab ich so meine eigene Meinung, wer sich auf immer binden will, ist ja o.k., aber kann man sich wirklich so strikt festlegen ? ich weiss nicht, denn der Mensch verändert sich ja auch, er bleibt nie so, wie es am Anfang schien, er entwickelt sich ja, kann er da wirklich die Zusage auf Jahrzehnte hinaus machen ?
    ich rede nicht vom anderen ehren und wertschätzen, ich rede vom täglichen Zusammenleben. Das es da Reibungspunkte gibt ist klar, doch wenn gar keine Lösungen mehr gefunden werden können und sich die Menschen auseinanderentwickelt haben, sollte doch auch die Möglichkeit bestehen, im beiderseitigen Einvernehmen, auseinanderzugehen, möglichst ohne Krieg und Kinderentzug.
    Ich glaube, die Ehe, wie sie jetzt noch verstanden wird - auf lebenslänglich - wird sich nicht halten.
    bitte nicht verallgemeinern, alle die ich verärgert habe, bitte ich um Vergebung !
    liebe Grüsse von Cindy

    zu sunnys Drachen Fauchi hab ich ein kleines Scherz-Gedicht :
    "siehst du die Schwiegermutter im Moore winken,
    wink zurück
    und lass sie sinken "
    ich finde ich die Avatare der User sehr abwechslungsreich und interessant.
    Jeder denkt sich etwas dabei und dahinter steckt manchmal eine Geschichte oder ein besonderes Interesse für etwas, oder ein (schönes) Erlebnis.


    liebe Grüsse von Cindy





    nach dem Beitrag von Geisterheld frage ich mich nun, ob es denn die berühmte "Liebe auf den ersten Blick" gäbe, das wäre ja so in etwa wie Diagnose auf den ersten Händedruck....
    Wenn es die Liebe auf den ersten Blick gibt, wie sollen dann die ganzen Vorgänge ablaufen ? im Zeitraffer.
    was ist Eure Meinung dazu ?
    liebe Grüsse von Cindy

    Glück :
    -man kann sich schlecht vornehmen : "so jetzt will ich glücklich sein ", Glück ist eine Bezeichnung für den unerwarteten, ungewissen positiven Zufall.
    "Man hat Glück gehabt" bei abgewendeter Gefahr oder zugefallenem Erfolg und erlebt dann ein Befinden von Erleichterung und Glücklichsein.
    Glück : Konstellation des individuellen Strebens + soziale Rahmenbedingungen sowie emotionaler Reflexion des Ganzen.
    da hab ich ein schönes Zitat von Gottfried Benn :
    "Dumm sein und Arbeit haben - das ist Glück"
    sowie eines von Marie Ebner-Eschenbach :
    "sich glücklich fühlen zu können, auch ohne Glück - das ist Glück".


    Lebensqualität :
    hängt mit dem Lebensanspruch zusammen, der individuell unterschiedlich ist.


    wie Geralt schon sagte, ist die Alternative zum Leben der Tod.
    wir wissen alle, wo es hingeht, aber da wir noch HOFFNUNG haben, machen wir weiter, solange der Mensch lebt, hofft er......,
    und hoffen und träumen hängt auch zusammen, was würde aus uns, wenn wir nicht mehr hoffen und träumen können ?


    liebe Grüsse von Cindy

    @schmutzteufel, die Pflege findet in Deutschland keine Anerkennung, der Beruf wird abgewertet. Es finden sich keine Menschen, die das machen wollen, weil sehr risikoreich und natürlich völlig unterbezahlt. Da aber Pflegekräfte dringend gebraucht werden, ist es schon eine Option, sich in anderen Ländern nach diesen umzuschauen. (Polen,Tschechien usw.).
    Es gibt auch schon einen Pflegetourismus, nachdem die Oma nach Polen ausquartiert wird, weils da billiger ist.
    ich mag gar nicht weiter schreiben, das sind keine Zustände.
    die Frage, wie es in der Schweiz ist, wird sicher noch beantwortet.
    Ich hatte einen jungen Kollegen, der hat dort einen Job angenommen, fährt 14 Tage dorthin arbeiten, und 14 Tage hat er dann frei. ihm gehts gut, er ist sehr zufrieden.
    liebe Grüsse von Cindy