Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »bronti« (21. Januar 2012, 17:06)
Ich habe es über sehr sehr viele Jahre hinweg durch Beobachtung erlernt.
Dir den gleichen Respekt wie m.le Munet in meiner Antwort: KlickDenn selten erklärt einem jemand, dass er dieses oder jenes Gefühl hat, wie es sich anfühlt, und auf welche Weise er zu dem Gefühl gekommen ist.
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@brontiNur frage ich mich wie das ist mit dem eigenen erkennen, einordnen, äußern und zuletzt auf andere übertragen können?
.Ich denke, dass man zuerst selbst die Gefühle spüren, erkennen, einordnen, verarbeiten und ablegen muss. Erst wenn dies irgendwie einigermaßen klappt ist es möglich die Gefühle (die man kennt) an oder in anderen zu erkennen.Eine Frage noch: Was meinst du mit "auf andere übertragen können" ?
.Jaein !Mein Fazit: Worte sind zu schwach, zu unpräzise und damit ungeeignet, um Gefühle richtig wiederzugeben!
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tajscha« (25. Januar 2012, 13:36)
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nyoz« (29. Januar 2012, 00:31)
In meinem Leben ist es entscheidend, zwischen Gefühlen und Kunstgefühlen zu unterscheiden.Es ist ein Unding, einem Menschen beizubringen, welche Gefühle er wie stark haben darf, welche nicht. Sie sind einfach da.
In meinem Leben ist es entscheidend, zwischen Gefühlen und Kunstgefühlen zu unterscheiden.Es ist ein Unding, einem Menschen beizubringen, welche Gefühle er wie stark haben darf, welche nicht. Sie sind einfach da.
Etwa 80% dessen, was mir NT als Gefühl anbieten (nach dem Motto: "Je stärker es ist, desto echter muss es sein!"), weise ich als Kunstgefühl zurück.
Was ist ein Kunstgefühl?
Ein Kunstgefühl ist ein Gefühl, das nicht zur Situation passt. NTs setzen diese Kunstgefühle in der Regel dazu ein, Zuwendung zu erpressen oder echte Gefühle zu überdecken. Das wird von frühester Kindheit an gelernt und geht dann ab der Pubertät (spätestens) ganz automatisch. (Ich erlebe die NTs mit ihren permanenten Kunstgefühlen oft als Androiden, die irgendwo gelernt haben, irgendwelche Gefühle zu simulieren).
Beide - Kunstgefühl und echtes Gefühl werden von dem, der es erlebt und ausdrückt in aller Regel als echt erlebt.
Deshalb bekomme ich viel 'Gegenwind', wenn ich ein Kunstgefühl zurückweise. Macht aber nichts. Damit kann ich leben. Und ein Kunstgefühl wird dadurch nicht echter, dass alle es für ein echtes halten.
Leider gibt es in der Psychologie nicht viel Literatur zu diesem Phänomen bzw. zur Unterscheidung zwischen echten und unechten Gefühlen.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »friedel« (30. Januar 2012, 16:14)
Ich biete Seminare zur Unterscheidung von Kunstgefühlen und echten Gefühlen an, die regelmäßig völlig überbucht sind.