Du bist nicht angemeldet.

friedel

Registrierte Benutzerin

Beiträge: 1 043

Wohnort: Bayern

Nationalität: Deutschland

Beruf: Labor

  • Private Nachricht senden

21

Sonntag, 12. Januar 2014, 11:19

Zitat von »friedel«
Stellt euch bitte eine Medizin ohne eingeschweißtes Einwegmaterial vor, wenn ihr den nächsten Notarztwagen seht.
Zitat von »SavAntin«
Warum verwendet man nicht einfach Glasampullen, welche durch entsprechende Reinigung sogar bedenkenlos wiederverwendet werden können. In medizinischer Hinsicht eignet sich Glas auch deutlich besser für die Aufbewahrung von Medizin, da es keine bedenklichen Inhaltsstoffe an den Inhalt abgibt und somit auch unbekannte Wechselwirkungen zwischen z.B. hormonänhlichen Stoffen in Plastik und der Medizin selbst geben kann. Auch wirtschaftlich gesehen könnte das lukrativer sein, da man bereits nahezu unzerbrechliches hauchdünnes Glas herstellen kann. Damit spart man sich an Material ein. Zudem ist Erdöl begrenzt, aber Sand für Glas gibt es wie Sand am Meer. Ist also ein deutlich billigerer Rohstoff als Erdöl bereits. Also bereits in diesem kleinen Feld könnte man mit heutiger Technik problemlos auf Plastik verzichten, ohne erhöhte Produktionskosten zu haben.


Nein, ich will absolut nicht, dass meine nächste Blutentnahme mit einer mehrfach gebrauchten, aufwändig gereinigten Glasspritze mit ebenso wiederverwendeter aufwändig sterilisierter Kanüle geschieht. Auch wenn du mich deshalb für total konservativ hältst.
Meine Tochter war als kleines, sehr bewewgungsfreudiges Mädchen im Krankenhaus. Der Gedanke, dass die Infusion aus einem feinglasigen, über ihr hängendem Gefäß kommt, das sich bei einer Ungeschicklichkeit in milionen feiner aber höllisch scharfer Splitter verwandelt, hätte mich keine Minute ruhen lassen.

Was ich damit sagen will: Es gibt Grenzen bei der Resourceneinsparung, und es bedeutet nicht, dass jeder konservativ denkt, der diese Grenzen erkennt.
Keine Aussage wird wahrer, indem sie häufig wiederholt wird.
Aber sie gewinnt dadurch ungemein an Glaubwürdigkeit. (UT)
Wer den Willen hat, etwas zu tun (oder zu lassen), findet auch einen Anlass dafür. (UT)

cindy2003

Registrierte Benutzerin

  • »cindy2003« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 959

Wohnort: Plauen

Nationalität: Deutschland

Beruf: MTA

  • Private Nachricht senden

22

Sonntag, 12. Januar 2014, 17:37

@passiflower

nein mein anspruch ist es nicht, dass er es in meinem sinne tun soll, überlasse ihm wertefrei da seine entscheidungen, meinte es so, dass ich ihm halt gern etwas mitgegeben hätte, was ich unter liebe verstehe, dieses gelingt mir eben nicht, das er mich liebt, das kann ich nicht verlangen und weis das auch (ist hart), stelle mir immer vor, wenn er mal in einer Beziehung ist, wie sein Gegenüber dann damit klarkommt, am ende kommen sie dann zu mir und fragen nach, was ich alles falsch gemacht habe - so meine ich, kann man als Eltern schon einwirken aber das letztendliche ergebnis schreibt das Leben.
es grüsst cindy2003
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

SavAntin

17 + 8,1

  • »SavAntin« wurde gesperrt

Beiträge: 388

Wohnort: Erde

Nationalität: Deutschland

Beruf: Freidenker

  • Private Nachricht senden

23

Sonntag, 12. Januar 2014, 21:28

@friedel:
Modernes Glas ist so gut wie unzerbrechbar und ultraflexible, also Plastik definitiv in vielen Punkten bereits überlegen. Vor Splitter braucht man da überhaupt keine Angst mehr haben. Vielleicht nehmen dir die folgenden Impressionen die Angst davor: Klick und Klick

Das mit der Reinigung ist evtl. auch gar nicht sinnvoll, weil das Glas so billig ist, dass es wohl billiger kommt, es nach Gebrauch einfach wieder einzuschmelzen, anstatt es aufwändig zu reinigen und dabei viel Wasser zu verschmutzen.
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »SavAntin« (12. Januar 2014, 21:29)


friedel

Registrierte Benutzerin

Beiträge: 1 043

Wohnort: Bayern

Nationalität: Deutschland

Beruf: Labor

  • Private Nachricht senden

24

Sonntag, 12. Januar 2014, 22:19

@SavAntin
OK, die Idee überzeugt.
Nun das Ganze noch ohne Teuerungswelle, ohne beigemischte Schwermetall- oder Erdölbestandteile und natürlich muss es gut und mit moderatem Energieaufwand zu recyclen sein.

Könnte man eine Spritze aus so einem Glas auch mit einer Hülle aus ähnlichem Glas steril, aber gut zu öffnen, einpacken?

Obwohl, Tüten gibt es ja schon aus Stärke. Die müssen nur noch ein wenig haltbarer bei Feuchtigkeit werden.
Keine Aussage wird wahrer, indem sie häufig wiederholt wird.
Aber sie gewinnt dadurch ungemein an Glaubwürdigkeit. (UT)
Wer den Willen hat, etwas zu tun (oder zu lassen), findet auch einen Anlass dafür. (UT)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »friedel« (12. Januar 2014, 22:23)


SavAntin

17 + 8,1

  • »SavAntin« wurde gesperrt

Beiträge: 388

Wohnort: Erde

Nationalität: Deutschland

Beruf: Freidenker

  • Private Nachricht senden

25

Montag, 13. Januar 2014, 01:43

Könnte man eine Spritze aus so einem Glas auch mit einer Hülle aus ähnlichem Glas steril, aber gut zu öffnen, einpacken?
Ich denke, als reines Verpackungsmaterial, welches man ja irgendwie aufreißen können muss, ist jedes Glas ungeeignet, da man solches Glas ja dann zerbrechen können muss, womit je dünner das Glas ist, es umso schärfere Schneidkanten geben wird.

Für den Verpackungsboden ist solches Glas wohl gut einsetzbar, aber der Deckel, der aufgerissen werden muss, wäre besser aus biologisch abbaubaren Plastik-Ersatz. Solches "Bio-Plastik", wie ich es jetzt mal nenne, kann man auch länger haltbar machen. Es muss ja keine 20 Jahre lang halten, sondern etwas länger, als der Inhalt hält. Das ist ja auch wasserresistent bis zu einem gewissem Grad. Es gibt ja auch Trinkbecher aus biologisch abbaubaren plastikähnlichen Material.

Man kann aber auch plastikähnliche Materialen aus Baumfasern herstellen, die bzgl. der Langlebigkeit ausreichend wären, damit man damit auch Produkte 1-2 Jahre versiegeln können würde.

In solchen Materialen weiter zu forschen ist sicherlich noch sehr wichtig, aber es gibt eben schon solche Materialien und auch Produkte, welche jene bereits nutzen.

Wenn man die Welt retten will, soll man sich dem jedenfalls nicht entsagen, sondern sich darüber informieren und solche Produkte auch im Kauf bevorzugen.

Ich muss aber eingestehen, dass mein Wissen darum (noch) äußerst beschränkt ist.
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

SavAntin

17 + 8,1

  • »SavAntin« wurde gesperrt

Beiträge: 388

Wohnort: Erde

Nationalität: Deutschland

Beruf: Freidenker

  • Private Nachricht senden

26

Montag, 13. Januar 2014, 02:32

Nachtrag bzgl. Holz als natürlicher Plastikersatz:

Holz ist ja dafür bekannt, dass es über Tausend Jahre haltbar ist, solange es nicht zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt wird. Ein sehr haltbares natürliches Material also. Auch Papier hält ein Dutzend Jahrzehnte lang, solange es trocken gelagert wird.
Aus solchem pflanzlichen Zellgewebe kann man bereits auch schon wasserabweisende Materialen herstellen, wie eben solche Trinkbecher.
Ebenso lässt sich aus Holzfasern bereits etwas herstellen, was nahezu identisch zu einer normalen Plastiktüte ist.
Die große Herausforderung ist aber, dass das Ganze noch langlebiger wird, wenn es dauerhaft mit Wasser in Kontakt ist.

Aber das sollte nicht unerreichbar sein, da man z.B. ja schon vor Jahrhunderten es erzielen konnte, aus Tierhaut Leder zu machen, welches, selbst wenn es mit viel Feuchtigkeit in Kontakt kommt, Jahrzehnte lang hält, also nicht gleich verwest.

Daher denke ich, dass vor allem Holz, da der meist und am besten verfügbarste Rohstoff auf Erden und auch nachhaltigste und einer der am frühsten und meist genutzteste Rohstoffe in der jungen Menschheitsgeschichte, in dieser Sache quasi einen Sieg gegenüber Plastik aus Erdöl erzielen könnte, sofern man noch intensiver in den Bearbeitungsmöglichkeiten des Rohstoffs Holz forscht. Man muss letztendlich nur noch Holzfasern widerstandsfähiger gegen permanente Feuchtigkeit machen können. Aber da dies bei Tierhaut bereits gelang, sollte es beim Holz an sich auch früher oder später in ausreichenderweise möglich werden können.

Wie gesagt, ist intensive Forschung hier eben das A und O.
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »SavAntin« (13. Januar 2014, 02:36)


schmutzteufel

unregistriert

27

Montag, 13. Januar 2014, 07:40

Biologisch abbaubare Materialien die wie Plastik aussehen gibt es schon etliche. Bei uns die "Gassisäcke" (Hundekottüten). Mc. Donald´s hatte Löffel vor etlichen Jahren aus diesem Material (aber bald wieder vom Markt genommen??) Bio- Orangen und -Mandarinen werden schon manchmal in Netzen aus solchen Materialien verkauft.

Die Gassisäcke habe ich selbst vor Jahren schon am eigenen Komposthaufen entsorgt, aber sie brauchen dort scheinbar wirklich viele Jahre bis sie verrottet sind.

Bei uns in Österreich wird ja Holzwirtschaft schon lange nachhaltig betrieben, es wird sogar mehr angepflanzt als abgeholzt und ich denke ja in der Schweiz ebenso.

Ich wohne hier in einem Naturpark (Geschriebenstein-Irottkö) und da darf nur maßvolle Holzwirtschaft betrieben werden, keine radikalen Kahlschläge und keine Monokulturen.
Schonender Umgang mit der Natur verteuert aber die Rohstoffe.

Wir müssen alle bedenken, wenn wir unser Leben auf nachhaltigen Verbrauch der natürlichen Ressourcen ausrichten wollen, dass wir uns nicht mehr der gedankenlosen Völlerei und Verschwendung hingeben können wie es derzeit Gang und Gäbe ist.

Wissen wir eigentlich noch, wie das geht? :?: :?: :?: :!:

cindy2003

Registrierte Benutzerin

  • »cindy2003« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 959

Wohnort: Plauen

Nationalität: Deutschland

Beruf: MTA

  • Private Nachricht senden

28

Montag, 13. Januar 2014, 11:02

Hallo schmutzteufel,

dieses Plastik ist wirklich nicht ohne : wenn die Meere voller plastik sind, fressen dies die fische und diese Fische essen dann wir, ich sage nur Bisphenol A, dieses nehmen wir über die Nahrungskette auf und wundern uns, wenn wir krank werden - ich habe mal versucht, Plastik zu vermeiden, da stösst man anGrenzen, weil viele dinge des tägl. Gebrauchs es gar nicht mehr ohne plaste gibt.
liebe grüsse von cindy2003
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

friedel

Registrierte Benutzerin

Beiträge: 1 043

Wohnort: Bayern

Nationalität: Deutschland

Beruf: Labor

  • Private Nachricht senden

29

Montag, 13. Januar 2014, 15:33

Wenn Bei Plastikersatz auf Holzbasis sehe ich zwei Probleme:
- Den Aufwand für die Umformung. Doch darn lässt sich sicher noch arbeiten.
- Dass das Wachstum von Holz Grenzen hat. Und bis sich der weltweite Plastikbedarf an eine weltweit maßvolle Holzwirtschaft (an der noch hart zu arbeiten ist) angepasst hat, das wird dauern.
Zumal Holz auch noch für Bau, Möbel, Papier, Kleidung (Viskose), Kochen und Heizen, Stifte, Füllmaterial, und so weiter verbraucht wird.
Keine Aussage wird wahrer, indem sie häufig wiederholt wird.
Aber sie gewinnt dadurch ungemein an Glaubwürdigkeit. (UT)
Wer den Willen hat, etwas zu tun (oder zu lassen), findet auch einen Anlass dafür. (UT)

Passiflower

unregistriert

30

Montag, 13. Januar 2014, 20:56

nein mein anspruch ist es nicht, dass er es in meinem sinne tun soll, überlasse ihm wertefrei da seine entscheidungen, meinte es so, dass ich ihm halt gern etwas mitgegeben hätte, was ich unter liebe verstehe, dieses gelingt mir eben nicht, das er mich liebt, das kann ich nicht verlangen und weis das auch (ist hart), stelle mir immer vor, wenn er mal in einer Beziehung ist, wie sein Gegenüber dann damit klarkommt, am ende kommen sie dann zu mir und fragen nach, was ich alles falsch gemacht habe - so meine ich, kann man als Eltern schon einwirken aber das letztendliche ergebnis schreibt das Leben.
es grüsst cindy2003
Cindy, ich muss zugestehen, ich weiss nicht ob ich im Kindesalter meine Mutter wirklich geliebt habe, zumindest wollte ich nicht in den Arm genommen oder geknuddelt werden, das fand ich doof. Doch im selben Alter hätte es da Mädchen gegeben mit denen hätte ich das gerne gemacht. Tiere finde ich spannend und die Liebe von den Tieren ist eben bedingungslos. Sie schimpfen nicht mit mir wenn ich was nicht so gut mache, Hundi knurrt mich höchstens mal an bevor es ihm zu bunt wird. Trotzdem liebe ich ihn und verzeihe und verstehe ihn. Er zeigt mir klare Grenzen ohne dauernd zu nörgeln, danach kann ich mich richten. Vielleicht liegt darin ja auch der Schlüssel, es eben den Kindern nicht dauernd recht zu machen sondern klare Grenzen zu setzen, zu Knurren erst dann wenn es wirklich notwendig ist. Wer zuviel knurrt nutzt den Effekt ab, dann mutiert es zum Dauerrauschen, zur Gewohnheit und verliert den Wert. Und wenn das Knurren missachtet wird, muss man auch mal bereit sein, zuzubeissen. Das hat bei mir immer genützt und ich wusste mit dem Hund umzugehen. Dafür habe ich ihn geliebt :-)

31

Dienstag, 14. Januar 2014, 13:16

danke für die wertvrückmeldung, passiflower :-) (werde versuchen "echte liebe" zu definieren
Bleib am Ball! Gib nie die Hoffnung auf. Du liebst ihn und sein Geist spürt das.
"Echte Liebe", was für eine heile Welt. Bitte definiere echte/unechte Liebe. Überall wo bei mir Liebe draufsteht ist Liebe drin, wo nicht eben nicht, dann liebe ich nicht. Aber das darf man ja nicht sagen ... man muss ja alle lieb haben, echt oder unecht. Oder wie ist das genau?
das höchste ideal der echten liebe ist die bedingungslose liebe, .d.h. dass man an das gegenüber keine bedingungen stellt, folglich müsste man z.B. auch einen psychopathen( mörder als menschen lieben (nicht aber seine handlungen). finde ich aber einen sehr hohen anspruch (ein ideal, dem man sich annähern kann, an dem man sich orientieren kann)
echte liebe bezieht sich für mich auf weniger auf die hülle (aussehen schon auch wichtig aber nicht so im sinne von aufgetakelt, gelnägel, super frisur, alles schicki-micki-designer-klamotten, toller sex etc, dass man also nicht perfekt aussieht, aber auch nicht hässlich...)
echte liebe bezieht sich also mehr auf das wesen/ verhalten/ denken/ fühlen eines menschen. da spielen natürlich eine rolle das intellektuelle niveau, einstellungen, werte, emotionalität + verunftbegabung (schon alles wieder bedingungen ich weiss) (theoretisch würden da persönlichkeitstypen bzw. temperamentstypen auch keine rolle mehr spielen, meiner meinung nach tun sie dies aber doch, weil sie genau diese faktoren teilweise bestimmen)
vereinfacht gesagt: echte liebe zielt eher auf den kern/ das wesen als auf die hülle des gegenübers ab. dass man den anderen auch für seine defizite, fehler liebt!
ist ein bisschen einfach/ allg. formuliert, aber viel besser kann ich es nicht sagen.
oder so wie slavoj zizek es sagt: das perfekte im imperfekten sehen und so echt lieben, nicht idealisieren.
=> http://www.youtube.com/watch?v=U3x5X67OWj8
exkurs-bonus:
http://bigthink.com/users/slavoj-zizek

32

Dienstag, 14. Januar 2014, 15:15

noch ein youtube link von slavoj zizek, der vielleicht noch ein bisschen mehr aussagt:
http://www.youtube.com/watch?v=U3x5X67OWj8

lg e.e.

schmutzteufel

unregistriert

33

Dienstag, 14. Januar 2014, 17:41


echte liebe bezieht sich für mich auf weniger auf die hülle (aussehen schon auch wichtig aber nicht so im sinne von aufgetakelt, gelnägel, super frisur, alles schicki-micki-designer-klamotten, toller sex etc, dass man also nicht perfekt aussieht, aber auch nicht hässlich...)
echte liebe bezieht sich also mehr auf das wesen/ verhalten/ denken/ fühlen eines menschen. da spielen natürlich eine rolle das intellektuelle niveau, einstellungen, werte, emotionalität + verunftbegabung (schon alles wieder bedingungen ich weiss) (theoretisch würden da persönlichkeitstypen bzw. temperamentstypen auch keine rolle mehr spielen, meiner meinung nach tun sie dies aber doch, weil sie genau diese faktoren teilweise bestimmen)
vereinfacht gesagt: echte liebe zielt eher auf den kern/ das wesen als auf die hülle des gegenübers ab. dass man den anderen auch für seine defizite, fehler liebt!



8| ;( :?: Gott muss man sein um das zu können....Keiner kann das, keiner tut das!

34

Dienstag, 14. Januar 2014, 19:15


8| ;( :?: Gott muss man sein um das zu können....Keiner kann das, keiner tut das!
ach was. ein idealist tut das möglicherweise und jene menschen, die sich von gott inspirieren lassen auch.
warum so pessimistisch? :rolleyes:
das ist ein langwieriger prozess. man muss sich spirituell entwickeln/ wachsen - was in unserer gesellschaft eher zu kurz kommt - aber nicht vergessen - wir haben alle einen freien Willen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »enigmatische_entität« (14. Januar 2014, 19:17)


35

Dienstag, 14. Januar 2014, 19:30

ausserdem gilt: "God gets what God wants. One way or another" (Howard Storm). auch wenn es sich dabei um Jahrhunderte und mehr handelt... 8)

cindy2003

Registrierte Benutzerin

  • »cindy2003« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 959

Wohnort: Plauen

Nationalität: Deutschland

Beruf: MTA

  • Private Nachricht senden

36

Dienstag, 14. Januar 2014, 21:48

hallo

@passiflower, ja das mit der Liebe ist so gar nicht einfach zu sagen : einige meinen es gibt nur ein Original der Liebe aber tausend verschiedene Kopieen, einige meinen, sie machen alles an inneren werten fest, und wechseln ständig wegen der optik ihre Partner und erzählen denen ständig das gleiche, denke das wort wird auch belegt mit anderen,ähnlichen Bedeutungen....., schlimm ist doch das alles so kurzweilig geworden ist, heute "liebt" dich jemand und morgen bist du abgeliebt, sowas kann ja auch mit dem Kontoauszug zusammenhängen...., ich finde eigentlich wichtig, dass uns die Nächstenliebe nicht verloren geht, die reine Menschenliebe, eben auch die bedingungslose wie enigma sagt.
es grüsst cindy2003
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

schmutzteufel

unregistriert

37

Mittwoch, 15. Januar 2014, 05:57

Tatsache ist aber auch, dass Liebe oft mit sexueller Begierde verwechselt wird.
Liebe wird aber auch verwechselt mit "ich brauche dich". Wofür "braucht" man jenen Menschen? Weil jener das Geld hat, die Wohnung,...

...gerade kommt jemand, der mich scheinbar bedingungslos liebt, denn ich weiß, der liebt mich auch, wenn jemand anderer das Futter bringt, wenn jemand anderer mit ihm Gassi geht....komischer weise liebt der auch meinen Sohn und der ärgert und provoziert ihn nur....aber er hat mit dem Lauser eine unendliche Geduld. Andere Kinder würde er in derselben Situation sofort beißen.

SavAntin

17 + 8,1

  • »SavAntin« wurde gesperrt

Beiträge: 388

Wohnort: Erde

Nationalität: Deutschland

Beruf: Freidenker

  • Private Nachricht senden

38

Mittwoch, 26. Februar 2014, 22:06

Nun habe ich einen kleinen Schritt für mich und einen noch kleineren für die Rettung der Welt gemacht.

Habe heute zum ersten mal mir selber ein veganes Essen gekocht. Vegane Frikadellen/Buletten aus Tofu, Paniermehl, Senf und Gewürze. Schmeckte besser als ich erwartet habe. Nur habe ich es etwas mit dem Senf und Pfeffer übertrieben. War also äußerst herzhaft. :D

Wenn also selbst ich als großer Fleischkonsument sagen kann, das sowas veganes sowohl optisch als auch geschmacklich Fleisch völlig ersetzen oder sogar noch toppen kann, dann sollte es ja kein Problem für jeden anderen sein, ebenso auf veganes Essen umzusteigen.
Wenn das 5000 Fleischliebhaber erkennen würden, also den ersten Schritt machen würden, einfach mal solche vegane Frikadellen/Buletten anstatt welche aus Schweinefleisch zu probieren und zu erkennen, dass die echt lecker schmecken, dann würde man pro Mahlzeit ungefähr einer Sau das leben retten, und das eingesparte Futter für so ein Zuchtschwein könnte einen Menschen knapp ein Jahr lang mit Nahrung versorgen.

Eigentlich eine ganz logische und klasse Sache. Warum Fleischfresser darauf nicht kommen, wundert mich regelrecht. Das liegt offenbar daran, dass Menschen nur das Produkt der Werbung sind und Tiere als Produkte angesehen werden.

Wäre mal eine sehr provokante Aktion, eine Fleischfresserfamilie zu besuchen und deren Haustiere als Produkte zu deklarieren. So nach dem Stil, "Wie haben Sie denn ihr Produkt da am Boden so kräftig wachsen lassen?", "Darf ich Ihr selbsthergestelltes Produkt in dem Körbchen kaufen? Ich würde am Wochenende dann eine kleine Grillfeier machen, zu der Sie herzlich eingeladen sind."

Ich glaube, dabei würde ich binnen 10 Sekunden ein Hausverbot ausgesprochen bekommen, wobei ich ja nichts anderes machte als die Produzenten und Kosumenten von Fleisch. So Familien mit Haustieren sind dann eben Familienbetriebe mit einer negativen Wirtschaftsbilanz, weil sie ihre Produkte nicht schlachten, dafür aber bis zum Lebensende mästen.

Wie auch immer, sowas bringe ich natürlich nicht. Finde ich nur erschreckend, wie die Menschen mit ihren Scheuklappen so durchs Leben schlendern und von Konzernen an der Leine gehalten werden, sich dann aber wundern, warum ihr Haus nach dem letzten Orkansturm kein Dach mehr hat.

Ich werde mir jedenfalls nun mehr vegane Rezepte suchen und nachkochen. Auch wenn dies die Welt nicht retten wird, hat es zumindest den Vorteil, dass ich wohl ein paar Jahre länger leben werde, um dann vielleicht den Untergang der Welt noch miterleben zu können.
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SavAntin« (26. Februar 2014, 22:09)


cindy2003

Registrierte Benutzerin

  • »cindy2003« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 959

Wohnort: Plauen

Nationalität: Deutschland

Beruf: MTA

  • Private Nachricht senden

39

Mittwoch, 26. Februar 2014, 22:51

falls du nicht vorher an Demenz erkrankst, weil du bei der ganzen Sache das Glutamat weglassen zu essen, vergessen hast, dieses schädigt und greift die Nervenzellen an und ist fast überall drin, also wir essen das mit.
natürlich gibst da auch ne genetische Komponente, wenn das Zusammenspiel passt, werden wir daran erkranken, dann bekommen wir den Untergang der Welt nur noch wage mit oder gar nicht.

Sich sinnvoll zu ernähren finde ich gut, die Frage ist, was kann ich überhaupt noch essen, was hat keine Konservierungsstoffe, was wurde nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt, was ist kein Gift ?, da bleibt wahrscheinlich nur noch wenig übrig. selbst Kartoffeln auf dem Acker anbauen, kann ins Auge gehen, weil das viell. vorher eine Deponie war und wenn nicht, dann wurde jahrelang die Schweinegülle darauf entsorgt, von den Schweinen, die mit gepanschtem Futter und Antibiotika vollgestopft wurden.
Ich denke jetzt nicht zu Ende, jeder versteht was ich meine....


liebe Grüsse von Cindy2003
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

schmutzteufel

unregistriert

40

Donnerstag, 27. Februar 2014, 06:07

Sojaprodukte als Fleischersatz schmecken nicht, definitiv. Habe sie schon probiert! Aber vielleicht liegt es daran, dass mir überhaupt keine Hülsenfrüchte schmecken. Sojaprodukte haben immer und überall einen Hülsenfrüchtebeigeschmack. Wenn schon fleischlos, dann keinen Fleischersatz! Und vegan bedeutet ja auch keine Eier, keine Milch, kein Topfen, kein Leder, kein Honig, keine Wolle, usw...
Das finde ich übertrieben, denn es ist extrem schwierig sich vegan zu ernähren und alle notwendigen Nährstoffe zu bekommen. Besonders Kinder vegan ausgewogen zu ernähren ist eine Herausforderung, wobei man gute Nahrungsmittelkanntnisse braucht. Die Sojabohne ist von den Inhaltsstoffen die beste Eiweißquelle.

Und womit füttern wir unsere geliebten Hunde und Katzen? Mit Tofu? Oder mit dem Wild aus den Wäldern? Das gäbe es nämlich nicht, ohne die Hege des Menschen. Nur die Wildschweine, die sich extrem vermehren und unsere Felder plündern. Wer schon mal einen geplünderten Kartoffelacker gesehen hat, wird gern zur Flinte greifen...hmmm....mit denen könnten wir unsere Hunde füttern...

Menschen die Nahrungsmitteltiere produzieren, verarbeiten unterscheiden genau! Es gibt eben solche "Nahrungsmitteltiere" und Hätscheltiere.
Ich sah mal in einem Urlaub eine Kuh in einer Herde, der standen oben die Rippen raus und unten hatte sie einen großen Bauch...was war denn mit der los? Nein, die war nicht krank, sondern einfach uralt. Und wenn sie eines natürlichen Todes stirbt wird sie begraben, nicht verarbeitet! Wir kennen keine greisen Kühe normalerweise und deren Aussehen. Die aber war das "Kuscheltier" der Oma am Hof, denn die hatte sie als Kalb mit der Flasche groß gezogen und ins Herz geschlossen.
An einem nahegelegenen Bauernhof mit angeschlossener Mostschank steht ein alter Haflinger, uralt! Die Fanny und schaut immer den Gästen zu, sie ist total menschengebunden, hat vor nichts und niemandem Angst aber verträgt sich nicht mit anderen Pferden mehr. Die ist das Pferd der Söhne des Hofes, (Viele Bauernhofbuben hier haben ein Pferd als Haustier) die längst erwachsen sind. Die Fanny liegt gerne in der Sonne, hat die Augen zu....Man muss dann laut ihren Namen rufen, damit man weiß, dass sie noch lebt....denn es sieht immer aus als, wäre sie jetzt gestorben...

Cindy, das Glutamat kann man wunderbar mit Bierhefe ersetzen, gibt es in jedem Bioladen. Oder ist Hefe ein Tier? Bakterien sind eigentlich Tiere.... ?(