Witze - Eine Herausforderung für Aspies.

  • Hallo zusammen! Manche Aspies haben Probleme mit Witzen und Doppeldeutigkeiten. Darum habe ich mir ein spannendes Spiel ausgedacht, "Pointe raten." :D Für mich erhöht sich automatisch der Schwierigkeitsgrad, da ich noch keine direkten Berührungspunkte mit der Schweizer Mentalität hatte. ;)


    Ob gute oder schlechte Witze, alles ist willkommen und erhöht auch den Schwierigkeitsgrad.


    Eine Schweizerin weiß nicht, wie sie ein Zäpfchen ihren Mann verabreichen soll und ruft deshalb den Hausarzt an. Dieser vermeldet, "Führen Sie es ihm rektal ein." Die Frau ist ratlos und nach Rücksprache mit ihrem Mann kontaktiert sie erneut den Arzt. Dieser antwortet, sie solle es ihm "anal" einführen. Auf die erneute Ratlosigkeit antwortet er, "Schieben Sie es ihm in den Arsch," daraufhin sagt die Schweizerin zu ihrem Mann: "Oh, jetzt ist er wütend."




    Ein Schweizer liegt im Krankenhaus, alle möglichen Knochen gebrochen.
    Sein Nachbar fragt ihn:
    Nachbar: “Wie haben sie denn das gemacht?”
    Schweizer: “Jo, i bin Bärenjäger.”
    Nachbar: “Und…was ist passiert?”
    Schweizer: “I staand a einer klainen Höhle und sagte: Huchu Bärli.
    Jo un da kam ein kleiner Bär heraus, den habe ich laufe lassen!”
    Dann bin i zu aner mittelgroßen Höhle: Huchu Bärli, da kam a mittelgroßer Bär, aber immer noch zu klein!
    Dann bin i zu aner großen Höhle: Huchu Bärli… ”
    Nachbar: “…und dann?”
    Schweizer: “Dann kam der Alpen-Express….”


    :D :D

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  • nitdrchopfhängelo



    Zitat

    jää dr erstii tscheggi nöth.. und dr zweitii nachem zweitee alauf und dee isch jo wohl dr oberschrott sry.. xD..

    Du bist ja noch jung, da kann ich das verzeihen. ;)


    In Beiden Witzen spielt man auf das Klischee des Hinterwäldlerschweizers an. Im Ersten wird sich über die extreme Höflichkeit von euch Schweizern lustig gemacht - der Arzt meinte es ernst und die Frau dachte er wäre verärgert gewesen - und im Zweiten ist der gierige Hinterwäldlerschweizer Ziel des Spottes. ^^


    Jesus? Blondine? Und du verrätst auch noch die Pointe. :sleeping:

    2 Mal editiert, zuletzt von freiheitistunteilbar ()

  • tut mir leid das mit der pointe ;)


    jaja diese witze..


    Patient: "Herr Doktor, ich bin Exhibitionist."
    Doktor: "Da müssen wir aber was gegen tun!"
    Patient: "Nein. Das ist nicht mein Problem."
    Doktor: "Was ist denn Ihr Problem?"
    Patient: "Ich bin Aspie und traue mich nicht, den Mantel auf zu machen ..."


    passt ; D

  • Zitat

    Eine Schweizerin weiß nicht, wie sie ein Zäpfchen ihren Mann verabreichen soll und ruft deshalb den Hausarzt an. Dieser vermeldet, "Führen Sie es ihm rektal ein." Die Frau ist ratlos und nach Rücksprache mit ihrem Mann kontaktiert sie erneut den Arzt. Dieser antwortet, sie solle es ihm "anal" einführen. Auf die erneute Ratlosigkeit antwortet er, "Schieben Sie es ihm in den Arsch," daraufhin sagt die Schweizerin zu ihrem Mann: "Oh, jetzt ist er wütend."

    Nachdem fünften Mal durchlesen endlich begriffen. :D

  • Sunny:
    Also am 1.1.14 ist ganztags geöffnet? Dann darf ich an Silvester nichts soviel trinken, damit ich dann noch reinschaun kann kurz nach Mitternacht. :)


    Selbstgeschriebener Witz:
    An Silvester kommt Hans um 22:00 Uhr in die Kneipe seiner Ortschaft.
    Kellner: "Servus Hans. Dieses Jahr auch wieder mal alleine am Feiern?"
    Hans: "Moanst du i geh umma sunst in'd Kneip'm? Gib ma a Hoibe bitt'sche. "
    Kellner: "Hier, zum Wohl. Aber heute mal ein bisschen langsamer, sonst kommst später wieder nicht mehr nach Hause."
    Hans: "Her auf mit dem G'schmatz. De boa Meta ka i scho na z'fuaß geh!"


    Drei halbe Bier später, um 23:56 Uhr.
    Hans: "Gib ma schnei moi an Sekt, damied ma des Joa a no umme bringan. Sunst wird da de Flosch'n no schlechd."
    Kellner: "Hier, bitte sehr. Lange haben's wir ja nicht mehr.
    Hans: "A geh, her auf mit dei'm G'schmatz. Des dauerd ma ois z'vui z'long. Dahoam muas e ned a so long woat'n bis' krocht.


    Um 0:00 Uhr. Alle stoßen mit dem Sekt an. Hans trinkt sein Glas auf Ex.
    Kellner: "Schönes neues Jahr."
    Hans: "Ja, dank'sche. Iatzd her e auf mit dem Scheissdreg!"
    Kellner: "Ernsthaft? Ist ja diesmal ein sehr guter Vorsatz für's neue Jahr!"
    Hans: "Scho recht, un iatzd gib ma no a Hoibe, damied e ma den Scheissdreg nimma o doa muas."
    Kellner: "Okay...?"
    Hans: "Des Joa dring e koan Sekt mehr, vor oi'm dua i ma koa Preiß'n-G'schmatz mehr a'."



    Für alle, die sich mit bayerisch schwer tun, hier eine kleine Übersetzungshilfe:
    Bayerisch zu Deutsch:
    1. Vokale:
    a = er
    e = ö
    ei = eu
    ei = el/ell/iel (nicht [ei]/[ai], sondern [äi]; "i" ist unbetont.)
    ia = ie
    ia = je
    o = a
    oa = ei
    oa = aar/ar
    oa = ahr
    oi = al/all/äll
    ua = u
    ui = iel


    2. Wörter
    a = ein(e)
    an = einen
    boa = paar
    damied = damit
    de = die
    des = das
    (o) doa/dua = (an)tun
    dring = trinke
    e = ich (unbetont)
    G'schmatz = Gerede/Geschwätz
    i = ich (betont)
    iatzd = jetzt
    ka/ko = kann
    ma = mir
    no/na = noch
    o/on = an
    scha/scho = schon
    sche = schön
    Scheissdreg = Scheissdreck
    sunst = sonst
    umma = um
    umme = vorüber/hinüber
    un = und


    Ich denke damit sollte man alles einigermaßen verstehen können, auch wenn es im Bayerischen häufig auf die Betonungen ankommt. Ich versuchte mal vor Jahren so einen Guide zu schreiben, dafür sind die Ausnahmen aber zu häufig. ^^
    Falls was nicht verstanden wird, einfach nachfragen. ;)

  • Mir fällt gerade auf, dass ich mich damit auch selbst parodiere, da ich oft zwischen Mittelbayerisch und Hochdeutsch hin und her wechsle und als Kind lange überhaupt keinen Dialekt sprechen konnte. Auf dem Land ist es aber nicht gerne gesehen, wenn jemand Hochdeutsch spricht. Aber in der Uni ist Hochdeutsch wichtig. Dort, wo ich im Dialekt sprechen sollte, spreche ich Hochdeutsch, aber in der Uni zu oft ungewollt im Dialekt. Habe aber allgemein das Problem, einzelne Sprachen zu vermischen. Immer häufiger verwende ich englische Wörter, obwohl ich in Deutsch spreche/schreibe. Außerdem habe ich von Kindheit an ein Problem mit der Artikulation. Im Dialekt versteht man mich sehr schlecht, weil ich viele Silben einfach verschlucke, sprich äußerst nuschle. Das Hochdeutsche ist härter im Klang, womit es mir leichter fällt, besser artikulieren zu können. Wenn ich will, dass man mich gut versteht, springe ich daher ganz automatisch ins Hochdeutsche.
    Dieser Witz ist also ganz klar eine Parodie meiner Selbst.


    Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, Comedian zu werden, da ich andere (NT) sehr oft zum Lachen bringen konnte, ohne zu verstehen, warum. Jetzt weiß ich aber meistens schon, warum, und kann das bewusst nachspielen und auf anderes transferieren. In meiner Band mache ich solche Gags schon regelmäßig. Entweder parodiere ich mich selbst, in dem ich mein eigenes mir bewusstes Verhalten übertreibe, oder ich mach auf blöd, obwohl man weiß, dass ich ein "wandelndes Lexikon" und ein "kleiner Professor" bin. Weiß auch, wie Witze funktionieren. Kann daher welche nach dem klassischen Schema schreiben, obwohl ich paradoxer Weise fremde Witze überhaupt nicht oder in aller Regel erst als aller Letzter verstehen kann.


    Gegenüber mir fremden/unvertrauten Menschen weiß ich aber trotzdem nicht, wie ich in meiner eigenen anerlernten Alberei/Albernheit ankomme. Zwischen witzig, albern und bekloppt gibt es eben keine klaren Grenzen. Vielleicht gibt es daher Witze als Volksgut, da die wenigsten Menschen sich trauen sich selbst zu parodieren oder selbst Dinge zu machen oder zu sagen, bei denen sie selbst denken, das könnte witzig sein.


    Ich weiß bislang nur eins: Witze übertreiben oder stellen eine Extreme dar und sind meistens zweideutig oder paradox in jener Extreme, aber nur übertrieben und zweideutig zu sprechen, muss noch lange nicht als witzig rüber kommen.


    Sind Witze eine Herausforderung? Im Grunde nein, da das Schema eines Witzes immer identisch ist. Schwierig ist nur den von Witz zu Witz unterschiedlichen Kontext zu verstehen und darin die typischen Zweideutigkeiten in den Witzen zu erkennen. Ist wie bei Sachtextaufgaben in Mathematik, die meistens auch zweideutig oder gar mehrdeutig sind. ^^

  • Aha, SaVantin, du bist aus Bayern!


    Ich habe natürlich als Ostösterreicherin kein Problem mit Bayrisch...wohl aber mit der Pointe deines Witzes! Ich glaube aber ich habe es schon kapiert nach dem Lesen deines nächsten Postings! Aber verraten tu` ich`s nicht, denn die anderen wollen ja auch raten!


    Kann es sein, dass in dir so etwas wie ein kleiner "Karl Valentin" steckt? Nach der Art des Humors zu schließen, meine ich...

  • Aha, SaVantin, du bist aus Bayern!

    Ja, Schmutzteufel, ich bin gebürtiger Niederbayer, der aber bzgl. dem Dialekt einige Einflüsse aus dem Oberösterreichischen übernommen und auch auch vom Stammbaum her bömische Wurzeln hat. Ich habe sogar Namensverwandte in Florida (USA). Der große Einfluss von Österreich zeigt sich z.B. darin, dass ich sowohl "vui" (typisch niederbayerisch) und "vei" (typisch oberösterreichisch) im Wechsel für das hochdeutsche "viel" verwende. Aber auch innerhalb Niederbayerns kam ich als Kind schon in Kontakt mit manchen Gemeindedialekten. Meine Mutter wuchs z.B. in einer Kleinstadt auf, welche vom Tourismus lebt. Die sagt für die Stadt an der Grenze Österreichs typischerweise: "Gestern hat's g'schneit". Mein Vater und seine Mutter und sein Vater hingegen wuchsen tiefer im Bayerischen Wald auf. In dieser Gegend sagt man meist: "Gestern hat's g'schnimm". In meiner Muttersprache habe ich all diese verschiedenen Elemente aufgenommen. Ich kenne also beides, verwende aber eher die wäldlischere Ausdrucksweise. Ich wuchs eben auf dem Land auf, und da hält und setzt sich der wäldlischere Dialekt eben mehr durch als der städtische. Wenn es jetzt schneit, sag ich später eben meist, dass es vorhin g'schnimm hat. Eher selten sag ich dann, dass es vorhin g'schneit hat.


    Kann es sein, dass in dir so etwas wie ein kleiner "Karl Valentin" steckt?

    Ich kenne Karl Valentin nicht, las aber gerade den Artikel zu ihm auf Wikipedia durch. Mein erster Gedanke dazu: Der hatte was von einem rebellischen Aspie, wie ich sie auch in Real kennen lernen konnte.
    Mein zweiter Gedanke dazu: Ja, ich bin wohl, ohne mir dessen zuvor bewusst gewesen zu sein, ein kleiner "Karl Valentin". Das, was er konnte,kann ich inneralb meiner Band ohne Drogeneinfluss sehr gut mittelerweile. Auch alles andere, was von ihm beschrieben wird, passt recht gut zu mir.
    Es wäre sicherlich gut, wenn ich meine eigene Art des Humors weiter entwickeln und öffentlich auch immer zeigen könnte.


    Die Infos zu Karl Valentin helfen mir etwas weiter.

  • Der Witz mit dem Arzt und Zäpfchen verstehe ich leider nicht. ;(
    Der Zweite mit dem Bär, war für mich schon verständlicher.


    Ich will es auch mal wagen, einen Witz aufzuschreiben.


    Ein reicher Mann hatte ein neues Dienstmädchen eingestellt.
    Eines Abends sagte er zu ihr: "Klara! Morgen möchte ich einen Hasenbraten, für das Abendmahl."
    Am nächsten Tag, als der Hausherr am Abend nach Hause kam, war weder Klara noch den Hasenbraten da.
    Er suchte sie im ganzen Haus und fand sie weinend in ihrem Zimmer.
    Hausherr:" Um Gotteswillen! Was ist denn passiert, und wo ist der Hasenbraten?"
    Klara:" Den hat Kules gefressen."
    Hausherr:" Wer ist den Kules, Bitteschön?"
    Klara:" Na ihr Hund!"
    Hausherr:" Aber Klara! Der Hund heisst doch Herkules!"
    Klara:" Waaaas! Zu dem Mistvieh muss ich noch Herr sagen!"
    :D

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