Nun es ist ja nicht so, dass einem mit ritalin alles gelingt

Von dem her, denke ich nicht, dass es in dieser weise abhängig macht.
Wichtig finde ich wie gesagt, dass eure tochter niemals das gefühl entwickelt, sie müsse ein medi.nehmen um der gesellschaft zu genügen.
Leider ist unser schulsystem hier nicht sehr flexibel. I h träume ja davon, dass man jeden menschen nach seinen stärken beurteilt und individuell fördert. Nun ja, da mussten wir alle durch nicht wahr.
Ich ging ja gezwungenermassen auch ohne medis durch die schulzeit. Ich hatte zusätzliche nachhilfestunden im rechnen und zweimal schickten meine eltern mich nach frankreich (in eine familie).
Damit und mit viel unterstützung meiner mutter bei den hausaufgaben, habe ich die sek so mittelmässig hinter mich gebracht.
Danach machte ich ein zusätzliches freiwilliges schuljahr richtung kunst. Das hat mir sehr gut getan. Und ich habe die lehre danach als zweitbeste abgeschlossen.
Allerdings: und hier kommen wir zum thema zurück, als teenager habe ich meine fehlende selbstsicherheit in alkohol ertränkt und habe über die stränge geschlagen, bis ich mit 22 diabetes bekam..
Medis wären in dieser sensiblen phase sicher auch nicht schädlicher gewesen.