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1

Dienstag, 30. Dezember 2014, 13:59

Unsinnige Regeln der Gesellschaft

Schon oft habe ich mir Gedanken über gesellschaftliche Regeln gemacht und diese hinterfragt.
Da gibt es ganz lustige Sachen, für die es keine sinnvolle Erklärung gibt. Man tut es einfach...wie ich diese Wort man hasse! :cursing:

Ich möchte hier ein Thema eröffnen, in dem nicht herumgeschimpft wird, wie blöd doch die Menschheit ist und die NT's überhaupt usw. NEIN - ich möchte hier ein Thema zum Schmunzeln eröffnen, wo jeder so Kleinigkeiten hinschreiben kann, ohne dafür eine Erklärung haben zu müssen. Einfach mal lesen und dabei schmunzeln....

Gerne liefere ich hier 2 Beispiele:

Zu Käsefondue trinkt man Weisswein. Warum eigentlich? Ich mag Weisswein nicht besonders und liebe das Käsefondue mit Rotwein! :D

Ältere Menschen jammern oft, wie gebrechlich sie doch seien und sie können kaum Treppen steigen. AAABER.... es scheint absolut kein Problem zu sein, eine viertel Stunde kiend auf einer Holzbank in der Kirche zu beten! :lol: Mir tun die Knie schon allein bei diesem Gedanken weh.....und auch keine Kirchentreppe ist ihnen zu steil und zu lang.....diese architektonischen Wunderwerke werden ohne gejammer überwunden.... :lol:

Wer kennt noch so *lustige* Sachen die man tut oder eben nicht tut?
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

schmutzteufel

unregistriert

2

Dienstag, 30. Dezember 2014, 18:36

"Omi du bist alt und verrunzelt!"
"Aber Kind, sowas sagt MAN doch nicht!"

schmutzteufel

unregistriert

3

Dienstag, 30. Dezember 2014, 19:23

Jetzt eine wirklich wahre Geschichte!

Als ich das Haus meines Onkels nach seinem plötzlichen Tod erbte ,fiel mir erst richtig auf wie es da drin "braun" war. Ja, richtig gelesen. Das Haus wurde in den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts gebaut.
Fenster und Türen waren braun (aus Mahagoni). Die Fesnsterscheiben waren beige getönt. Die Bodenfliesen im Vorzimmer und Bad und WC waren braun, jeweils in anderer Art. Natürlich waren auch die Fließen an den Wänden im Bad und WC braunbeige gemustert, ebenso die Fließen an der Wand über der Arbeitsplatte in der Küche, aber wieder in einem anderen Design. Parkettböden sind sowieso braun. Sämtliche Vorhänge waren in diversen Mustern in denen braun-beige dominierten. Die Wohnzimmersitzgarnitur....natürlich beige. Sämtliche Möbel natürlich auch in diversen Brauntönen. Alle Tapeten. Braun-beige gestreift. Es gab auch eine Extremtapete bei der Sitzecke mit großem Blumenmuster....nein ich lüge nicht, die Blumen waren allesamt in braun-beige! Die Polsterung der Essecke, rot mit....beige, klar! Treppengeländer, Terrassengeländer....braun....Diverse Lampenschirme....braun-beige. Blumenübertöpfe - braun....

Aber eines war zum Glück nicht! Die damals so beliebte Sanitärkeramik in bahamabeige. Nein die Sanitärkeramik war gelb...war ich froh, ebenso wie das Glas in den Glastüren! Und sämtliche Zimmerdecken waren nur gestrichen, weiß zum Glück...

Und noch etwas war seltsamerweise nicht braun, es fiel mir sofort auf! Die Tapete im Schlafzimmer! Die war weiß mit kleinen blauen Blümchen mit grünen Blättchen! (Da muss wohl meine Onkel darauf bestanden haben, sonst hätte er wohl die ehelichen Pflichten verweigert) :D Dass das Haus einrichten Sache meiner Tante war wusste ich und die setzte sich sowieso meist durch bei allem.
Beim Kramen in meinen Erinnerungen wurde mir auch klar, dass sie sich gerne in Brauntönen kleidete.

Eines Tages fragte ich mal die Nachbarn und guten Freunde meines Onkels und seiner früh verstorbenen Frau, warum denn in dem Haus alles so extrem in braun-beige war, ob sie das vielleicht wüssten.....

Die schauten mich verdutzt an.......und die Frau meinte dann....."Das hat MAN damals so gehabt....." 8| ?(

Und das war der Zeitpunkt an dem ich mir erstmals viele Gedanken gemacht habe über Mode und diejenigen denen diese wichtig ist und mir klar wurde, dass es tatsächlich eine Menge Menschen gab und gibt die etwas haben nur weil MAN es eben hat! Die etwas tun, nur weil MAN es eben tut, die etwas mögen, nur weil es grad "in" ist.........
Früher hielt ich meine Tante und meinen Onkel eigentlich nicht für Menschen die etwas nur haben, weil MANs hat....ich dachte immer die haben das weil es ihnen gefällt! Wie kommt die Nachbarin auf solch eine Idee.....

Leider waren meine Verwandten schon tot als ich mir Gedanken machte und ich werde es nie erfahren, warum wirklich alles so braun war.....

Ich bin auf jeden Fall kein MAN und auch kein MANN. Ich bin ich und ich habe etwas weil es mir gefällt, weil ich es benötige oder (im äußersten Notfall) damit ich nicht blöd angemotzt werde,

zum Wein:
Zum Essen trinke ich grundsätzlich keinen Wein, denn ich finde da passt nirgends einer dazu. Apfelsaft passt immer. Ich trinke Wein, nur jenen der mir schmeckt, NACH dem Essen! Und dazu knabbere ich etwas (Nüsse zB)...und nichts Süßes!
oder ich esse nur einen Imbiss beim Wein trinken, (ein deftiges Brot). Wein trinken steht im Vordergrund beim in Österreich beleibten "Heurigen". Man geht dort eigentlich hin um Wein zu trinken/verkosten. Das Essen ist (notwendiges) Beiwerk.http://de.wikipedia.org/wiki/Heuriger
Die diversen Weinempfehlungen zum Essen sind für mich nicht nachvollziehbar....

HerrDaimon

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4

Mittwoch, 31. Dezember 2014, 08:28

Um realistisch zu sein: Die Weinempfehlungen sind auch für NT's nichts durchschaubar und da gibt es jenste Abweichungen. Da sind "wir" nichts Besonderes ;-) Aus oenologischer (weinkundlicher) Hinsicht ergänzen sich bestimmte Geschmacksnuancen besser. Das ist bspw. auch der Grund, weshalb nur wenige einen süssen Dessertwein zu einem saftigen Braten trinken würden. Weil es sich geschmacklich seltsam anfühlt. Aber auch da: Mein Halbbruder mischte in seiner Jugend mit Begeisterung Ketchup und Mayonnaise unter Reis, Fleisch und Salat (ja, alles in einem Teller). Sehr viele Menschen finden das widerlich. Geschmäcker sind verschieden.
Wenn ich mich allerdings an meinen Vater halte, der zwar kein Spezialist, aber dennoch ein Weinkenner ist, so sage ich: Je mehr man sich mit der Weinkunde befasst, desto eher bemerkt man auch die geschmacklichen Nuancen und desto eher wird man bestimmte Weine zu spezifischen Essenstypen bevorzugen. Weil man kein "Weinneandertaler" mehr ist, sondern auf die Nuancen achtet. Die Geschmackswahrnehmung kann man anscheinend tatsächlich "ausbilden".
(Anhang: Ich trinke schon länger keinen Alkohol mehr ;-))

Zur Kirchentreppe: Älteren Menschen bedeutet der Kirchgang oftmals noch mehr als uns. Deshalb nehmen sie wohl auch gerne mehr Mühe auf sich, um in die Kirche zu gelangen, während sie im Privaten solche Treppen eher zu meiden versuchen. Ich denke, wir sind ja selbst auch bereit, etwas mehr Mühen in etwas zu investieren, das uns wichtig ist.

Wo ich dieses "man" wirklich bemerke, ist im sozialen Bereich: Das sagt man nicht, das tut man nicht, man duzt nicht einfach so usw. Da finde ich es dann auch schwieriger, Anleitungen dazu zu finden. Während man obige Aspekte mit Literatur und Logik relativ gut deuten und erschliessen kann, findet man sich im kommunikativen Bereich oftmals im Trial-and-Error-Prinzip (trotz vorhandener Literatur, die aber ohne Praxiserfahrung nur begrenzt etwas bringt). Ich weiss auch gar nicht, ob es dann hier richtig ist, diese als "unsinnig" zu bezeichnen. Vielleicht haben oder hatten einige Regeln mal einen Sinn, der sich aber uns nicht erschliesst und der vielen NT's auch gar nicht bewusst ist?

Kate

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5

Mittwoch, 31. Dezember 2014, 10:37

Kennt jemand den Sinn des Händeschüttelns? Es gibt Orte, Situationen, wo MAN es verlangt und in anderen macht es niemMANd mehr.
Gerade für Kids mit AS ist dies ja immer wieder eine Herausforderung. All die verschiedenen Hände zu ergreifen und dazu noch dem Gegenüber freundlich in die Augen zu schauen...
Lg Kate
Wenn wir einem Menschen helfen wollen, müssen wir an ihn glauben. (Alb. Schweitzer)

schmutzteufel

unregistriert

6

Mittwoch, 31. Dezember 2014, 20:34

Kennt jemand den Sinn des Händeschüttelns?

Ich glaube ich habe mal gelesen woher das stammen soll.
Wer dem anderen seine (rechte) hand reicht und sie nimmt, kann nicht gleichzeitig die Waffe (Degen/Messer, etc) gegen ihn erheben. Aus diesem Grund kommt auch die Grußform wobei man die Hand in die Höhe hebt und die Handfläche zeigt.

Wer kennt eigentlich noch den Handkuss? :pinch: "Küss die Hand, gnädige Frau!" Jaja, sowas gibt es noch im Wien der "feinen" Leute! Ob der Handkuss wohl eine Frau gnädig stimmt? Wenn ja wofür? Oder bekommt eine Frau nur einen Handkuss, wenn sie schon vorher gnädig ist? Oder muss man sowieso von vornherein gnädig sein um einen Handkuss überhaupt über sich ergehen zu lassen? Nach modernen Regeln soll MANN ja nur mehr eine tiefe Verbeugung über der Hand der Dame machen und nicht wirklich einen Kuss geben....
Die in Wien teilweise immer noch übliche Anrede: "Gnä´Frau" (als Abkürzung für "gnädige Frau") hörte ich auf meine Person bezogen das erste Mal als ich 12(!) war! Am Marktstand sagte das die Obsthändlerin bei der ich Äpfel kaufte zu mir! Ich werde den Schreck nie vergessen...es war sowas von peinlich für mich.....

Die altehrwürdigen Benimmregeln, so wie in den Tanzschulen in Wien wohl noch immer gelehrt wird sind ewige Schnee von gestern....Schaut euch mal den Opernball an! Kasperletheater pur!
Höflichkeit hat oft nichts mit dem Zeug zu tun, was da ein Elmayer predigt, obwohl der ja schon mehrfach klein beigegeben hat, sonst geht dort kein junger Mensch mehr in die Tanzschule, auch wenn der Herr Papa noch so viel "Bestechungsgeschenke" dafür hergibt! http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Sch%C3%A4fer-Elmayer

Können und wissen sollte man aber wie man sich wo zu benehmen hat, was man wo wie macht, sonst kann man unerwarteten Ärger bekommen.
Wahrscheinlich auch, wenn man im feinen Restaurant den falschen Wein bestellt oder gar die gut gemeinte Empfehlung des Obers ausschlägt....

Übrigens, mein Lebensgefährte trinkt tatsächlich gerne Kamillentee mit Weißwein drin! Und im Chinarestaurant ärgert er sich immer, weil es da keine Semmel (Brötchen) gibt! Grießnockerl müssen innen noch hart sein (solche "Spezialitäten" bekommt er nur von mir extra angefertigt) und das Gulasch muss ausschließlich aus "Wadschunken" http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Teilung sein der aber so gut wie nie mehr in Gaststätten für ein ungarisches Gulasch verarbeitet wird. Immer wieder nervt er in Restaurants die Ober damit.

Und in den traditionellen Wiener Palatschinken (Pfannkuchen) wo eigentlich Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade) hinein gehört, will er Milchschokoladestückchen die dann in der heißen Palatschinke schmelzen sollen!

Also, von seltsamen Essensvorlieben diverser Menschen die ich kenne könnte ich schon ein Buch schreiben. Es scheinen mehr Menschen als man glaubt bewusst anders zu sein als MAN sein sollte in seinem ganzen Tun und Wollen.(Ich sowieso)
Nur.....MAN sagt das nicht laut, man macht solches nur im geheimen/privaten meist....

7

Donnerstag, 1. Januar 2015, 11:42

Es geht hier ja nicht darum, zu erklären, warum etwas so sein könnte.....
Zitat www.hallodubai.com:
In vielen Ländern und Kulturen dieser Welt ist es nicht die Norm, sich zur Begrüßung die Hand zu reichen. Zu diesen Ländern zählen auch die VAE, wo man sich unter den Geschlechtern nicht die Hand reicht (außer man sei verwandt). Von Mann zu Mann oder von Frau zu Frau ist es jedoch normal, sich die Hand zu geben zur Begrüßung oder sich sogar auf die Wange zu küssen.

So ist es also nicht überall üblich, allen die Hand zu geben.
Andere Länder - andere Sitten.

Ein weiteres Phänomen, das mich immer sehr amüsiert:
Hornbach und andere Bau und Hobbymärkte.....eine riesen Auswahl an Schneefräsen! :lol:
Um himmelsgottswillen, was hat man man denn früher gemacht, als es nur die Schaufel gab? Und so ein lärmendes Ding gehört heut zu Tage schon fast zu einer Grundausstattung eines Häuschenbesitzers :genervt:
Wir haben ja jedes Jahr von Dezember bis März einen halben Meter Schnee :omg1:
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

8

Donnerstag, 1. Januar 2015, 17:32

na ja ...
wenn ich in der Gegend meines Gartens wohnen würde, hätte ich schon lange so eine Schneefräse.
Denn da ist es normal, dass es im Winter viel Schnee gibt.
Normalerweise ist die Schneedecke von November bis März geschlossen in meinem Garten.

aber es ist schon so, dass man sich häufig auf den Maximalbedarf anstatt auf den Durschnitt ausrichtet.
..... 4-Rad-Antrieb für Stadtbewohner im Mittelland
..... Family-Van für einen 2-Personenhaushalt
Da geht es wohl auch um Prestige.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fraktal« (1. Januar 2015, 17:33)


Nixe

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9

Samstag, 3. Januar 2015, 13:14

Ich bin zwar NT, obwohl ich manchmal euer Unverständnis nachvollziehen kann. Als Kind "hasste" ich wenn jemand als Begründung sagte: "Das macht MAN so!" Nervt mich heute noch. Meine Frage darauf: " Wer ist eigentlich MAN?" Das finden nicht alle lustig ;-).
Ich Versuch es möglichst nicht als Erklärung zu liefern, wenn die Kinder fragen. Scheitere aber manchmal. Gewisse Sachen machen einfach keinen Sinn. V.a. Das Hände schütteln oder dass MAN Verwandte zur Begrüssung küssen muss! Bäh! Meine Kinder sollten zwar grüssen anfassen oder Küssen nur wenn sie wollen! Ein Kompromiss.

10

Samstag, 3. Januar 2015, 14:02

Man sollte auch nach dem dem Grundsatz gehen: Aus Anstand sollte man die Hand bei der Begrüssug geben, aber es ist kein "muss".

schmutzteufel

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11

Samstag, 3. Januar 2015, 18:19

MAN -> in unserem Gesellschaftssystem oder in dieser/jener Gesellschaftsschicht ist es so üblich/Brauch.
Mehrere Gesellschaftsschichten/formen können nebeneinander existieren.
Sich jeweilig anpassen ist ein mehr oder weniger schwieriger Lernprozess.

Das Gesagte hier bezieht sich auf MEINEN Erfahrungswert in MEINEM Leben.

Laciriel

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12

Montag, 5. Januar 2015, 12:24

  • Wieso muss man in Gesellschaft mit Weingläser anstossen, sich dabei gegenseitig in die Augenschauen und freundlich grinsen bevor ich überhaupt einen Schluck nehmen darf? Während es hingegen verpönt ist, mit dem Weinglas und Wasser Töne zu erzeugen
  • Wieso wird eine brennende Kerze auf den Tisch gestellt, wen ich den flüssigen Wachs nicht berühren darf? Die Begründung "Brandgefahr" lasse ich bei mir nicht gelten. Dafür müsste die Kerze min. 1 Meter weit weg von mir stehen
  • Wer bitte schön hat diese mühsame, unbequeme Sitzhaltung auf Stühlen festgelegt? Beide Füsse am Boden, Rücken gerade und leicht angelehnt, nicht zu weit aber auch nicht zu nahe am Tisch und auf gar keinen Fall mit irgendeinem Körperteil wippen. Selbstverständlich muss ich das einen ganzen Abend aushalten.
    Anmerkung: Ich sitze seit jeher im Schneider- oder Reitsitz am Tisch. Einzig bei gesellschaftlichen Essen reisse ich mich halbwegs zusammen. Ich muss mich bewegen können
  • Wieso wird erwartet, dass ich mich in einem leeren Zugabteil an den Fensterplatz setzen muss? Wenn ich lieber auf dem Platz beim Durchgang sitze?
  • Wieso muss ich im Bus, bei genügend Sitzplätzen, sitzen? Wenn ich doch lieber in der Nähe der Tür stehen will? Insbesondere alte Damen scheinen hier besonders aufmerksam und weisen mich regelmässig lautstark darauf hin
  • Wieso muss ich bei neu gekauften Gebrauchsgegenständen oder auch Kleidung beim Benutzen aufpassen, dass diese nicht kaputt gehen? Ich will diese ja nicht ausstellen
  • Wieso darf ich mit dem Gartenschlauch den Garten wässern, nicht jedoch nebenbei noch gleichzeitig die Aussenfassade und Fenster nach dem Winter herunter waschen?
  • Warum ist es üblich, dass man sich beim Einzug in eine neue Wohnung bei allen Nachbarn händeschüttelnd vorstellen geht und dabei noch Mitbringsel dabei hat? Nachbarschaftliche Freundschaft entsteht dabei jedenfalls nicht
  • Wieso muss man den Gästen seine gesamte Wohnung zeigen? Reicht doch aus, wenn diese wissen wo das Wohnzimmer und das WC sind.

Und ja das leidige Thema des Küsschengebens und Umarmens bei der Begrüssung. Bäh... igitt ... Würg!
"Kunst ist der Ausdruck der Seele"
Crea-Motion

13

Montag, 5. Januar 2015, 12:52

:lol: :knuddel: Herrlich Laciriel! Ja....warum eigentlich....ich verstehe es auch nicht....
Und noch was verstehe ich nicht: Warum dürfen nur Mädchen und Frauen Röcke tragen?
Warum soll man Schuhe nicht in die Waschmaschine schmeissen?
Warum soll man Kissen und Duvet nicht waschen?
Warum holt man sich mit *blüttle* eine Erkältung? Was machen denn die Viren und Bakterien in der Zwischenzeit? :lol:
Fragen über Fragen.....und der Unsinn geht weiter..... :pfeif:
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

Nixe

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14

Montag, 5. Januar 2015, 22:19

Hm, darf man Schuhe nicht in die WM schmeissen? Mach ich regelmässig, v.a.Turnschuhe und Stoffschuhe im Sommer. Die müffeln sonst.
Duvets und Kissen wasch ich auch. Spannend.

15

Montag, 5. Januar 2015, 22:31

der schottische Kilt ist doch auch so etwas ähnliches wie ein Rock
und es gibt ja auch bei uns solch seltene Exemplare von Männern die Röcke tragen.

Meine Waschmaschine kann auch Schuhe waschen, aber ich lass das lieber, dann hält sie länger.
Es ist ja auch eine 6kg Maschine und sie hat eine gute Federung und eine Unwuchtkontrolle.

Kissen und Duvet waschen geht problemlos und es wird auch gemacht, aber vielleicht doch nicht mit Exemplaren mit Dauenfüllung, sondern eher bei jenen mit Mikrofaserfüllung.

Bei manchen Regeln steckt durchaus ein Sinn dahinter. Ob das unter den konkreten Umständen immer noch so ist, steht auf einem anderen Blatt 8)

schmutzteufel

unregistriert

16

Dienstag, 6. Januar 2015, 10:17

Wenn es hier schon um Wäsche geht:

Mein Lebensgefährte hat gerne Kappen im Winter, keine Baseballkappen, sondern jene die gerne die alten Männer tragen.
In diesen Dingern sind natürlich auch Gesetzeskonform Etiketten eingenäht wie man sie zu reinigen hat. Und man glaubt es kaum, aber in diesen Etiketten sind zumeist ALLE Symbole durchgestrichen. Das heißt man kann diese Textil überhaupt nicht reinigen! Ausstauben vielleicht! Eine Kappe liegt an der Haut an vor allem sehr viel bei Mann mit Glatze die offen dem Dreck der Straße ausgesetzt ist, die oft schnell fettig wird....und man soll die Kappe , wen sie (meist sehr schnell) schmutzuig wird wegwerfen????? oder was? Die Chemischreinigung nimmt mir solche Exemplare nicht!
Also, Handwäsche! Und ich weiß wie man empfindliche Textilien wäscht und trocknet. Die schwarze Baumwollkappe meines Mannes ist schon sehr oft von mir gewaschen worden und die ist wie neu! Denn der Schirm ist heutzutage ja aus Kustststoff und nicht mehr aus Pappe wie früher und hält das Wasser aus.
Auch Schafwollkappen kann ich mit passenden Schablonen perfekt wieder in Form kriegen beim Trocknen!

Sind diese (oft falschen) Etiketten in Textilien eigentlich nur EU-Norm oder traktiert man damit auch die Schweizer?

Meist kann man die Stücke viel heißer waschen oder auch anders reinigen, viele Etiketten haben auch falsche Materialangaben. (ich habe in einer Berufsausbildung teilweise gelernt wie man Textilfasern identifiziert.) und die Lebenserfahrung (nicht irgendwelche Etiketten und Waschmittelhersteller) hat mich gelehrt wie man sie sehr gut reinigt ohne sie zu beschädigen oder gar zu zerstören.

17

Mittwoch, 7. Januar 2015, 15:13

Kissen und Duvet waschen geht problemlos und es wird auch gemacht, aber vielleicht doch nicht mit Exemplaren mit Dauenfüllung, sondern eher bei jenen mit Mikrofaserfüllung.

Doch, eben mit Daunen und das geht prima. Die synthetischen sind ja auch waschbar....
Sind diese (oft falschen) Etiketten in Textilien eigentlich nur EU-Norm oder traktiert man damit auch die Schweizer?

Doch doch, auch wir Schweizer werden mit solchen Normen gequält... :D

Ein weiteres *Unding* das ich nie verstehen werde....
Das Leichenessen.
Da heult man sich in der Kirche und am Grab die Augen aus und geht dann in ein Restataurant essen und plötzlich ist der Tote vergessen und alle haben es lustig. 8|
Und oft kommt es in ländlichen Gebieten vor, dass ältere Menschen, die den Verstorbenen nur flüchtig kannten, auch an diesem Essen Teil nehmen.....gibts wieder mal was Rechtes zwischen die Zähne..... :omg1:
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

Kate

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18

Mittwoch, 7. Januar 2015, 16:11

Leichenessen
Ich finde schon den Namen absurd...

Lg Katrin
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cindy2003

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Freitag, 9. Januar 2015, 10:59

hier in dieser Region gibt es das auch, es wird genannt : "das Fell versaufen", ich weiss aber nicht so recht, was das mit dem Fell auf sich hat.
Da kommt die Trauergemeinde auch zusammen nach einer Beerdigung, meisst in einer Lokalität.


liebe Grüsse von Cindy
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

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Sonntag, 18. Januar 2015, 17:02

Mir fällt gerade ganz akut etwas ein, weil ich heute meine mp3-Sammlung sortiert habe: In 1983 gab es im Radio eine Sendung, die ganze drei Tage dauerte (Hit-Container). Für heutige Zeiten undenkbar, wurden die Titel lange genug vorher angekündigt und man konnte sich die Listen sogar ausgedruckt abholen oder zuschicken lassen. Und noch besser: Die Titel wurden komplett ausgespielt, was heute kein Sender mehr machen darf. Ich habe dann bis zu zehn Cassetten voll bespielt. Das war eine Riesenbereicherung, weil man ja sonst außer im Plattenladen keine Titel bekommen konnte.

Ich habe dann auch Oldies aufgenommen, weil die bei mir schon immer besonders wertvoll waren. Ein Titel war dabei, der zugegebenermaßen etwas schnulzig war. Mein Vater sah das dann bei der Beschriftung der Cassette und fragte mich: "Warum hörst du dir das an?" Wie ich heute gesehen habe, war das Stück von 1963, also damals 20 Jahre alt, das heißt, mein Vater war zu der Zeit so alt wie ich in dem Moment. So alte Sachen hören, "was soll das?". Also als damals Jugendlicher muss das extrem verpönt gewesen sein, gerade wenn es sich um Schlager handelte. Ich schämte mich irgendwie. Noch viel mehr hätte ich mich aber vor Gleichaltrigen geschämt, die das gesehen hätten. Die von meinem Vater so geliebte Musik aus den 60ern hörte ich später noch lieber als ihm lieb war, und deswegen habe ich es geheim gehört. Muss man sich denn zwangsläufig immer von seiner Elterngeneration emanzipieren um anerkannt zu werden? Ich bin mir sicher, anderen Eltern würde es zwar gefallen, wenn man nicht den brandheißesten "letzten Schrei" hören würde, aber ihre eigene Musik wollen sie anscheinend auch nicht teilen.

Heute habe ich zu meiner Familie gesagt: "Musiktitel haben für mich kein Alter" (und damit kein "Verfallsdatum"). Und ich fand es gut, dass meine Frau dann Elvis hören wollte. :rolleyes:

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