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Montag, 10. März 2014, 09:33

Artikel: Autismus - Begabte Sonderlinge


Der Artikel aus der Zeitschrift Spektrum wurde schon vor einem Jahr publiziert, ist aber dennoch interessant:

"In manchen Berufen sind milde Formen von Autismus von Vorteil, glaubt der kanadische Neurowissenschaftler Laurent Mottron. In seinem Forschungsteam arbeiten mehrere Betroffene... [...]. Der enge Kontakt mit Betroffenen hat mich gelehrt, dass Autisten in vielen Fällen eher ein geeignetes Umfeld brauchen als eine Therapie. Sollten wir Autismus weniger als Kranheit betrachten, sondern mehr als Variante menschlichen Verhaltens? Ich denke, ja. Er lässt sich nicht einfach auf einen "Fehler der Natur" reduzieren, der korrigiert werden muss...".


Der Link zum Artikel:
http://www.spektrum.de/alias/autismus/be…erlinge/1183333

Grüsse, Satu

Geralt

Moderator

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Montag, 10. März 2014, 09:53

Dankeschön Satu,
der Artikel hat mir sehr gefallen.
Gruss Geralt

Die Nähe zu Menschen ist wie die Nähe zum Feuer.
Zu nahe verbrennt man sich und zu weit weg erfriert man.

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Dienstag, 11. März 2014, 18:44

Mir hat der Artikel auch gefallen, weil Laurent Mottron eine moderne Sichtweise vertritt und Autismus (auch) als Stärke begreift.

So verwendet er im englischem Originalartikel explizit den Ausdruck "Autistische Intelligenz" welche im Kontext einer stärkenorientierten Sicht auf Autismus als zentral gilt und verweist ausserdem auf die, dieser Annahme zugrundeliegenden, empirischen Studien.

Originalartikel aus dem Jahr 2011 in Nature (leider wieder kostenpflichtig):
http://www.nature.com/nature/journal/v47…ll/479033a.html


Grüsse, Satu

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Satu« (11. März 2014, 18:45) aus folgendem Grund: Layout angepasst (wiedermal)