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cindy2003

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1

Freitag, 10. Januar 2014, 17:32

die Welt retten ....

hallo an alle,
das ist ein Thema, dass mich nicht erst seit dem Song von Tim Benzkow ? beschäftigt.
Aber irgendwie lässt es mich nicht los und ich denke täglich darüber nach, meine erste Frage wäre da, will sie sich überhaupt retten lassen ?, die Welt sicherlich hätte nichts dagegen aber die Menschen darauf ? , das bedeutete ja Verzicht und können wir überhaupt noch verzichten ?
Persönlich versuche ich seit Jahren ökologisch, nachhaltig und vernünftig zu leben, um unsere Erde irgendwie zu erhalten. Ich denke, dass dies viele Menschen beschäftigt und auch viele nach diesem Prinzip leben. Ich esse keine Tiere (mein Standpunkt) und engagiere mich für verschiedene Organisationen.
Die andere Seite ist, ich lebe mit Strom, voll erschlossen und fahre Auto zur Arbeit weil ich keine 50 km täglich mit dem Fahrrad fahren kann.
Ich frage mich ob die Zivilisation schon viel zu weit fortgeschritten ist, um da überhaupt noch was machen zu können, die Weltmeere sind mit Plastik verunreinigt und und und; wenn ich plastefrei einkaufen will, bieten sich fast keine Alternativen, alles ist eingeschweisst usw.
schreibt doch mal eure Meinungen würde mich feuen liebe Grüsse von Cindy 2003
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

2

Freitag, 10. Januar 2014, 19:15

um unsere Erde irgendwie zu erhalten


Die Erde wird uns sicherlich überleben mach dir da mal keine Sorge.

Wir können die Welt nicht kaputt machen das ist für uns im Moment nicht möglich.

Der tot der Erde wird kommen aber nicht durch die Hand eines Menschen sondern durch die der Sonne. ( Oder sie übersteht es )

3

Freitag, 10. Januar 2014, 21:39

Hallo, hammm gute Frage ... also ich schätze unsere Erde da auch sehr.
Ich achte schon drauf das ich nicht nur das Auto benutze sondern ehr das Rad oder zu fuß gehe.
Aber wir als kleiner Bürger können da nur sehr sehr wenig tun ... die großen da oben sind ehr an der macht, die nortbremse zu ziehen.

LG

SavAntin

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4

Samstag, 11. Januar 2014, 01:35

Solange der Mensch die Erde nicht in ihrer Rotation zum Stoppen bringt, sprich das Erdmagnetfeld zerstört und ebenso keinen gigantischen Riss in die Erdhülle sprengt und sie somit zerteilt, wird sich die Erde selbst retten.

Die Überlebenschancen des Menschen sind eher schlecht, da er recht groß ist und relativ zu seiner Masse extrem viel Nahrung benötigt. Ebenso ist der Mensch schlecht an sich verändernde Umweltbedingung anpassungsfähig, da er sich gesellschaftlich gesehen nur in einem etwa 15 Jahre Zyklus und individuell in einem 9 Monate Zyklus vermehren kann. Dabei auch immer nur ein Kind. Traglinge haben da eher schlechte Karten, sollte sich die Umweltbedingungen zu rasant ändern.

Wenn es aber langsam geht, dann wird sich der Mensch auch anpassen können, aber in seiner Verbreitung deutlich zurückgehen. Überleben werden wohl die, die die MIttel dazu haben, ein großes Anbaugebiet vor anderen zu verteidigen und auch intelligent anzubauen. Oder aber auch die, die wieder ins Nomandentum zurückgehen können. Es werden sicherlich kleine Menschrudel entstehen, sollte eben die heutige Machtstruktur komplett zusammenbrechen. Geld wird dann wertlos sein, also die, die bislang nur reich an Geld aber arm an Überlebenswissen waren, werden wohl oder übel früher oder später verhungern oder erschlagen werden.

Fleischfresser werden zudem wohl auch aussterben oder zumindest deutlich dezimiert, weil bis dahin sicherlich über die Nahrungskette das Plastik bereits das Land zurückerobert haben wird. Zuerst Fische, dann fischfressende Landtiere und dann fischfresserfleischfressende Landtiere. Die besten Chancen haben Pflanzen und pflanzenfressende Tiere, da die erstens nicht so leicht mit Plastik kontaminiert werden können und zweitens sehr anpassungsfähig sind. Aber da wohl auch eher noch die kleineren und flinkeren, wie Ratten. Nur Tiere, die über große Strecken wandern können, z.B. Menschen und Wölfe haben noch gute Chancen, denke ich.

Die Frage ist eher, wie wird sich der Mensch retten und wie wird sich das Staaten- und Geldsystem retten?

Ich denke, das wird nicht möglich sein, weil die meisten Menschen entweder dumme Schafe sind, die alles fresen, was sie vom Schäfer bekommen, oder dumme Schäfer, die höchstens 1-2 Jahre vorausdenken können und sich weigern, etwas radikal zu ändern, wovon bekannt ist, dass es eindeutig umweltschädlich ist, wie z.B. Plastik oder Kernenergie. Und die klugen Schafe sind meist zu unorganisiert oder eben in der Minderheit, um ein Machtgefüge (den Schäfer) zum Fall zu bringen.

Sollte das Staatensystem (damit auch das Nahrungsversorgungs- und Geldsystem) radikal zusammenbrechen, wird man auf der Welt so und so nicht mehr überleben können. Warum? Es gibt derzeit (Quelle Wikipedia) 434 Kernreaktoren, 69 weitere sind im Bau. Wenn das so weiter geht, gibt es nach einem weltweiten Systemzusammenbruch über 500 Reaktoren und wohl keinen mehr, der bereit wäre, diese Anlagen zu betreiben. Wer arbeitet schon ohne Geld zu bekommen und keine Nahrung mehr zu finden? Dann könnte es 500 mal auf der Welt ein Fukushima oder Tschernobyl geben. Das überlebt keiner in der nördlichen Hemisphäre, da dort die meisten Reaktoren stehen. In der südlichen Hemisphäre stehen nur 4. Die Nordhalbkugel wird dann zur radioaktiven Wüste werden, wo nur noch kleine Tiere, Insekten und vor allem Pflanzen überleben werden. Dazu kommt auch noch der ganze Atommüll hinzu. Fässer rosten, Beton wird marode, irgendwann kommen da noch weitere 300.000 Tonnen an radioaktiven Material in die Umwelt.

Wenn nicht bald ein radikales Umdenken geschieht, wird sich der Mensch auf die eine oder andere Weise selbst ausrotten oder sehr stark dezimieren.

Aber wenn man nach Fukushima immer noch neue Kernkraftwerke baut, dann sehe ich keine guten Zukunftsaussichten für die Menschheit. Es braucht nur ein KKW in Frankreich explodieren, und halb Europa mit 500 Millionen Menschen werden verstrahlt.

Auf die Zukunft! :whistling:
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SavAntin« (11. Januar 2014, 01:35)


schmutzteufel

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5

Samstag, 11. Januar 2014, 09:33

Achtung Witz! :S

Treffen sich zwei Planeten im Weltall, Erde und Mars:
Fragt Mars: " Na, wie geht´s dir denn so?"
Erde: "Schlecht! ich habe MENSCHEN!!!!"
Mars: "Aber halb so schlimm, das vergeht ganz schnell wieder!"

8o

friedel

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6

Samstag, 11. Januar 2014, 12:46

Ich bin ebenfalls der Meinung, dass unsere Bemühungen oder Unterlassungen im Grunde für die Existenz von Leben an sich auf der Erde unerheblich sind.
Ganz anders sieht es aus, wenn es um die Erhaltung menschlicher Lebensgrundlagen geht.

Natürlich wäre es nächstliegend, nicht mehr bewohnbaren Arealen durch Abwanderung zu entgehen. Doch gibt es so gut wie kein unbesetzten Gebiete mehr.
Theoretisch könnten wir ja zum Beispiel, um Energie zu sparen, wie die Zugvögel im Winter unser kaltes Land verlassen und nach Süden ziehen.
Aber meint wirklich jemand, die Italiener würde das freuen, wenn über Monate Millionen von Deutschen und Österreichern (die Schweizer wird es eher zur Riviera ziehen) überall, wo es möglich ist, ihre Zelte aufstellen würden und, mangels sanitärer Vorrichtungen, bei ihrem Heimzug im Frühjahr ziemlich viel Übel hinterlassen würden?

Wir müssen uns also erst mal damit arrangieren, dass wir sehr viele, das aber mit eingeschränktem Lebensraum sind.
Jeder, der das nicht möchte, muss sich ehrlicherweise mit der Frage beschäftigen, welche Menschen dann leben dürfen und welche nicht, und warum diese nicht.

Da es so viele Menschen gibt, exisistiert eine ziemliche Konkurrenz um Lebensraum und um lebenserhaltende Rohstoffe.
Früher war das einfach. Man hat eine neue Ecke der Erde kolonialisiert, die Menschen dort ausgerottet oder auf tiefstem Armuts-Niveau gehalten. Dadurch wurden Land und Rohstoffe "frei", die das kolonisierende Land entlasteten.

Das wird natürlich immer noch versucht (z.B. Rohstoffkriege bzw. gezielter massenhafter Landkauf in Afrika und Südamerika durch Ausländer), ist heutzutage aber etwas schwieriger.
Darum träumen ja schon manche von Tiefsee- oder Mars-Kolonien.

Wir haben es noch recht gut, weil wir noch keine solche Bevölkerungsdichte haben, dass wir Mühe hätten, uns nicht gegenseitig auf die Füße zu treten.
Wir nutzen unsere Möglichkeiten, um dem Wanderbedürfnis aus anderen Ländern Grenzen zu setzen.
Und wir können es uns leisten, z.B. vegan zu leben und unseren trotzdem vorhandenen Eiweißbedarf mit energieaufwendig importierten Sojaprodukten zu stillen.
Wir haben Zugang zu Informationsquellen, die uns lehren, dass Plastik nun nicht gerade das Heil der Welt bedeutet. Und wir haben Infrastrukturen, die uns ein gewisses Maß von Recyceling ermögichen.

Aber es gibt einen Einfluss, dem wir absolut nicht ausweichen können.
Diejenigen, die in den letzten paar hundert Jahren den größten Einfluss auf die Entwicklung der Menschheit hatten und haben, dass eigentlich alles was wir tun oder lassen nur noch nach einem Gesichtspunkt beurteilt wird: seinem Geldwert.
Real steht also nicht im Vordergrund, ob es gut für die Gemeinschaft ist, oder ob es gut für den Erhalt unserer augenblicklichen Umwelt ist, sondern vor allem, was es kostet; ob es bezahlbar ist. Das ist ein weltweites System, das nicht der gute Wille einzelner mal eben kippen wird.
Wir wurden zu Konsumenten erzogen, unsere Kinder werden es ebenfalls.

Die Zeit für eine rechtzeitige Umwälzung des gesamten Systems Erdbevölkerung ist recht knapp. Umsetzbare Ideen dazu auch. Es bleibt also beim Angagement einzelner, möglichst Resourcen einzusparen und möglichst andere zu überzeugen, dem zu folgen.
Gut wären Ideen, die das augenblickliche System und die Verschiedenheit des Bedarfs der Menschen mit einbeziehen. (Stellt euch bitte eine Medizin ohne eingeschweißtes Einwegmaterial vor, wenn ihr den nächsten Notarztwagen seht.)

Wenn ich trotzdem nicht allein von Rohkost lebe und auch weiterhin mit dem Auto zur Arbeit fahre, habe ich meine Gründe. Dafür spare ich woanders ein.
Keine Aussage wird wahrer, indem sie häufig wiederholt wird.
Aber sie gewinnt dadurch ungemein an Glaubwürdigkeit. (UT)
Wer den Willen hat, etwas zu tun (oder zu lassen), findet auch einen Anlass dafür. (UT)

cindy2003

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Samstag, 11. Januar 2014, 15:37

hallo,

danke, für eure interessanten beiträge, das Thema beschäftigt ja uns alle, da gibts ein sprichwort von den Indianern :
wir haben die erde nicht von unseren Eltern geerbt sondern von unseren Kindern geliehen, sicher will man eine intakte welt seinen Kindern hinterlassen und wenn man einen Baum fällt, soll man 100 neue anpflanzen, man soll naturnah leben und die ressourcen erhalten, ich versuche das im kleinen, aber es kommt mir wie ein Kampf David/Goliath vor : Bsp. : ich trenne den Müll, der Restmüll wird zur Verbrennungsanlage geschafft und in die Luft geblasen, CO 2 usw., also dürfte ich keinen Müll produzieren, da ich aber zwei Kinder grossziehe und die nicht leben wollen wie TÜTÜ und TÖFFTÖFF (das ist so ein Paar, das sich der hiesigen Welt entsagt hat und im Wald lebt, sich nur von Früchten und Wurzel ernährt), komme ich ins grübeln wie ichs machen soll.


@louis, dass mit der Sonne habe ich auch schön gehört, kannst du da mal details schreiben, ich bin da nicht auf dem laufenden....


ganz herzliche grüsse von Cindy2003
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
-Sathya Sai Baba-

cindy2003

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Samstag, 11. Januar 2014, 16:06

TÜTÜ und TÖFFTÖFF

will ich noch ergänzen, das ist ein Aussteigerpaar, habn ihre Identitäten zurückgegeben deswegen die Namen.
Der Mann ist studierter sozialpädagoge, die Frau weiss ich nicht, kamen schon einige Reportagen über das Leben von ihnen im Wald, jüngst ist es wohl so, dass die Frau schwanger wurde, ein Kind bekam und sich ne Wohnung nehmen musste, weil sie das Kind im Wald nicht durchbrachten.
es grüsst cindy 2003
Der wertvollste Besitz, den man haben kann, ist Seelenfrieden. Friede kommt von innen und kann niemals durch materielle Werte entstehen.
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SavAntin

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9

Samstag, 11. Januar 2014, 16:41

Stellt euch bitte eine Medizin ohne eingeschweißtes Einwegmaterial vor, wenn ihr den nächsten Notarztwagen seht.
Warum verwendet man nicht einfach Glasampullen, welche durch entsprechende Reinigung sogar bedenkenlos wiederverwendet werden können. In medizinischer Hinsicht eignet sich Glas auch deutlich besser für die Aufbewahrung von Medizin, da es keine bedenklichen Inhaltsstoffe an den Inhalt abgibt und somit auch unbekannte Wechselwirkungen zwischen z.B. hormonänhlichen Stoffen in Plastik und der Medizin selbst geben kann. Auch wirtschaftlich gesehen könnte das lukrativer sein, da man bereits nahezu unzerbrechliches hauchdünnes Glas herstellen kann. Damit spart man sich an Material ein. Zudem ist Erdöl begrenzt, aber Sand für Glas gibt es wie Sand am Meer. Ist also ein deutlich billigerer Rohstoff als Erdöl bereits. Also bereits in diesem kleinen Feld könnte man mit heutiger Technik problemlos auf Plastik verzichten, ohne erhöhte Produktionskosten zu haben.

Ich vermute, dass das häufigste Problem der Konservativismus der Menschen ist. Solange das alte System funktioniert und man damit Wachstum erzielt, steigt keiner auf ein moderneres besseres System um, weil solch eine Umstellung Anfangs auch mit hohen Investitionen verbunden sein wird. Viele Menschen denken auch nicht sehr weit voraus. Wenn eine Umstellung eine Million kostet, aber pro Jahr 200.000 mehr Gewinn ermöglicht, hat man das ja in 5 Jahren wieder herin und nachfolgend eben jedes 200.000 mehr in der Tasche. Mir scheint es, wenn es ums Geld geht, ist nahezu jeder sehr konservativ und auch feige geworden. Keiner will mehr wirklich riskieren, dass eine Investition auch schief gehen könnte. Das Geld wird immer mehr gehortet und dadurch wird das ganze Geldsystem auch instabil. Geld, dass aus dem Kreislauf gezogen wird, erhöht zwangsläufig den Mehrwert des restlichen Geldes im System. Es kommt zur Deflation. Um dem vorzubeugen, wird massivst Geld nachgedruckt, um das Geld wieder wertloser zu machen. Daraufhin geben die Leute wieder die gehamsterten Vorräte aus, wodurch es zur Inflation kommt. Das kann sich gegenseitig hin und her schaukeln und wird vor allem durch den Zinseszins sowohl gefördert als auch verursacht.
Es gibt aber bereits durchdachtere Geldsysteme, in welchen es z.B. erstens keinen Zinseszins mehr gibt und zweitens der Geldwert nach und nach verfällt, wenn man es hortet. Dadurch bleibt das Geld im Fluss, wodurch solch ein System stabil gehalten wird. Problem ist, die reichen Geldhamster kontrollieren auch die Finanzmärkte und Banken, und werden sicher nicht zulassen, dass ihr fiktiver Thron mit der Zeit sich selbst auflöst. Aber selbst in solch einem Geldsystem gäbe es noch die Reichen und Armen, aber eben keine Geldhamster mehr, man würde mehr und schneller in Sachgüter investieren, was letztendlich die Marktwirtschaft auch positiv beeinflussen würde.

Zitat von »cindy2003«

Bsp. : ich trenne den Müll, der Restmüll wird zur Verbrennungsanlage geschafft und in die Luft geblasen, CO 2
Diese CO2 Geschichte ist doch nur eine Lüge der Mächtigen, um mehr Geld scheffeln zu können. Bis zur angeblichen "Ölkrise" in den 70ern blieb der Rohölpreis relativ zum BIP konstant, danach stieg jener kontinuierlich und rasant in die Höhe, mit der Begründung, das Öl wäre in 30-40 Jahren alle. Jetzt ist 2014 und es gibt nach wie vor Öl on Mass. Jetzt weis man, es wird mind. noch 50-100 Jahre reichen, aber nun müsse man wegen dem CO2 sparsamer damit umgehen. Mit der Begründung den CO2-Ausstoß senken zu wollen, verkauft man nun teure CO2-Zertifikate, schuf also einen neuen Handelssektor, in welchem massig Geld gemacht wird. Das zahlt am Ende der Otto.
Einen seriösen unabhängigen wissenschatlichen Nachweis, dass CO2 das Klima erwärmen würde, gibt es bis heute nicht. Das ist nur eine Theorie des ICC. Wer sich mit CO2 näher befasst, erkennt auch schnell, dass da was faul an der ganzen Geschichte ist.
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

10

Samstag, 11. Januar 2014, 17:37

Unabhängig davon, ob die Skeptiker des Klimawandels nun doch Recht haben oder nicht, besteht doch das Risiko dass sie nicht recht haben.
Also ist es besser, wir versuchen, eine vielleicht nicht eintretende Katastrophe wenn nicht zu verhindern so doch abzumildern und sie tritt dann nicht ein als umgekehrt nichts zu tun und sie trifft ein.
Es ist doch etwa so wie mit dem Regen und dem Regenschirm oder dem Unfall und der Unfallversicherung.

Ich weiss, dass ich allein die Welt nicht retten kann, aber es wäre doch gelacht wenn ich gar keinen Beitrag leisten könnte.

Ich kann
- den Abfall trennen
- ein sparsames und kleines Auto fahren
- reparieren statt ersetzen wenn möglich
- wenn etwas ersetzt werden muss beim Ersatz auf Qualität, Sparsamkeit und Reparaturfreundlichkeit achten
- bei jeder Fahrt überlegen, was das beste Verkehrsmittel ist
- wo ich nicht bin auch kein Licht brennen lassen
- vermehrt die unbeliebten Stücke des Tieres essen (damit wenigstens das ganze Tier auf dem Teller landet)
- keine Fertiggerichte kaufen

Vielleicht kann die Meschheit sich selber retten. Falls nicht, brauchen wir uns um das Leben auf der Erde an sich keine Sorten zu machen, denn es werden sicher genügend Kreaturen überleben um einen Neuanfang zu starten. Das werden wir Menschen dann allerdings nicht miterleben.

cindy2003

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11

Samstag, 11. Januar 2014, 18:25

@fraktal,

ein guter ansatz, gefällt mir, bin ich nicht allein, jeder kann einen kleinen Beitrag leisten, auch wenn man sich als ameise vor einem Wolkenkratzer sieht, was ich noch mache, ist meine unmittelbaren kollegen und umfeld jeden tag ein bisschen zu ermuntern, es auch so zu tun, also konkret Fragen zu stellen, warum sie einzelne Dinge unbedingt brauchen, gelte daher nicht gleich als ökofreak aber bin auch schon auf Kritik gestoßen, allzusehr kann ich im Dienst auch nicht ins Detail gehen.
ein Beispiel : da hatte ich eine Patientien, erkrankt an Muskeldystrophie, zu pflegen, die zu mir sagte : ich brauche JEDEN TAG! mein Stück Fleisch zum essen. ich fragte warum ?, sie sagte : weil es mir schmeckt, ehrlich gesagt, bin ich geschockt gewesen, denn diese Dame ist schon 70 Jahre alt, und ich konnte einfach nicht nachvollziehen, dass sie sich mit der ganzen Angelegenheit Angebot und Nachfrage noch nicht beschäftigt hatte.
Dies brachte ich ihr nahe, doch trotzdem war es erfolglos. Das empfand ich als sehr schade und dachte mir, das ich hier gewissen Stereotypien im Alter begegnet bin, quasi Festplatte voll, gegen die ich machtlos bin.
liebe grüsse von Cindy2003
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-Sathya Sai Baba-

12

Samstag, 11. Januar 2014, 18:40

du kannst die welt retten, in dem du jmd. wirklich liebst. wenn du jmd. wirklich liebst, wird diese person jemand anderen lieben etc. (multiplikatoreffekt)
so wird die welt ein bisschen lieber und es wird weniger zerstörung, hass und feindschaften geben...

falls du englisch verstehst, kannst du dir diese doku anschauen. speziell 0:59:37 - 1:03:13

es grüsst ein inspirierendes alien ;-)

cindy2003

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13

Samstag, 11. Januar 2014, 18:51

@enigma,

das ist voll logisch enigma, was du schreibst, aber mein sohn hat asperger und ich glaube, er versteht unsere Liebesangebote nicht, ich würde es gern weitergeben, das Verständnis das ich zu Liebe habe, hat er nicht, nur mit Tieren.....
liebe grüsse von Cindy2003
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-Sathya Sai Baba-

14

Samstag, 11. Januar 2014, 18:53

du kannst die welt retten, in dem du jmd. wirklich liebst. wenn du jmd. wirklich liebst, wird diese person jemand anderen lieben etc. (multiplikatoreffekt)
so wird die welt ein bisschen lieber und es wird weniger zerstörung, hass und feindschaften geben...

falls du englisch verstehst, kannst du dir diese doku anschauen. speziell 0:59:37 - 1:03:13

es grüsst ein inspirierendes alien ;-)
woa, sollte wenigstens die doku verlinken :P

http://www.youtube.com/watch?v=FTq0xjJaWkw (hinweis: nichts für hardcore-atheisten)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »enigmatische_entität« (11. Januar 2014, 18:54)


Kate

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15

Samstag, 11. Januar 2014, 21:32

@Inspirierendes Alien ( :kicher: )
Du hast vollkommen recht: das wichtigste, für die Welt und alle Wesen auf ihr ist die echte Liebe!!!



@ Cindy

Auch wenn Dein Sohn die Liebe nicht erwidern kann, wahre Liebe geht nie verloren.
Vielleicht liebt er Dich ja viel mehr, als er zeigen kann... (Die Geborgenheit, sein Zuhause, Deine Aufopferung für ihn, alles was Du ihm bietest...)


Ich finde es super toll, dass er Tiere lieben kann. Das bedeutet, dass er lieben kann!


Bleib am Ball! Gib nie die Hoffnung auf. Du liebst ihn und sein Geist spürt das.


:knuddel:



GLG Kate
Wenn wir einem Menschen helfen wollen, müssen wir an ihn glauben. (Alb. Schweitzer)

16

Sonntag, 12. Januar 2014, 00:25

@louis, dass mit der Sonne habe ich auch schön gehört, kannst du da mal details schreiben, ich bin da nicht auf dem laufenden....


Du kannst dich auch selber schlau machen :D ^^ ;)

SavAntin

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Sonntag, 12. Januar 2014, 00:29

Unabhängig davon, ob die Skeptiker des Klimawandels nun doch Recht haben oder nicht, besteht doch das Risiko dass sie nicht recht haben.
Solch eine Risiko-Nutzen-Abwägung ist vollkommen richtig.

Dabei darf man aber auch nicht die Fakten außer Acht lassen. Ein Fakt ist, dass Klimaforscher des ICC ganz bewusst und absichtlich Daten so gefälscht haben, damit sie die CO2-Theory unterstützen. Warum hat man es nötig, Daten zu fälschen, wenn die CO2-Theroy wahr sei?

Anderer Fakt ist, dass die heutige CO2-Konzentration der Luft nicht annähernd so hoch ist, wie erdgeschichtlich gemessen werden konnte. In der deutlichen Warmzeit des Mittelalters überlebten die Menschen auch, sie lebten sogar besser, da man z.B. Wein in England anbauen konnte und Grönland (= Grünland) komplett eisfrei war und bewirtschaftet werden konnte. Warum schiebt man heute so eine CO2-Panik?

Weiterer Fakt ist, dass der CO2-Gehalt in der Luft erdgeschichtlich immer erst ca. 500 Jahre nachdem die Temperaturen anstiegen zunahm, also nicht umgekehrt, wie es der ICC heute behauptet. Das ist auch logisch. Wenn sich Meere erwärmen, geben sie CO2 ab, wenn sich das Land erwärmt, gibt es mehr Waldbrände. Würde das freigesetzte CO2 dann zusätzlich noch das Klima weiter erwärmen, wäre das eine Spirale nach oben gewesen, es wäre logischer weise immer wärmer geworden. Das tat es aber nicht, also kann CO2 nicht so klimawirksam sein, wie man es behauptet. Das sagt einem der gesunde Menschenverstand.

Also warum ist man so besessen davon, die CO2-Geschichte durchzusetzen? Warum begeht man hier Verbrechen und fälscht Daten? Warum erwähnt man in keiner ICC-Veröffentlichung die Sonne, die maßgeblich für die Wärme auf der Erde verantwortlich ist und niemals immer gleich aktiv ist? Warum ignoriert man die Erdgeschichte hier vollkommen, bzw fälscht - wie es Al Gore machte - die erdgeschichtlichen Messedaten so, dass es aussieht, als sei das CO2 immer vor einer Erderwärmung gestiegen? Warum tut man das alles? Warum will keiner mal zugeben und sagen, "Ja, die Messdaten ergeben, dass CO2 evtl. doch nicht der Hauptverantwortliche für den Klimawandel ist."

Die Erklärung? Es gibt ein Motiv das zu tun. Eines könnte sein, durch diese CO2-Zertifikate, welche letztendlich am Ende der Bürger der Mittelschicht bezahlen muss, die Mittelschicht zu verarmen, damit die Reichen/Profitöre noch reicher und mächtiger werden. Hauptmotiv sehe ich also im Geld. Rettet man damit die Welt, wenn man die Kluft zwischen Arm und Reich absichtlich noch größer machen will? Nein!

Ich selbst kann also nicht das Risiko eingehen, dass die CO2-Geschichte gänzlich erfunden sein könnte, was diese Fakten auch indizieren, damit wenige Menschen daran verdienen, und die Masse der Menschen darunter leiden wird. Damit rettet man eben die Welt auch nicht, im Gegenteil. Daher bezweifle ich diese CO2-Geschichte eher, anstatt das Risiko einzugehen, dass dahinter böse Machenschaften stehen, denen es nur um Macht und nicht um Menschenwürde, ein friedvolles Miteinander oder aus deren Sicht solchen "Liebeskram" geht. Das Ziel ist eben die Erde zu retten, und nicht in ein neues Sklavenzeitalter zu schlittern.

Natürlich bin ich nicht dafür, dass man nun unendlich viel CO2 produziert, da es nicht gut ist, wenn wir mehr O2 dafür verbrennen als die Vegetation wieder nachproduzieren kann. Nebenbei wird ja auch Stickstoff, Kohlenmonoxid, Schwefelverbindungen, etc. erzeugt, was für Mensch und Natur definitiv schädlich ist.
Die Reduktion solcher Verbrennungsprodukte ist äußerst wichtig, wenn man die Erde retten will, aber das erreicht man nicht dadurch, dass man nun teure Zertifikate kaufen muss, denn solche bewirken nur, dass Kleinbetriebe insolvent werden und dadurch Großbetriebe mehr Marktanteil erhalten -> Auflösung der Mittelschicht und Förderung der Zentralisierung eben.

Ich hoffe, ich konnte mein Standpunkt angemessen vermitteln.

Gruß
Sav
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SavAntin« (12. Januar 2014, 00:30)


18

Sonntag, 12. Januar 2014, 00:43

Ich finde es super toll, dass er Tiere lieben kann. Das bedeutet, dass er lieben kann!






Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt.

Mahatma Gandhi, 1869 - 1948


Wie oft habe ich in meinem leben schon den Satz gehört: Wir sind bester freunde für immer bla bla bla..
Ich sage sowas selten bis nie meinem besten kolleg, und er ist es schon seit meiner 1. primar also gut 14 jahre oder so.

Er hat mir selber schon gesagt:
Louis* ( Name der Redaktion bekannt* )

Ich verstehe nicht wieso es so grosse Arschlöcher gibt wie Lars* der kriegt jede Frau und ist bei allen beliebt und wir ? Ich mein schau und doch mal an ? ( Seufz ) ich mein, dein grösstes talent von dem wirklich nur viele träumen können ist, dass du ein extrem lieber und toller Mensch bist um ehrlich zu dir zu sein bist du schon fast zu lieb.
Dein Problem ist nur, dass du es den leuten nicht rüberbringen kannst, wenn du dir diese Fähigkeit jemals zu nutzen machen wirst glaub mir, dann gehört dir die ganze Welt.

SavAntin

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19

Sonntag, 12. Januar 2014, 01:00

Das empfand ich als sehr schade und dachte mir, das ich hier gewissen Stereotypien im Alter begegnet bin, quasi Festplatte voll, gegen die ich machtlos bin
Ja, das ist in der Tat häufiger ein Problem. Aber davon sollte man sich nicht entmutigen lassen. Was z.B. den Fleischkonsum anbelangt, bin ich auch so wie diese Dame. Ich esse Fleisch, weil es mir eben schmeckt. Aber nach vielen Recherchen und viel Input zu dieser Sache, kam ich selbst zu der Erkenntnis, dass ich zumindest den Fleischkonsum deutlich reduzieren sollte. Mir fällt das noch schwer, aber ich bleibe dran. Ebenso kläre ich andere Menschen bereits darüber auf, dass der Mensch längst nicht so viel Fleisch braucht, wie er heute konsumiert. Gleichzeitig stelle ich mich aber auch gegen Veganer und sage, dass der Mensch schon immer neben Früchten und Gemüse auch mäßige Mengen an Fleisch aß, also ein völliger Verzicht darauf nicht das A und O sein kann.

Das wichtigste ist ja immer, dass jemand es selbst erkennt, dass etwas eben besser oder nicht gut ist. Man kann niemanden eine Erkenntnis aufzwingen, was auch gut so ist.

Liebe ist in jeder Hinsicht essentiell, wenn es um ein friedvolles und konstruktives Miteinander geht. Unter Liebe verstehe ich hierbei vor allem Respekt, Hilfsbereitschaft, Barmherzigkeit, Freude für andere und sich selbst, Inklusion, Menschlichkeit, Würde, etc.

Ansonsten sehe ich es auch so wie Kate, dass dein Sohn, cindy, sehr wohl Liebe kennt und lieben kann. In dieser Sache bin ich genauso wie dein Sohn. Ich empfinde keine Liebe zu Menschen, oder ich weiß nicht, wie sich das denn anfühlen soll. Dieses Gefühl sagt mir nichts, ich weiß nicht, ob ich das überhaupt empfinden kann. Ich hatte Liebesbeziehungen, in denen ich mich fragte, ob das denn Liebe ist, weil mir die Bräuche solch einer Beziehung eher belasteten, als dass ich sie angenehm empfand, und ich kein Bedürfnis hatte, meine jeweiligen Freundinen zu sehen. Ist Liebe vielleicht nur das intensive Mitfühlen können mit einem anderen Menschen, das Teilen der Gefühle miteinander?

Falls ja, dann kann ich Tiere und Pflanzen eindeutig lieben, weil ich mit jenen mitfühlen kann. Es tut mir z.B. immer im Herzen weh, wenn jemand einen Baum verkrüppelt oder gar gänzlich fällt und damit qualvoll tötet (Bäume trocknen nach dem Fällen ja langsam aus, was für den Baum (den einzelnen Zellen) bis zum Tod extremen Stress bedeutet). Das ist grauenvoll. Ebenso rettete ich schon als Kind soviele Gänseblümchen vor dem Rasenmäher und pflückte sie lieber, als dass sie im Rasenmäher in tausend Einzelteile zerfetzt werden und noch viel heftiger leiden. Durch das Pflücken hatten sie noch ein paar Tage zum Weiterleben und Zeit um Abschied zu nehmen. Das klingt vielleicht verrückt, aber ich empfinde für Pflanzen mehr als für Menschen.
Aber dennoch kann ich Menschen schätzen, bewundern und auch respektieren. Ich bin kein Unmensch und helfe auch anderen, wenn ich helfen kann, ohne dafür etwas zu verlangen. So manch Menschen faszinieren mich auch regelrecht. Also asozial oder so bin ich sicherlich nicht, nur mit der Liebe hapert es da noch ziemlich. ^^

Das Wichtigste ist in erster Linie, dass jeder glücklich leben kann. Wenn dein Sohn z.B. Freude zeigt und dir zeigt, dass er aufgrund deiner Fürsorge und deiner Liebe zu ihm glücklich sein kann, dann ist das ja auch schon ein Zeichen dafür, dass er dich auf seine eigene Weise liebt und dir auch dankbar dafür ist, auch wenn er das nicht sagt resp so sagen kann. Ich sage auch selten Danke, was aber nicht heißt, dass ich nicht dankbar sei. Dank und Liebe brauchen nicht zwangsläufig immer Worte. ;)

Gruß
Sav
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

Passiflower

unregistriert

20

Sonntag, 12. Januar 2014, 01:03

Liebe? - Liebe! - Liebe ... dreimal Liebe, drei Individuuen, drei unterschiedliche Verständnisse. Ein tolles Thema. Da bring ich gern meine pragmatisch analytische Sicht mit ein.
das ist voll logisch enigma, was du schreibst, aber mein sohn hat asperger und ich glaube, er versteht unsere Liebesangebote nicht, ich würde es gern weitergeben, das Verständnis das ich zu Liebe habe, hat er nicht, nur mit Tieren.....
Wir halten fest: Dein Sohn liebt - also alles ist gut! Es ist Dein Anspruch, dass er es auch in Deinem Sinne tun soll. Dein Verständnis von Liebe hat er also auch, einfach nur zu Tieren. Was soll daran nicht korrekt sein? Soll er denn - nur weil du ev. hetero bist - auch heterosexuell sein, darf also nicht bi oder homo sein, weil es deinem Verständnis nicht entspricht? Liebesangebote - du bietest Liebe an, aber er versteht es nicht. Es kann aber auch sein, dass er dich einfach nicht liebt? So wie er seine Tiere lieben kann? Umkehrschluss: Warum versuchst du deinen Sohn nicht so zu lieben, wie ihn seine Tiere lieben? Beobachte die Tiere, wie gehen sie auf ihn zu? Was machen sie mit ihm? Welche Sprache sprechen sie mit ihm? Wenn Du diese Sprache entschlüsseln und selber anwenden kannst, findet ihr auch eine gemeinsame Basis der Liebe.
@Inspirierendes Alien ( :kicher: )

Du hast vollkommen recht: das wichtigste, für die Welt und alle Wesen auf ihr ist die echte Liebe!!!


@ Cindy

Auch wenn Dein Sohn die Liebe nicht erwidern kann, wahre Liebe geht nie verloren.

Vielleicht liebt er Dich ja viel mehr, als er zeigen kann... (Die Geborgenheit, sein Zuhause, Deine Aufopferung für ihn, alles was Du ihm bietest...)


Ich finde es super toll, dass er Tiere lieben kann. Das bedeutet, dass er lieben kann!


Bleib am Ball! Gib nie die Hoffnung auf. Du liebst ihn und sein Geist spürt das.
"Echte Liebe", was für eine heile Welt. Bitte definiere echte/unechte Liebe. Überall wo bei mir Liebe draufsteht ist Liebe drin, wo nicht eben nicht, dann liebe ich nicht. Aber das darf man ja nicht sagen ... man muss ja alle lieb haben, echt oder unecht. Oder wie ist das genau?

Ich glaube aus der Sicht des betreffenden Sohnes sieht die Welt ganz anders aus. Geben was sein Herz wirklich berührt, tun offensichtlich die Tiere. Alles andere - kling hart aber ist so - ist einfach da.