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1

Montag, 22. September 2014, 22:55

Ich bin im Moment sehr glücklich, weil...

das hier ein tolles Forum ist, in welchem man über viele interessante und auch persönlichere Themen schreiben kann und dabei viele interesante und kluge Antworten anderer erhält.

Warum bist du im Moment glücklich?

schmutzteufel

unregistriert

2

Dienstag, 23. September 2014, 07:23

Ich bin im Moment sehr glücklich weil es so aussieht als ob mein 14-jähriger nach der Schulpflicht sofort eine geeignete Lehrstelle findet, bzw sie schon ziemlich fix hat! Unglaublich, es gibt wohl doch noch Menschen die lassen sich doch nicht durch Vorurteile und Tratsch beeinflussen! :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schmutzteufel« (23. September 2014, 07:24)


3

Dienstag, 23. September 2014, 08:32

Glück.....ja....Glück.....so schnell es kommen mag, ist es aber auch wieder weg.
Glück hat viele Gesichter.
Glück hat viele Emotionen.
Glück ist ein Kunstwerk, das sich jeder erschaffen kann.
Man darf sich einfach nicht auf eine Form von Glück festlegen.
Glück ist nicht für jeden sichtbar, aber für jeden greifbar, so lange man Glück nicht definiert, wie es zu sein hat.

Das sin so Gedanken, die mir gekommen sind, als ich den Tread las.

Ich bin sehr glücklich. Schon lange.....immer wieder...mal mehr und mal weniger.
Wenn ich unglücklich bin und grüble, wird mir schnell bewusst, dass mein Unglück nichts anderes als ein Luxusproblem ist.

Ich bin glücklich, weil:
- ich einen Tollen Mann an meiner Seite habe
- 4 gesunde Kinder
- 4 wunderbare Kinder
- 4 Kinder, die auf einem guten weg sind
- ich frei bin
- ich eine sichere Lebenssituation habe
- selber gesund bin
- gute Menschen meine Freunde nennen darf
- ich anderen etwas von meinem Glück geben darf
- ich sein darf
- es heute ein schöner Tag ist
- 4 Katzen ein schönes zu Hause bieten kann
- ich jeden Tag etwas sinnvolles tue
- Musik höre
- ich gebraucht werde
- meine Familie glücklich ist
- man Glück nicht kaufen kann
- für mich das Glück sichtbar ist.....
- ..........
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

Sennemaa

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4

Dienstag, 23. September 2014, 08:49

Es ist lange her das ich das letzte mal Glücklich war...

schmutzteufel

unregistriert

5

Dienstag, 23. September 2014, 09:05

So viele Glücksgefühle wie Sunny erlebe ich nicht. geht gar nicht, denn dazu bin ich viel zu viel Realist und viel zu viel jahrzehntelang mit Negativem aus dem menschlichem Umfeld bombardiert worden und werde es bis zu meinem Lebensende wohl.

Im Moment bin ich auch glücklich, weil ich gleich wieder mit dem Hund eine schöne Waldwanderung unternehme.
Ich bin auch glücklich, heute, gestern, morgen,.... dass ich gerade ihn aus dem Tierschutzhaus holte und nicht jenen, den ich im Auge hatte, denn dieser war schon vergeben....das war wohl ein Wink des Schicksals! :love:

Laciriel

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6

Dienstag, 23. September 2014, 09:54

Mit einem Elfchen

Willenskraft
Und Liebe
Sind meine Triebe
Zur Erfüllung der Glückseligkeit
Mein
"Kunst ist der Ausdruck der Seele"
Crea-Motion

7

Dienstag, 23. September 2014, 12:17

wer immer glücklich ist, merkt dies nicht mehr
Sich glücklich fühlen als Dauerzustand scheint mir jedenfalls äusserst unwahrscheinlich.

Ebenso unwahrscheinlich ist für mich, dass sich jeder sein Glück erschaffen kann.
Entsprechende Behauptungen werte ich daher im Wesentlichen als Spruch.
Jene die ihr Glück gefunden haben mögen sich davon bestätigt fühlen, während jene die sich ohne jede Chance wähnen sich zusätzlich nicht ernst genommen vorkommen könnten.

Glücklich sein ist oft auch eine Frage des Vergleichs.
Wer sich stets an den besten, reichsten ... Personen orientiert wird sein Glück eher nicht finden.
Wer sich jedoch an seinesgleichen orientiert, hat dazu wesentlich bessere Chancen.

Aber muss ich mich unbedingt glücklich fühlen?
Einige Glücksmomente nehme ich gerne, aber als Dauerzustand möchte ich es nicht.
LPIC1 gestern bestanden, da bin ich glücklich darüber. Aber dann spinnen sich meine Gedanken weiter, dass dies ja "nur" das Eintrittsticket für die nächste Stufe ist.

Als Dauerzustand wünsche ich mir viel eher Zufriedenheit.

8

Dienstag, 23. September 2014, 13:45

wer immer glücklich ist, merkt dies nicht mehr
Doch, man muss es sich einfach immer wieder in sein Bewusstsein holen.

Sich glücklich fühlen als Dauerzustand scheint mir jedenfalls äusserst unwahrscheinlich.
Natürlich gibt es Momente, in denen man nicht glücklich ist - aber Momente sind nicht Tage und Wochen. Man kann sich auch fragen, ob der Grund der Traurigkeit wirklich eine so zentrale Rolle spielt, dass man die Dinge, die einen aber glücklich machen nicht sieht.
Man kann sich den glücklichen Dingen oder den traurigen Dingen hingeben- das entscheidet jeder selbst.

Ebenso unwahrscheinlich ist für mich, dass sich jeder sein Glück erschaffen kann.
Doch, wenn man sich nicht auf eine Definition fixiert.
Wenn Du nur glücklich bist, wenn Du keine Geldsorgen, einen guten Job und eine glückliche Beziehung hast, so ist es unumgänglich, Unglück zu sehen.
Wenn man aber auch Momente als Glück bezeichnen kann wie z.B. ein Kind, das Du über den Fussgängerstreifen gehen lässt und es Dir dankend zu winkt, oder Du hebst eine Schnecke auf und bringst sie in Sicherheit, damit sie nicht zertreten wird, wenn Du jemandem Freude schenken kannst, in dem Du ihm die Tür aufhälst und einen schönen Tag wünschst - einfach gesagt, wenn Glück ist, wenn man einem Menschen ein Lächeln auf sein Gesicht zaubern kann, dann muss mir niemand erzählen, dass nicht jeder Glück erschaffen kann.
Vielleicht sind die Ansprüche an das Glück einfach zu hoch?

Glücklich sein ist oft auch eine Frage des Vergleichs.
Wer sich stets an den besten, reichsten ... Personen orientiert wird sein Glück eher nicht finden.
Du sagst es ja selbst. ;)

Jene die ihr Glück gefunden haben mögen sich davon bestätigt fühlen, während jene die sich ohne jede Chance wähnen sich zusätzlich nicht ernst genommen vorkommen könnten. Wer sich jedoch an seinesgleichen orientiert, hat dazu wesentlich bessere Chancen.
Wer sich im Unglück wähnt, beschäftigt sich nicht mit Glück, sondern mit seinem Unglück. Wie soll man da das Glück sehen und glücklich werden?
Glück ist nicht ein Gegenstand, sondern eine Einstellungssache.
Es kann nicht jeder glücklich werden, weil nicht alle in der Lage sind, Glück zu erkennen.

Als Dauerzustand wünsche ich mir viel eher Zufriedenheit.
Kann ein unglücklicher Mensch zufrieden sein? Für mich ist Zufriedenheit die Folge von glücklich sein.

So viele Glücksgefühle wie Sunny erlebe ich nicht. geht gar nicht, denn dazu bin ich viel zu viel Realist und viel zu viel jahrzehntelang mit Negativem aus dem menschlichem Umfeld bombardiert worden und werde es bis zu meinem Lebensende wohl.
Obwohl ich sehr grosses Verständnis dafür habe, dass Du so denkst, ist es dennoch nicht korrekt.
Ich kenne Deine Gedanken, die ich hier von Dir zitiert habe selbst von früher und ich bin in einem sehr negativen Umfeld gewesen. Man kann es ändern. Ich habe es selbst getan! Aber dazu braucht es wohl genügend Leidensdruck, bis man diesen einen grossen Schritt wagt, alles hinter sich zu lassen und von vorne anzufangen.
Um das zu tun, braucht es ein paar wenige, aber sehr gute, treue Menschen, die bedingungslos hinter einem stehen. Echte Freunde eben. Zu einem solchen Schritt ist man meist erst bereit, wenn man in einer Ecke steht und dir droht, gefressen zu werden. (Symbolisch gemeint)
Wie Du es selbst schreibst, entscheidet das eigene Umfeld mit, ob man glücklich sein kann oder nicht.

Es mag schon etwas idealistisch klingen, was ich hier schreibe, aber ich würde es nie schreiben, wenn es nicht meine eigene Erfahrung wäre.
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

9

Dienstag, 23. September 2014, 13:46

LPIC1 gestern bestanden, da bin ich glücklich darüber.

Was es auch immer sein mag: Herzliche Gratulation! :thumbup:
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

schmutzteufel

unregistriert

10

Dienstag, 23. September 2014, 14:58

Ich kenne Deine Gedanken, die ich hier von Dir zitiert habe selbst von früher und ich bin in einem sehr negativen Umfeld gewesen. Man kann es ändern. Ich habe es selbst getan! Aber dazu braucht es wohl genügend Leidensdruck, bis man diesen einen grossen Schritt wagt, alles hinter sich zu lassen und von vorne anzufangen.
Um das zu tun, braucht es ein paar wenige, aber sehr gute, treue Menschen, die bedingungslos hinter einem stehen. Echte Freunde eben. Zu einem solchen Schritt ist man meist erst bereit, wenn man in einer Ecke steht und dir droht, gefressen zu werden. (Symbolisch gemeint)


Sunny, diesen Schritt habe ich schon getan, eben damit ich nicht "gefressen" werde denn ich hatte schon zu viele blutende Wunden. Aber ohne Menschen die bedingungslos hinter mir stehen. Sondern im Alleingang mit Glück und Erfahrungswerten.
Die Menschen retten meist zuerst ihre Haut und nicht die irgendeiner unwichtigen Person wie mir und in einen "blutigen" Kampf mischt sich so gut wie niemand aus Angst selbst was abzubekommen.

MENSCHEN DIE BEDINGUNGSLOS HINTER EINEM STEHEN!!!!! Wie das klingt!!!! :wacko:
Also, ich denke nicht, dass es solche Menschen überhaupt gibt. und wenn doch haben sie meiner Meinung nach nicht viel Verstand. (sorry, ich weiß jetzt sind einige beleidigt, aber so denke ich eben) Ich würde eigentlich auch nicht bedingungslos hinter einem Menschen stehen, denn das wäre Selbstaufgabe und absolute Unterwürfigkeit, nein.....das kann es nicht sein, denn das wollte schon meine dumme Mutter ihr noch dümmerer Lebensgefährte und mein gewalttätiger Ehemann. Und ich würde so etwas auch nicht von einem anderen wollen.

Wenn ein Mensch zu mir meinen würde, er stünde bedingungslos hinter mir, hielte ich ihn für einen A.....kriecher der einen bestimmten Vorteil aus dieser Aussage schinden will oder für einen gedankenlosen Menschen, der eine nette Phrase von sich gibt ohne näher zu überlegen was das bedeutet.

Stehe ich hinter der Idee eines Menschen seine Zukunft zu gestalten, dann solange, bis dieser Mensch in eine Richtung abweicht, die ich für unrichtig halte. Bedingungslos hieße bis in den Abgrund...wenn jener den falschen Weg bei einer Kreuzung einschlägt....nein, seid alle vorsichtig mit dem Wort "bedingungslos"!!!

11

Dienstag, 23. September 2014, 15:29

Ich kenne Deine Gedanken, die ich hier von Dir zitiert habe selbst von früher und ich bin in einem sehr negativen Umfeld gewesen. Man kann es ändern. Ich habe es selbst getan! Aber dazu braucht es wohl genügend Leidensdruck, bis man diesen einen grossen Schritt wagt, alles hinter sich zu lassen und von vorne anzufangen.
Um das zu tun, braucht es ein paar wenige, aber sehr gute, treue Menschen, die bedingungslos hinter einem stehen. Echte Freunde eben. Zu einem solchen Schritt ist man meist erst bereit, wenn man in einer Ecke steht und dir droht, gefressen zu werden. (Symbolisch gemeint)


Sunny, diesen Schritt habe ich schon getan, eben damit ich nicht "gefressen" werde denn ich hatte schon zu viele blutende Wunden. Aber ohne Menschen die bedingungslos hinter mir stehen. Sondern im Alleingang mit Glück und Erfahrungswerten.
Die Menschen retten meist zuerst ihre Haut und nicht die irgendeiner unwichtigen Person wie mir und in einen "blutigen" Kampf mischt sich so gut wie niemand aus Angst selbst was abzubekommen.

MENSCHEN DIE BEDINGUNGSLOS HINTER EINEM STEHEN!!!!! Wie das klingt!!!! :wacko:
Also, ich denke nicht, dass es solche Menschen überhaupt gibt. und wenn doch haben sie meiner Meinung nach nicht viel Verstand. (sorry, ich weiß jetzt sind einige beleidigt, aber so denke ich eben) Ich würde eigentlich auch nicht bedingungslos hinter einem Menschen stehen, denn das wäre Selbstaufgabe und absolute Unterwürfigkeit, nein.....das kann es nicht sein, denn das wollte schon meine dumme Mutter ihr noch dümmerer Lebensgefährte und mein gewalttätiger Ehemann. Und ich würde so etwas auch nicht von einem anderen wollen.

Wenn ein Mensch zu mir meinen würde, er stünde bedingungslos hinter mir, hielte ich ihn für einen A.....kriecher der einen bestimmten Vorteil aus dieser Aussage schinden will oder für einen gedankenlosen Menschen, der eine nette Phrase von sich gibt ohne näher zu überlegen was das bedeutet.

Stehe ich hinter der Idee eines Menschen seine Zukunft zu gestalten, dann solange, bis dieser Mensch in eine Richtung abweicht, die ich für unrichtig halte. Bedingungslos hieße bis in den Abgrund...wenn jener den falschen Weg bei einer Kreuzung einschlägt....nein, seid alle vorsichtig mit dem Wort "bedingungslos"!!!
:oo: :oo: :oo: :oo: :oo: :oo: :oo: :oo: :oo:
Verwechselst Du hier nicht Unterwürfigkeit mit Bedingungslos hinter jemandem zu stehen????
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sunny« (23. September 2014, 15:30)


Zugfahrer

unregistriert

12

Dienstag, 23. September 2014, 15:38

Ich befürchte, dass ich Moment keinen Grund habe, um glückselig zu sein...

schmutzteufel

unregistriert

13

Dienstag, 23. September 2014, 18:37

Sunny, ich glaube wir haben verschiedene Vorstellungen von der Wortbedeutung des Wortes "bedingungslos". Vielleicht liegt das an den ortsüblichen und oft recht unterschiedlichen Auslegungen der deutschen Schriftsprache und ihrer Bedeutung.

http://www.duden.de/rechtschreibung/bedingungslos

Dieses Wort ist laut Duden tatsächlich sowohl negativ als auch positiv auszulegen.
Für mich klingt es eigentlich meist negativ, ist wohl mein Erfahrungswert....

14

Dienstag, 23. September 2014, 21:28

auch zum Glück gibt es ja verschiedene Definitionen.
Glücklich sein als Dauerzustand kann mit meiner Definition nicht existieren, Zufriedenheit hingegen schon.

Wie ich es auch drehe und wende, die Ansicht, dass jeder (100%) sich das Glücklichsein oder auch nur die Zufriedenheit erschaffen kann, ist in meinen Augen ein Affront gegenüber jenen die sich aus welchem Grund auch immer dazu ausserstande sehen.

Natürlich kann man sich selber im Wege stehen, durch Vergleich mit den Besten und Reichsten. Mit Ausschaltung solcher unsinniger Vergleiche ist die Behauptung aber noch lange nicht wahr, jeder könne sich sein Glück selber erschaffen.

Es gibt unbestreitbar immer wieder bewundernwerte Ausnahmen die allen lebensbedrohlichen, ausgrenzenden, gewalttätigen .... Dauerzuständen zum Trotz ihr Glück finden können. Nur, diese Fähigkeit zu erwarten, ja sie vorauszusetzen kann kontraproduktiv sein.

Manchmal braucht es auch Glück (haben), um Glück (fühlen) zu finden. Irgendwann hatte ich dieses Glück, aber es käme mir niemals in den Sinn zu behaupten, dass jeder es ändern könne. Die Gründe sind die gleichen wie oben.

Passiflower

unregistriert

15

Dienstag, 23. September 2014, 22:31

Die Worte eines Wolfes (Schumtzteufel) in meiner Seele.

Ich hab den Beitrag begonnen zu lesen und fand das "Spiel" eigentlich sehr gut. Warum bin ich im Moment gerade glücklich?

Weil ich einen neuen Job bekommen habe, worin ich das Gefühl von "Angekommensein" erleben kann. Obwohl es kein einfacher Job ist, er erfüllt mich und ich kann aus dem Vollen schöpfen und mich gut abgrenzen. Ich erfahre nach kurzer Zeit von vielen Respekt und erhalte Komplimente für mein Tun. Ich erlebe unterschiedliche Menschen und empfinde, dass sie mir nichts Schlechtes antun wollen. Das tut mir gut. Ich bin gerade glücklich, weil meine Beziehung vor eine Woche auf Messers Schneide gerade noch gerettet wurde. Ich bin glücklich darüber, dass mir und meiner Frau professionelle und kompetente Hilfe zur Verfügung steht.

Dieses Spiel fühlt sich gut an und empfinde ich als positiv.

Die Beiträge von Sunny erzeugen in mir negative Gefühle wie Neid, Missgunst, Reue und Selbstzweifel. Mein Leben ist anders, war anders und fühlt sich anders an. Egal wie nun Worte wie "Glück" oder "bedingungslos" gedeutet werden - es fühlt sich für mich nicht gut an.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Passiflower« (23. September 2014, 22:33)


16

Mittwoch, 24. September 2014, 01:13

Doch, man muss es sich einfach immer wieder in sein Bewusstsein holen.

Genau das ist der Zweck des Threads/Spiels.

Glück findet sich meist in den kleinen Dingen des Lebens, vor allem in Dingen, die so für einen so alltäglich und normal wurden, dass man denen keine Beachtung mehr schenkt.

In der westlichen Welt ist sich kaum einer mehr bewusst, wie glücklich sie sein sollten, dass sie jeden Tag genug Trinkwasser und Essen zum Überleben erhalten.
Das nur als ein Beispiel, weswegen jeder hier glücklich sein sollte.

Ebenso viele kleine Momente - Details des Lebens - vergehen ohne bewusster Beachtung in der Masse von Reizen des stressigen und hektischen Alltags.

Es freut mich immer wieder, meine Zimmerpflanzen zu gießen, zu pflegen und zu beobachten, wie sie wachsen.
Diese kleinen Momente machen mich immer wieder glücklich. Besonders glücklich macht es mich, zu sehen, wie die Pflanzen wachsen, die ich zuvor vor dem sicheren Tod gerettet hatte.

Beobachte ich andere Menschen, sehe ich öfters, dass sie sich genervt davon fühlen, Pflanzen ständig gießen zu müssen.
Ich denke, sie erkennen diese Faszination der Natur nicht, sondern vernichten sie lieber für leblose Konsumfabriken und Wohnpaläste.

Glück hängt nicht nur von der Einstellung ab, sondern auch vom eigenen Blickwinkel.
So wäre ich selbst dann noch glücklich, wenn ich nichts mehr habe, außer meinen Pflanzen, denn die schenken mir innere Ruhe, Stille und Zufriedenheit.

Zu guter letzt fasziniert es mich auch immer wieder zu sehen, dass selbst stark ausgebeutete Menschen in Afrika teilweise glücklicher sind als wir in unseren Breitengraden.
Wie können die denn noch glücklich sein, fragt sich die westliche Welt. Die haben doch nichts lebenswertes, keinen Luxus.
Doch, sie haben ihre Familie, ihr Leben und die Natur/ihre Heimat.
Genug Dinge, um selbst unter elendigen Bedingungen auch noch glücklich sein zu können.

Glück und Elend schließen sich nur in seltenen Fällen gegenseitig gänzlich aus.

Raxmon

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raxmon« (24. September 2014, 01:16)


schmutzteufel

unregistriert

17

Mittwoch, 24. September 2014, 06:23

Ja, auch ich bin Glücklich wenn meine Pflanzen wachsen und gedeihen und dass ich in eines der reichsten und sichersten Ländern der Erde hineingeboren wurde.

Ich kenne die Glücksmomente die Raxmon im letzten Beitrag beschreibt. Ja, leider ruft man sie sich viel zu selten ins Bewusstsein.

Eigentlich entstehen die größten Glücksgefühle bei mir hauptsächlich beim Anblick und beim hantieren mit Pflanzen und Tieren....allein der Anblick von Moosen und Farnen, Steinen und Wurzeln im Wald, wie sie da so wie zufällig aber wunderschön sich präsentieren erzeugt große Freude und es kommt etwas in mir auf, was sich irgendwie mit verliebt sein vergleichen lässt...

Irgendwie ist das aber alles beschämend auch für mich, dass Menschen für mich drittrangig sind. Ich habe vier Kinder und acht Enkel und bei ihnen kommen, sobald sie aus dem Kleinkindalter raus sind nur mehr Angst und Frustgefühle auf....aber die gehören nicht in diesen Thread...

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