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1

Sonntag, 13. Oktober 2013, 10:20

Ein Leben ohne Internet (Kurzfilm)

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Welche Folgen hätte
es für jeden einzelnen von uns,
wenn wir von heute auf morgen kein
Internet mehr haben?
Der 3-minütige Animationsfilm von den
Multimediastudenten
der HTW Chur, Andreas Tanner und Goga Krsticevic,
zeigt mögliche Szenarien auf.

Quellen:
http://www.frischfilm.sf.tv/benutzer/ver…n_ohne_internet
http://www.youtube.com/watch?v=KMPJwIDQDuk
http://www.joiz.ch/show/detail/1318869/E…e+Internet%253F


Gruss Geralt

Die Nähe zu Menschen ist wie die Nähe zum Feuer.
Zu nahe verbrennt man sich und zu weit weg erfriert man.

2

Sonntag, 13. Oktober 2013, 11:45

Eine Zeit lang war das Internet praktisch alles für mich.

Heute spielt es bei mir zwar immer noch eine sehr zentrale Rolle, aber es gibt für mich auch noch andere wichtige Dinge.

Wahrscheinlich könnte ich auch ohne Internet leben.

Ein Verlust des Internets wäre allerdings sehr bedauernswert.

3

Sonntag, 13. Oktober 2013, 11:56

Für mich nimmt das mobile Internet mit Handy und Tablet an Bedeutung zu.

Ich bin jetzt nämlich mehr unterwegs als früher.

Am meisten lese ich News.

Trotzdem brauche ich nie soviel Mbs im Monat wie ich könnte. Ich habe nämlich unbegrenzt.

Ich habe das falsche Abo für mich gewählt.

Welche Bedeutung hat das mobile Internet für euch?

schmutzteufel

unregistriert

4

Dienstag, 15. Oktober 2013, 08:12

Ich (54) habe so lange Zeit ohne Internet gelebt, ich werde es auch wieder können, sollte es dies einmal nicht mehr geben.
Ich habe so viele Interessen, dass der Tag gar nicht ausreicht, nur einen Teil davon auszuleben....
Die vielen Bücher die ich habe, bzw die man erwerben, borgen kann, geschenkt bekommt, aus dem Müll fischen etc kann werden dann wieder den Bildschirm ersetzen und das Papier, der Stift, Kuvert und Briefmarke die Foren...Nicht zu vergessen all die papierenen Tageszeitungen und Zeitschriften!

Da bin ich ganz gelassen! ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schmutzteufel« (15. Oktober 2013, 08:13)


5

Dienstag, 15. Oktober 2013, 16:23

Ein Leben ohne Internet kann ich mir fast nicht mehr vorstellen. Hab schon mal 1 Tag versucht ohne internet auszukommen... ging nicht. Es war Sonntag und mir war langweilig.

schmutzteufel

unregistriert

6

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 07:01

Also an alle jungen Leute hier, die sich nicht vorstellen können ohne Internet zu leben, weil sie es gar nicht anders kennen eine eindringliche Bitte und Warnung!
Bitte, bitte versucht dies zu trainieren! Sonst werdet ihr mal starke Probleme bekommen!
Tatsache ist, wir wissen es aus der Geschichte, dass unser Wohlstand nicht stetig und unveränderbar ist. Wer aufmerksam die Politik und wirtschaft verfolgt, wird sich dessen absolut im klaren sein! Ebenso ist der Frieden in unseren Ländern nicht absolut und immerwährend! Denkt mal was passiert, wenn in der modernen Kriegsführung ein nuklearer, elektromagnetischer Impuls zur Anwendung kommt!

Auf jeden Fall sollten alle immer wieder vorerst trainieren mal ohne Strom auszukommen....und ohne Internet auskommen ist mal die erste Lektion!
Mein Haus ist tatsächlich so eingerichtet, dass dies funktioniert.

Also, ihr jungen Leute, übt es mal, es ist sicher schwer, aber sicher auch notwendig! Und ihr werdet sehen, welche ungeahnten neuen Perspektiven ihr im Leben erkennen könnt!

7

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 13:57

Internet

Ich finde das Internet und nutze es täglich vor allem auf meinem iPad, PC und iphone. Falls ich mal keinen Internet-Zugriff hat geht die Welt auch nicht unter. Es gibt noch so viele andere Dinge die man tun kann wie zum Beispiel ein gutes Buch lesen oder fernsehen oder puzzlen...

Hab gerade das Puzzlen wieder entdeckt...wirklich cool :thumbsup: . Puzzlet sonst noch wer?

Gruss,
Asperger

8

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 18:05

Tja, was soll ich da sagen ....

Mein Beruf hängt vom Internet ab. Da müsste ich wohl auf auf meinen allerersten Beruf zurück in einem solchen Fall.

schmutzteufel

unregistriert

9

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 19:24

Fraktal:

Zitat

Mein Beruf hängt vom Internet ab. Da müsste ich wohl auf auf meinen allerersten Beruf zurück in einem solchen Fall.

Würdest du in dem Fall wieder in deinen ersten Beruf wollen oder würde das für dich schrecklich sein?

10

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 19:41

Das ist schwer zu sagen, denn in so einer Situation würde die Welt ohnehin kopfstehen.

Pendrillion

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11

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 22:28

Ich finde den Clip leicht überrissen. Menschen sind in der Not sehr erfinderisch... Kann sein dass sich ein paar volldeppen gegenseitig umbringen. Aber gerade in der Schweiz sehe ich doch auch ziemlich potential sich zusammen zu raufen. Ein Kollektiv ist meistens stärker als einzelne die ums überleben kämpfen.

Und ja... ich denke schon dass man eine gewisse Technik unabhängigkeit entwickeln soll. Aber... dass man unabhängig als hard core individualist gefälligst überleben soll bei einer Katastrophe, finde ich wenig realistisch.

Trotz Vernetzung viele Systeme die an der Elektronik hängen wären auch relativ rasch wieder auf analog betrieb umgestellt. Und sonst wird man sich halt was einfallen lassen müssen... ;) Also ich weiss zum glück noch wie man Telephon Leitungen verlegt... :D

friedel

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12

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 22:58

Puzzlet sonst noch wer?

Ich mag das Puzzeln sehr.
Noch staunt meine Tochter, wenn ich, ohne erst lange zu probieren, aus den ausgebreiteten Puzzlestücken eines nehme und im Puzzle an die richtige Stelle stecke. Und dann gleich noch eines und noch eines auf dieselbe Weise. In nicht allzu langer Zeit wird sie sicherlich es genauso machen.
Keine Aussage wird wahrer, indem sie häufig wiederholt wird.
Aber sie gewinnt dadurch ungemein an Glaubwürdigkeit. (UT)
Wer den Willen hat, etwas zu tun (oder zu lassen), findet auch einen Anlass dafür. (UT)

schmutzteufel

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13

Donnerstag, 17. Oktober 2013, 06:58

Jetzt habe ich mir noch mal genau den Kurzfilm angesehen und Überlegungen angestellt was wäre wenn....Könnte ich tatsächlich weiter leben, wenn ja wie...

Schwer krank darf ich nicht erden, stimmt. Keine medizinische Versorgung. Solange keine nukleare Strahlung den Lebensraum vergiftet, könnte ich überleben.
Ich kann in einem einzigen Raum meines Hauses leben. In der Küche! Auch schlafen könnte ich dort. Wasser kommt keines aus dem Hahn. Aber ein kleiner Bach mit Trinkwasserqualität ist ca. 60 Meter entfernt. Im Garten habe ich noch ein altes Plumpsklo über dem ehemaligen "Misthaufen", der heute ein "Komposthaufen" ist.
In der Küche habe ich auch einen neuen "Sparherd" samt renoviertem Rauchfang. Für kochen und heizen ist also gesorgt. Die Abwässer? Na, die fließen weiter in den Kanal und die Kläranlage ist 15 Kilometer weit weg...die werden ein Problem haben....Ich wohne in einer waldreichen Gegend und mein Garten reicht aus um mich mit dem nötigsten zu ernähren. Ebenso habe ich auch die Möglichkeit Kleintiere zu halten ein Schwein zu mästen. Der alte Stall kann wieder flott gemacht werden. Hier gibt es auch viele Obstbäume, deren Früchte keiner mehr nutzt, die einfach verfauelen...Dann wären alle froh, diese zu haben!
Und all jene Produkte, die ich nicht selbst besitze, also Holz zum Heizen beispielsweise kann ich von den umliegenden Bauern als "Gegengeschäft" erarbeiten, denn ich bin sehr vielseitig begabt und geübt in harten und einfachen Arbeiten.

Ich weiß auch noch, wie es geht, sich zu säubern ohne Dusche, hatte dies als Kind gelernt bei Oma. Ebenso kann ich Wäsche waschen ohne Waschmaschine. Außerdem habe ich es noch gelernt aus einfachen Grundnahrungsmitteln wohlschmeckende Speisen zu bereiten. Und das anbauen und haltbar machen von Gemüse und Obst habe ich mir selbst beigebracht.

Könnt ihr das auch. Ehrlich, habt ihr wirklich schon mal nachgedacht über so simple Dinge?
Ich weiß dass in vielen modernen Wohnungen nicht mal ein Kamin eingebaut ist!!!!! Wie soll man denn da einen simplen Ofen aufstellen? Nicht mal an solche einfachen billigen Dinge denken heute viele..... :( :( :(

14

Donnerstag, 17. Oktober 2013, 11:04

Könnt ihr das auch. Ehrlich, habt ihr wirklich schon mal nachgedacht über so simple Dinge?
Ich selber kann das nicht.

Nachgedacht über diese Dinge habe ich aber schon. In einem solchen Fall ginge ich zu meinem besten Freund, der in einem kleinen Bergdorf lebt. Das haben wir zusammen abgemacht. Er hat dort ein Haus mit Ofen, Garten sowie Bächen und Wald in der Nähe. Er ist sehr naturverbunden. Er fischt und sammelt auch Pilze und er war auch schon auf der Jagd. Mein Freund wäre also für den ganzen praktischen Teil zuständig.

Ich hingegen wäre für den Zukauf der Dinge verantwortlich, die wir nicht selber produzieren können. In einem solchen Fall hätte unser Geld aber keinen Wert mehr. Banknoten wären dann nichts anderes mehr als ein Fetzen Papier. Ich besitze aber ein wenig Gold, das nicht nur ein Schuldbeleg ist sondern einen echter Wert in sich hat. Gold wird auch nach dem Zusammenbruch der Währungen noch einen Wert haben und als Zahlungsmittel akzeptiert werden.

friedel

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15

Donnerstag, 17. Oktober 2013, 17:17

Es wäre auf alle Fälle recht mühsam. Ich habe 1000qm zur Verfügung. Ich verwerte bisher verschiedene Beeren, Äpfel, Zwetschgen. Kartoffelanbau und Hasen- und Hühnerhaltung wären bestimmt möglich.
Wasser ist problematisch. Ich müsste das Zisternenwasser filtern (Sand wäre genug da.) und die Sickerquelle im Garten einfassen.
Im Haus fehlte mir eine Heiz- und Kochmöglichkeit. Die könnte ich im Wohnzimmer an den Kamin anschließen.
Wald ist in Sichtweite. Ich könnte Pilze und Kräutertees gegen etwas eintauschen.

Wobei die meisten von uns Jüngeren scheitern würden, ist die Haltbarmachung und Lagerung von Lebensmitteln. So ganz ohne funktionierendem Kühl- und Gefrierschrank.

Was nimmt man als Lichtquelle, wenn Strom fehlt, Wachs nicht mehr künstlich hergestellt wird, die meisten Wildbienen aber ausgestorben sind? Öllampen? Öl, woher? Fett auslassen? Woher nehmen?
Oder muss doch einer auf dem Fahrrad strampeln?

@ Schmutzteufel, könntest du Seife herstellen?

Und da sind auch noch die anderen Menschen. Sicher einige gute,mit denen man zusammenarbeiten kann. Aber auch zu viele, die rauben, zerstören. Mal eben mit dem Handy die Polizei rufen ist nicht möglich.
Von etlichen wird nur das als Unrecht gesehen, das für sie negative Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
Wie schützt man sich wirkungsvoll vor denen, für die Selbstversorgung bedeutet, anderen einfach abzunehmen, was sie haben wollen?
Da kann die heile Kleingärtnerwelt recht schnell dunkle Stellen kriegen.


Andererseits muss mit dem Internet nicht zwingend gar nichts mehr funktionieren. Soweit ich mich erinnern kann, gab es auch vor seiner Einführung fließend Wasser und Strom. Man konnte sogar telefonieren.
Keine Aussage wird wahrer, indem sie häufig wiederholt wird.
Aber sie gewinnt dadurch ungemein an Glaubwürdigkeit. (UT)
Wer den Willen hat, etwas zu tun (oder zu lassen), findet auch einen Anlass dafür. (UT)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »friedel« (17. Oktober 2013, 17:20)


schmutzteufel

unregistriert

16

Freitag, 18. Oktober 2013, 06:43

Nein, Seife herstellen kann ich nicht. Hier im Ort wissen aber genug Leute noch, wie das geht!

Fließend Wasser und Strom und sonstiges gab es vor der Internetzeit auch, stimmt!
Aber eines vergessen wir. Die Anlagen die uns damit versorgen sind heute auf IT-Technoligie angewiesen. Man müsste erst alles wieder umrüsten auf alte Technologien, damit es wieder funktioniert. Da kämen alte Techniker wieder zum Zug! Man würde das Wissen und die Erfahrung der Rentner schätzen!
Das schlimmste Problem würde dann aber die Kriminalität darstellen. Das ist bekannt.....leider. Ich wohne direkt an der ungarischen Grenze und hier lebt man eigentlich auch jetzt schon lange mit ganz spezieller Form der Kriminalität. Felder und Weingärten werden gezielt abgeerntet von Ostbanden beispielsweise....
Ich denke in Ausnahmezuständen würden sich sofort Bürgerwehren bilden, da würde es sehr brutal zugehen....

Lebensmittel haltbar machen kann man sehr einfach durch trocknen. Fleischiges durch selchen, wird hier laufend produziert.
Licht kommt gratis von der Sonne und wenn es dunkel ist braucht man nur eine Öl-Tran oder sonstige Lampe. Alles was fett ist brennt mit Docht. Ich habe einige alte Petroleumlampen. Der Tagesablauf richtet sich dann nach der Helligkeit, den Jahreszeiten und nach dem Wetter, nicht nach der Uhr.

SavAntin

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17

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 02:14

Dazu sah ich noch diese Kurzdoku: Kalter Entzug - Wie lebt es sich ohne Handy?
Ohne Handy könnte ich problemlos klarkommen. Habe immer noch ein normales Handy mit Tasten und einfachem Farbdisplay. Das reicht aus, damit ich für Notfälle erreichbar bin. Geht aber auch ohne, da ich es oft auch gar nicht anhabe.
Warum auch? Über E-Mail und Festnetz kann man mich auch erreichen, wenn es wirklich wichtig ist.
Ohne Smartphone habe ich auch kein mobiles Internet. Wenn ich unterwegs bin, habe ich so und so anderes zu tun, als auch noch im Internet surfen zu müssen. Vermisse ich also nicht. Ganz davon abgesehen, dass die heutige hohe Strahlenbelastung so und so ein schleichend tödliches Gift ist.
Ganz ohne Internet wäre auch kein Problem, da ich es so und so kritisiere, dass die Menschen nur noch vor der Glotze hängen und keiner mehr ein Wort mit dem anderen spricht oder sich mal auf ein altes Kartenspiel einlässt. Der Zusammenbruch der digitalen Medien würde also viele Familien wieder zusammenschweißen.

Wenn die ganze Infrastruktur zusammenbrechen würde, würde es zur Stadtflucht kommen, da man in Städten lokal niemals ausreichend Nahrung produzieren könnte. War ja in den Weltkriegen zu sehen.
Wahrscheinlich würden früher oder später auch Haustiere geschlachtet und auf einem Lagerfeuer zubereitet werden.
Zusätzlich wird man als erstes Kartoffeln und Rüben als energiereiche Grundnahrung anbauen. Getreide wird wohl zur Luxusware werden, da die heutigen Züchtungen keine keimfähigen Körner mehr ausbilden.
Es gäbe sicherlich viele Veränderungen im Alltag, aber ich glaube nicht, dass es zu einem Bürgerkrieg im großen Stile oder zu einer Anarchie käme. Es werden sich wohl lokale Verbünde bilden und der regionale Zusammenhalt würde sich wieder etablieren.

Um Kleidung herzustellen eignen sich Brennessel und Hanfüflanzen sehr gut, da diese schnell wachsen und besonders robuste Fasern haben.
Das ganze Plastik im Haus kann man einschmelzen und daraus nutzvollere Dinge herstellen, oder damit heizen.
Um frisches Wasser zu erhalten, kann man in Trockenzeiten aus Glasflaschen Wasserkondensatoren bauen. Zusätzlich kann man als Feuerzeugersatz den Flaschenboden als Lupe verwenden und damit trockenes Gras entzünden.
Um Strom zu erzeugen kann man aus allen Elektromotoren auch windbetriebene Stromgeneratoren bauen.
Papier kann man auch selber herstellen, am besten aus Brennessel oder Hanffasern.
Tinte kann man aus Johannisbeeren oder Heidelbeeren herstellen. Zum Schreiben reichen einfache Vogelfedern aus.
Aus Menschenhaaren kann man besonders feste Seile herstellen.
Dieselmotoren kann man mit einfachen Speiseöl betreiben. Wenn man die ganze Elektronik aus modernen Autos entfernt, sollte man zumindest kurze Strecken auch mit dem Auto zurücklegen können.
Wenn zuvor Brennstoffzellen an Beliebtheit gewinnen sollten, kann man mit Stromgeneratoren (Wind- oder Wasserkraftwerke) Strom erzeugen und damit Wasser in Wasserstoff aufspalten, welches wiederrum der Treibstoff für die Brennstoffzelle wäre.
usw...

Not macht eben erfinderisch. Ich für meinen Teil hebe mir auch viel an Elektroschrott auf, weil man daraus viel anderes noch bauen kann.

Ich denke, das wäre ein Segen für die Menschheit und den Planeten, wenn dies passieren würde. Wir würden die Menschlichkeit und Natürlichkeit wieder entdecken und ausbeuterische Großunternehmen würde zu Grunde gehen, weil ihr Geld und ihre Technik nichts mehr wert ist.

Zusätzlich hat Europa mit den Weltkriegen auch die größte Erfahrung damit, wie man autonom überleben kann. Wie es in den USA wäre, weiß ich nicht. Da dort aber fast jeder eine Waffe besitzt, wird dort so ein Szenario sicherlich einen ganz anderen Verlauf haben als in Europa.

Ich würde so einen "Weltuntergang" jedenfalls eher begrüßen als davor Angst zu haben, solange die Erde zumindest nicht radioaktiv verseucht wird.

Gruß
Sav
Das Schönste am Anders-Sein ist jeden Tag an sich etwas Neues entdecken zu können, was einem keiner mehr nehmen können wird.

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