Nun von der Seite habe ich das noch nicht betrachtet. Aber gewisse Ähnlichkeiten sind mir dennoch aufgefallen. Wenn ich mit den Hunden zusammen war, die ich bis jetzt angetroffen habe, dann gaben sie mir das Gefühl nicht anders zu sein, von ihm verstanden zu werden. Wobei dieses Gefühl bei grösseren Hunden meist stärker war als bei kleineren. Ich mag auch diese Direktheit an den Hunden, denn mir ist bis jetzt noch nicht aufgefallen das sie sich zweitdeutig ausdrücken bzw. sarkastisch sind. Ausserdem habe ich schon öfters erlebt, dass wenn ich mit einer oder mehreren Personen unterwegs war und uns ein Hund begegnet ist, der uns laut angebellt hat, dieser von den anderen als "böse" und "nervig" hingestellt und manchmal mit einer "Halt die doch einfach die Fresse!" angeschrien wurde. Meistens habe ich den Leuten danach bewiesen dass dieser Hund nicht "böse" ist, sondern sich nur anders ausdrückt als Menschen. Das hat mich dann innerlich nur noch mehr mit dem Hund verbunden, da mir auch oft solche Vorurteile und Befehle wiederfahren sind. Ich habe mich bis jetzt mit jedem Hund gut verstanden.In diesem Bereich sehe ich Hunde als perfekte Aspies
Was mich an deinen Schlussfolgerungen schmunzeln liess, ist, dass du Eigenschaften der Hunde direkt mit Eigenschaften von AS Betroffenen verbindest: Mache nämlich etwas ähnliches....nur nicht mit unserem Hund sondern mit der im gleichen Haushalt wohnenden Katze!In diesem Bereich sehe ich Hunde als perfekte Aspies: Sie nutzen ihre Wahrnehmungsfilter, um Höchstleistungen zu erbringen, und grenzen sich dennoch nicht aus der Gesellschaft aus...
Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »soleil« (3. September 2009, 17:38)
Was mich an deinen Schlussfolgerungen schmunzeln liess, ist, dass du Eigenschaften der Hunde direkt mit Eigenschaften von AS Betroffenen verbindest: Mache nämlich etwas änliches....nur nicht mit unserem Hund sondern mit der im gleichen Haushalt wohnenden Katze!
Irgenwie stelle ich bei den Katzen Eigenschaften fest, die mir auch an meinem AS betroffenen Sohn auffallen:
Hang zur Egozentrik....man lässt sich nur anfassen, wenn man will......man isst partout nur, was einem schmeckt, eher würde man verhungern.....Kritik wird wenn möglich ignoriert...das Revier wird verteidigt und man neigt zum Einzelgängertum....Beachtung wird aber geschätzt!
Da teile ich deine Meinung nicht mit dir......Und die nonverbale Kommunikation ist der Bereich, mit dem Menschen mit AS teilweise sehr grosse Schwierigkeiten haben.
Ja, das kenne ich von meinem Sohn: Hochsensibilität in mehrfacher Beziehung und oft auch in der Wahrnehmung von Stimmungen! Das Problem liegt aber eher im Verarbeiten dieser "Datenflut" oder im Umgang mit den Informationen: Da liegt dann das der Problem oft! Ein "angemessene" Reaktion auf die hochsensible Datenflut ist beim AS Betroffenen wahrscheinlich oft schwierig. Also das was NT eben "gefühlsmässig" gelingt, ohne es mühsam zu erarbeiten, zu lernen!Es gibt wirklich Leute mit AS (vielleicht auch die meisten), die hochsensibel sind, sie können es aber teilweise nicht in Worte fassen oder zeigen, sodass man das gar nicht realisiert, wenn man sie kennt.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »soleil« (31. August 2009, 11:44)
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HiQ-Aspie
Wohnort: 8405 Winterthur
Beruf: Selbständig, Soft- und Hardwareentwicklung für Industrieanwendungen
das wäre ja richtig fies gewesen
)
Tuxine
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*g*
Meinst du damit die üblichen Hauskatzen oder Katzen allgemein?Bei Katzen weniger (sie lassen sich nicht dressieren)
Ich vermute eher schwach da der Aspie schon vor der Begegnung mit dem Tier abgekapselt ist.Wie stark ist die Gefahr, das sich ein Aspie den Hund (Katzen sind da zu eigensinnig, oder) als einzigen Freund nimmt und sich von der Umwelt abkapselt?
Der von dir beschriebene Standbymodus im Militärthread, erinnert der dich nicht auch an einen Automaten?wenn ich (gemeinerweise) Hunde als Automaten bezeichne
Eigene Tauben habe ich nicht mehr.

Sinaia ist geistig, zerebral und autistisch behindert. Dem Mädchen fehlten Freunde und die Lust am Leben. Dann kam «Bumble Bee», der erste Autisten-Hund der Schweiz
Lange hat Jacqueline Ilunamien gekämpft, damit ihre zerebral, geistig und autistisch behinderte Tochter Sinaia einen Hund bekommt. «Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als mir klar wurde, dass Sinaia einen Hund braucht», sagt Ilunamien. Sinaia sei etwa sieben Jahre alt gewesen, als sie weinend zu ihr kam. «Sie realisierte, dass ihre jüngere Schwester viele Freundinnen hat und sie keine. Da wollte sie gar nicht mehr leben.»
Bumble Bee ist der erste Autismus-Begleithund in der Schweiz. Doch der Weg von Jacqueline Ilumanien dorthin war steinig und lang. «Es fing mit der Genossenschaft an, von der wir unsere Wohnung mieten.» Einen jungen Hund, den Ilunamien zusammen mit einer Therapiehunde-Trainerin selbst ausbilden wollte, genehmigte die Genossenschaft nicht. «Zuerst wäre überhaupt nur ein Blindenhund erlaubt gewesen, dann schwenkte die Genossenschaft auf einen ausgebildeten Hilfshund ein», so Ilunamien.
Ein Video finden Sie hier auf der Website von 20min.