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Sonntag, 23. Oktober 2016, 15:36

Autistenhunde



Shannon Niehaus weint vor Freude: Vor ihren Augen spielt sich eine Szene ab, die sie noch nie erlebt hat. Ihr kleiner Sohn Kainoa liegt ganz entspannt auf dem Bauch von Golden Retriever Tornado. Das fünf Jahre alte Kind leidet an Autismus, eine solche Situation mit einem anderen Menschen ist undenkbar.
«Ich kann meinen Sohn nicht berühren, nicht umarmen, auch nicht anziehen oder waschen», schreibt die Mutter auf Facebook. Der Kontakt zu anderen Menschen falle dem Kleinen schwer. Er selber leide sehr darunter, dass er keine Freunde hat. Darum bestellte die Familie aus den USA, die zur Zeit in Japan wohnt, einen Begleithund.

Jeder gespendete Cent war diesen Moment wert

Die Organisation «4 Paws for Ability» mit Sitz im US-Staat Ohio schickte der Familie jetzt den Therapiehund Tornado nach Japan. Die Mutter guckte überrascht zu, wie vertrauensvoll ihr Sohn auf das Tier reagierte. «Diese eine Geste ist alle Tränen, alle Bemühungen und jeden gespendeten Cent wert. Ich weiss, dass von nun an alles gutgehen wird.»

«Als Mutter habe ich sehr viele schwierige Momente erlebt. Ich weinte, als ich den Schmerz meines Sohnes spürte. Gestern weinte ich aus einem anderen Grund. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl.»

Quelle: www.20min.ch
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

Mondlicht

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Sonntag, 23. Oktober 2016, 16:31

Wooow, ein sehr schöner Bericht und der Hund ist soooo niedlich und sieht ganz lieb aus! Danke fürs teilen, Sunny! Ich liebe Hunde, bin immer so entspannt, wenn ich Zeit mit Hunden verbringen kann und mein Einfluss auf sie ist auch gut. Mein Vater hat vier Hunde und einer davon ist ein ganz nervöser und immer wenn ich bei ihm bin, wird er ganz ruhig und entspannt:-)

Liebe Grüsse, Mondlicht

Chilischote

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Donnerstag, 27. Oktober 2016, 10:16

Mich regt sowas immer total auf, nicht wegen den Hunden sondern weil das vielen betroffenen nachgewiesen helfen würde. Aber die blöden Krankenkassen (zumindest in DE) sich weigern für betroffene zumindest einen Teil der Kosten für so einen Hund zu erstatten. Blindenhunde werden komplett bezahlt, dürfen auch überall mit hin, usw. Aber Autisten oder auch einigen psychisch kranken Menschen würde so ein Hund genauso eine extrem große Hilfe sein, wie ein Blindenhund für einen blinden Menschen. Und mich regt das dann jedes Mal auf, dass vielen diese Hilfe nicht ermöglicht wird. Obwohl längst nachgewiesen und belegt ist, was für eine große Hilfe solche Hunde auch für Autisten sind. Ich habe selber einen Assistenzhund, aber es war unnötig schwer und belastend bis ich um alles gekämpft hatte.