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1

Dienstag, 12. August 2014, 15:26

Was ist denn Liebe überhaupt?

Anlässlich zu Gerlat's Thema Freundschaft, Beziehungen und Partnerschaften möchte ich speziell über Liebe diskutieren.
Was ist denn Liebe überhaupt?
Welche Grundvoraussetzungen braucht es denn, damit Liebe entstehen kann?
Gibt es die bedingungslose Liebe?
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

friedel

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2

Dienstag, 12. August 2014, 16:39

Der geliebte Mensch wird in die eigene Persönlichkeit integriert. Dadurch werden Gedanken und Entscheidungen immer auch in Relation zu diesem Menschen gestellt. Und deshalb bleibt auch eine Lücke zurück, sollte der geliebte Mensch aus dem eigenen Leben verschwinden.
Bei starker Liebe ist nichts auf der Welt wichtiger als der Vorteil des geliebten Menschen. Das dann mit der Selbsterhaltung, dem Gewissen und der Realität in Einklang zu bringen ist richtig anstrengend.
Keine Aussage wird wahrer, indem sie häufig wiederholt wird.
Aber sie gewinnt dadurch ungemein an Glaubwürdigkeit. (UT)
Wer den Willen hat, etwas zu tun (oder zu lassen), findet auch einen Anlass dafür. (UT)

3

Dienstag, 12. August 2014, 17:07

Salü zusammen,

Was ist denn Liebe überhaupt?

Ich kann diese Frage nur auf der sachlichen Ebene beantworten, da ich diese Erfahrung nie persönlich gemacht habe.
(Die Intensivsten Emotionen bei mir sind Angst und Wut. Und erst wenn diese nicht mehr intensiv einwirken, kann ich auch Freude wahrnehmen. Das sind aber alles egozentrische Emotionen, was Liebe nicht sein sollte)

Ich habe meine Sicht auf diese Frage in diesem Beitrag beschrieben:
Redewendungen verstehen


Kurz zusammengefasst könnte man sagen: Liebe = Kontrollverlust / Droge (Liebesentzug = Drogenenzug)


Welche Grundvoraussetzungen braucht es denn, damit Liebe entstehen kann?

Das frage ich mich auch.
Vertrauen ? / Unterstützung ? / Entscheidung vom Unterbewusstsein ) / Vertrautheit ? (Wie bei meinen Eltern) / Angewiesen sein auf Hilfe des anderen ?

Gibt es die bedingungslose Liebe?
Das glaube ich nicht. Sonst gebe es auch keinen Liebeskummer, wenn die Liebe nicht erwidert wird.
Ich denke, Liebe, vor allem über längeren Zeitraum muss auf anderen "Bausteinen" aufbauen

Bediengungslose Liebe würde eine selbstaufgebende Liebe ergeben. Die findet man nur in romantischen Geschichten.


Gruss Geralt

Die Nähe zu Menschen ist wie die Nähe zum Feuer.
Zu nahe verbrennt man sich und zu weit weg erfriert man.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Geralt« (12. August 2014, 17:18)


schmutzteufel

unregistriert

4

Dienstag, 12. August 2014, 21:12

Liebe ist in meinem Leben irgendwie ein "Gruselwort", jeder meint damit was anderes.

Der Mann versteht darunter: "Frau, ich begehre deinen Körper!"
Das ältere Kind meint damit zum Elternteil: "Ich will dein Geld!"
Die kinderlose Frau meint mit "Liebe" zum fremden Säugling: "Oh, was bist du für ein schnuckeliges Kuscheltier!"
Manch einer meint mit Liebe zum Partner eigentlich nur: "Ich brauche dich, weil ich fürchte das allein sein."

usw...usw...

Vielleicht ist es das Gefühl, wenn man ein Wesen ständig um sich haben will auch wenn es überhaupt keinem Zweck dient.
Das Gefühl kenne ich aber nur bei meinen Kindern als sie noch ganz klein waren oder beim Hund. Auch bei meiner Jugendliebe war das so...
Beim Hund aber dauerhaft, denn der ist von dem Augenblick an wo er "seine(n)" Menschen als Rudel anerkennt bis zu seinem Tode immer gern mit ihnen und das am liebsten 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr! 8o
Was aber beim Menschen nicht dauerhaft so ist, egal in welcher Beziehung die Menschen zueinander stehen. :nein2:

5

Mittwoch, 13. August 2014, 21:42

Ich denke, dass Liebe nicht nur etwas Schönes ist, sondern sie kann auch viel Leid bringen.

Das weiss ich eigentlich nicht nur aus eigener Erfahrung, sondern vielmehr aus Geschichten.

Ich gehe nämlich sehr gerne in die Oper und schaue gerne TV-Serien.

Gerade in der Oper geht es eigentlich immer um Liebe. Zuerst ist immer die Liebe und die ganze Handlung basiert primär auf der Liebe zweier oder mehrer Personen zueinander.

Durch die Liebe entstehen aber immer Konflikte, wie Eifersucht, unerwiderte Liebe, gebrochene Herzen, nicht standesgemässe Liebe (Adliger liebt Bürgerin), zwei Männer lieben die gleiche Frau, Verrat, Betrug, verletzte Ehre usw.

Natürlich bin ich mir dessen bewusst, dass die Liebe im realen Leben meistens nicht so tragisch ist und nicht wie in der Oper mit dem Tod von mindestens einem der Liebenden endet.

Trotzdem ist es mir irgendwie recht, wenn die Liebe in meinem Leben keine wesentliche Rolle spielt.

Geisterheld

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6

Donnerstag, 14. August 2014, 02:38

Liebe ist bedingungslos (sonst ist es keine "Liebe")

Hallo Leute

Ohne die Antworten auf Sunny's Frage durchgelesen zu haben, möchte ich einfach mal posturlieren, wie ich mir das vorstelle, was ich "Liebe" nenne.

Meine Prämisse dazu lautet:"Je tiefer und besser man sich selber kennt, desto eher wird man sein Bedürfnis nach Liebe erkennen und erfüllen können."
Liebe spielt sich zwar hauptsächlich auf emotionaler Ebene ab, sie ist jedoch ein ganzheitliches Konstrukt (soll bedeuten: -dass Sex zur Liebe gehört, dieser Aspekt aber auf Körperlichkeit beruht. -dass Zweisamkeit, Teilen und Zusammenwachsen zur Liebe gehört, dieser Aspekt aber auf psychischem Bewusstsein beruht.). Das Prinzip von "Yin und Yang" kommt dem was ich mir unter Liebe vorstelle sehr nahe, trifft es jedoch nicht ganz. Da ich die von mir entworfene Theorie, dass der Mensch ein sog. "triagonales Wesen" ist (beschreibt eine ganzheitliche Struktur eines gleichseitigen Dreiecks, welches in sich fraktal/mehr-dimensional verschachtelt ist) als einen sehr exakten Spiegel der Realität ansehe, fehlt also dem "Yin-Yang"-Prinzip eine dritte Komponente.

Was braucht es also dazu, um die "eine grosse Liebe" erleben zu dürfen?
-Selbstakzeptanz. Es mag sehr oberflächlich Klingen, da wir folgenen Satz so oft zu hören bekommen, dass wir seine Bedeutung nicht mehr richtig kennen: "Liebe dich selbst, dann können andere dich "gern haben"(da steckt ein wenig Satire dahinter)." Es stimmt jedoch, dass wir erst dann finden wonach wir suchen, wenn wir im Reinen mit uns selbst sind. Auch dies bezieht sich auf Körper, Emotionen und Psyche/Gedankenwelt.
-Emotionaler Tiefgang . Ein Bewusstsein dafür zu haben, wie tief/intensiv man eine bestimmte Emotion erleben kann, ist ausschlaggebend für das Erfahren und die Erkenntnis der eigenen, inneren Stärke. Dies eröffnet einem die eigene Welt der grundlegendsten Bedürfnissen. Dies führt dazu, dass man die Partnerwahl durchdachter und weniger oberflächlich gestaltet.
-Strukturierts Denken. Auch ich bin der Meinung, dass es toll ist plötzlich erleben zu dürfen, wenn jemand dem man begegnet einem etwas geben kann, von dem man gar nicht gewusst hat, dass es einem fehlt. Zu Denken, dies könnte jetzt doch noch die lange ersehnte grosse Liebe sein, ist jedoch naiv. Ist die dazu hypothetische Beziehung schon etwas stabiler (ca. 3-6 Monate), fällt einem zunehmend auf, was einem an dem Partner stört und nicht selten entsteht dadurch der erste Streit. Dies ist aber völlig normal und gehört zu dem Prozess des Zusammenwachsens. In Konfliktsituationen (welche unumgänglich sind) ist es wichtig die eigene Achtsamkeit auf die Dinge zu fokusieren, die man mit dem anderen teilt, teilen möchte oder nicht teilen möchte. Diese Dinge sind elementar für das Gefühl von Zusammenhalt und gegenseitiger Wertschätzung.
-Vielfältiges Körperwissen. Bei dieser Thematik gerate ich auch bei Bekannten in scharfe Kritik, da meine dazu lautende Quintessenz provokant aussagt:"Wer sch**sse aussieht, ist es auch." Um das Ärgernis etwas zu entschärfen muss ich noch etwas hinzufügen: Dieser Satz bezieht sich rein auf die subjektive Wahrnehmung z.B. wenn man sich selbst in einem Spiegel betrachtet. Natürlich hat niemand das Recht, jemanden nur wegen seines Äusseren zu verurteilen.

Um dem Ganzen nun endlich ein Fazit zu verleihen, möchte ich mit folgender "triagonaler" Liste enden:
-Körper: Kompatibilität (Sex, Kuscheleinheiten, Sport); Ausgewogenheit (Statur, Alter, Geschlechtsempfinden); Funktion (Wärme, Lust, Geborgenheit)
-Emotion: Kompatibilität (Wunsch, Traum, Bedürfnis); Ausgewogenheit (Synchronisation, Harmonie, Konfliktmanagement); Funktion (Stärke, Intensität, Konstruktivität)
-Psyche: Kompatibilität (Analyse, Synthese, Struktur); Ausgewogenheit (Wertvorstellung, Weltansicht, Moral); Funktion (Zielrichtung, Maxime, Intellekt)
Sind all diese wenigen Erwähnungen dem Partner gegenüber positiv besetzt, steht der Entdeckung der "bedingungslosen, wahren, grossen Liebe" nichts mehr im Weg.

cindy2003

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7

Donnerstag, 14. August 2014, 13:13

nach dem Beitrag von Geisterheld frage ich mich nun, ob es denn die berühmte "Liebe auf den ersten Blick" gäbe, das wäre ja so in etwa wie Diagnose auf den ersten Händedruck....
Wenn es die Liebe auf den ersten Blick gibt, wie sollen dann die ganzen Vorgänge ablaufen ? im Zeitraffer.
was ist Eure Meinung dazu ?
liebe Grüsse von Cindy
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

8

Samstag, 16. August 2014, 23:50

Was ist denn Liebe überhaupt?
Zuerst einmal muss festgehalten werden das es verschiedene Arten von Liebe gibt:

z. B. Selbstliebe, Partnerliebe, Familiäre Liebe, Nächstenliebe, Objekt- und Ideenliebe, Gottesliebe, Objektlose Liebe

oder mehr klassisch:

<ul);" color: rgb(37, 37, 37); font-family: sans-serif; background-color: rgb(255, 255, 255);">[*]Éros – bezeichnet die sinnlich-erotische Liebe, das Begehren des geliebten Objekts, den Wunsch nach Geliebt-Werden, die Leidenschaft;[*]Philía – bezeichnet die Freundesliebe, Liebe auf Gegenseitigkeit, die gegenseitige Anerkennung und das gegenseitige Verstehen;[*]Agápe – bezeichnet die selbstlose und fördernde Liebe, auch die Nächsten- und „Feindesliebe“, die das Wohl des Anderen im Blick hat.


Für mich ist Liebe, die wirkliche Liebe eine Wahl/Entscheidung nämlich die Person die man liebt zu lieben..eine Wahl die wir immer wieder treffen müssen und speziell wenn es mal nicht so gut läuft...diese echte Liebe ist viel mehr als nur Verliebtheit.....Verliebtheit oder auch Sex wird von vielen Menschen mit Liebe verwechselt mit dem Resultat, das wenn die Verliebtheit oder die Leidenschaft weg ist man davon ausgeht das es gelaufen ist..die Folge davon ist das die Leute eine Person fallen lassen wie eine heisse Kartoffel sobald es darum ginge wirklich Liebe zu beweisen. Liebe ist für mich das bedingslose Ja, sagen zu eine Person trotz all ihrer Fehler..es ist bedingunglose Treue (emotional und sexuell), Loyalität, Ehrlichkeit...ebenso gehört das Vergeben, verzeichen und Vergessen vergangener Fehler und Fehltritte und natürlich beinhaltet diese das eingehen einer exlusiven monogamen Beziehung (emotional und sexuell)..
Welche Grundvoraussetzungen braucht es denn, damit Liebe entstehen kann?
emotionalle und sexuelle Anziehung, gemeinsame Werte und Ziele, Vertrauen, Treue, Monogamie, Ehrlichkeit, Loyalität, Verständnis für einander, Humor, das richtige Timing und die richtigen Umstände.
Gibt es die bedingungslose Liebe?
Ja, die gibt es.....aber viele sind dazu leider nicht fähig

9

Sonntag, 17. August 2014, 09:45

Für mich existiert die Liebe, wie sie andere offenbar kennen und auszuleben scheinen, nicht.

Ich selber mag andere Menschen mehr oder weniger gut, was für mich aber nur bedeutet, wie gut ich mit denen klar kommen kann oder wie sehr ich mit ihren Ansichten und Lebensweisen übereinstimmen kann.

Liebe bedeutet für mich daher höchstens nur, dass ich die Ansichten des anderen über meine eigene Welt und Vernunft hinaus teile und vertrete, obwohl das auf Dauer mir selbst schaden wird.

Das Konzept der Liebe ist mir eben nicht so ganz klar.

Nach meiner bisherigen Erkenntnis, sollte "Liebe" eigentlich nur das Modell der bedingungslosen Freundschaft, dem bedingungslosen Teilen und Gutwollen miteinander darstellen, so wie es die Bibel im neuen Testament mit der Nächstenliebe lehrt.

Liebe im Sinne davon, dass man man immer für all jene andere da ist, selbst wenn man deren Weltbild nicht zu teilen vermag. Dasein, im Sinne, dass man nur das Gute auf Erden geben und verbreiten möchte.

Nach diesen Prinzipien lebe ich aber so und so.

Warum ich in der Liebe nun eine einzelne Person mehr lieben sollte als alle anderen (Liebesbeziehung vs. Freunde) verstehe ich nicht... ich mache dabei auch keinen Unterschied,

Ich liebe eben alle, selbst mene Feinde. Ich differenziere darin nur dabei, wer mir jener Liebe mir ebenbürtiger Liebe auch dankbar sein wird oder sein kann.

Für mich ist Liebe göttlich und eben etwas, was letztendlich nur Gott zu verwalten vermag.

Daher vertraue ich in dieser Sache auch nur immer meinem tiefsten inneren Gefühl, da Gott stets tief in uns ist.

Wahre Liebe ist wohl nur die Liebe, die man tief in seinem inneren Selbst spürt.

Diese spürte ich persönlich bislang aber nur innerhlab meiner Spezialinteressen, nicht aber so intensiv zu anderen Menschen.

Diese Liebe ist wohl in ihrer Reinform immer nur das, was man tief in seinem selbst spürt.

Solange das tiefe innere Selbst es nicht kann, wird wann man alles äußere, also auch fremde Menschen nicht lieben und in sich selbst aufnehmen können.

In dieser Thematik vertraue ich letztendlich Gott, dass er mich zu dem richtigen Weg führen mag, auch wenn ich Gott stets danke, dass er mir die Freiheit schenkte, so dass ich mich in allem meiner eigenen Meinung bilden und auch antitheoistisch äußern darf.

Vieleicht ist ja auch die individuelle Beziehung zu seinem eigenen persönlichen Gott die wahre unbewusste Liebe.

Ich selbst weiß das nicht. Ich weiß nur, dass es Liebe gibt, auch wenn ich damit kaum etwas bewusst anfangen kann.

Raxmon

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Raxmon« (17. August 2014, 09:45)


10

Sonntag, 17. August 2014, 09:55

In meinem letzten Post sollte aufgefallen worden sein, dass ich sowohl die Existenz von Liebe und Gott bestreite, als auch diese im tieferen Bewusstsein als existent wahrnehme.

Dies mag zwar paradox sein, aber genau genommen ist es das nicht.

Dies alles spielt sich nur in höheren Ebenen ab, in welchen sich diese Gegensätze in unserer Denkebene nur neutral gegenüber stehen oder in noch höheren Ebenen ein und das selbe darstellen.

Der Beitrag von »Asperger« (Sonntag, 17. August 2014, 14:52) wurde aus folgendem Grund vom Benutzer »Sunny« gelöscht: Nicht themenbezogen (Sonntag, 17. August 2014, 19:19).

Geisterheld

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12

Montag, 18. August 2014, 16:33

Liebe - Das Prinzip ganzheitlichen Wahrhaftigkeit

nach dem Beitrag von Geisterheld frage ich mich nun, ob es denn die berühmte "Liebe auf den ersten Blick" gäbe

Natürlich gibt es das Phänomen "Liebe-auf-den-erste-Blick". In Bezug auf meinen vorherigen Post, kann jeder für sich erkennen, dass er sich dabei in einer Art Rauschzustand befindet. Selbst die moderne Medizin (welche ich nicht als "Wahrheitsgeber" darstellen möchte) beschreibt bildhaft, was im Gehirn geschieht. Diese Disziplin der Wissenschaft kann alle Stoffe, die während dieser "Verliebtheit" massenhaft ausgeschüttet werden, benennen und ihre Wirkungsweise beschreiben. Das Dopamin z.B. ist ein körpereigenes Opiat, dass ähnlich dem Morphium eine sehr grosse Auswirkung auf unser Verhalten (Körper), auf unsere wahrnehmbaren/reflektierten Gefühle (Emotion) und auf unsere Denkensweise (Psyche) hat. Die Gefahr dabei ist, dass man "blind-vor-Liebe" wird. Dieser Zustand hält jedoch nicht ewig und schon bald können die ersten, zu Beginn nicht wahrnehmbaren Differenzen auftauchen, welche schnell zu Streit führen können. Ist dieser Rausch der Verliebtheit vorüber, geschieht es meist, dass unser gedankliches Ego wieder die ganze Kontrolle über sich (und zum Teil auch über den neuen Partner) besitzen will... Ich brauche wohl nicht hinzuzufügen, dass dies Gift für jedes Zusammenleben ist.
Fazit: Diese Art der Liebe ist unbeständig, nicht wahrhaftig und nicht ganzheitlich. Ich möchte jedoch nicht ausschliessen, dass aus einer solchen Begegnung durchaus eine sehr stabile Partnerschaft entstehen kann.
Zuerst einmal muss festgehalten werden das es verschiedene Arten von Liebe gibt:
z. B. Selbstliebe, Partnerliebe, Familiäre Liebe, Nächstenliebe, Objekt- und Ideenliebe, Gottesliebe, Objektlose Liebe

Dem stimme ich zu, möchte jedoch noch einige Ergänzungen formulieren:
Polarisirend betrachtet, stellt sich der Liebe (egal welcher Art) der blanke Hass entgegen. Mir ist der Begriff "Hass-Liebe" sehr geläufig, da ich ihm in Gesprächen besonders zur Definition einer freundschaftlichen Beziehung zu Gehör bekomme. Bleibt man also in diesem dualistischen Denken hängen, wird man nie in der Lage sein, eine stabile Partnerschaft/Zweisamkeit erbauen zu können, da man nicht in der Lage ist eine "Triagonalität" zu erschaffen (meine Definition von "triagonal" beschreibt ein Prinzip, welches man sich als Muster aus gleichseitigen Dreiecken, welche fraktal ineinander verschachtelt sind vorstellen. Das Dreieck symbolisiert die einfachste Sabilität (ein Tisch mit 3 Beinen -ist stabiler als einer mit 2 Beinen, weil er nicht in Balance gehalten werden muss -ist stabiler, als einer mit 4 Beinen, da er auch auf unebenem Terrain auf allen 3 Stützpunkten steht und somit nicht wackelt) und es gliedert sich fraktal (selbstähnlich/multidimensional) weil es unendlich viele Ebenen gibt.) und damit sich der ganzheitlichen Wahrhaftigkeit (Körper, Emotion, Psyche) verweigert.
Ich selber mag andere Menschen mehr oder weniger gut, was für mich aber nur bedeutet, wie gut ich mit denen klar kommen kann oder wie sehr ich mit ihren Ansichten und Lebensweisen übereinstimmen kann. Liebe bedeutet für mich daher höchstens nur, dass ich die Ansichten des anderen über meine eigene Welt und Vernunft hinaus teile und vertrete, obwohl das auf Dauer mir selbst schaden wird.

Wenn ich dies richtig verstanden habe, bemisst du Liebe an einer Skala, welche von der personellen Ähnlichkeit einer Person dir gegenüber abhängt(?)
Dieses Grundprinzip kann ich unterschreiben. Was ich jedoch nicht verstehe ist, dass du sagst, es schade dir selbst auf die Dauer.
Ich möchte dir ein paar Gedanken dazu mit auf den Weg geben, da ich Menschen die unter "Liebe" leiden helfen möchte. Falls dies gestattet ist poste ich diese in einer neuen Antwort, falls nicht kannst mir eine PN schreiben.

13

Montag, 18. August 2014, 19:16

Bedingungslose Liebe

Es gibt Menschen, die an der bedingungslosen Liebe zweifeln und behaupten, dass es diese nicht gibt.
Da kommen wieder die verschiedenen Ebenen der Liebe ins Spiel.
Grundsätzlich - und da spreche ich jetzt aus Erfahrung und wage es, hier etwas steif und fest zu behaupten - gibt es die bedingungslose Liebe. Nämlich beim Baby bzw. Kleinkind.
Wenn man dies aber bei Erwachsenen sucht, würde ich dies relativieren, denn wenn es zwischen 2 Menschen nicht im Grossen und Ganzen stimmt, stellt man automatisch Bedingungen, damit man sich vorstellen kann, überhaupt mit diesem Menschen eine Beziehung einzugehen.
Stimmt aber vieles zwischen 2 Menschen, kann es auch die Bedingungslose Liebe geben. Das bedeutet, dass man seinen Partner so annimmt wie er ist, mit all seine Stärken und Schwächen.
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

14

Montag, 18. August 2014, 21:21

Wenn man dies aber bei Erwachsenen sucht, würde ich dies relativieren, denn wenn es zwischen 2 Menschen nicht im Grossen und Ganzen stimmt, stellt man automatisch Bedingungen, damit man sich vorstellen kann, überhaupt mit diesem Menschen eine Beziehung einzugehen.
Stimmt aber vieles zwischen 2 Menschen, kann es auch die Bedingungslose Liebe geben. Das bedeutet, dass man seinen Partner so annimmt wie er ist, mit all seine Stärken und Schwächen.
Hallo Sunny

Ich muss Deiner Relativierung von bedienungsloser Liebe etwas widersprechen bzw. was hinzufügen.....meine Meinung nach ist die ein Problem der heutigen ICH-Gesellschaft...das erste Problem ist wahrscheinlich die Legalisierung der Scheidung, das nachfolgende immer leichter gemachte Scheiden von Eheleuten und das immer mehr Relativieren der Institution Ehe.

Wenn man der von Gott gegebenen und von der katholischen Kirche vertretenen Dogma der Unauflöslichkeit der Ehe ausgeht, die Ehe (Beziehung) also nur durch den Tod enden kann und dies dann wird man ganz anders an eine Beziehung rangehen. Wenn nämlich Scheidung und Trennung etc nicht als Option zur Verfügung stehen, dann ist es im ureigenen Interesse des Paares sich bei Problemen zusammenzuraufen und zusammenzuarbeiten und nicht gegeneinander...weil man sich sonst das Leben nur selbst zur Hölle macht.

Wenn nur aber im Hinterkopf immer die Option besteht wenn es nicht mehr läuft oder ich keine Lust mehr habe dann trenne ich mich halt..lasse mich halt scheiden und dies erst noch viele Leute so tun und sich Scheiden salonfähig geworden ist dann werden viele Paare oder zumindestens einer der zwei den Weg des geringsten Widerstands wählen sprich sich trennen und scheiden lassen...

Auch Unwörter wie Lebensabschnittspartner drückt diesen selbstsüchtigen Zeitgeist aus...ein Paar muss von zwei ichs zu einem wir werden ..sie müssen ein Fleisch werden wie so schön in der Bibel heisst...eine Einheit..ein Team, das gemeinsam Entscheidungen trifft, das mit einander redet dem anderen zuhört und wenn notwendig Kompromisse eingeht.....das täglich und immer wieder aufs Neue ja zueinander sagt und zwar eben ja zum anderen sagt mit all seinen Schwächen im Bewusstsein das man stärker ist zusammen....das Problem entsteht immer wenn eine Person meint er könne dem anderen seinen Willen diktieren und alleine entscheiden wie die Dinge gehandhabt werden oder meint sie könne dem Partner sagen wie der seine persönliche Dingen zu regeln hat....Egoismus und das Spielen von Machtspielchen und eben die Meinung man könne den Partner einfach so aus seinem Leben rauswerfen oder seine Meinung ändern...

Bedingunglose Liebe gibts es sehr wohl auch zwischen Erwachsenen vorausgesetzt niemand befindet sich auf einem Egotrip...leider sind heutzutage viele Menschen unfähig wirklich zu lieben und sich wirklich zu binden und wirklich ja zu sagen zu einer Beziehung und einem Partner...man will sich immer alle Optionen offen halten...man gibt immer nur ein kleines bisschen von sich selbst, aber so ist das nicht von Gott gedacht..es wirklich jammerschade, das sich die Menschen soviel verbauen...die Menschen wollen nur noch konsumieren und profitieren und nicht mehr investieren.....

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Asperger« (18. August 2014, 21:23)


15

Montag, 18. August 2014, 22:10

Ich bin nicht der Meinung, dass man aus der Veränderung von Gesetzen und gesellschaftlichen Regeln auf das Ausmass und die Art von Liebe schliessen kann.

16

Dienstag, 19. August 2014, 07:21

Hallo Asperger,

mit diesem Beitrag bist Du bei mir gewaltig in ein Fettnäpfchen getreten.....
Ich bin Dir deswegen nicht böse, da Du nicht wissen kannst, was ich erlebt habe und noch immer erlebe.
Nur so viel: es braucht 2 zum streiten, aber auch 2 zum versöhnen. Und es braucht in einer Ehe auch immer 2, die sich an gewisse Regeln halten (Achtung, Respekt, Treue usw.)
Einen Beitrag wie Deinen schreibt man nur, wenn man keine Ahnung hat, wie es ist, wenn der andere nicht mitspielt. In Deinem Beitrag verurteilst Du gleich beide. Und ich finde ihn sehr idealistisch....
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

schmutzteufel

unregistriert

17

Dienstag, 19. August 2014, 08:26

Asperger, das von der "guten" Ehe wie es in der Bibel steht gibt es unabhängig vom Trauschein und kaputte Ehen die wegen des religiösen Gesetzes der Unauflöslichkeit dieser und wegen vieler "weltlich-egoistischer" (finanzieller) Motive zum schein aufrecht erhalten werden gibt und gab es und wird es immer geben.

Der einzige Unterschied heute: Mann/Frau traut sich Probleme offen aussprechen. Was früher oder in streng religiösen Familien (siehe die Zustände heute bei vielen Muslimen in unseren Landen) kaschiert und vertuscht wurde kann heute offen gelebt werden.

Klar sind die Menschen heute viel ungeduldiger geworden durch den Zeitgeist, aber heute ist es auch nicht mehr dringend notwendig schnell zu heiraten sondern ein Paar kann wirklich jahrelang zusammenleben auch Kinder haben bis der Weg vor den Traualtar gemacht wird.

Oder meinst du Asperger, es wären gute Ehen gewesen, wo Frau heiraten "mussten" weil sie schwanger war. Oft nicht mal den Erzeuger des Kindes, oft wurde die Schwangerschaft überhaupt nicht in Liebe erzeugt, usw....meinst du wirklich Asperger, dass solche Ehen gute waren? (ICH wurde zwangsverheiratet mit "Zwangsbauch", wenn auch nicht aus religiösen Gründen so doch aus "ethischen" und materiellen)
Meinst du wirklich Asperger, dass es eine glückliche Ehe ist, wenn Frau alles erduldet, weil mann der Chef ist, Frau ein Kind nach dem anderen bekommt aus Beischlafen die nichts anderes als Vergewaltigungen sind. Glaubst du wirklich dass es gut ist, dass Frau nichts gegen solche Schwangerschaften machen kann (früher keine Verhütungsmittel, Abbruch aus religiösen Gründen und der gesundheitlichen Gefahr kaum möglich) und diese Kinder lieben muss....
Meinst du wirklich dass es gute Ehen sind, wo Paare aus finanziellen Gründen oder sonstigen "erbtaktischen" Gründen von den Eltern verheiratet werden?
Ja, es kann gut gehen, wenn es der Zufall will! Königin Viktoria von England war ein entsprechendes Beispiel. Sie hatte einfach Glück sich in jenen Mann zu verlieben der auch der königlichen Familie passte.

Ich denke, dass jene Ehen die bewusst nach langjährigem Zusammenleben ohne Trauschein heute eingegangen werden viel viel besser sind als jene von früher die man hurtig eingehen musste im Liebesrausch, weil man sonst ja keinen Beischlaf ausüben durfte (wenn streng religiös) oder sich bei dem Mädel schon der Bauch wölbte.

Was ich immer noch falsch finde, einfach aus "Liebe" zu heiraten! Es muss das Lebensziel stimmen und es muss einfach der Alltag passen. Und da muss man abwarten bis der erste rosarote Liebesrausch verflogen ist.
Dann kommt eine andere Art von Liebe zutage, ein Zusammengehörigkeitsgefühl und dann sieht man ob man passt. Wenn dieses immer stärker wird ist es tausendmal schöner als der erste Liebesrausch mit körperlichen Begierden, die offenbar nur hormongesteuert sind.

So denke ich!

Und ich finde es sehr schön, wenn dann bei der Hochzeitsfeier die gemeinsamen Kinder dabei sind und den Bund für´s Leben ihrer Eltern bewusst miterleben können,
Wird immer öfter praktiziert, obwohl das Paar viel mehr Vorteile hätte, wenn es verheiratet wäre! (Kenne selbst solche Fälle)

Asperger, dein Glaube in Ehren, aber auch die christliche Kirche sollte umdenken. Kaputte Ehen die nur auf dem Papier existierten aber für den Schein aufrecht erhalten wurden , oft genug auch aus finanziellen Gründen, gab es sicher früher viel mehr als heute. Bei Scheidungen war früher IMMER die Frau der Verlierer, auch der Verlierer ihrer Kinder. Blieb die Ehe aufrecht, ging es ihr meist besser egal wo Mann den Beischlaf ausübte und ob er überhaupt noch anwesend war...
Gefällt so was der christlichen Kirche?

18

Dienstag, 19. August 2014, 08:49

Liebe schmutzteufel,

....ein wunderbarer Beitrag, der sehr treffend ist und ausspricht, was noch heute gang und gebe ist.

Meinst du wirklich Asperger, dass es eine glückliche Ehe ist, wenn Frau alles erduldet, weil mann der Chef ist, Frau ein Kind nach dem anderen bekommt aus Beischlafen die nichts anderes als Vergewaltigungen sind. Glaubst du wirklich dass es gut ist, dass Frau nichts gegen solche Schwangerschaften machen kann (früher keine Verhütungsmittel, Abbruch aus religiösen Gründen und der gesundheitlichen Gefahr kaum möglich) und diese Kinder lieben muss....

Hier sprichst Du unterschwellig etwas an, das ich noch ergänzen möchte.
Wenn sich 2 Menschen finden, sind sie von Idealen ihres Elternhauses geprägt.
Diese Prägung gestaltet eine Partnerschaft unweigerlich für die Zukunft und ist mitverantwortlich, ob eine Partnerschaft auf Dauer glücklich ist oder nicht.
Wird eine Frau dazu erzogen, den Mund zu halten und ihr eingeprägt, wenn es Ärger gibt, ist sie automatisch schuld und verantwortlich dafür, ist es klar, wie ihre Zukunft aussieht.
Wird einem Mann in der Kindheit vorgelebt, dass die Mutter *die Hosen an hat* und der Mann lässt sich in der Partnerschaft *treiben* damit er keine Verantwortung übernehmen muss, so ist auch da klar, wie es später in einer Partnerschaft weiter geht.
Wenn ein Kind erlebt, dass der Vater die Mutter schlägt, wird es oft das selbe Schicksal erleben.
Oft sucht man sich den Partner aus, der die passende Ideale weiter lebt.

Manchmal muss man auch zuerst einmal erkennen, DASS man unglücklich ist und WARUM man unglücklich ist.

Ich bin nun mit einem Mann zusammen, mit dem ich auf Augenhöhe durch das Leben gehen kann. Wo Achtung und Respekt eine Selbstverständlichkeit ist, wo wir uns gegenseitig wertschätzen.
Es gibt Menschen, die das nie gelernt haben. Und wenn man jung ist, erkennt man gewisse Muster und Eigenheiten nicht oder zu spät. Das kann zu grossem Leid führen.

Dann gibt es noch einen weiteren Punkt, der hier noch nicht berücksichtigt wurde.
Die Liebe kann auch an den Eltern und Schwiegereltern scheitern, wenn man in einem Mehrgenerationenhaushalt lebt.
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

19

Dienstag, 19. August 2014, 13:12

Zitat

Hallo Asperger,

mit diesem Beitrag bist Du bei mir gewaltig in ein Fettnäpfchen getreten.....
Ich bin Dir deswegen nicht böse, da Du nicht wissen kannst, was ich erlebt habe und noch immer erlebe.
Nur so viel: es braucht 2 zum streiten, aber auch 2 zum versöhnen. Und es braucht in einer Ehe auch immer 2, die sich an gewisse Regeln halten (Achtung, Respekt, Treue usw.)
Einen Beitrag wie Deinen schreibt man nur, wenn man keine Ahnung hat, wie es ist, wenn der andere nicht mitspielt. In Deinem Beitrag verurteilst Du gleich beide. Und ich finde ihn sehr idealistisch....


Jetzt liegst aber komplett falsch. Ich habe leider sehr wohl Erfahrung damit was heisst wenn die Partnerin sich nicht an die Regeln hält und jede Kooperation verweigert.

Ja es braucht immer 2 Leute, die die Ehe/Beziehung erst nehmen damit es funktioniert, deshalb auch meine Aussage, das es nicht funktioniert wenn einer oder beide auf einem Ego-Trip ist oder sind.

Werte, Regeln und die Ehe&Familie sollte man hochhalten und diejenigen die meinen sie könnten sich aus der Verantwortung stehlen und sie können nur nehmen und fordern, aber nicht nicht ihren Teil leisten / diejenigen die meine sie könnten ihren Partner/in statt mit Liebe und Verständnis zu begeben lieblos und wie Dreck zu behandeln sollten bestraft werden...

Ja, ich bin ein Romantiker und ein Idealist. Ich bin einfach der Meinung die Gesellschaft sollte einen gewissen Standard waren und sich für Werte einsetzen und diese auch bis zu einem gewissen Grad durchsetzen.

Wenn man sämtliche Regeln/Werte und die Motivation abschafft, dann macht man nur alles kaputt.

20

Dienstag, 19. August 2014, 13:20

Ich habe leider sehr wohl Erfahrung damit was heisst wenn die Partnerin sich nicht an die Regeln hält und jede Kooperation verweigert.

Welche Regeln?
Deine Regeln?
Wer stellt Regeln auf?
Die Gesellschaft?
Die Kirche?
Vielleicht hat sie ja auch Regeln, mit denen Du nicht klar kommst? So wie ich es in Erinnerung habe, hast Du mal geschrieben, dass sie aus einer anderen Kultur kommt oder täusche ich mich da? Dann könnte es ja sogar sein, dass sie mit einer anderen Konfession aufgewachsen ist?
Ich finde, dass Regeln einvernehmlich und gemeinsam in einer Partnerschaft deffiniert werden sollen - unabhängig davon was andere denken.
Es ist ja meine - unsere- deine - Eure Partnerschaft, da haben andere nichts zu melden.
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

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