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Assistenzhunde für Autisten - "Leben mit dem Aspergersyndrom"

  • SavAntin
  • 9. Februar 2014 um 02:16
  • SavAntin
    17 + 8,1
    Beiträge
    388
    • 9. Februar 2014 um 02:16
    • #1
    Zitat

    Ich heiße Ina Wilhelm, bin 35 Jahre alt und leide unter Aspergerautismus. Weil ich jahrelang nicht gesprochen habe, war ich häufig im Krankenhaus und nahm viele Medikamente. Doch der Therapieerfolg blieb aus. Dann kam mein Arzt vor 11 Jahren auf die Idee, eine Assistenzhündin für mich zu beantragen.

    Als Abayomi in mein Leben kam, war es ein Wandel, den man sich kaum vorstellen kann. Seitdem der Hund an meiner Seite ist, ermöglicht sie mir das Sprechen und dass ich überhaupt zu meinem Arzt hingehen konnte und kann. Auch bei Stresssituationen, die bei mir sehr oft auftreten, und starken Schmerzen sinkt mein Cortisolwert nachweislich und mein Blutdruck wird ruhiger, wenn Abayomi da ist. Meine tolle und hilfreiche 24-Stunden-Begleiterin auf vier Pfoten hat es mir ermöglicht, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Heute singe ich im Chor und kann unter vielen Menschen sein. Ich kann mich zu Hause wohlfühlen, auch wenn ich Schmerzen habe. Abayomi beruhigt mich trostvoll und ohne jegliche Bewertung. Mit Abayomi kann ich lachen, weinen und das Leben teilen. Abayomi macht mich stark.

    Link zum Video: Klick
    Link zur Petition: Klick

    Gruß
    Sav

  • cindy2003
    Beiträge
    959
    • 9. Februar 2014 um 15:17
    • #2

    super Geschichte .... Tiere nehmen dich so an , wie du bist, sie stellen keine Forderungen, ausser Futter usw., und sind jeden Tag für dich da, sie sind bedingungslos und treu.
    mein autistischer Sohn liebt seine Tiere über alles, nie würde er ihnen ein Haar krümmen, er versorgt sie, kümmert sich wie eine Mutter, er ist besorgt, wenn es einem Tier nicht gut geht, zu seinen Tieren hat er eine tiefe Beziehung, wovon ich glaube, dass es sich um Liebe handeln könnte.... ich sage bewusst könnte, es kann auch sein, das er die realen Bedürfnisse der Tiere sieht und sich für deren Nahrung einsetzt, uns sie als Mitbewohner nicht verlieren will. Eine Art autistische Kommune...


    Jedenfalls ist er nur in Lage, Gefühle nach aussen zu zeigen, wenn er sich mit Tieren beschäftigt - Menschen sind völlig uninteressant, möglicherweise weil er sie Sprache und das Gehabe von ihnen nicht versteht.....


    liebe Grüsse Cindy2003

    Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
    -Sathya Sai Baba-

  • mikoasn2
    Beiträge
    1
    • 11. Juli 2024 um 10:16
    • #3
    Zitat von cindy2003

    super Geschichte .... Tiere nehmen dich so an , wie du bist, sie stellen keine Forderungen, ausser Futter usw., und sind jeden Tag für dich da, sie sind bedingungslos und treu.
    mein autistischer Sohn liebt seine Tiere über alles, nie würde er ihnen ein Haar krümmen, er versorgt sie, kümmert sich wie eine Mutter, er ist besorgt, wenn es einem Tier nicht gut geht, zu seinen Tieren hat er eine tiefe Beziehung, wovon ich glaube, dass es sich um Liebe handeln könnte.... ich sage bewusst könnte, es kann auch sein, das er die realen Bedürfnisse der Tiere sieht und sich für deren Nahrung einsetzt, uns sie als Mitbewohner nicht verlieren will. Eine Art autistische Kommune...


    Jedenfalls ist er nur in Lage, Gefühle nach aussen zu zeigen, wenn er sich mit Tieren beschäftigt - Menschen sind völlig uninteressant, möglicherweise weil er sie Sprache und das Gehabe von ihnen nicht versteht.....


    liebe Grüsse Cindy2003

    Alles anzeigen

    Hallo Cindy,

    es klingt, als hätte Ihr Sohn eine ganz besondere und tiefgreifende Verbindung zu seinen Tieren. Tiere bieten oft eine unvoreingenommene und unterstützende Beziehung, die besonders für Menschen mit Autismus sehr wertvoll sein kann. Sie urteilen nicht und kommunizieren auf eine Art und Weise, die nicht von komplexen sozialen Signalen und Sprache abhängt, was es einfacher machen kann, eine Bindung aufzubauen.

    Es ist durchaus möglich, dass die Liebe und Fürsorge, die Ihr Sohn seinen Tieren entgegenbringt, seine Art ist, Liebe zu zeigen und zu empfangen. Tiere erfüllen oft eine wichtige therapeutische Rolle, indem sie emotionale Sicherheit bieten und Menschen helfen, ihre Fähigkeiten zur Fürsorge und Empathie zu entfalten und zu üben.

    Dass Ihr Sohn so engagiert ist, wenn es um die Bedürfnisse seiner Tiere geht, zeigt, wie tief sein Verantwortungsbewusstsein und seine Verbundenheit sind. Diese Beziehung zu seinen Tieren könnte ihm auch helfen, in anderen Aspekten seines Lebens Selbstvertrauen und Fähigkeiten zu entwickeln.

    Es ist wunderbar zu hören, dass er in seinen Tieren solch treue Freunde gefunden hat. Diese Verbindung ist sicherlich etwas ganz Besonderes und unterstützt ihn auf eine Weise, die menschliche Beziehungen vielleicht nicht können. Vielen Dank, dass Sie diese berührende Geschichte geteilt haben. Liebe Grüße!

    Slotwolf Casіno

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