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Sonntag, 30. März 2014, 07:47

Soziale Phobien sind häufig

Jugendliche kämpfen oft mit Angststörungen oder Depressionen.
Es ist schwer, das zu erkennen, aber es geht, sagt Psychologin Silvia Schneider


Mehr als 100 Patienten kommen jeden Tag in die Kinder- und
Jugendlichen-Psychotherapie der Ruhr-Uni Bochum.
Die Psychologie-Professorin Silvia Schneider leitet die Fakultät, zu der die
Beratungsstelle gehört.Sie forscht seit rund 25 Jahren zu psychischen
Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.
Anette Dowideit sprach mit ihr.

Hier weiterlesen: http://www.welt.de/print/wams/politik/ar…nd-haeufig.html

Gruss Geralt

Die Nähe zu Menschen ist wie die Nähe zum Feuer.
Zu nahe verbrennt man sich und zu weit weg erfriert man.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Geralt« (30. März 2014, 07:48)


schmutzteufel

unregistriert

2

Sonntag, 30. März 2014, 08:34

ist es ein Wunder, dass sich solche Ängste mehren, gerade in der schwierigen Jugendzeit, wo die Menschen sehr instabil sind, aber auch viel Energie daran setzen sollen die richtige (Berufs)ausbildung perfekt durchzuziehen? Nein!

Von überall her, pausenlos, in allen Medien wird den Menschen vorgegaukelt, wie man zu sein hat, vor allem in der Werbung, wie die Jugend zu sein hat, chic, modisch, immer gut drauf, immer schlagfertig, immer in Rudeln, immer finanziell flüssig,...
Amerikanischen Jugendserien überhäufen die Bildschirme mit Figuren, die eine Art zu sprechen haben, wie es völlig abnormal ist. Schlagfertig, immer gut drauf, nie verlegen, schnell und schrill, nie müde....

Nur die Realität ist dies nicht, nie gewesen, wirds nie sein.
Genauso wie Models am Laufsteg nicht die normale Frau/Mann darstellen sondern ein (meist körperlich und seelisch krankes) Kunstprodukt, so wie Greg (Gregs Tagebuch) beispielsweise die mein Junior derzeit so gerne hat und unzählige andere fiktive Figuren....

Wie soll da ein junger Mensch, pickelig, unproportioniert, belastet mit all den körperlichen und seelischen Zuständen die man eben mehr oder weniger als Pubertierender hat, zurechtkommen ohne zu verzweifeln?

Früher, als es noch nicht diese Flut an Massenmedien gab, hat man sich grad mal am Umfeld orientieren können, war das schon oft Stress genug.....aber heute?

Wenn Eltern gezielt vorleben, dass man eben NICHT so sein muss NICHT alles kann, NICHT immer modisch sein muss, NICHT immer alles haben muss, was andere haben, sondern sich auf sich selbst konzentriert, was einen gut tut, was die eigenen Fähigkeiten nicht übersteigt, es dem Kind immer wieder zeigt, vorlebt, kann man zwar die Jugendkrise nicht verhindern, aber sehr erleichtern.
Ich sehe es bei meinem 13jährigen sehr stark. Es tut ihm schon gut, dass ich bewusst zum "anders" sein stehe und es hilft ihm schon ein bisschen, weil auch er anders ist als sein schulisches Umfeld, aber auch leider anders als ich und sein Vater....eben ganz anders anders... ^^

Ich bin ich, du bin du und jeder hat auch seine Stärken! Wo sind deine, zeig sie uns, du hast davon genug! Nicht deine Schwächen sollst du mit den Stärken anderer vergleichen, sondern deine Stärken mit den Schwächen anderer und schon sieht die Welt ganz anders aus!

Alle haben die Jeans der Marke xx und den Sweater von xy........sie sind alle gleich....du hast etwas anderes. du bist was besonderes!....leicht ist das für einen jungen Menschen nicht, aber man sollte ihn dahingehend führen, es fällt ihm dann vieles leichter...

3

Sonntag, 30. März 2014, 13:48

@ schmutzteufel: :thumbsup:

cindy2003

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4

Sonntag, 30. März 2014, 19:00

genau so ist es , schmutzteufel, meine Zustimmung.
Ich versuche meinen Kindern vorzuleben : du kannst und musst nicht immer gewinnen ! Lass auch einmal andere gewinnen und freue dich dann für den anderen !
So habe ich meine Tochter bereits "grossgebracht" mit riesen Erfolgen : sie ist ein tolles Mädchen, sehr sozial und nicht nur auf ihren Vorteil bedacht, da bin ich echt stolz drauf.
Auch medienmäßig betreibt sie eher Wissensschöpfung und lässt sich von dem Allerweltsschnulli wenig beeindrucken, ich fragte sie mal, was Facebook ist und wozu das gut sein soll, bis heute habe ich noch keine Antwort, ich glaube sie nutzt das nicht ? oder hatte einfach keine Lust mir eine langwierige , vielleicht auch interessante ? Erklärungen abzugeben.


liebe Grüsse von Cindy2003
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

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Verwendete Tags

Angststörung, Depression, Phobie