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1

Mittwoch, 25. August 2010, 10:00

Welche Therapie ?

Hallo zäme.

Welche oder was für eine Therapie habt Ihr gemacht und hat Euch geholfen ? ?(

Sunny

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2

Mittwoch, 25. August 2010, 14:55

Hallo Pfüdi

Hm...ich denke, da gibt es keine Allgemeintips, das kommt individuell auf das Kind und seine Defizite und Probleme an....

Mein Sohn war in der Ergotherapie mit Schwerpunkt Sensorische Integration - hatte auch Psychotherapie - ging mit ihm ins Shiatsu, dort hat er gelernt, Berührungen zu zu lassen - und ist zur Zeit in der Psychomotorik.

Ich finde Therapien gut, rufe aber immer wieder in Erinnerung, dass dies nicht zur Heilung, sondern zur Linderung dient.
Zudem ist die Sympathie zwischen Kind und Therapeut/In ein wesentlicher Faktor.

Trotzdem wurde ich all die Therapien mit meinem Sohn immer wieder machen, da er von vielen Sachen profitiert hat. ;)
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

3

Mittwoch, 25. August 2010, 18:38

Vielen Dank Sunny.

Denis hatte früher Psychomotorik,da hatten wir zwar noch eine falsche Diagnose . Und seit er diese nicht mehr hat,geht es ihm etwas schlechter. Ja es ist keine Behinderung. Aber kann behindern. Es ist eine andere Art des Seins.

Sunny

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4

Donnerstag, 26. August 2010, 11:30

Hoi Pfüdi,
ein grosser Unterschied zwischen der Psychomotorik und der Ergotherapie bzw. Sensorische Integration konnte ich nicht erkennen. Finde es aber eine tolle Sache.
Das Problem ist nur, dass die Gemeinde nur eine begrenzt Anzahl Stunden finanziert. Dies aber mit sehr wenig Bürokratie.
Die Ergotherapie bzw. Sensorische Integration wird von der IV übernommen und bedarf einer Kostengutsprache.

Ja...es ist ein Anderssein.....ich glaube aber, mit einer offenenHaltung und etwas Toleranz, ist mit AS durchaus zu leben. Es ist oft mit Hindernissen und Aufwand verbunden, was auch ich täglich zu spüren bekomme, aber ich bin immer wieder froh, dass mein Kind nicht eine schwere Behinderung hat.
Dank AS habe ich aber ein paar ganz tolle Freunde gefunden und habe die Gelegenheit, interessant Gespräche zu führen mit Betroffenen und nicht Betroffenen.

Ich versuche immer, aus der aktuellen Situation auch etwas positives zu gewinnen.
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

Anna

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5

Donnerstag, 26. August 2010, 19:06

Hallo Pfüdi

Ich hatte fast ausschliesslich Gesprächstherapie, was mich immer wieder ein Stück weiter-gebracht hat.

Anna

Wer ist denn eigentlich Pfüdi?

6

Sonntag, 29. August 2010, 13:55

Welche Therapie

Die IV kennt sogenannte "Geburtsgebrechen", und gemäss deren Philosophie enden diese mit dem 20. Altersjahr. Nach diesem Geburtstag bezahlt die IV keine Arzt- und Therapiekosten mehr. Im Herbst davor ist es deshalb sinnvoll, die Krankenkassenpolice im Hinblick auf mögliche Therapiekosten anzupassen.

soleil

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7

Sonntag, 29. August 2010, 15:20

Hallo Pfüdi

Die Frage nach einer geeigneten Therapie taucht spätestens mit der Diagnosestellung auf, meist aber schon vorher. AS Kinder sind ja bereits im Vorschulalter "irgendwie" auffällig, und so gelangen sie meist in die Logopädie, sensorische Integration oder Psychomotorik. Mit der Diagnosestellung fängt erneut die Suche nach Therapiemöglichkeiten an....dann richtigerweise die Frage: wer bezahlt die (bei anerkanntem Geburtsgesprechen die IV, wenn es eine anerkannte Therapiestele ist)....und auch die Frage der Grenzen von Therapien.

Im Forum im Infoportal findest du eine Liste von Kontaktstellen in der Schweiz, die AS spezifisch Auskunft/Beratung oder Therapie anbieten.
Mein AS betroffener Sohn ist bereits in der Berufsausbildung. In diesem Alter schätze ich es als Mutter besonders, eine therapeutische Begleitung gefunden zu haben, in der auch Fragen, die sich rund ums erwachsen werden mit AS ergeben, angegangen werden. Als unumgänglich erachte ich, dass eine Therapeutin/Therapeut entweder bereits auf AS spezialisiert ist....oder bereit ist, sich da grüdndlich einzustudieren und dazuzulernen.

Und so nebenbei: Die wichtigste Therapeutin deines Sohnes bist bestimmt DU: Du verbringst die meiste Zeit mit deinem Sohn, kennst ihn und seine Reaktionen am besten! Im Alltag (und der ist entscheidend) heisst es halt oft: Handeln und Reagieren, also bist du stets gefodert! Vergiss dich nicht, hol dir auch Hilfe, sei es in entsprechenden Büchern, im Austausch hier oder mit Menschen, die dir guttun.

grüsse

soleil

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »soleil« (29. August 2010, 15:45)


8

Montag, 30. August 2010, 13:29

Vielen Dank allen. Pfüdi ist mein Sohn ,eigentlich namens Denis. Er ist begeistert von diesem Forum. Sind auch ab und zu zusammen drinnen und schauen uns die Compis der Erwaschsenen an.(Wohlfühloase ).

Er fängt bald mit Spieltherapie und ev.wieder Psychomotorik an. Ist noch in Abklärung.

Oh ja das wichtigste ist die Kinder so zu nehmen wie sie sind. Er ist gut so und ich unterstütze,fördern und wir alle nehmen ihn so wie er ist.

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