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1

Dienstag, 27. Dezember 2011, 14:00

halb betroffen

hi
kann man von as nur so halb betroffen sein??? weil ich bin was rituale, probleme wenn sachen ausfallen und gebildetes sprechen angeht nicht so extrem wie der typische AS, (sagt die frau vom autisten zentrum) sonst ist alles sehr typisch.
„Es scheint, dass für Erfolg in der Wissenschaft oder in der Kunst ein Schuss Autismus erforderlich ist.“ Hans Asperger

friedel

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2

Dienstag, 27. Dezember 2011, 16:08

Die Einzelsymptome können unterschiedlich ausfallen, sozusagen von kaum vorhanden bis äußerst offensichtlich.
Und außerdem ist der Mensch lernfähig.
Man kann lernen, sich sprachlich zurückzunehmen, wenn man als altkluges Kind ständig aneckt.
Bei einem gutem Vertrauensverhältnis zu einem begleitenden Menschen (z.B. Eltern) ist die Sicherheit durch Rituale vielleicht gar nicht nötig.
Und man muss wegen plötzlichen Ablaufänderungen auch nicht in Panik geraten, wenn man sich wirklich darauf verlassen kann, dass da
jemand ist, der sich um einen herum kümmert.
Das sind nur so ein paar Möglichkeiten.
Keine Aussage wird wahrer, indem sie häufig wiederholt wird.

Aber sie gewinnt dadurch ungemein an Glaubwürdigkeit. (UT)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »friedel« (27. Dezember 2011, 16:10)


3

Dienstag, 27. Dezember 2011, 23:19

Autismus wird heute vielfach als "Kontinuum" betrachtet. Das heißt, dass es einen fließenden Übergang gibt zwischen neurotypisch und autistisch. Je nachdem, wo man sich auf dem Kontinuum befindet, ist man stärker oder weniger stark autistisch.

4

Freitag, 30. Dezember 2011, 16:56

Autismus wird heute vielfach als "Kontinuum" betrachtet. Das heißt, dass es einen fließenden Übergang gibt zwischen neurotypisch und autistisch. Je nachdem, wo man sich auf dem Kontinuum befindet, ist man stärker oder weniger stark autistisch.
was heisst stark autistische??? das man im leben nicht zurecht kommt, oder das man alle symptome stark vertritt. Wobei ich mir sicher bin das jemand der alle symptome stark zeigt auch gut im leben zurecht kommen kann. Schließlich kamen die autisten im mittelalter auch gut zurecht.
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Sunny

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5

Freitag, 30. Dezember 2011, 17:25

Wobei ich mir sicher bin das jemand der alle symptome stark zeigt auch gut im leben zurecht kommen kann. Schließlich kamen die autisten im mittelalter auch gut zurecht.

Im Mittelalter herrschten andere Regeln und die Ansprüche an den Menschen von damals ist nicht zu vergleichen mit denen der Gesellschaft von heute.....
Zudem ist diese Aussage eine reine Mutmassung....oder bist du Dir sicher, dass Autisten damals nicht als Hexer auf dem Scheiterhaufen landeten???? Es gibt nichts, was den Autisten von damals beschreibt - wenn Du, im Zusammenhang mit Autismus, vom Mittelalter sprichst, ist alles reine Mutmassung. Autismus war damals noch nicht bekannt.
Ich denke, AS gibt es in den verschiedensten Ausprägungen. Von daher ist es absolut möglich, dass der eine AS-Betroffene selbständig durchs Leben gehen kann und ein anderer auf die Hilfe anderer angewiesen ist.
AS ist keine Behinderung und keine Krankheit, sondern eine Besonderheit, die man als Chance nutzen soll.

Liebe Gruess Sunny :winke:

6

Freitag, 30. Dezember 2011, 17:55

mal was anderes habt ihr manchmal probleme sachen zu formulieren, so das die anderen das nicht falsch verstehen. ich will oft sagen sachen und dann merk ich auf einmal, jeder normale mensch versteht aber etwas anderes darunter. wenn ich jemanden hilfe anbiete z.B. . oder wenn ich in einer komischen situation bin wie z.B. ich stelle eine frage und niemand antwortet und dann frag ich mich wieterfragen aufhören ab wann nervt es.
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friedel

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7

Freitag, 30. Dezember 2011, 20:05

Hallo gdfggfd,
Hilfe biete ich normalerweise maximal zweimal an. Wenn dann immer noch Desinteresse gezeigt wird, habe ich von meiner Seite alles mir Mögliche getan.
Anders ist es natürlich, wenn ich erkenne, dass gar keine Reaktion möglich ist. Dann verzichte ich darauf, den anderen erst um Erlaubnis zu fragen (das ist ja eben Hilfe anzubieten) und handle.

Da mir seit jeher viele Fragen einfallen, versuche ich, die Empfänger nicht zu überlasten. (Nennt man auch "zu nerven".)
Falls es mir der eine nicht sagen will (oder kann, was oft als Unwille getarnt wird), dann versuche ich es beim anderen. Oder ich suche mir eine nichtmenschliche Quelle (z.B. Internet).
Wenn ich den einen gerade etwas gefragt hatte, versuche ich mir für die nächste Frage einen anderen Antworter zu finden.
Und manchmal frage ich mich auch, ob ich das wirklich wissen muss, und lasse die Frage.

Bei komplizierten Fragen wird es schwierig. Meist überlastet den anderen allein schon das Zuhören. Außerdem muss ich selbst dabei aufpassen, mich bei der Fragestellung nicht zu verplappern.
Aber wenn sie in zu simple Häppchen zerlege, werden leicht mal Rückschlüsse auf mich gezogen.
Deshalb ist es mein Mittelweg, nur drei oder vier Teilfragen daraus zu machen. Meistens komme ich mit wenigstens zwei davon durch, bevor der andere die Geduld verliert.
Den Rest vertage ich, oder ein anderer muss für Antworten herhalten.

Wenn ich wirklich mal absolut keine Reaktion auf eine in angebrachter Lautstärke gestellte Frage erhalte, dann gehe ich davon aus, dass die anderen gerade eine Konzentrationsschwäche haben (also sich nicht auf eine Frage konzentrieren können, weil sie gerade etwas anderes im Kopf haben) oder halt keine Ahnung (die Frage ihren aktuellen Horizont übersteigt).
Damit veruche ich auch, gerade solche Gedanken zu vermeiden, wie den, dass sie mich eventuell absichtlich ignorieren könnten. Diese Möglichkeit muss ich um meiner selbst willen ausschließen.

Manchmal besteht aber die dringende Notwendigkeit, vom anderen eine Reaktion/eine Antwort zu erzwingen. Da kann ich auch mal recht stur sein. Dann sind mir solche Empfindlichkeiten, also ob sich der genervt fühlt, ziemlich egal. Auf meine Empfindlichkeiten wird schließlich auch selten Rücksicht genommen.
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8

Freitag, 30. Dezember 2011, 20:25

sry
ich verstehe nicht was du damit meinst
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friedel

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9

Freitag, 30. Dezember 2011, 21:09

wenn ich jemanden hilfe anbiete z.B. . oder wenn ich in einer komischen situation bin wie z.B. ich stelle eine frage und niemand antwortet und dann frag ich mich wieterfragen aufhören ab wann nervt es.

Mein vorheriger Beitrag, an dich gerichtet, sollte meine Antwort auf diesen Teil deines vorherigen Beitrages sein.



mal was anderes habt ihr manchmal probleme sachen zu formulieren, so das die anderen das nicht falsch verstehen. ich will oft sagen sachen und dann merk ich auf einmal, jeder normale mensch versteht aber etwas anderes darunter.

Das kenne ich.
Im Forum versuche versuche es ihnen einfacher zu machen, indem ich den Text strukturiere. Die Sätze nicht so lang mache, Die Returntaste benutze.
Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie im Zweifel gezielt einen Satz zitieren und dazu nachfragen.
Im Leben draußen hilft da nur geduld. Mit den anderen und auch mit mir selbst.


gdfggfd, kannst du mir schreiben, was ich anders machen könnte, damit du mich leicher verstehst?

Wenn du das, was ich schreibe, mit einem Text von jemand anderen vergleichst, den du gut verstanden hast, was ist anders?
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10

Freitag, 30. Dezember 2011, 23:40

das war wohl zuviel text. aber im anderen darüber aufklären was an ihnen schlecht ist wenn sie mich fragen war ich nie so gut.
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11

Samstag, 31. Dezember 2011, 02:26

was heisst stark autistische??? das man im leben nicht zurecht kommt, oder das man alle symptome stark vertritt. Wobei ich mir sicher bin das jemand der alle symptome stark zeigt auch gut im leben zurecht kommen kann. Schließlich kamen die autisten im mittelalter auch gut zurecht.
Stark autistisch heißt hier, dass die Symptome in starker Ausprägung gezeigt werden.
Ich eruiere gerade, wie die Autisten im Mittelalter von den NTs erlebt wurden. Hast du da Quellen?

friedel

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12

Samstag, 31. Dezember 2011, 10:53

das war wohl zuviel text. aber im anderen darüber aufklären was an ihnen schlecht ist wenn sie mich fragen war ich nie so gut.


Ich nehme an, das Problem bei unserer Verständigung ist ein sehr unterschiedlicher Schreibstil.
Meiner ist anders als deiner, es fällt dir schwer herauszulesen, was er aussagt,
mir geht es bei deinem teilweise genauso.
Doch deshalb ist an keinem von beidem etwas schlecht.

Ich meine, ich bin älter als du und habe deshalb schon mehr verschiedene Stile erlebt. Damit sehe ich die höhere Chance uns gegenseitig besser zu verstehen,
wenn ich lerne, wie ich schreiben sollte, damit es für dich leichter ist.
Das ist ein Versuch von mir, unseren Austausch praktischer zu gestalten.

Wenn dir das nichts ausmacht, können wir auch ganz einfach damit weiterleben, dass wir uns gegenseitig die Texte nicht so richtig verstehen und eben nochmal nachfragen.
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13

Samstag, 31. Dezember 2011, 14:32

@friedel
mach tausend rechtschreibfehler in deinen text, mach keine satzzeichen, lies dier denn text hinterher nicht durch und formuliere ihn schlecht :D :D :D XD
@m le muet
ich hab da mal was drüber gelesen. mehr weis ich auch nicht. im zarrenreich wurde glaub ich von autisten geredet, ich glaube das du davon auch nicht so viel von finden wirst, weil man sich dafür nicht interessierte.

@sunny
ja ich bin mir sicher, weil hauptsächlich frauen verbrannt wurden und autistische frauen fallen nicht so auf. ich denke das es zu dieser zeit sehr wenig autisten gab. kann sein das autisten erst anfang neuzeit auftraten(nach der inquisation). mittel alter war daher eher eine ungeschickt gewählte inhaltliche übertreibung. sry, aber ist jetzt au egal
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14

Samstag, 31. Dezember 2011, 14:38

ich hab manchmal das gefühl, das ich manchmal wie ein NT denke und dann wie ein autist, kann das sein???
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15

Samstag, 31. Dezember 2011, 15:39

im zarrenreich wurde glaub ich von autisten geredet
Das ist wahrscheinlich aus einer der letzten Ausgaben von GEO Epoche.
Dort stand, dass im Zarenreich die Autisten als Menschen galten, die Gott sehr nahe waren.

16

Samstag, 31. Dezember 2011, 16:05

ja stimmt und leute von denen man denkt das sie gott nahe stehen, hatten die gottesfürchtigen leute sicher respekt und haben sie gut behandelt
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Geralt

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17

Samstag, 31. Dezember 2011, 16:29

ich hab manchmal das gefühl, das ich manchmal wie ein NT denke und dann wie ein autist, kann das sein???

Ich denke man spricht nicht umsonst auch von einem Autismus-Spektrum.

100 % 100%
Autist NT
|-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------|

Ich denke nicht, dass es ( selbst in schweren Fällen) Menschen gibt die man als 100% Autisten bezeichnen könnte. ( Allenfalls als 99% Autisten )
So denke ich auch nicht, dass es Menschen gibt, die keine (selbst wenn es nur kleine) autistische Züge aufweisen.
Die Menschen ( Autisten wie auch NTs) befinden sich irgendwo dazwischen.

Autismus ist eine Bereicherung im Lebens-Spektrum ;-)

Ich vermute, dass es eher vom Kontex (Ort, Umgebung, Situation, Gesellschaft, etc) abhängt, ob du dich eher autistisch denkend oder NT denken empfindest.
Stimmt das so ?

Gruss Geralt

Die Nähe zu Menschen ist wie die Nähe zum Feuer.
Zu nahe verbrennt man sich und zu weit weg erfriert man.

Geralt

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18

Samstag, 31. Dezember 2011, 17:02

Als Autismus noch ein Vorteil war

Hier noch eine Ergänzung zum vorhergehenden Beitrag.
Als Autismus noch ein Vorteil war ...
http://www.wissenschaft-aktuell.de/artik…1015587691.html

Gruss Geralt

Die Nähe zu Menschen ist wie die Nähe zum Feuer.
Zu nahe verbrennt man sich und zu weit weg erfriert man.

friedel

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19

Sonntag, 1. Januar 2012, 02:19

Danke für den Arkikel, Geralt.
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20

Sonntag, 1. Januar 2012, 15:42

na ja das mit der evolution ist absuluter mist und überhaupt nicht wissenschaftlich sondern philosophisch
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