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Sonntag, 11. Januar 2015, 06:45

Eine Asperger-Autistin berichtet: Inklusion hat mich gerettet

Hallo,

habe zufällig folgenden Artikel entdeckt. Einer der besten seit langem, die ich bislang las.

Auszug:

Zitat

Inklusion wegzuschieben ist zutiefst darwinistisch. Jeder für sich, keiner für alle. Die Stärksten werden es schon schaffen, die anderen haben es nun einmal nicht anders verdient. In unserer modernen Gesellschaft hat dieses Denken keinen Platz. Wir können uns Neurodiversität nicht bloß erlauben, wir brauchen sie, um vorwärtszukommen. Sie ist kein Luxus an sich, sie ist ein Produkt des Luxus, in dem wir leben. Und sie ist es, die uns bislang groß gemacht hat, ob es der nach heutigen Erkenntnissen autistische Einstein, der gehörlose Beethoven oder die kleinwüchsige und gelähmte Margarete Steiff waren. Behinderte Menschen haben uns bereits vor Jahrhunderten mit Nichtbehinderten gemeinsam zum Land der Dichter und Denker gemacht. Sich jetzt in eine falsche Eugenetik zu stürzen, die weder Einstein, noch Beethoven, noch Steiff die Chance gegeben hätte, zu werden, wer sie wurden, ist dumm und gefährlich.


Link: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/de…t-13113454.html

Grüße
Raxmon