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1

Samstag, 22. November 2014, 20:41

Autismus-Spektrum-Störungen im kirchlichen Umfeld / Katrin Moser

Noch ein Buch, bei dem mich interessieren würde, ob das jemand kennt bzw. gelesen hat:

Autismus-Spektrum-Störungen im kirchlichen Umfeld : ein Leitfaden für Mitarbeiter aus Jugendarbeit und Seelsorge / Katrin Moser. -
Norderstedt : Books on Demand, 2014. - 200 S. - ISBN 978-3-7357-4238-4

http://www.amazon.de/gp/product/37357423…=A3JWKAKR8XB7XF
http://www.medien-moser.de/publikationen

Was nicht so ganz gefällt, bei der Präsentation auf der Website, ist der Satz:
"In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen und mit AD(H)S stark erhöht."
Hier sollte meineserachtens abgeändert werden in
"In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl von Menschen mit diagnostizierten Autismus-Spektrum-Störungen und mit AD(H)S stark erhöht."
Alle Spätdiagnostizierten, wie ich einer bin, waren ja schon immer Asperger-Autisten, auch wenn es (ihnen / den Mitmenschen) bisher nicht bekannt war.

Da ich selbst in der röm.-kath. Kirche ehrenamtlich tätig bin (Lektor, Kommunionhelfer, Leitung von Wort-Gottes-Feiern), habe ich mir, nachdem ich jenen Titel gesehen habe, dieses Buch vorhin bestellt.

Passiflower

unregistriert

2

Sonntag, 23. November 2014, 00:56

Ich kann mit dem "kirchlichen Umfeld" leider nichts anfangen und habe keinen Bezug dazu. Kirchen und Religionen haben in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart so viel Schweinereien hinterlassen, dass ich sie nicht mehr ernst nehmen kann ... keine davon. Ich habe zwar an der Basis der katholischen Kirche gute Menschen kennen gelernt, doch zweifelten diese selber an ihrer Kirche, obwohl sie von ihr angestellt waren.

Dieser Kelch ist definitiv an mir vorbei.

Valesca

unregistriert

3

Sonntag, 23. November 2014, 15:31

"In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen und mit AD(H)S stark erhöht."
Hallo ISBD,
das Thema katholische Kirche habe ich zwar vor Jahren für mich abgeschlossen, aber trotzdem oder vielleicht gerade deshalb interessiert mich dieses Buch. Danke für den Tipp.

Möchtest Du der Autorin zu o.g. Zitat eine Erklärung schicken? Die könnte Veränderung bringen. Mail-Adresse ist ja angegeben.
Schöne Grüße
Valesca

4

Sonntag, 23. November 2014, 15:54

"In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl von Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen und mit AD(H)S stark erhöht."
Hallo ISBD,
das Thema katholische Kirche habe ich zwar vor Jahren für mich abgeschlossen, aber trotzdem oder vielleicht gerade deshalb interessiert mich dieses Buch. Danke für den Tipp.

Möchtest Du der Autorin zu o.g. Zitat eine Erklärung schicken? Die könnte Veränderung bringen. Mail-Adresse ist ja angegeben.
Schöne Grüße
Valesca


Da ich das Buch bestellt habe, werde ich es zuerst komplett durchlesen. Ich bin ja, durch Rezensionen bibliothekarischer Fachliteratur in bibliothekarischen Fachzeitschriften, ein wenig geübt darin, Bücher zu rezensieren. Gerne schreibe ich also danach etwas hier in diesem Forum und lasse es gleichzeitg der Autorin zukommen. Es kommt also evt. noch mehr hinzu. Da bitte ich jedoch um Geduld. Das Buch sollte nächste Woche bei mir eintreffen und ich kann es als Abendlektüre in der 1. Dezemberwoche mit nach Luzern nehmen (kein TV im Hotel-Zimmer). Es sind jedoch immerhin 200 Seiten.

5

Sonntag, 23. November 2014, 16:26

Mit dem kirchlichen Umfeld will ich nie aber auch gar nie wieder etwas zu tun haben.
Die dogmatischen Menschen werden auch ohne die katholische Kirche nicht aussterben, aber ich werde das nicht auch noch unterstützen.
Ich habe die Konsequenzen bereits vor mehreren Jahren gezogen.

Mondlicht

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6

Dienstag, 25. November 2014, 18:40

Man sollte nicht alle Menschen aus einem "Gebiet" verurteilen. Mit der Kirche habe ich auch schlechte Erfahrungen gemacht, aber ich durfte auch Menschen kennenlernen die seehr offen waren und wirklich aus tiefster Nächstenliebe handelten und nicht aus Scheinheiligkeit oder falscher Hörigkeit.

ISDB hat hier einen Buchtitel veröffentlicht, der ein Leitfaden für Menschen enthält, die in der Seelsorge tätig sind und ich finde es eine gute Sache, dass die Seelsorge bemüht darum ist, individuell auf die verschiedenen Menschen einzugehen.
Genau weil der Leitfaden für die Kirchen (Seelsorge) gedacht ist, bin ich sehr gespannt was das Buch inhaltlich zu bieten hat.

schmutzteufel

unregistriert

7

Mittwoch, 26. November 2014, 07:06

"Seelsorge" hat eigentlich nichts mit christlicher Kirche zu tun, wenn man es genau nimmt.
Das Wort hat aber leider durch die katholische Kirche und die Misstände ein schlechtes Image. Daher gibt es keine "Seelsorge" mehr...die Menschen tappen im Dunkeln....jetzt sind Psychologen am Zug, die an der "Seelsorge" bares Geld verdienen. So sollte es nicht sein....
Wann wird das Wort "Seelsorge" endlich diesen Kirchenmief los...

Ich kenne bereits "Seelsorger" die christlich sind aber abseits jeder Konfession "Seelsorge" betreiben.
"Seelsorge" kann jeder betreiben, jeder der es sich zutraut, dem der andere Mensch vertraut, sich aussprechen, die Hand halten, Mut zusprechen....was halt alles so dazu gehört...

Aspies wirken schroff und gefühlskalt. Oft wird Ihnen die "Seelsorge" verweigert, weil sie ja gefühlskalt seien und sie angeblich sowieso keine "Seele" hätten....ebenso sind wir oft unfähig einem Menschen unser Mitgefühl auszudrücken, ihn seelisch zu unterstützen, auch wenn wir es wollten...

Ich weiß aber von mir selbst,. dass es ab und zu funktioniert....die "Seelsorge" betreiben bei anderen...abseits von kirchlichen Dogmen...

Valesca

unregistriert

8

Mittwoch, 26. November 2014, 08:07

Ich weiß aber von mir selbst,. dass es ab und zu funktioniert....die "Seelsorge" betreiben bei anderen...abseits von kirchlichen Dogmen...


Da ist Lebenserfahrung sehr hilfreich - eigene Erlebnisse und die dazu gehörenden eigenen Bedürfnisse und Gefühle. Nicht immer fühlen andere in ähnlichen Situationen genau wie man selbst gefühlt hat und die Bedürfnisse sind oft ganz andere, aber schon alleine die Nachfrage zeigt doch, dass man sich für den anderen interessiert, ihn wahrnimmt mit dem, was ihn gerade bewegt... Manchmal entsteht dabei ein guter, für beide Seiten hilfreicher Austausch.
Ich finde es immer sehr interessant, wenn ich mitbekommen darf, wie andere Menschen mit ihren Schwierigkeiten umgehen und ihr Leben meistern.
Ich kenne bereits "Seelsorger" die christlich sind aber abseits jeder Konfession "Seelsorge" betreiben.
"Seelsorge" kann jeder betreiben, jeder der es sich zutraut, dem der andere Mensch vertraut, sich aussprechen, die Hand halten, Mut zusprechen....was halt alles so dazu gehört...
In einer guten, christlichen Seelsorge ist meiner Ansicht nach Gott die 'übergeordnete Instanz', die beratende Person begegnet der Rat suchenden Person auf Augenhöhe. Grundlage der Beratung ist alleine Gottes Wort, die Bibel.

cindy2003

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9

Mittwoch, 26. November 2014, 19:22

in sozialen Berufen ist Seelsorge ein Bestandteil der Ausbildung (wird nur etwas anders genannt).
Sterbebegleitung, Betreuung in schwierigen Lebenslagen, z.B. Schwangerschaftsabbruch u.ä.
weitere Seelsorger gibt es auch im öffentl. Dienst, heisst psycho-sozialer Betreuer, für Unfälle, Morde, Anschläge......, da,wo Menschen traumatisiert werden.
einen (kirchlichen) Glaubenshintergrund muss ein Seelsorger nicht haben, doch sollte er die ethisch humanistischen Grundsätze und Massstäbe kennen, die Würde und Wertschätzung des Lebens.
und gerade dieses Vorgenannte schliesst schon Schmutzteufels Anführung aus, dass Aspies keine Seelsorge bekommen sollten, ihnen diese verweigert wird, das kann nicht sein, jeder Mensch hat bei Bedarf Anspruch darauf. Wenn es in der Hand eines Menschen liegt, Gutes zu tun, sollte er dieses nicht verweigern !
was sind denn das für Vorurteile, bspw. die Gefühlskälte die nach aussen dokumentiert wird, so ein Schwachsinn, wer kann denn schon beurteilen, was in einem Menschen vorgeht. Ich kenne auch viele "gefühlskalte" NT`s, so ist es nicht.
Ziel der Seelsorge sollte es sein, Beistand und Zuspruch zu geben, nicht zu werten und zu urteilen, den Zustand versuchen nicht zu verschlimmern, viell. sogar Verbesserung erreichen und ganz wichtig Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.
liebe Grüsse von Cindy

Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

10

Mittwoch, 26. November 2014, 20:43


In einer guten, christlichen Seelsorge ist meiner Ansicht nach Gott die 'übergeordnete Instanz', die beratende Person begegnet der Rat suchenden Person auf Augenhöhe. Grundlage der Beratung ist alleine Gottes Wort, die Bibel.


Genau damit kann ich gar nichts anfangen. Gott, irgend ein Gott, und das Buch dazu als Grundlage einer Beratung ist für mich ein no-go.
Ich halte es mit solchen Wesen eher wie mit Russels Teekanne.
Ich anerkenne, dass es Leute gibt, welche einen Gott oder Götter brauchen, resp. den Glauben daran.

Passiflower

unregistriert

11

Mittwoch, 26. November 2014, 21:50

Genau damit kann ich gar nichts anfangen. Gott, irgend ein Gott, und das Buch dazu als Grundlage einer Beratung ist für mich ein no-go.
Ich halte es mit solchen Wesen eher wie mit Russels Teekanne.
Ich anerkenne, dass es Leute gibt, welche einen Gott oder Götter brauchen, resp. den Glauben daran.


Das sehe ich genau so. Als übergeordnete Instanz kann ich nur die natürlichen Abläufe und Gegebenheiten des Planeten Erde -> für mich <- gelten lassen. Darin sehe ich wie die Atmosphäre und damit das Wetter auf der Erde alles steuert und versucht, auch alle Fehler der Spezies Mensch wieder in ein Gleichgewicht zu bringen. Die Natur ist immer und überall in einem Gleichgewicht, was weder Götter noch Bücher steuern können. Die Vielfalt, Macht und Einfluss der Natur auf die Erdenbewohner ist übermenschlich - andere würden sagen "Gottgegeben" und sie meinen wohl dasselbe damit. Nur müssen sie den Glauben bemühen, weil sie des Wissens weniger mächtig sind. Ok ich stelle mich gerade frei, ich merke es. Doch entspricht es meiner Überzeugung, dass Religionen und Götter für NTs (von Menschen) "gemacht" wurden, nicht für wissbegierige Personen und wohl kaum für Aspies. Jeder der dies nicht nachvollziehen kann, sollte mal mit einem Physiker am CERN sprechen, welcher den Urknall akribisch erforscht - da gibt es auch keine Götter, kein Glaube, aber viel Hoffnung ... - in die Technologie und die Willenskraft des Menschen, diese für erhebliche Antworten (für die Menschheit) einzusetzen.

Sorry war grad ein Schwall ..... Ihr habts angestossen (ich hab gar nichts gemacht) :pfeif:

LG Passi

Valesca

unregistriert

12

Donnerstag, 27. November 2014, 18:12

Wer mag, findet hier Argumente gegen die Evolutionstheorie ^^

http://www.was-darwin-nicht-wusste.de/

13

Donnerstag, 27. November 2014, 20:52

Nein ich mag nicht.
Das ist erstens off- topic und zweitens gibt es zur Evolution schon eine Thread in diesem Forum.

Passiflower

unregistriert

14

Donnerstag, 27. November 2014, 21:13

Geht mir genau so, ich habe gerade 20 sek. aufgewendet um das zu lesen http://www.was-darwin-nicht-wusste.de/we…-schoepfer.html bevor sich das einstellte: :nein: :nö:

Für religiöse Beiträge gibt es einen separaten Bereich im Forum und ich schlage vor, diesen doch auch zu benutzen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Passiflower« (27. November 2014, 21:15)


schmutzteufel

unregistriert

15

Donnerstag, 27. November 2014, 21:25

Grummelgrummel :thumbdown: ......wenn irgendwo über Gott ja/nein diskutiert wird, wird das immer ungut....so wie das Thema Gott kann wohl kaum was anderes polarisieren! X(

Wo der Verstand endet, fängt der Glaube (an Gott?) an.... :pfeif:

Valesca

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16

Freitag, 28. November 2014, 06:28

An alle:
Ich bitte um Entschuldigung

An die Redaktion:
Ich bitte darum, meinen Beitrag Nr. 12 zu löschen.
Vielen Dank

HerrDaimon

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17

Freitag, 28. November 2014, 08:46

Ich finde es bedenklich, dass gerade Aspies, die ja die Wissbegierde so hoch halten (wie weiter oben geschrieben), in das selbe unreflektierte Horn stossen wie die übrigen Religions- und Glaubensverteufler. Wenn man schon diese Wissbegierde hoch hält, sollte man doch zumindest einen ganz klaren Unterschied machen zwischen Kirche und Religion/Glaube. Und wenn man dann noch religiöse Überzeugungen nur den nicht-wissbegierigen NT's unterstellt, da fühle ich mich als gläubiger Aspie durchaus etwas angegriffen. Nicht persönlich angegriffen, sondern in meiner rationalen Überzeugung. Ich selbst bin in einem christlichen Umfeld aufgewachsen und habe diese als sehr offen und mitfühlend wahrgenommen (wohlgemerkt: evangelisch-reformiert). Vermutlich auch deshalb, weil ich in einem sehr ländlichen, katholischen Kanton aufgewachsen bin und die Gemeinde der Reformierten daher eher klein und "eingeschworen" war. Zudem bekam ich über meinen Vater, der im kirchenmusikalischen Bereich schweizweit tätig war, einiges aus dem katholischen Umfeld mit (inkl. der dreckigen Wäsche wie heimliche Beziehungen entgegen dem Zölibat etc. ;-)). Ich selbst bin jedoch mit 20 Jahren aus der Kirche ausgetreten und zum Zen-Buddhismus gewechselt. Mit dem ich mich nun seit mehreren Jahren beschäftige. Gerade der Zen-Buddhismus dürfte eine Form von Religion sein, der auch rationale Menschen anspricht, da keine übergeordnete göttliche Instanz gepredigt wird. Im Gegenteil: Die Verantwortung liegt beim Einzelnen und erfordert viel Arbeit an sich selbst. Ich kann aber durchaus verstehen, dass persönliche negative Erfahrungen einen dazu verleiten können, das Konzept als Ganzes zu verteufeln. Ab diesem Punkt sollte aber dann die Sachlichkeit einsetzen und ein Strich zwischen persönlicher und fremder Erfahrungswelt gezogen werden.

Daher: Glaube und Religion ist und war unbestritten historisch nützlich und sinnvoll für sehr viele Menschen. Das Problem ist die Institutionalisierung und Instrumentalisierung dieser Motivation durch Menschen zum Zwecke der persönlichen Zielerreichung. Das betrifft insbesondere die christlichen Kirchen im Mittelalter, aber auch die muslimischen Gemeinschaften in der heutigen Zeit (siehe IS, Al Kaida, Boko Haram etc.).

An diesem Punkt finde ich es schön, dass im kirchlichen Umfeld auch solche Tendenzen - entgegen dem Meinungs-Mainstream - ausgemacht werden können, dass sich die Seelsorge durchaus ernst nimmt und sich mit solchen "Randthemen" wie Autismus beschäftigt. Das dürfte nicht zuletzt auch der langsamen Reformation der katholischen Kirche durch Papst Franziskus geschuldet sein. Denn die Basis dieser Kirche denkt in der Regel völlig anders und wesentlich progressiver als die Führungsetage und jetzt ist erstmals seit langem wieder eine teilweise Übereinstimmung der beiden zu finden.

cindy2003

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18

Freitag, 28. November 2014, 14:21

der Beitrag, des Herrn Daimon zeigt es schon, jeder Glauben/Religion kann doch Seelsorger haben, sehe da kein Problem.
die Menschen haben eben unterschiedliche Auffassungen von einer "höheren Instanz" oder eben gar keiner......
wir sollten das alles tolerieren, mit unseren Urteilen vorsichtig sein und vor allem unbekannten neuen Theorien auch offen gegenüberstehen.
ich finde, selbst bspw. die Vertreter des Christentums könnten auch neue oder andere Glaubensrichtungen akzeptieren.
der oder die, an welche Menschen glauben, hat ja viele Bezeichnungen.
eine Frage hätte ich noch : was sind denn kirchliche Dogmen, hält sich denn die Glaubensgemeinde daran ? oder nur öffentlich (kleiner Sarkasmus von mir, entschuldigt)-:)
liebe Grüsse von Cindy
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

Argovia

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19

Freitag, 28. November 2014, 14:48

Ich kann mit dem "kirchlichen Umfeld" leider nichts anfangen und habe keinen Bezug dazu. Kirchen und Religionen haben in der Vergangenheit wie auch in der Gegenwart so viel Schweinereien hinterlassen, dass ich sie nicht mehr ernst nehmen kann ... keine davon. Ich habe zwar an der Basis der katholischen Kirche gute Menschen kennen gelernt, doch zweifelten diese selber an ihrer Kirche, obwohl sie von ihr angestellt waren.

Dieser Kelch ist definitiv an mir vorbei.
Es ist tatsächlich so, dass Kirchen und Religionen viel Schweinereien hinterlassen haben. Was den christlichen Glauben betrifft, ist es aber notwendig, Religion/Kirche vom biblischen Glauben zu unterscheiden. Gerade in der katholischen Kirche geht es nicht um den biblischen Glauben, also das was in der Bibel steht. Im Nahmen Gottes wurde und wird viel Böses getan. Dabei kann jeder feststellen wer die Bibel insbesondere das Neuen Testament liest, dass Menschen (auch der Papst) gegensätzlich zur Bibel handeln.

Was Menschen tun, ist das Eine - was Gottes Wille ist (Bibel) oft das Andere.

Passiflower

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20

Samstag, 29. November 2014, 00:11

Sorry ich kann all dem nichts ab. "Gottes Wille" und "Die Bibel" ist nichts anderes als von Mensch gemacht und erfunden.

Ah ich seh grad, das Thema steht nun im korrekten Bereich dafür, dann darf ich mich ja auch mit austoben :angry: (ich will ein Teufelchen Smiley :wall: )

Entsprechend meinem ersten Satz hier kann ich Religion nicht von Mensch trennen. Menschen haben Religionen erfunden, Menschen setzen sie um und Menschen "leben" sie, jeder auf seine Weise - mit oder ohne Schweinereien.

Ich sehe mich dabei, unabhängig von AS, überhaupt nicht in der Masse der "üblichen Religionsverteufler". -> Meine Ansicht! Einen Unterschied zwischen Religion und Kirche mache ich nicht, weil die Kirche Religion zelebriert und verbreitet. Ein Glaube, ja der kann völlig unabhängig sein. Auch ich habe einen Glauben, der hat jedoch weder mit Kirche noch Religion zu tun. Weil für mich Kirche und Religion ist wieder = Mensch, und der Erdenbürger ist hier nur eine gewisse Zeit geduldet und wird wieder verschwinden. Wie viele Säugetiere vor ihm in der Erdgeschichte. Für die Erdgeschichte ist Kirche und Religion zeitlich gesehen - sorry für den Ausdruck - ein Pups aus einem Vulkankrater.

Lieber Herr Daimon, wenn du meine Aussagen in deinen Zeilen meinst, bitte zitiere diese direkt und antworte direkt darauf. Das erspart mir daraus zu lesen zu versuchen, ob eventuell mein Text damit "gemeint" sein könnte. Also wenn du mich in meiner rationalen Überzeugeung angreifst, dann würde ich mich schon persönlich angegriffen fühlen. Aber das ist jetzt auch ohne Zitate und sicher genauso schräg zu interpretieren wie dein Text.

Es ist spät und war ein anstrengender Tag.

LG
Passi

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