Du bist nicht angemeldet.

1

Samstag, 11. September 2010, 12:23

Das Gehirn warnt uns von sich aus vor Krankheiten

Der heutige News-Beitrag passt zum Beitrag über Hirnscan zur Diagnostik von Austismusspektrumsstörungen. Link
Zitat:
Für Erwachsene sind demnach wahre Nervenautobahnen typisch, die weit entfernte Hirnregionen schnell und effizient verbinden.
Ein kleines Kind dagegen hat viele kurze Verdrahtungen von benachbarten Regionen. Je älter das Kind wird, desto schwächer werden diese kleinen Landstraßen im Gehirn normalerweise – stattdessen bilden sich die langen Verbindungen.
Vermutlich grenzen sich nah beieinander liegende Zellen im Laufe von Kindheit und Jugend immer mehr voneinander ab und teilen sich die Arbeit auf. Jeder Teil übernimmt eine ganz spezielle Rolle, meint Dosenbach.
Die nicht so effizienten Querverbindungen werden dann nicht mehr gebraucht und daher nach und nach gekappt. Dafür wird die Vernetzung über lange Strecken wichtiger, damit möglichst verschiedene Erfahrungen und Eindrücke gut miteinander verknüpft werden können.

An dieser Stelle bin ich hängengeblieben: Habe letztes Jahr eine sehr spannende Fortbildung über Autismus/neuronale Netzwerke besucht. Eine der Aussagen des Dozenten war: Bei Autismus werden diese neuronalen Verbindungen eben nicht in "gesundem" Masse mit fortschreitendem Alter gekappt.
Erklärt dies die Detailtreue, das Erfassen von vielem gleichzeitig, die Eingeschränktheit, Priortäten zu setzten, Wesentliches von Unwesentlichem zu trennen, die Fähigkeit, Texte in windeseile zu scannen?

Vielleicht weiss jemand mehr.

grüsse

soleil

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »soleil« (11. September 2010, 19:53)


Ähnliche Themen

Verwendete Tags

aus, Das, Gehirn, Krankheiten, sich, uns, von, vor, warnt