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1

Sonntag, 17. Februar 2013, 09:34

Die gefährlichen Asperger-Autisten

Guten Tag,

in jüngster Zeit sind Asperger-Autisten in der Presse immer wieder in ein Licht gerückt worden, das sie zu gefährlichen und unheimlichen Gestalten macht.
Es war immer wieder die Rede davon, dass sie gefühlskalt, unempathisch, unberechenbar und potenziell lebensgefährlich für ihre Umwelt sind, weil sie zu unkontrollierten Gewaltausbrüchen neigen, die typischerweise in Amokläufen münden.

Ich habe in dieser Sache Professor Dr. Dr. Vogeley angeschrieben, Psychiatrie-Professor an der Uni-Klinik Köln, der als der führende Asperger-Experte in Deutschland gilt und ihn gebeten mir Hinweise zu geben, wo in der wissenschaftlichen Literatur der Zusammenhang zwischen Asperger-Autismus und Gewalt thematisiert wird. Er schreibt mir, dass er weltweit nur sechs Studien gefunden hat, die sich dazu äußern und dass in keiner dieser Studien ein signifikanter Zusammenhang zwischen Asperger-Autismus und Gewalt (violence) gefunden wurde.

Mit anderen Worten:
Die durch die Presse geschürten Befürchtungen, Asperger-Autisten seien gefährlich, entbehren jeder Grundlage.
Wahrscheinlich wurde hier in einer Mischung aus Unkenntnis, Faszination für das Fremde und dem Druck, Auflage zu produzieren (bzw. Klicks zu generieren) ein Bild erschaffen, das diffuse Ängste bedienen soll.
Jeder Nicht-Autist kann also beruhigt sein: Sollte Ihr Nachbar ein Autist sein, so ist er merkwürdig aber vollkommen harmlos, und die Medien sind in dieser Sache einem Hoax aufgesessen.

Gruß

M. le muet

Mandeu

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2

Sonntag, 17. Februar 2013, 19:40

Super Beitrag

Vielen Dank für deinen Beitrag.

Dieses Thema hat mich seit diesem Amokläufer in Amerika beschäftigt,denn ich kenne diese "Gefahr" bei mir nicht.

Dem Wolf ist es in der Schweiz etwa gleich ergangen wie Heute den AS.Hoffe wir erleiden nicht das gleich Schiksal. :dumm:

3

Sonntag, 17. Februar 2013, 21:53

Ich finde deinen Vergleich mit dem Wolf unheimlich passend.

marimi

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4

Montag, 18. Februar 2013, 08:54

Leider werden Psychopathen immer noch mit Autisten verwechselt.
All cats have Asperger Syndrome..

cindy2003

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5

Dienstag, 24. Mai 2016, 19:09

Ich möchte nein ich muss das Thema doch weiterführen, da ich eure geschätzten Meinungen benötige :
ist er ein gewissenloser Ausführer von Anweisenden ? ich frage deshalb, da meinem Sohn AS und jetzt bald 13 Jahre nun ein Tadel einer Inklusionsschule ausgesprochen wurde, da er .... einen Mitschüler auf Anweisung eines Älteren festhielt, dass dieser ihm eine Schelle geben konnte.
Das ist der Tatbestand "Beihilfe".
Nun die Frage nach dem Warum, das Warum Ergebnis war : ich habe darüber in diesem Moment nicht nachgedacht, der Moment war so schnell und ich wusste nicht was ich machen sollte, um aus der Situation zu kommen...
Gewalt ist tabu, Gewalt ist niemals irgendein Mittel, dieses ist Bestandteil meiner Erziehung von Kindesbeinen an, nun meine Fragen :

Kann er wissen, dass der Ältere vorhat, jemandem Gewalt anzutun ? (er dachte es ist nur ein Spiel)
kann er in Situationen pfeilschnell und kompetent reagieren ( wird erwartet von der Gesellschaft ) ?
kann er sich blitzgeschwind in die Lage desjenigen versetzen, der gerade geschlagen werden soll ( oder es jemand nur androht ) und dementsprechend reagieren ?
wie kann er Spiel und Ernst unterscheiden lernen ?
wie kann er lernen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, wie kann er Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein lernen
was ist ein lustiger Schülerstreich, wie kann man das definieren.... wird die Definition auch richtig verstanden ?

Ich lest schon an meinen Fragestellungen, wie schwer es ist, diesen Tadel zu akzeptieren, natürlich ist die Diagnose nicht verschonend.
Im Gespräch haben wir schon gefühlte tausendmal durchgenommen, dass Gewalthandlungen in allen Formen inhuman und verächtlich sind. Niemals käme er auf die Idee nur irgendeinem Wesen auf diesem Planeten Unrecht zu tun,Schmerzen zuzufügen, er ist so sensibel und macht um jede Schnecke und Ameise einen Bogen, dass er bloss dieses Leben erhalten kann.....
nun soll er aber ein imaginärer Gewalttäter, ein Auftragsausführer zum Nachteil anderer sein, das ist so ein krasser Widerspruch. Er ist einfach ein As-Betroffener.
Könnt ihr mir bitte eure Meinungen und Ratschläge oder Tipps geben ?
Herzlichen Dank und liebe Grüsse von Cindy



Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

Sakai

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6

Mittwoch, 25. Mai 2016, 09:59

Egal, ob er wusste, was passiert oder nicht, der Tadel ist berechtigt, weil es nun einmal passiert ist und ein Schüler dadurch zu Schaden kam.
Ich würde auch nicht übermäßig viel Zeit in die Ursachen- und Entschuldigungssuche investieren (dass du mit ihm darüber gesprochen hast, reicht). Sowas gehört einfach zur Lernerfahrung im Leben dazu, dass eigene Fehler Konsequenzen haben, unabhängig davon, warum man sie gemacht hat. Ist ja auch kein Weltuntergang, wenn man mal getadelt wird.
Wenn er tatsächlich dachte, es sei nur ein Spiel, dann weiß er es jetzt besser, für's nächste Mal.
Allenfalls würde ich das den Lehrern kommunizieren (dass er es eventuell nicht mit böser Absicht tat), wenn Gefahr besteht, dass er in eine Schublade gesteckt wird, wo er nicht reingehört.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sakai« (25. Mai 2016, 10:00)


DS86

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7

Mittwoch, 25. Mai 2016, 13:11

Ja, ich bin auch unheimlich wie alle anderen Autisten auch. Das liegt möglicherweise daran, dass mich das Ausschlussverhalten der neurotypischen Gesellschaft ein bisschen irritiert. Was will man denn machen, wenn man nachgeäfft, ausgelacht oder gemobbt wird von Kindesbeinen an?

Wutausbrüche? Sicherlich kann es vorkommen, dass ein Kind -ob Autist oder nicht- zu unkontrollierten Wutausbrüchen neigt. Ja, es kann auch im Erwachsenenalter vorkommen, ob Autist oder nicht!

Gefühlskalt? Überlegen wir uns mal Folgendes: Ich zum Beispiel habe, wenn ich meine andere Form des Humors oder meine andere Gefühlswelt preisgab, oft von Nichtwissern nur Spott geerntet. Ich hüte mich davor mit jedem auf der Strasse über meine Gefühlswelt zu sprechen, denn sonst komm ich mir wieder anders vor. Und vielleicht habe ich auch den Bezug zu den Gefühlen ein bisschen verloren...

Unberechenbar? Ja, wenn ich tagelang keinen Ton sage oder so, sagt man mir, so gehe das nicht. Man könne mich nun nicht einschätzen...

Unempathisch? Ich habe eine logische Empathie. Gesichtszüge kann ich leider nur schwer deuten. Tut mir also leid, dass ich die Gefühle anderer nur dann nachvollziehen kann, wenn sie sie mir erklären.

Potentiell lebensgefährlich für die Umwelt? Die Umwelt ist potentiell lebensgefährlich für mich und andere hier im Forum: Man belese sich in den Suizidthreads.

Die Presse lügt und Papier nimmt viel auf. Es ist diskriminierend uns als unempathische, unberechenbare Psychos hinzustellen...

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »DS86« (25. Mai 2016, 13:14)


cindy2003

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8

Mittwoch, 25. Mai 2016, 20:34

Danke Sakai und DS für eure Meinungen....
es ist wirklich hilfreich eure Zeilen zu lesen, die Sicht auf die Dinge weitet sich- auch wenn man in alle Richtungen denken will gelingt das manchmal nicht.
ich denke ähnlich, es bringt wenig grosses Tam Tam mit Widerspruch usw. zu unternehmen, die Möglichkeit besteht natürlich, die Schule wird der Meinung sein, Diagnosen gelten nicht als verschonend - egal wichtig war mir, zu vermitteln, dass er einen Schüler in eine erniedrigende Lage gebracht hat (durch Befolgung einer Anweisung ) und diese Handlung eine Fehlhandlung war.
Ich weiss nicht, ob wir als Asperger uns so gut in die Lage eines anderen Menschen versetzen können ?
In die Lage versetzen ist immer einfach gesagt, muss es denn immer schmerzvoll sein, bis man sich etwas merkt, muss es negativ sein, eine schlechte Erfahrung, die sich in die Seele regelrecht schneidet... womit man dann ein ganzes Leben nicht zurecht kommt und sog. "Aufarbeitung" gar nichts bewirkt.

@ds - unberechenbar... das hast du wirklich treffend beschrieben, genau so ist das, keine Kommunikation bedeutet Undurchschaubarkeit, Mysteriosität. Man muss ständig kommunizieren und seine Position bestätigen immer standby sein, um nicht gemobbt zu werden, das nervt und kostet mich unglaublich Energie in der NT Welt.

liebe Grüsse von Cindy




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-Sathya Sai Baba-

9

Donnerstag, 26. Mai 2016, 02:42

Kann er wissen, dass der Ältere vorhat, jemandem Gewalt anzutun ?

Normalerweise nicht, solange es ihm niemand gesagt hat oder er diesen Kontext nicht bereits zuvor erlebt hat.
Doch bereits das Festhalten einer anderen Person ist schon eine gewalttätlicher Akt dieser gegenüber.
Dies müsste er prinzipiell wissen.

Zitat

kann er in Situationen pfeilschnell und kompetent reagieren

Das ist von Mensch zu Mensch und Situation zu Situation sehr unterschiedlich.
Niemand ist kompetent und pfeilschnell in allen Dingen.
Da er AS hat kann es in diesem Fall durchaus sein, dass er in dieser sozialen Situation schneller der Anweisung folgte als er darüber nachdenken konnte, ob dies in Ordnung ist oder nicht.

Mir passierte es ebenso immer wieder mal, dass ich beispielsweise unbedacht etwas sagte und erst im Nachhinein durch Nachdenken bemerkte, dass meine Aussage eventuell nicht sozial angemessen war.
In so einem Fall sollte man auf jeden Fall bei der anderen Person um Verzeihung bitten.

Zitat

kann er sich blitzgeschwind in die Lage desjenigen versetzen, der gerade geschlagen werden soll ( oder es jemand nur androht ) und dementsprechend reagieren ?

Siehe oben.
Sofern die intuitive Empathie bei ihm nicht oder nur kaum vorhanden ist, könnte er zumindest von der Logik her nachvollziehen, dass es nicht angenehm ist, geschlagen zu werden.
Doch solch ein Denkprozess ist gerade in stressigen, schnellen, sozialen Situation nicht immer schnell genug möglich.
Daher wäre es klug von ihm, Anweisungen bzw. Handlungen, in denen er sich über deren Richtigkeit unsicher ist, vorsichtshalber vorerst mal zu unterlassen,
um darüber nachzudenken oder andere zu fragen und letzlich das nächste mal dementsprechend reagieren zu können.

Zitat

wie kann er Spiel und Ernst unterscheiden lernen ?

Allgemein denke ich durch eigene Erfahrungen und Erziehung.
So muss ihm deutlich gemacht werden, dass jede Situation, in der Gewalt praktiziert wird, niemals ein Spiel sein kann.
Dabei ist wie erwähnt auch das Festhalten anderer Personen bereits als Gewalt anzusehen.

Zitat

wie kann er lernen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, wie kann er Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein lernen

Indem man ihm kontrolliert in kleinen Schritten mehr und mehr Verantwortung für bestimmte Sachen übergibt.
Dabei können gemeinsame Projekte gut sein, in welchen er für einen Bereich selbst verantwortlich ist.
Dadurch würde er auch Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein lernen.
Genauso wären Mitgliedschaften in diversen Vereinen möglich.

Zitat

was ist ein lustiger Schülerstreich, wie kann man das definieren.... wird die Definition auch richtig verstanden ?

Meiner Auffassung nach ist jeder Streich (anfänglich) nicht lustig für das Opfer.
Ansonsten sollten Streiche nur zwischen sehr guten Freunden stattfinden, die man schon sehr gut kennt, denn gegenüber fremden/unbekannten Menschen weiß man nicht,
ob diese über einen Streich lachen können oder ob dieser sie sogar seelisch schwer verletzt.
"Lustig" definieren kann ich nicht, da das Empfinden, ob etwas lustig ist, rein subjektiv ist.
Was für den einen lustig sein kann, kann für den anderen schwer verletzend sein.

So finde ich manchmal Aussagen anderer lustig, wenn für mich die Logik dahinter völlig absurd ist.
Doch findet es mein Gegenüber nicht lustig, wenn ich dabei das Lachen anfange, und er seine Aussage eben ernst meint.
Man sollte dementsprechend aufpassen, was man sagt/tut, und im Zweifel es möglichst unterlassen.
Dabei ist mir natürlich aus Selbsterfahrung bewusst, dass es nicht immer blitzartig schnell möglich ist, eine Situation sozial korrekt zu erfassen
und dementsprechend zu handeln.
Dies bedarf wohl oder übel viel Lebenserfahrung.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raxmon« (26. Mai 2016, 02:46)


10

Donnerstag, 26. Mai 2016, 03:32

Ich weiss nicht, ob wir als Asperger uns so gut in die Lage eines anderen Menschen versetzen können ?

Ich denke, das können auch NT nicht wirklich so gut, sofern sie die andere Person nicht richtig kennen.
Das erlebte ich am häufigsten bei Ärzten, die oft nicht meine Beschwerden nachvollziehen konnten, da ihrer Meinung nach, dies nicht sein könne.
Wie sollen sie sich auch in mich hinein versetzen können, wenn sie dazu selbst nie eine eigene Erfahrung machen konnten?

Der Mensch bzw. sein Gehirn kann eben nur Relationen zwischen verschiedenen Informationen erzeugen, verstärken, abschwächen oder auflösen.
Ist eine Information nicht vorhanden, kann damit auch keine Verknüpfung zu anderen Informationen erzeugt werden.
Der Mensch vergleicht vereinfacht gesagt nur das, was von außen an Information rein kommt, mit dem, was an Information bereits in seinem Kopf ist.

Bei einem unbekannten Menschen hat man anfangs keinerlei Information zu diesem.
Erkennt man, dass dieser ein zerrissenes Shirt hat, ruft das eigene Gehirn alle Bilder ab, die zerrissene Shirts beinhalten.
Hat man früher gehört/erlebt, dass Obdachlose zerrissene Shirt haben (können), wird man diesen unbekannten Menschen automatisch als solch einen bewerten,
ohne diesen aber auch nur ansatzweise irgendwie zu kennen.
Dies nennt man Vorurteile.

Ein Hineinversetzen in den anderen ist daher erstmal unmöglich, sowohl für NT als auch für A.

Der Unterschied dazwischen ist häufig, dass NT trotz fehlendem Wissen über andere Personen meinen,
sich in diese hinein versetzen zu können, obwohl sie das nicht oder nur sehr beschränkt können.
A hingegen tun selten etwas, was sie faktisch nicht können können.
Dies führt dann desöfteren zu Fehlinterpretationen von Seiten der NT, da diese es nicht gewohnt sind,
dass andere Menschen sich nicht in ihre Lage versetzen können, denn das meinen ja alle NT immer tun zu können
und machen es daher auch stetig.
NT glauben dann oft, man würde ihnen absichtlich etwas böses wollen.
Irgendwann kommen manche NT dann zu dem fatalen Schluss, AS seien böse und potentielle empathielose Massenmörder.

Ich habe es schon selbst oft genug erfahren, dass die andere Person meinte, ich würde sie nicht ernst nehmen
und böse Hintergedanken haben, nur weil ich zu einer Aussage nichts antworten konnte, da ich dazu eben nichts wusste.
Wie gesagt, wenn ich etwas nicht weiß, kann ich mich auch nicht in die Lage des anderen hinein versetzen und sage dann meist nichts.
Da dies eben immer wieder als böse Absicht interpretiert wurde, gewöhnte ich mir an, zu sagen, dass ich dazu nichts sagen kann.

Zitat

In die Lage versetzen ist immer einfach gesagt, muss es denn immer schmerzvoll sein, bis man sich etwas merkt, muss es negativ sein, eine schlechte Erfahrung, die sich in die Seele regelrecht schneidet

Nein.
Viel effektiver und angenehmer, um sich etwas zu merken, ist es, sich dafür zu begeistern und belohnt zu werden.
So trieb mich früher die Neugierde, andere Menschen zu analysieren, wie sie sich verhalten.
Da mich die Erkenntnisse sehr begeisterten, blieb von diesen auch noch sehr viel in meinem Kopf.
Generell lernte ich innerhalb 6-8 Wochen über ein Thema, welches mich faszinierte, deutlich mehr, als in einem Fach in der Schule innerhalb eines ganzen Jahres.
So funktioniert letztlich das Gehirn, auch bei AS.

cindy2003

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11

Donnerstag, 26. Mai 2016, 20:56

Danke Raxmon, für deine Gedanken und Ausführungen und in der Tat dachte ich eben auch, dass in stressigen Situationen der Denkprozess nicht schnell genug angepasst wurde, also erst handeln und dann denken.
Das beste ist wirklich, aus der Situation herausgehen, weggehen, versuchen sich zu entziehen, wenn das möglich ist. Bedenkzeit herausholen..Tätlichkeiten sofort ablehnen.. es gibt auch Menschen, die können unheimlichen Druck ausüben und lassen auch nicht locker, finden auch immerwieder Jemanden, der Befehle befolgt und ausführt.
In der Schulordnung steht eindeutig, wir berühren uns nicht und Gewalt ist tabu, Rangeleien kommen aber trotzdem vor.
liebe Grüße von Cindy
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-Sathya Sai Baba-

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