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Mittwoch, 11. März 2009, 21:12

Buchtipps zum Asperger Syndrom: Sachbücher und Autobiographien

Tipps für Bücher rund ums Asperger Syndrom, die ich lesenswert finde und die mir geholfen haben, das Asperger Syndrom besser zu verstehen:
(Die Buchrezensionen habe ich beim Amazonshop „ausgeliehen“.)


Tony Attwood:
Das Asperger Syndrom, Wie Sie und Ihr Kind alle Chancen nutzen

„Das Buch liefert eine sehr genaue und umfassende Beschreibung der AS-Symptomatik, die von der Vollständigkeit her wohl eher selten so zu finden sein dürfte. Es gibt viele Ansatzvorschlägen für Eltern und Therapeuten, die mit kleinen AS-Kindern (maximal noch bis zum Schulverlassen) zu tun haben. Für diese kann ich das Buch auch nur empfehlen. Die "häufig gestellten Fragen" (FAQ) geben einen kurzen und dafür trotzdem allumfassenden Überblick über den Forschungsstand zu Ursachen, Perspektiven.“


Nicole Schuster:
Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing (eine Mischung aus Autobiographie und sehr detailliertem Asperger Sachbuch einer Betroffenen jungen Frau)


„Ein guter Tag ist ein Tag mit Wirsing von Nicole Schuster ist endlich ein weiteres Buch über Autismus, geschrieben von einer Betroffenen.

Die Autorin schreibt einerseits aus der Sicht eines Menschen mit Asperger Autismus und andererseits beleuchtet sie das Thema und die einzelnen Kriterien die es ausmachen, aus einer wissenschaftlichen Sicht. Sie gibt Beispiele, erklärt anhand von genauen Beschreibungen, bei denen sie oft bis an die Wurzel der Dinge geht, so dass man es durch und durch verstehen und begreifen kann, was bestimmt auch die autistischen Leser sehr freuen wird. Sie zitiert andere Menschen mit Autismus und sie erläutert bisher in anderer Literatur nicht oder nur wenig beachtete Standpunkte und Merkmale. Da sie sozusagen Fachfrau auf dem Gebiet ist und sich fachlich sehr gut auskennt, bedeutet dies eine wesentliche Bereicherung da sie zusätzliche bisher relativ unbekannte Informationen gibt, bzw. die bisher bekannten Informationen viel intensiver erklärt und beschreibt, als es von nicht-autistischen Autoren aus Mangel an Einfühlung je erfolgen könnte. Dieses Buch ist ein Muss für alle die mehr über Autismus wissen wollen, oder für jene, die glauben eine autistisches Syndrom zu haben und mehr darüber erfahren wollen.

Dieses Buch ist das umfassendste Buch, das auch von Laien gut verstanden wird, was ich zum Thema bisher finden konnte. Es ist sehr gründlich und ausführlich geschrieben, die Recherchen und Zitate sind mit Literaturhinweisen versehen, so dass man auch auf diese zurückgreifen kann. Alles in allem ein sehr gelungenes Werk, das auch Fachleuten auf diesem noch relativ unbekannten Terrain weitere neue Informationen liefern kann, die eine Diagnosestellung in der Praxis erleichtern könnte.“



Daniel Tammet:
Elf ist freundlich und fünf ist laut

„Der Achtundzwanzig Jahre alte Autist versucht die Leser an seiner Welt Teil haben zu lassen, einer Welt in der Zahlen als Formen, Farben und sogar als Gefühle existieren. Daniel Tammet zählt zu den etwa Fünfzig weltweit bekannten "Savants", Autisten welche auf bestimmten Gebieten außerordentliche geistige Fähigkeiten entwickeln. In seinem Fall handelt es sich um erstaunliche mathematische Fähigkeiten und die Fähigkeit in kürzester Zeit (eine Woche) Fremdsprachen zu erlernen.
Daniel Tammet ist unter diesen Fünfzig "Savants" insofern noch einmal etwas Besonderes, als er zudem die Fähigkeiten hat, eine Brücke in unsere Welt zu schlagen und auch die Notwendigkeit dazu sieht.
Der Psychater Darold A. Treffert beschreibt in seinem Vorwort Daniel Tammet als "einen redegewandten, sehr sympathischen, liebenswürdigen, höflichen und bescheidenen Menschen". Und genau diese Eigenschaften sind es, welche das Buch von Daniel Tammet so lesenswert machen.“


John Elder Robison:
Schau mich an, Mein Leben mit Asperger Syndrom

„Dieses Buch ist ein bewegendes Lebenszeugnis eines Menschen, der als Kind als "unnormal" galt und von anderen , Erwachsenen und Kindern, gemieden wurde. Erst sehr viel später stellte sich heraus, das er unter dem Asperger-Syndrom gelitten hatte, einer leichten Form des Autismus.

"Mit neun Jahren hatte ich eine Offenbarung: Ich kam dahinter, wie man mit anderen Kindern redet", erzählt John Elder Robison in seinem empfehlenswerten Buch, das man liest, ohne aufhören zu können, so spannend ist seine Lebensgeschichte. Doch wie so viele andere Menschen mit Asperger oder anderen Formen des Autismus hat auch er ganz besondere und außergewöhnliche Talente. Als er ein solches entdeckt, nämlich sein Talent und seine Vorliebe für elektrische Geräte, beginnt für ihn ein neues Leben und eine neue Welt steht ihm offen. Er entwirft für die Musikgruppe KISS flammenwerfende Gitarren und bereitet deren Tourneen vor. Später entwickelt er für die Firma MB die ersten elektronischen Spielzeuge.

Doch auch in der Arbeit setzt sich sein Außenseitertum fort, das ihm keine Ruhe lässt, Erst als er vierzig Jahre alt ist, erfährt er die Ursache seines Verhaltens: er leidet am Asperger-Syndrom.

John Elder Robison setzt sich hin und schreibt ein Buch über sein Leben und seine Erfahrungen, die er nun unter einen ganz anderen Blickwinkel sieht und einschätzen und bewerten kann.

Das Buch ist für Menschen, die mit Asperger in der einen oder anderen Form konfrontiert sind, ein mutmachendes Beispiel, auch wenn viele nicht eine solche Karriere machen werden.“



Dawn Prince-Hughes:
Heute singe ich mein Leben

„Dawn P.-H. erfährt erst als Erwachsene mit 36 Jahren, daß ihre gravierenden Schwierigkeiten auf dem Asperger Syndrom beruhen ( einer angeborenen neurologischen Behinderung aus dem Autismus-Spektrum).
Nach einer hilflosen, schmerzlich erlebten und unbegriffenen Kindheit und Jugend, nach verzweifelten Versuchen, nicht abzugleiten in Trunksucht, Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit bekommt sie eine Anstellung in einem Zoo. In den Gorillafamilien findet sie, unerwartet und beglückend, Seelenverwandtschaft und erkennt u.a., daß Verständigung und Übermittlung von Emotionen in einer Gruppe Lebewesen durch Körpersprache urtümlich und weitgehend unabdingbar ist.
(Der autistische Mensch kennt die Körpersprache, die auch beim Menschen eine große Rolle spielt, nicht )

Sie entwickelt Strategien, Körpersprache im Alltag anzuwenden: Lächeln, Ansprechen, Wiedererkennen notfalls simulieren usw. und bekommt feedback, das ihre Anstrengungen belohnt und damit immer mehr erleichtert.
Dawn P.-H. promovierte in Anthropologie und lehrt jetzt in einer amerikanischen Universität.
Das Buch beschreibt sehr anschaulich ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke ( übrigens seit dem Tag ihrer Geburt, was beinahe unglaublich klingt) und die anderer Autisten, deren Informationen sie sammelte.
Die Autorin will mit dem Buch Hilfestellung für Betroffene geben. Dies ist überaus eindrucksvoll gelungen. "


Wer hat auch gute Tipps?

Grüsse

soleil

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »soleil« (11. März 2009, 21:34)


Ondina

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2

Mittwoch, 6. Mai 2009, 20:00

Ich bin so dankbar für all diese Buchtitel, habe bis jetzt nur ein Buch zum Asperger-Syndrom empfohlen bekommen. Toll, nun heisst es lesen, lesen, lesen...

DANKE!

3

Mittwoch, 6. Mai 2009, 21:51

:willkommen: Ondina :willkommen:

Ich bin auch an alle Dankbar daß sie diese Bücher hier empfehlen :respekt:

Dragonking

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4

Sonntag, 14. Juni 2009, 18:57

Hier ist auch ein Buch, dass ich gerade lese (studiere) und weiterempfehlen kann:

Tony Attwood

Ein ganzes Leben mit dem Asperger-Syndrom
Alle Fragen - Alle Antworten

Liebe Grüsse
André

Christopher

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5

Sonntag, 13. Februar 2011, 11:42

Salü

Nachdem in verschiednen Diskussioen sehr interessante Buchtipps genanannt wurden, grabe ich wieder diesen Thread aus:

Ein eindrückliches Buch über den Umgang mit AS ist Temple Grandins "Ich sehe die Welt wie ein frohes Tier: Eine Autistin entdeckt die Sprache der Tiere".
http://www.amazon.de/Ich-sehe-Welt-frohe…97343764&sr=8-1

Wer mal locker an das AS-Thema gehen will, dem ist das Buch "All Cats Have Asperger Syndrome" (von Cathy Hoopmann) zu empfehlen.
http://www.amazon.de/All-Cats-Have-Asper…97432767&sr=8-1

Als Ergänzung dazu "All Dogs Have ADHD" der gleichen Autorin.
http://www.amazon.de/Dogs-Have-ADHD-Kath…97432767&sr=8-2

Weiter:
Michael Fitzgerald: "Genius Genes: How Asperger Talents Changed the World"
http://www.amazon.de/Genius-Genes-Asperg…97290715&sr=1-1

Michael Fitzgerald: "Unstoppable Brilliance: Irish Geniuses and Asperger's Syndrome"
http://www.amazon.de/Unstoppable-Brillia…97295346&sr=1-1

Bitte hier weitere Empfehlungen / Kritiken schreiben, dies kann auch Nicht-Betroffenen helfen.

Gruss

Christopher

Thomas Girsberger

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6

Sonntag, 13. Februar 2011, 12:29

Autismus und Paarbeziehung

Hier noch ein Buchtipp zum Thema Paar-Beziehung:

Mary & Jerry Newport

"Crazy in Love"

Ein autistisches Paar erzählt seine Geschichte

Das Buch war auch die Grundlage für den Film "Mozart und der Wal", der sehr sehenswert ist.

endeavour

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7

Donnerstag, 17. Februar 2011, 22:17

Hallo zusammen

Kennt jemand das Quiz "Stolpersteine" von André Bönisch? Gibt es z.B. auf Amazon:
http://www.amazon.de/Stolpersteine-Quizs…7976445&sr=1-17
Es ist zwar ein Spiel, und kein Buch, dennoch soll Standardsituationen aufzeigen, mit denen vor allem Kinder mit AS umgehen können. Hat jemand Erfahrungen mit dem Quiz oder es mal gespielt?

Grüsse
Endeavour

Landolt

Aspimom

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8

Freitag, 25. März 2011, 16:19

Buchtipps zum Asperger Syndrom

Hallo zusammen

Von Bettina Jenny, Psychologin beim KJPD Zürich, erscheint voraussichtlich im März 2011 das folgende Buch:

KOMPASS - Kompetenztraining für Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störungen Ein Praxishandbuch für Gruppen- und Einzelinterventionen

Unser Sohn besucht in unserem KJPD das auf ihrer Arbeit basierende Training zur Steigerung der Sozialkompetenzen. Das Kompass-Training wurde bei uns letzten Herbst eingeführt und zu unserer Freude auch weitergeführt.

Ich erwarte das Buch mit Spannung.

Grüsse

Astrid

waldelfe

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9

Donnerstag, 7. April 2011, 09:16

Spezieller Tipp

Ein Buch, das mir das Leben rettete:

" Autismus und die Verbundenheit mit Gott", Erkenntnisse über die hohe Spiritualität von Menschen mit Autismus, von William Stillman. Er selber ist Aspi, Amerikaner und beschreibt in wundervoller Form die andere Seite von uns!

Sehr lesenswert und eine Bereicherung, die den Horizont öffnet!

Anna

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10

Freitag, 17. Juni 2011, 19:28

Ich stosse an die Grenzen meiner Intelligenz! :huh:

Ich lese gerade im Buch von Attwood, "Ein ganzes Leben mit dem AS". Unter dem Abschnitt Trainingsgruppen für soziale Fähigkeiten ist geschrieben: ... ...Gegenwärtig ist es sehr schwierig zu beurteilen ob Gruppen für soziale Fähigkeiten, eine wirksame Methode sind, um die Fähigkeiten zur sozialen Integration von Kindern mit AS zu verbessern. Diesen Teil verstehe ich, er meint, dass diese Trainingsgruppen für NT's sind. Aber der nachfolgende Satz kann ich nicht verstehen: Die Ergebnisse waren bislang hauptsächlich qualitativer Natur... (und so weiter) was bedeutet qualitativer Natur??? Vielleicht versteht es hier jemand???

Ein anderer Begriff aus diesem Buch: autonome Interdependenz ( 8| ) Dies heisst meines Erachtens ungefähr Folgendes: autonom = selbständig, mit dem Recht auf eigene Meinung. Interdependenz = gegenseitige Abhängigkeit. Also autonom sein, aber gleichzeitig darauf achten, was der anderer denkt, oder will.

Aeolunia

Aspie-Mami, evtl. auch leicht betroffen...

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11

Freitag, 17. Juni 2011, 20:17

Hoi Anna,

also, es geht darum um Forschungsmethoden. Es gibt Quantitative Forschung, die vor allem Daten erheben, Statistiken machen, sehr viele Leute befragen. Und es gibt Qualitative Forschung, die mehr mit wenigen (zum Teil nur mit einzelnen) Versuchspersonen arbeiten, die Interviews machen, Einzelfallbeobachtungen etc, die aber sehr tiefgründig gehen.
Das zweite bedeutet, dass man in der Abhängigkeit zu Anderen, in der wir tagtäglich leben, trotzdem autonom (eigenständig) bleibt...

Ich hoffe, ich konnte Dir helfen!

Liebe Grüsse

Doris
www.songsforyou.ch

Doris (4.8.67) Nicole (9.2.98 ) Lukas (7.8.99)

Kathy92

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Samstag, 10. September 2011, 15:20

ich finde das Buch: Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone.
Das Buch ist allerdings von keinem Asperger geschrieben. Zwar finde ich es bei einigen Stellen etwas krass dargestellt, aber an dem Buch gefällt mir sehr, dass die Überschrift der Kapiteln Primzahlen sind.
EIn anderes Buch: Der Tag, an dem ich meine Stimme fand.
Das ist ein Buch, das nein schwer authistischer Junge geschrieben hat und ich finde das Buch gut, weil man da wirklich sieht, wie es einem schwer authistischen Kind geht.

Kopfkino

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Sonntag, 11. Dezember 2011, 16:46

Ich kann mich da nur anschliessen, die beiden Bücher Tony Attwood:Ein ganzes Leben mit dem Asperger-Syndrom und Nicole Schuster: Ein gutet Tag ist ein Tag mit Wirsing, die sind echt toll. Informativ, spannend, und unterhalsam.

Noch ein gutes finde ich von Mark Haddon: The curious incident of the dog in the night time, ist zwar auf Englisch, doch einfach zu lesen und super geschrieben. Es geht um einen Autistischen Jungen, der bei seinem Vater lebt und den Mord des Nachbarshundes aufklären will. Er macht sich dann auch auf die Suche nach seiner Mutter...

TubularBells

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14

Sonntag, 11. Dezember 2011, 18:27

John Elder Robison

John Elder Robison:

Schau mich an, Mein Leben mit Asperger Syndrom.

Dieses Buch ist in Deutschland leider nicht mehr erhältlich. Ich habe versucht, es zu bestellen. Leider vergebens.




Arminius

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15

Dienstag, 10. Januar 2012, 20:18

Vielleicht habe ich es hier im Thread übersehen, aber mein Tipp ist "Buntschatten und Fledermäuse. Mein Leben in einer anderen Welt" von Axel Brauns. Das Buch hat mich nicht nur deshalb fasziniert, weil der Autor und ich ein paar absolut parallele Erfahrungen gemacht haben (z.B. ein Wörterbuch als Lieblingslektüre oder bestimmte Reiseziele). Erschienen ist es im Goldmann Verlag als Taschebuch. LESEN!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Arminius« (10. Januar 2012, 20:18)


waldelfe

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16

Montag, 16. Januar 2012, 10:24

Ein anderer Ansatz.........

"[color=#660066][size=14]LEBEN MIT HOCHSENSIBILITÄT[/size][/color]" von Susan Marletta-Hart im AURUM-Verlag.

Erfasst eine neue Betrachtungsweise. Wer kam zum ersten Mal mit der Diagnose Asperger? Was hatte Herrn Asperger für Kennzeichen und Richtlinien für seine Diagnosen? Wieso sollten wir alle einem Menschen und seiner Diagnose folgen? Wieso sieht man Asperger als "Krankheit"? Könnte all dies auch einfach Hochsensibilität sein????..............

Regenbogen

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17

Dienstag, 17. Januar 2012, 16:34

Buchtipp

Ich habe, bevor ich mit dem AS überhaupt in Berührung gekommen bin, in dem Buch "Hochsensitiv: Einfach anders und trotzdem ganz normal" - Leben zwischen Hochbegabung und Reizüberflutung von Birgit Trappmann-Korr des VAK Verlag viele stimmige Beschreibungen gefunden, von denen ich denke, dass sie zum Teil auch das Thema AS abdecken. Hochsensitivität ist nicht mit Hochsensibilität zu verwechseln. Reinschauen lohnt sich.

Arminius

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18

Mittwoch, 18. Januar 2012, 11:13

Folgenden Tipp hätte ich noch:
"Ein Freund namens Henry"

http://www.salzburger-fenster.at/crubrik…enry_10055.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Arminius« (18. Januar 2012, 11:15)


Arminius

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19

Mittwoch, 18. Januar 2012, 11:20

Sorry, der Link gilt nicht mehr.

"Ein Freund namens Henry"
Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen meinem autistischen Sohn und seinem Hund. Geb., 322 S. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach.

Nicht genug damit, dass sich bei dem kleinen Sohn von Jamie und Nuala Gardner bald nach der Geburt die Anzeichen verdichten, dass er autistisch ist, müssen die beiden zunächst völlig überforderten Eltern daraufhin einen Spießrutenlauf durch Instanzen und Behörden antreten, um zu erreichen, dass dem kleinen Dale die geeignete Förderung zuteil wird. Wo das Schicksal derart knüppelhart zuschlägt, könnte leicht ein Buch herauskommen, das Beleg für die These ist, dass die Erde ein Jammertal sei. Doch das ist „Ein Freund namens Henry“ ganz und gar nicht. Vielmehr ist es das eindrucksvolle Dokument einer Familie, die bei allen Rückschlägen nicht aufgibt und einer wundervollen Freundschaft, nämlich die zwischen Dale und dem Golden Retriever Henry. Diese Freundschaft können Dales Eltern dazu nutzen, um die Barriere zu durchbrechen, die zwischen Dale und ihnen besteht. Ein Buch ist es, dem zu wünschen ist, dass es die Intention der Autorin erfüllt, nämlich dazu beizutragen, dass Autismus als Behinderung besser erkannt und verstanden wird.

waldelfe

unregistriert

20

Sonntag, 22. Januar 2012, 10:32

@ Regenbogen:
Lieber Regenbogen:-), was ist denn kurz gesagt der Unterschied zw. hochsensibel und hochsensitiv?

@Arminius:
tolle Buchbeschreibung - jaaaa, Hunde helfen viel!