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Mittwoch, 12. März 2014, 12:37

Unterschied zwischen Klavier und E- Piano

Ich hab da mal eine Offtopic Frage....

Meine Tochter spielt zur Zeit Keyboard und möchte nun zu Klavier wechseln.
Ich finde dies eine schöne Idee und unterstütze sie dabei. Schnell war klar, dass ein Klavier zu teuer und zu gross ist und wir auch vom Transport her vor grosse Herausforderungen stehen würden, da wir im 2. Stock wohnen ohne Lift. So haben wir uns über das D-Piano informiert und haben viele Vorteile entdeckt.
Nun schreibt uns die Musikschule aber vor, dass es ein Klavier sein müsse und kein D-Piano.
Es ist mir klar, dass es vom Spielen her Unterschiede gibt, aber bei Anfängern (und das ist man doch relativ lange) spielt es doch keine Rolle? Natürlich ist es auf einem Klavier ein ganz anderes Spielerlebnis und man kann die Töne lenken....aber das wird ja wohl kaum schon im ersten Jahr beigebracht... ?(

Wer hat da Erfahrung und kann mir Tips geben? Herzlichen Dank
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

2

Mittwoch, 12. März 2014, 15:02

Hi Sunny
ich habe mal als Kind Heimorgel gespielt.
Später auch Keyboard, Piono und E-Piano ( Akustisch / Elektrisch)
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronisches_Piano
Für ein gutes Klavier spricht der originale Klang und das authentische Spielgefühl, ein im Vergleich zum Digitalpiano geringerer Wertverlust, bei Sammlerstücken eventuell sogar eine Wertsteigerung und dass die Mechanik nicht so schnell verschleißt. Erst neuere Digitalpianos können den Resonanzeffekt bei gedrücktem Haltepedal vermitteln, der den Zuhörer die freie Schwingung von etwa 230 Saiten erleben lässt. Bei einem älteren Digitalpiano klingen in diesem Fall nur die gerade angeschlagenen Töne weiter, aber nicht auch die resonierenden Töne, wie dies bei einem akustischen Instrument der Fall ist. (Bei neuen ist das nicht mehr der Fall)
Für ein gutes Digitalpiano spricht die kostengünstige Anschaffung und der Unterhalt, keine Wartungskosten (insbesondere für die Klavierstimmung), keine Klimatisierungskosten (Luftbefeuchtung, Raumtemperatur), die relative Mobilität und Portabilität, die Platzersparnis, die Lautstärkeregelung und der Kopfhöreranschluss (in der Regel für zwei Kopfhörer), gleichmäßige Intonation und hochwertige Klangqualität, die Flexibilität aufgrund mehrerer eingebauter Klänge, leichte Anschluss- und Aufnahmemöglichkeit über analoge und digitale Schnittstellen, und Zusatzmerkmale wie eingebautes Metronom, zusätzliche Klänge und Effekte wie zum Beispiel Nachhall, oder Delay, Sequenzer, skalierbare Anschlagdynamik, Transponierbarkeit, unterschiedliche Stimmungen (wie zum Beispiel gleichstufig, rein, pythagoreisch, mitteltönig oder wohltemperiert wie nach Johann Philipp Kirnberger oder Andreas Werckmeister) bis hin zur „Leuchttasten-Pädagogik“.
Wichtige Qualitätskriterien sind:
die Tastenanzahl (wenigstens 76, üblicherweise 88 Tasten mit Hammermechaniksimulation) und vor allem
die Polyphonie, die bei wenigstens 64, besser 96 Stimmen (das heißt 48 Stereo-Stimmen) liegen sollte. Moderne Digitalpianos bieten bis zu 256-stimmige Polyphonie, die bei fortgeschrittenen Werken wichtige Grundlage für realistische Klangräume sein können.

Nachteile sind die der Elektronikgeräte allgemein:
Abhängigkeit von einer Stromversorgung
Kunststoffe können durch flüchtige Weichmacher brüchig werden, dadurch brechen mechanische Tastenteile und Gummikontakte.
Elektrische Bauelemente können versagen, und bei der Komplexität moderner Geräte ist die Fehlersuche und Reparatur häufig nicht wirtschaftlich. Vor allem bei Billigprodukten können Restchemikalien zerstörend wirken.
Aus billigen Materialien hergestellte Kontakte können verschmutzen und erzeugen dadurch Störungen. (Kontakte kann man sehr gut reinigen, wenn man weiss wie)

Aber auch „echte“ Klaviere haben zahlreiche Nachteile:
Die Instrumente verstimmen sich durch die mechanische Beanspruchung beim Spielen
Holz kann durch trockene Luft schrumpfen, dadurch können sich die Wirbel lockern, sodass das Klavier immer öfter gestimmt werden muss
Holz kann durch feuchte Luft quellen, sodass die Tastenmechanik verklemmen kann
Mechanische Federn können ermüden oder brechen
Die Filzbeläge auf den Hämmern verschleißen und müssen erneuert und intoniert werden
Klaviere können nur mit großem logistischen Aufwand transportiert werden
Eine Stummschaltung für akustische Klaviere ist kostspielig und aufwendig
(Ein echtes Klavier zu warten, so dass es "richtig" tönt ist sehr aufwändig)

Digitalpianos sind unter Pianisten umstritten. Es wird oft das Argument ins Feld geführt, dass Spielgefühl und Lebendigkeit eines Digitalpianos nicht die eines Klaviers erreichen. Viele Pianisten halten die Interpretation von Klaviermusik auf einem elektronischen Instrument für nicht musizierbar beziehungsweise nicht hinreichend klangvoll, da vor allem bei etwas älteren Digitalpianos die musikalische Ausdrucksfähigkeit an technische Grenzen stößt. Mitunter wird eine individuelle ästhetische Meinung, eine technologische Realisierbarkeit und eine wirtschaftliche Möglichkeit unabgegrenzt nebeneinander diskutiert. Meist jedoch stammen diese Einschätzungen aus länger zurückliegenden Erfahrungen mit älteren Digitalpianos.

Moderne und hochwertigere Instrumente finden mittlerweile zum Üben auch bei Konzertpianisten immer mehr Anhänger, bei klassischen Konzerten werden sie noch kaum benutzt. Bei Konzerten mit Bühnentechnik und Lautsprecherwiedergabe werden Stagepianos heute jedoch häufig eingesetzt.

Diese Aussagen kann ich voll unterschreiben, da ich die gleichen Erfahrungen gemacht habe.
Meine Empfehlung:
Gehe in ein gutes Musikhaus, und lass dir verrschiedene Musikinstrumente zeigen und (etwas) ausprobieren.
Mit einem wirklich "guten" E/D-Piano aus der Mittlerwen Preisklasse bekommst du für einen Hobby Musiker das beste Produkt.
Wichtig ist dabei wirklich eine sehr gute Klaviatur (die den gleichen Widerstand/Anschlagdynamik vermittelt, wie ein Piano)
Und dann die Polyphonie.
Sondernfunktionen kosten schnell mehr.
Lass deiner Tochter etwas Zeit sich an das "richtige" Instrument heran zu "tasten" :D
Gruss Geralt

Die Nähe zu Menschen ist wie die Nähe zum Feuer.
Zu nahe verbrennt man sich und zu weit weg erfriert man.

schmutzteufel

unregistriert

3

Mittwoch, 12. März 2014, 15:25

Ich habe ein sehr preisgünstiges E-Piano und das reicht für die Musikschule völlig aus. Denn die wunderbare Anschlagdynamik und Akustik ist wirklich erstaunlich. Dieses Ding um 399 Euro leistet wirklich erstaunlich viel in Sachen Klavier...von den Funktionen eines Keyboardes ganz abgesehen. Ein akustisches Piano für die Musikschüler zum üben zu Hause einfordern ist überzogen und realitätsfremd.


Der Lehrer hat wahrscheinlich keine Ahnung was moderne E-Pianos können und wie nahe, sogar gleichwertig was die Fähigkeiten eines Musikschülers anbelangt, sie dem akustischen Klavier kommen in der Handhabung.

schmutzteufel

unregistriert

4

Mittwoch, 12. März 2014, 15:33

Ich habe beste Erfahrungen mit diesem Musikinstrumenteversand:
http://www.thomann.de/de/index.html
Ob die auch in die Schweiz liefern weiß ich nicht.

Die Musikschullehrer die ich kenne kaufen alle gerne dort. Es ist auch am besten sich online hier über die Preise und Funktionen zu erkundigen, was es überhaupt am Markt gibt, auch wenn man bei einem Musikhändler direkt kaufen/bestellen will. Zu leicht wird einem dort das falsche und zu teure Produkt eingeredet.

Thomann hat sehr gute Eigenmarken wo das Preis-Leistungsverhältnis super ist.

5

Mittwoch, 12. März 2014, 15:34

Soweit ich informiert bin, wird laut Musikern/Fachpersonen das Musikgehör bzw. das Musikverständnis bei Anfängern beim Klavierspielen deutlich besser geschult als beim Spielen auf einem D-Piano:

Das Klavier hat einen gehaltvolleren Klang und ein grösseres (analoges) Klangspektrum. Zudem bietet das Klavier neben der Möglichkeit, die Tasten in unterschiedlichen Stärken anzuspielen auch die Option, durch das Treten der Pedale zusätzliche Klangmodi zu erzeugen (diese Option haben die neuen D-Pianos auch, nur sind der Klangmodi nicht so differenzziert). Durch die vielfältigeren Möglichkeiten und die nuancenreicheren Auswirkungen lernt das Kind beim Klavierspielen deshalb Musik besser und schneller zu begreifen als wenn es auf einem D-Piano spielt. Und ausserdem ensteht ein besseres, facettenreicheres Musikverständnis.

Ein Vorteil hat das D-Piano aber, wie ich finde, schon: Man kann es auch mit Kopfhörer spielen. Ich würde beim Kauf einest D-Piano darauf achten, dass es ein sehr gutes "D-Piano mit allen Schikanen" ist, so dass der Unterschied zum Klavier weniger ins Gewicht fällt und beispielsweise die Spielstärke eben auch Auswirkungen auf den Ton hat. Allerdings sind solche D-Pianos auch nicht ganz günstig.

Als ich Klavierspielen lernte, gab es noch keine E-Pianos, aber ein Neffe von mir spielt lieber Klavier als D-Piano.
Ich denke also, dass Deine Tochter letztendlich das Instrument (Klavier/D-Piano) spielen sollte, welches ihr am besten entspricht.
Und ich würde mich ggf. nochmals in einem Musikhaus informieren bzw. beraten lassen.

Grüsse, Satu

schmutzteufel

unregistriert

6

Mittwoch, 12. März 2014, 16:13

Anschlagdynamik und Fußpedale hat jedes billige E-Piano genauso!

7

Mittwoch, 12. März 2014, 18:40

Anschlagdynamik und Fußpedale hat jedes billige E-Piano genauso!


Ja, aber die Musiklehrer/Fachpersonen scheinen sich eben uneinig, ob das Treten der Pedale bzw. die Anschlagdynamik beim D-Piano vergleichbare Resonanzeffekte bzw. Klangvolumen erzeugt wie beim Klavier. Und (auch) in diesem Sinne plädieren eben einige immer noch für das Klavier.



Grüsse, Satu

SavAntin

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8

Mittwoch, 12. März 2014, 18:57

Erstmal zu den Begrifflichkeiten, da mir das Pianist weh tut, wenn hier manche Begriffe so durcheinander geworfen werden:
Ein Klavier ist das selbe wie ein Piano. Klavier ist nur der deutsche Begriff und Piano der italienische. Letzterer ist die Abkürzung von "Pianoforte", was in Deutsch soviel bedeutet wie "Leise-Laut". Das ist auch die Charakteristika eines Klaviers, dass man darauf pianissimo ("sehr leise") und fortissimo ("sehr laut") spielen kann.
Dabei ist Piano/Klavier der Oberbegriff für alle Instrumente dieser Bauart. Also auch ein Keyboard (engl. Begriff für Tastatur) ist ein Klavier. Ein Klavier ist bzw. hat eben eine Tastatur (engl. Keyboard) in Kombination mit Saiten resp. Mikrochips zur Saitensimulation.

Nun zur Unterscheidung der Klaviertypen:
1.) Als klassisches Klavier ist der Flügel bekannt. Dabei werden die Saiten horizontal in einem großen Resonanzkörper gespannt, was für besondere Klangfülle und -sauberkeit sorgt und auch sehr laut erschallt. Vor allem Konzertflügel sind entsprechend groß gebaut, um in einem Orchester z.B. mit anderen Instrumenten lautstärketechnisch mithalten zu können. Siehe hier: Klick und Klick

2.) Dann gibt es noch ein kompaktes Klavier, welches ebenso Saiten enthält, die aber vertikal in einem kleineren Resonanzkörper gespannt sind. Auch hier ist durch die Resonanzwirkung noch eine gute klaviertypische Klangfülle gegeben, wenn auch nicht so gut, wie bei einem Flügel. Auch die Lautstärke macht hier eben schon gewisse Einbußen, aber dafür ist es sehr platzsparend und leichter zu transportieren. Siehe hier: Klickund Klick

Vorteile beider genannten Klaviertypen sind die Unabhängigkeit vom Strom und die mechanische natürliche Hammeranschlagdynamik und vor allem der natürliche akustische Klang, an den digitaler Klang nie zu 100% heranreichen kann. Zum Lernen gerade bei Kindern mit gutem Gehör ist am besten noch das kompakte Klavier geeignet, was aber auch dementsprechend kostet. Weiterer Vorteil sind die immer vorhandenen Obertöne, die auch bis über 20kHz hinaus erklingen; diese machen den instrumenttypischen Klang erst aus, so dass diese unverzichtbar sind.

3.) Dann gibt es noch das E/D-Piano, was ebenso ein Klavier ist, aber eben mit Strom funktioniert. Der Unterschied zwischen D und E ist nur, dass D eben digital über Mikroprozessoren und Software den Klang erzeugt und E das ganze noch analog macht. Meiner Ansicht nach ist die analoge Variante noch die bessere bzgl. des klavierähnlichen Klangcharaktistikas . Digitaler Klang ist oft sehr "steril" und schneidet hohe Frequenzen (i.d.R. über 18-20kHz) weg. Da Kinder oft aber auch noch bis zu 24kHz hören können, ist das ein großer Nachteil, da die Obertöne in diesem Frequenzspektrum im digitalen Bereich einfach weggeschnibbelt werden - sofern überhaupt Obertöne simuliert werden. Außerdem können manche Menschen (Autisten?) die Abtastfrequenz digitaler Musik angeblich heraushören, was die simulierte Natürlichkeit untergräbt.

4.) Zuletzt folgt noch das Keyboard, welches sich durch seine überaus große Kompaktheit und zahlreichen virtuellen digitalen Instrumentenklänge (Virtuelle Soundbanken "VST") auszeichnet. Damit kann man also nicht nur Klavierspielen, sondern auch Streicher, Trompeten, Schlagzeug und alles denkbare. Dies eignet sich vor allem für den modernen Bühneneinsatz und für Alleinunterhalter hervorragend, ist aber überhaupt nichts zum Klavierspielenlernen.

Ich selbst besitze ein hochwertiges E-Piano von Yamaha zum Üben zuhause, sonst bin ich es gewohnt auf sehr teuren Flügeln zu spielen. Flügel sind eindeutig besser! Aber gute E-Pianos sind zum Üben ausreichend.

Gruß
Sav
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SavAntin« (12. März 2014, 18:58)


SavAntin

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9

Mittwoch, 12. März 2014, 19:24

Nachtrag: Mit "klavierähnlich" meinte ich natürlich die Ähnlichkeit zum akustischen Klavier.
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

schmutzteufel

unregistriert

10

Donnerstag, 13. März 2014, 05:20

Bei uns in Ostösterreich ist es üblich zum Klavier, welches an der Wand steht, die Saiten senkrecht hat "Piano" zu sagen. Konzertflügel sind die großen und Stutzflügel die kleineren Klaviere an denen die Saiten waagrecht angebracht sind. So die umgangssprachlichen Bezeichnungen.

Die Vorteile des Übens mit den Kopfhöhrern sind nicht unerheblich und sprechen für digitale Geräte. Überhaupt im städtischen Bereich.
Leider beschweren sich immer mehr Menschen über den sogenannten "Lärm" wenn jemand an seinem Instrument übt.
Kinder zu Blechbläsern und Schlagzeugern uä. auszubilden ist sowieso nur mehr im ländlichen Bereich möglich, wie es mir scheint...schade!

11

Donnerstag, 13. März 2014, 07:32

Herzlichen Dank für die vielen ausführlichen und kompetetnten Antworten.
Wir sind nun überzeugt, ein D-Piano zu kaufen. Unsere Tochtet hat aber die Bedingung gestellt, es solle weiss sein.... :D Na ja.....wir werden sehen....

Offenbar hat Kawai ein D- Piano, das den Tastenanschlag eines Klaviers imitiert. Dies war für mich ein Kriterium, das für ein Klavier sprach und ist nun auch weggefallen.
Da wir aber in einer Wohnung leben, in der die Luftfeuchtigkeit sehr niedrig ist und dies ja offensichtlich auch eine Rolle spielt und die Pflege bzw. Wartung (Stimmen) doch recht teuer ist, spricht mehr gegen ein Klavier.
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

12

Donnerstag, 13. März 2014, 18:21

@ Sunny, einfach unbedingt vorher in einem Geschäft das entsprechende Modell probespielen!

Ich persönlich habe in meiner Wohnung ein Roland LX-15, welches klanglich von mir aus gesehen einem "0815-Klavier" bei weitem überlegen ist. Ist jedoch eher obere Preiskategorie.
Plain

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