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Joker

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21

Mittwoch, 13. April 2011, 23:48

@Joker

So wie ich dich verstehe, sollte man das Wort ,Behinderung' als das begreifen was es ist, nämlich nur ein Wort und dem gar nicht soviel Bedeutung beimessen?
Richtig, Anna, und genau das ist oft das Problem, dass man sich über Definitionen gegenseitig angreift und gar nicht mehr das eigentliche Thema berücksichtigt.

Nic - es ist schade, dass du meinem Appel offenbar nicht zustimmen willst, denn dein pauschaler Angriff auf "Deutsche" zeigt mir, dass du noch großes Lernpotential hast. Dabei hatte ich gehofft, dass du meinen Hinweis "zurück zur sachlichen Diskussion" annehmen würdest, aber du hast ja jetzt noch eine Chance. Vorsorglich möchte ich darauf hinweisen, dass es meines Erachtens absolut daneben ist, hier eine völkerpolitische oder gar eine ethnische Diskussion entstehen zu lassen. Falls das wider Erwarten geschehen sollte, bitte ich schon jetzt die Moderatoren, regulierend einzugreifen, denn das würde diesem Forum nur schaden.

Insofern hoffe ich dem Ziel von Samira gedient zu haben, dass auch hier wieder eine konstruktive Diskussionskultur aufgebaut werden kann.

Fay

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22

Donnerstag, 14. April 2011, 11:52

Definition des Wortes Behinderung: NEIN ICH BIN NICHT BEHINDERT. Und warum nicht?

Mein Körper funktioniert wie er sollte, ich kann rennen, sprechen, alles halten, habe keine körperlichen Gebrechen.
Mein Geist? Komplett in Ordnung. Ich bin nicht geistig behindert! Mein Gehirn ist voll in Ordnung (Man weiss nicht was da falsch läuft!)

Ich habe eine lediglich eine Abweichung von der Norm im Erleben und Verhalten. Und wenn man DAS als Behinderung tituliert, dann sagt das einem Depressiven, einem Schizophrenen, einer Magersüchtigen und einem ADHS Patienten.

Warum nennt man Autisten behindert? Ganz einfach, das Spektrum der Störung ist zu breit. Es gibt wirklich schwerstbehinderte Autisten und dann eben uns Aspies.
Das Spektrum ist breit gefächert. UND ES IST EINE VERDAMMTE FRECHHEIT, KOLLEKTIV RUNDUMSCHLÄGE ZU VERTEILEN UND ALLE IN EINEN TOPF ZU SCHMEISSEN!

Und Anmerkung am Rande: Autismus ist eine psychische Behinderung. Also theoretisch sind wir alle Mitglieder der grossen Familie der psychisch kranken.
(Ja ich weiss, Behinderungen allgemein sind medizinisch gesehen eine Krankheit, aber ich möchte in diesem Kontext deutlich machen, wass ich meine!)

Querdenkender

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23

Sonntag, 17. April 2011, 13:53

Hallo,

um mal wieder zum Kernthema dieses Threads zurückzukommen:

Mein neuster Blogbeitrag über Overloads ist gerade erschienen.

Autismus ist: Manchmal Leben wie in einem Film!

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gery75

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24

Mittwoch, 20. April 2011, 15:32

Danke für deinen Blog. Der ist sehr gut. Sehr sachlich. Weiter so.

daniela j.

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25

Mittwoch, 20. April 2011, 23:06

meinungsfreiheit bedeutet, nicht jeder muss einer meinung sein. wir sind hier im asperger forum und was dies jetzt mit dem holocaust zu tun hat.....aber man lernt ja nie aus ^^

daniela j.

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26

Mittwoch, 20. April 2011, 23:16

die meinung von querdenkender zu autismus ist eine meinung die nicht allgeltend auf jeden zutrifft. das ist doch nicht schwierig zu verstehen. meinungsfreiheit bedeutet genau was das wort sagt, man darf seine meinung sagen. meinung heisst weder lüge noch tatsache noch wahrheit sondern ist nur eine meinung. ist das so kompliziert zu verstehen? :S


aber da kann man ja auch diskutieren, vielleicht bedeutet meinung für jeden etwas anderes, wär wohl neverending......

daniela j.

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27

Mittwoch, 20. April 2011, 23:22

hehe, ja so schnell kanns kompliziert werden. aber du darfst das sagen, du darfst sagen was du willst wenn du das echo nicht scheust. sagen wirs so, eine meinung ist "seinen senf zu etwas zu geben".

Querdenkender

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28

Donnerstag, 21. April 2011, 22:10

Hallo,

Sorry wenn ich mich hier einmische: Aber was hat das alles mit meinem Thread "Meine Sicht auf Autismus" zu tun? Ich wäre Euch dankbar, wenn Ihr Euren Streit, Eure Diskussion oder wie ihr das auch immer nennt woanders austragt.

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29

Donnerstag, 21. April 2011, 22:14

Hallo,

na schau mal auf das Thema! Was hat das hier noch mit einer bzw. meiner Sichtweise auf Autismus zu tun?

Ihr könnt Euch echt woanders über die freie Meinungsäußerung und den Holocaust streiten. Sofern das hier im Forum überhaupt erwünscht ist!

Man man man....

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daniela j.

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30

Freitag, 22. April 2011, 08:40

ich mag einen thread titel nicht der heisst MEINE meinung............es gibt leute die wissen jahrzente lang dass sie autistisch sind und dann kommt querdenkender und verzapft wie sich das anfühlt und vorallem anzufühlen hat. er ist DER autismuserleuchtende, wow! :pinch:

31

Freitag, 22. April 2011, 11:02

Hallo ich bin neu hier und selbst Aspie, aber noch nicht diagnostiziert. Querdenkenders Texte waren für mich eine große Hilfe, ich habe mich in vielen seiner Texten total wiedergefunden, das hat's mir auch leichter gemacht, zu akzeptieren, dass ich nicht perfekt bin und nicht perfekt sein muss.

Ich bin schockiert davon, wie hier mit ihm umgegangen wird. Er sagt oft genug, dass er seine Meinung wiedergibt, und dass seine Texte nicht allgemeingültig sind und auch nicht so aufgefasst werden sollten.

Verzeiht, ich komm hier mit den Forumsfunktionen noch nicht so klar, aber ich versuch's jetz mal mit Zitaten...


Zitat

Nic
Querdenker wird immer wütend, wenn man ihn nicht lobt
und er kann in einem Forum nicht den Anspruch erheben: MEIN Thread
und eine Diskussion kontrollieren zu wollen.
Sein Thread ist das sicher nicht, aber der Thread-Titel zeigt doch ganz deutlich, dass seine Texte nicht allgemeingültig sind und er das auch gar nicht will.



Zitat

daniela j.
ich mag einen thread titel nicht der heisst MEINE meinung............es gibt leute die wissen jahrzente lang dass sie autistisch sind und dann kommt querdenkender und verzapft wie sich das anfühlt und vorallem anzufühlen hat. er ist DER autismuserleuchtende, wow!
Ist es eine Sünde, eine eigene Meinung zu haben und seine eigenen Erfahrungen, bzw. seine eigene Wahrnehmung in einem Blog wiederzugeben? Und was soll das mit dem "Autismuserleuchtenden" ?
Ist es verboten, in einem Blog Texte über Autismus zu schreiben? Über die eigene Wahrnehmung und eigene Erfahrungen?
Wäre es Dir lieber, alle Autisten, die gerne schreiben, würden endgültig die Klappe halten?
Und wo liest Du bitte raus, dass er vorgibt wie sich das anzufühlen hat? Er erzählt doch nur, wie sich das für ihn nunmal anfühlt. Jemand, der längst weiß, dass er Autist ist und seine Wahrnehmung selbst kennt und einschätzen kann, braucht sich davon doch nicht auf den Schlips getreten fühlen. Dann ist das bei Dir eben anders - und? Soll er deshalb die Klappe halten?

Er hat nirgendwo geschrieben: Hier das ist Autismus und genau so soll das sein und wenn das bei Dir nicht so ist dann bist Du kein Autist. Oder?


Ich finde es schön, dass er sich die Mühe macht, so viel über seine eigenen Erfahrungen zu schreiben. Es gibt nämlich mehr als genügend furztrockenen, unpersönlichen Lesestoff aus dem man irgendwie nicht so richtig schlau wird. Er erzählt von sich und geht ins Detail. Bei sich. Das finde ich sehr gut.
Seine Texte geben mir das Gefühl, dass Autismus leb-bar ist und nunmal das ist was er ist. Und keine furchtbare "Krankheit" unter der ich jetz ganz doll leiden muss, oder mit der ich mich stigmatisiert fühlen muss.

Ja. Er hat in einem seiner letzten Texte SEINE Meinung über die Verhaltensweisen anderer Autisten geschrieben. Wer sich davon auf den Schlips getreten fühlt, ist meiner Ansicht nach aber auch selbst schuld. Dann bist Du eben keiner von ihnen. Und? Ich persönlich hab das, was er da beschreibt, auch bereits selbst erlebt. Man hat keine Ahnung, aber tausend Probleme, man sucht Rat und Hilfe und möchte ganz, ganz viele Fragen stellen um das alles besser zu verstehen, und dann wird einem ganz kräftig unter die Gürtellinie getreten, weil man ein Wort benutzt hat, das zwar offiziell verwendet wird, aber das eben manche Autisten - weiß der Geier wieso man sich darauf so aufhängen muss - als "ganzdollfurchtbardiskriminierend" empfinden.
Wisst ihr, wie man sich da fühlt? Also ich hab mich mies gefühlt.

Klar, wir Autisten haben es alle nicht einfach. Aber es ist auch wichtig, dass beide Seiten aufeinander zugehen. Klar, sein Text war unbequem. Sehr unbequem, das glaube ich euch. Das macht ihn aber nicht gleich zu diesem Zerrbild, das ihr hier von ihm karikiert.

Ich bin schockiert, wie viel ihr in Querdenkender hineininterpretiert. Er denkt das, er tut das wegen demunddem. Wisst ihr das denn? Das sind doch eure eigenen Schlussfolgerungen. Die - verzeiht mir meine Ehrlichkeit - für mich zum größten Teil absolut nicht nachvollziehbar sind. Wo, bzw. zwischen welchen Zeilen wollt ihr das denn jetzt rausgelesen haben?

Seine Texte sind das, was sie sind:
Texte über SEINEN Autismus, SEINE Meinung, SEINE Erfahrungen, die nicht alle Autisten auf der Welt genauso haben, aber es sind eben SEINE. Jeder Mensch kann einen Blog über sich oder seine Interessen eröffnen, und er tut's eben zu diesem Thema. Irgendwer war hier angegriffen, weil er das so furchtbar fand, dass Querdenkender etwas von "Forum" schrieb. Ja, sowas gibt's. Er hat kein einziges namentlich erwähnt. Wo will man denn da jetzt den Angriff auf DIESES Forum hier reinlesen? Und wieso muss man sich da überhaupt gleich angegriffen fühlen? Kaum ein Leser wird sofort schreien: Ohhh jaaaa der Querdenkender, der meint jetzt garantiert sofort NUR asperger-forum.ch !!!!!111eins. Nee, sorry.

Klar müsst ihr jetzt nicht wie Seehunde klatschend Oooh und Aaaah schreien. Etwas gefällt einem, oder eben nicht. Aber ich finde es sehr schwierig, etwas so extrem zu zerpflücken, was nunmal - für ihn - so ist wie es ist.

Zerpflückt ihr jeden, der über seinen Autismus und seine Erfahrungen damit erzählt? Zerpflückt ihr mich als nächstes, weil ich auch bald darüber blogge? Weil meine Wahrnehmung bzw. meine Schwierigkeiten anders sind als eure?

Ich bin schockiert von diesem Forum. Ich bin schockiert, wie viel unnötig angreifende Aussagen hier gefallen sind. Ich bin schockiert, wie negativ ein Mann dargestellt wird, den es einfach nur freut, wenn er jemandem helfen kann. Ich bin schockiert von euch.

ICH jedenfalls werde in Zukunft einen großen Bogen um dieses Forum machen und sollte mich irgendwer fragen, werde ich ihm sagen: Klar, melde Dich ruhig an, aber lass den Motor laufen, denn wenn Du von DIR erzählst und es wagst, das ins Internet zu stellen, brauchst Du ein verdammt schnelles Auto!

Mona

32

Freitag, 22. April 2011, 12:52

So wie es aussieht treffen hier zwei Sichtweisen aufeinander und es ist noch recht schwierig zu sehen, worin hier gewisse User Mühe haben.
Das Personen die sich für dies Thema interessieren und solche, die Aufschluss über die eigene Wahrnehmung suchen, diese Artikel von Querdenker als aufschlussreich empfinden, kann man gut nachvollziehen. Ich denke sie wurden auch als solches gedacht.
Soweit denke ich ist das in Ordnung.
Ich empfinde aber auch, dass man in diesem Forum bewusst versucht gewisse Punkte nicht gelten zu lassen.
Anders zu sein ist keine Störung und auch keine Behinderung! Das man Schwierigkeiten hat, wird hier als als Umgangssprache gepflegt.
Hier versuchen die User einander Tips zu geben, wie sie mit den verschiedenen Schwierigkeiten umgehen.
Sicher ist es gut, wenn man anhand von Biographien lernen kann, dass die Welt nicht für alle gleich aussieht.
Auf eine Art empfinde ich aber die Artikel erdrückend, denn sie sprechen viel von den Schwierigkeiten.

Wo ist das positive?
Wo ist das wertvolle?
Welches sind die Wege, wo man mit den anderen Menschen lernt zurecht zu kommen ?
Wo sind die Schnittstellen, wo sich diese Welten treffen können?
Wo kann man an seiner Person und Wahrnehmung arbeiten?
Was kann ich selber verändern, dass es weniger Schwierigkeiten gibt?

Ja, für jemand der Erklärungen sucht, sind die Artikel sehr wohltunend!!
Das wären sie auch für mich gewesen!
Aber wenn man sich durch das ganze Dickicht von Fragen, Verzweiflung und Endtäuschung einen gangbaren Weg erkämpft hat und viele Frösche geküsst hat, helfen einem diese Artikel nicht mehr sehr viel. Ja sie bekommen dann etwas belastendes.

Nic ist ein sehr analytisch denkender Mensch, der auch sehr viel von sich weiss. Das er Aussagen findet, die widersprüchlich sind, erstaunt mich nicht. Ist es nicht gerade das was Querdenker versucht zu erklären, dass diese Wahrnehmungsart einem solche Widersprüchlichkeiten schnell erkennen lässt und einem auch Schwierigkeiten schaffen. Querdenker sagt sogar,

"Und so werde ich auch zu anderen Menschen stets einen gewissen Abstand halten und erwarte auch dass mein Gegenüber das genauso handhabt und respektiert. Das geht soweit, dass ich quasi den Radius meiner Zonen auch auf andere Menschen projiziere. Wer also in den privaten oder gar intimen Radius (nach meinem Empfinden) meiner Lebensgefährtin kommt muss damit rechnen, dass ich das absolut nicht amüsant finde."

wieso darf das Nic nicht?????????

Hier sind genau die Punkte, welche bei den Artikeln von Querdenker fehlen.

Bei diesem Teil im Leben eines jeden Menschen, muss man bereit sein an sich zu arbeiten und dafür gibt es keine Entschuldigung, ausser man ist wirklich Behindert. Ansonsten ist man für die Schwierigkeiten selber schuld und man darf niemanden für die Schwierigkeiten verantwortlich machen.

Daniela empfinde ich als Menschen, der genau weiss von was sie redet.
So wie es scheint hat sie gelernt, dass es im Leben am besten ist, wenn man nur sich vertraut. Was aber zur Folge für sie hatte, dass sie die Verantwortung auch 100% für sich tragen muss.
Man lernt dann, das man kein Opfer sein darf, sondern man sich wehrt.
Es ist Eindrucksvoll, wie sie für sich und ihre Familie einsteht und versucht, allen den nötigen Raum zu verschaffen.
Das zeigt doch uns, das auch Menschen mit Schwierigkeiten lernen können, in dieser doch nicht so einfachen Welt klar zu kommen.

Es ist nicht erstaunlich, dass von diesen zwei ein gewissen Auflehnen kam.

Ich kann Mona auch verstehen und es ist schade, dass sie den Eindruck hat, dass es hier schlimmer zugeht als bei den NT's.

Das ist nach meiner Meinung aber nicht so. Der Konflikt zu diesem Thema ist nur sehr tiefgründig und hat aber nach meiner Meinung eine Berechtigung.

Auch die Auseinandersetzung wie sie ist und war, kann auch positiv gesehen werden.
Ist nicht das dass grosse Problem der Gesellschaft, dass man keine Kritik anbringen kann??

Jetzt kann man zeigen worin die wahre Grösse eines jeden besteht.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Der kleine Affe« (22. April 2011, 17:33)


33

Freitag, 22. April 2011, 14:19

Wo ist das positive?
Wo ist das wertvolle?



Was ist denn überhaupt Positiv ?

Sind unsere Gesetzte Positiv ?
Ist unsere Moral Positiv ?

Gibt es überhaupt was positives ?

Ich denke schon, wenn man nichts tut so kann sich ja auch nichts bewegen.

„Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun!“

Edmund Burke

Ich denke man muss die Dinge wirklich genaustens durchdenken und zusammen disskutieren.
Wenn einige dazu nicht bereit sind tragen sie die Schuld ?

Was ist denn überhaupt Schuld ?

Ist Schuld nicht einfach die Eigene Auffassung von Gut und Böse ?

Der angesehen Schuldige ist meines wissens nicht Schuldig, weil er im Moment des Geschehnissens diese Auffassung vertritt !!!

Und einige Leute hier drehen die Dinge einfach um.
So wird aus einem Vernünftigen Tiefsinnigen Satz, einfach dank Wortspielen angewandte Manipulation.
Es wird Irgendwie ausgenützt, dass ich ein schlechter Beschreiber bin. X(

Aber trägt die Person überhaupt Schuld daran, oder ist es nicht eher so dass die Schuld sich auf Ihr ausgebreiten hat ?
Genau wie gefühle wird sich auch HASS ausbreiten und Materie, muss Sie sich auch Abbauen ( Warscheinlich auf Chemischer Ebene )
Das ist für mich der BEISSREFLEX.
Ob Aspie oder Nicht der hat jeder.

Aber wo ist unsere Meinung geblieben ?
Was ist unsere Meinung ?

Für einige bedeutet Meinung soviel wie Verantwortungsvolles reden.

Für mich jedoch nicht.
Eine Meinung kann auch Besitzergreiffen sein wie z.B. Du bist bescheuert
Im momente des Geschehnisses ist er dieser Auffassung, er meint es!

Wieso bewegen wir uns in diese.. Du bist Aspie ich Normal szene ?
Ist es nicht eher so, dass das NEGATIVE uns immer als erstes ins Auge sticht.

Was wollen wir überhaupt sehen ?
Was bevorzugen wir, etwas Bööses oder etwas Gutes ?

Ich denke etwas böses, man ist somit schneller am Ziele.
Aber was ist mit dem guten ?

Wieso kann nur Oberflächlich gutes Angesprochen werden wie z.B. positives ein Aspie zu sein ???
Ist das nicht wieder diese Oberflächlichkeit, worüber ich und Nic uns im von mir erstellten Forumbeitrag OBERFLÄCHLICHKEIT Unterhalteten ?
Ist das nicht wieder das Rassistisch, Sexistische gehabe, wo alle in einen Topf geschmissen werden ?

Kann man denn überhaupt Verallgemeinerungen schreiben ?

Ich denke das kann man wirklich nicht Korrekt.
Aber das blöde, was kann man dann noch Negatives schreiben ?
Oder was kann man dann schon Positives schreiben ?

Ich denke nicht viel !!!

Aber es gibt auch gute Seiten !

Schauen wir uns doch mal die NSDAP, den Komunissmus, die Sklaverei, Frauenverachtung an.
Wieso hält z.B. keiner predigten darüber, dass es Unfair ist als Frau einen kleineren Lohn zu erhalten, ist das nicht SEXISTISCH ?
Wo ist der Mensch geblieben ?
Was macht einen Mensch zum Menschen ?

Sind es nicht letztenendes die Emotionen ?

Ich könnte darüber BÜCHER Verfassen aber ich wills mal gut sein lassen ;)

Hauptsache wir bewegen uns von solch OBERFLÄCHLICHKEITEN WEG !!!

daniela j.

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34

Freitag, 22. April 2011, 14:38

kleiner prinz......danke dir. du hast ein schönes talent zu schreiben, wirklich. sieh das als kompliment. auch scheinst du sehr offen zu sein. es geht hier doch nicht darum querdenkender anzugreifen, absolut nicht. was er macht ist positiv, und hilft ihm und anderen die wie er fühlen sicher ganz stark. es therapiert sich auch jeder auf seine art und das kann man niemals verurteilen. ich habe lediglich krtisiert dass querdenkender mir doch manchmal, und nicht unbedingt in diesem thread, etwas übermotiviert vorkommt seine stimme geltend zu machen und ganz gerne im mittelpunkt steht. aber auch das ist kein verbrechen.

und ja, es kann auch erdrückend sein, da hast du recht. es ist nicht alles leiden und probleme. ich habe autistische kids und die sind besser drauf als alle nts die ich kenne. sie sind einfach wie sie sind. für sie ist es normal so zu sein. klar wird sicher mal dieses und jenes problem kommen und dann heisst es lösungen zu finden. aber das hat mit asperger nichts zu tun sondern mit dem leben. ich für mich, das liegt vielleich daran dass engländerin bin, ist weniger manchmal mehr, ich merke sofort wenn jemand zu sehr auf applaus fixiert ist. ist wohl meine mentalität.

35

Freitag, 22. April 2011, 15:20

Meine Frau würde nie sich hier zu etwas äussern.
Für sie sind die Dinge so wie sie sind.
Sie sagte mir oft, es ist so wie es ist und nicht anders.
Es scheint, dass es für sie keine Oberflächlichkeit gibt.
Sie ist niemandem eine Antwort schuldig.
Sie ist sich selbst. Auf Lateinisch übersetzt heisst das ......??????

Jack, du schaffst ein schönes durcheinander in meinem Kopf.
Es scheint, dass auch du keine Oberflächlichkeit kennst oder zu mindestens nicht magst.

Für mich ist Oberflächlichkeit nichts schlechtes.
Oberflächlich ist das was wir direkt sehen.
Es ist das, was um uns herum direkt ersichtlich ist.
Natürlich aus der Sichtperspektive und dem Standpunkt wo wir uns aufhalten.
Es ist rein Subjektiv.

Deine Gedanken sind sehr philosophisch und stellen alles in Frage.
Es macht es schwierig noch etwas zu sagen.
Aus deinem Betrachtungswinkel gesehen, muss ich meiner Frau recht geben, dass man am besten gar nichts sagt.

Auseinandersetzungen mit Menschen bleiben zu einem Mass immer Oberflächlich, da wir nicht verschmelzen können.
Schon die Situation, dass wir physisch getrennt sind, lässt zu einem grossen Teil nur Oberflächlichkeit zu.

Ich würde dir gerne den Gefallen machen nicht oberflächlich zu sein, aber dann muss ich schweigen.
Ich habe es durch meine Frau ein wenig gelernt, aber ich finde es auch ein angenehme Sache sich mit euch hier auseinander zu setzen.

Ich mag Euch :knuddel:

Reden oder schreiben kann immer als oberflächlich angesehen werden.
Auch philosophieren ist Oberflächlich.
Nur Schweigen zeigt keine Oberfläche.

36

Freitag, 22. April 2011, 19:43

Für mich ist Oberflächlichkeit nichts schlechtes.


Für mich auch nicht.

Die Menge macht das Gift und ich muss sagen solche Verallgemeinerungen sind mir viel zu Oberflächlich.

Querdenkender

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37

Samstag, 23. April 2011, 11:47

Hallo,

Zitat

ich habe lediglich krtisiert dass querdenkender mir doch manchmal, und nicht unbedingt in diesem thread, etwas übermotiviert vorkommt seine stimme geltend zu machen und ganz gerne im mittelpunkt steht.


Welcher Thread soll das sein? Interessiert mich. Ich kann Kritik nur annehmen und mich danach verhalten wenn diese eindeutig ist. Ich hoffe Du verstehst das.

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Samstag, 23. April 2011, 12:20

Hallo,

Zitat

Das ist meine bisherige Erfahrung mit Menschen, die mit Autismus leben und diesen Rahmen hast Du m.E. gesprengt, wie einleitend subjektiv von mir wahrgenommen und erklärt.


Ich sehe zwar nicht wo es um meine Person geht. Mir geht es um die Sache ansich. Aber, und das schreibst Du ja, es wird subjektiv von Dir so wahrgenommen. Wer bin ich, dass ich Deine persönliche Wahrnehmung ändern wollte? Ich sehe es anders, aber ich akzeptiere Deine Wahrnehmung und Meinung.

Mich interessiert trotzdem noch welchen Thread Daniela meint. Mit konkreten Beispielen kann ich besser arbeiten und umgehen als mit vagen Andeutungen.
Also warte ich auf ihre Antwort.

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39

Samstag, 23. April 2011, 15:48

Welcher Thread soll das sein? Interessiert mich

Lieber Querdenker

Ich denke hier wäre es am besten gewesen.


http://www.asperger-forum.ch/informationsportal/




Man kann das dann im Forum bei Vorstellungen bekannt geben. Dieses wäre wahrscheinlich der Weg gewesen, worin dich alle unterstützen hätten.

Es scheinen hier Schwierigkeiten vorhanden zu sein, wo man am besten einfach mal Stopp sagt. Einfach Punkt.

Man hat sich klar äussern können. Das Ganze dient der Sache jetzt nicht mehr viel.

Wie gesagt, hier hat es viele User die über einige Generation in der Familie einen Weg gefunden haben mit der Problematik umzugehen.



Mach doch eine Homepage und gibt in den Foren, wo Du überall schreibst, die Seite bekannt.

daniela j.

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Samstag, 23. April 2011, 16:28

es ist doch normal dass jeder auf seine weise wahrnimmt. ich verstehe nics reaktion, ich verstehe querdenkenders reaktion und ich verstehe natürlich auch meine reaktion. kritik ist nicht immer negativ gemeint, absolut nicht. wenn es um positive aufklärung zu autismus geht dann ist das absolut SUPER!! aber ich habe meine probleme mit selbstdarstellung denn so wie querdenkender seinen autismus wahrnimmt so anders nimmt jeder andere seinen autismus wahr. es gibt sicher fundamentale nenner zu was es heisst autismus zu haben aber ein mensch ist so individuell und die schattierungen des spektrums so riesig dass es extrem schwierig ist sich DAS BILD von autismus zu machen. so unterschiedlich nts sind so unterschiedlich sind auch autisten. es ist eine feine gratwanderung zwischen aufklärung und verallgemeinerung einer diagnose. die richtige dosis ist aber schwer zu finden und mit verschiedenen feedbacks sieht querdenkender was für die grössere masse,sprich betroffene,stimmt.
man lernt ja immer dazu und wenn man öffentlich schreibt über etwas das abertausende menschen betrifft muss man auch pro und contra ertragen.

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