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alicia

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1

Samstag, 7. Januar 2012, 22:51

Unter- und Überforderung und Desintresse, Konzentration und Leistung in der Schule: die Zusammenhänge

Was hat/hatte bei euch die Unter- und Überforderung (oder auch allgemeines Desintresse) für Auswirkung auf die Konzentration und somit auf die Leistungsfähigkeit?

(Frage an AS und NTs)
KRANKE WELT... hilf mir, sie zu heilen!

2

Samstag, 7. Januar 2012, 23:30

ich musste realschule, machen bin mittelmässig in der schule, passiv und unzufrieden und ich hocke die ganze zeit vorm pc ohne was zu machen, ich klicke einfach sinn- und orientierungslos im internet rum.
„Es scheint, dass für Erfolg in der Wissenschaft oder in der Kunst ein Schuss Autismus erforderlich ist.“ Hans Asperger

3

Samstag, 7. Januar 2012, 23:41

Auf Sachen, die mich nicht interessieren, kann ich mich kaum konzentrieren.
Unterforderung in der Schule führte dazu, dass ich im Buch weiter geblättert habe und mir den Stoff beigebracht habe. Manchmal habe ich Tagträumen nachgehangen oder mir Aufgaben gestellt. Ich habe mich also nicht auf das, was für die andren grad dran war, konzentriert, sondern auf was anderes.
Überfordert war ich immer, wenn mir nicht klar war, warum ich etwas machen (bzw. sagen oder meinen) sollte, bzw. die innere Struktur des Stoffes nicht durchschaut habe. Das hat sich nicht auf die Konzentration ausgewirkt, aber dann habe ich schlechte Noten geschrieben.

4

Samstag, 7. Januar 2012, 23:46

@M. le muet
bei mir ist`s genauso jetzt gerade, wie du es eben beschrieben hast
„Es scheint, dass für Erfolg in der Wissenschaft oder in der Kunst ein Schuss Autismus erforderlich ist.“ Hans Asperger

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gdfggfd« (7. Januar 2012, 23:46)


alicia

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5

Samstag, 7. Januar 2012, 23:50

@gdfggfdDu tust mir leid...

das ist genau das, was ich ansprechen wollte.


Stimmt es, dass es dir fast in jedem fach immer langweilig ist? dann fliehst du vor den computer und hoffst einfach nur darauf, da raus zu kommen?

das habe ich ähnlich erlebt, aber zum glück viel weniger schlimm.
KRANKE WELT... hilf mir, sie zu heilen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »alicia« (7. Januar 2012, 23:51)


alicia

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6

Sonntag, 8. Januar 2012, 00:00

@ M. le muet

mir ging es sehr ähnlich, wenn ich unterfordert war: ich habe weitergeblättert und das zeug dort begriffen. als wir das dann durch genommen haben, war mir wieder langweilig.

So habe ich meistens anders beschäftigt und mich überhaupt nicht aufs Thema konzentriert. Durch das habe ich aber es trotzdem nicht begriffen, obwohl ich eigentlich viel mehr gekonnt hätte.

Mich interessierten und interessieren in fast jedem bereich fragen, die nicht so leicht zu beantworten sind. die Folge: wenn ich geistig gefordert bin, bin ich konzentriert und schule kann mir Spass machen.

überfordert bin ich geistig zum glück kaum.
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7

Sonntag, 8. Januar 2012, 00:02

na ja ich versuch jetzt einen roboter zu bauen ich hab mir die schaltpläne für die finger schon ausgedacht. dann baue ich erstmal ne roboterhand. Aber bevor ich das mache muss ich material beschaffen und das ist kompliziert, weil es für mich richtig schwer ist zu den richtigen zeiten in die stadt zu kommen. ich möchte mir auch einen richtig professionellen lötkolben (oder lötstation) für über 100 euro dazu kaufen, mein alter ist schlecht für solche aufgaben zu gebrauchen. Jedoch bevor ich das material nicht hab kann ich nicht anfangen, solange ich nicht anfangen kann, bin ich passiv. Aber wenn dann hab ich endlich was zu tun.
„Es scheint, dass für Erfolg in der Wissenschaft oder in der Kunst ein Schuss Autismus erforderlich ist.“ Hans Asperger

8

Sonntag, 8. Januar 2012, 00:17

wie hasst du es in griff bekommen???
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friedel

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9

Sonntag, 8. Januar 2012, 12:35

Wenn ich in der Schule an einer Thematik sehr interessiert war, dann wollte ich auch am Unterricht teilnehmen, mit Wortmeldungen, Fragen.
Die Konkurrenz dabei mit den anderen Schülern machte mich ganz hibbelig. Deshalb musste ich einen Gang zurückschalten. Nicht auffallen!
Dennoch brauchte ich in der Schule das, was ich immer brauche: Eine Beschäftigung für den Kopf.
Sonst wird mir sofort langweilig.
Deshalb habe ich angefangen, im Unterricht graphische Muster zu zeichnen. Nachdem sich Lehrkräfte über die Verzierungen im Heft negativ äußerten,
habe ich eben ein Extrablatt eingelegt.
Zwischendurch natürlich Tagträume, Spielereien mit den Schreibutensilien, usw. So war es immer eine nette Beschäftigung, das 30-cm-Lineal senkrecht zu stellen.
(Meine Labyrinthe fanden während meiner Ausbildungszeit unter den Mitschülern viel Interesse.)


Was mich fertig machte, waren für mich Unverständliches oder Widersprüchliches im Stoff und der ständige Wechsel von Lehrkräften und Räumlichkeiten.
Auch die allgegenwärtige Unsicherheit im Umgang mit den anderen.
Und der Druck von Zuhause aus. Er bezog sich vor allem auf mein Verhalten, etwas weniger auf die Noten.
Häufige Aussage: Wenn du das in der Schule genauso machst, ist es kein Wunder, dass du Probleme hast.

Trotzdem war Schule ein guter Ort. Im Gegensatz zu Zuhause konnte ich dort Leistung erbringen und daraufhin Anerkennung (in Notenform) erhalten.
Das war möglich, weil sich in der Schule die Leistungserbringung eben nicht nur auf das soziale Funktionieren beschränkte.
Keine Aussage wird wahrer, indem sie häufig wiederholt wird.

Aber sie gewinnt dadurch ungemein an Glaubwürdigkeit. (UT)

10

Sonntag, 8. Januar 2012, 13:16

zitat von friedel
Wenn ich in der Schule an einer Thematik sehr interessiert war, dann
wollte ich auch am Unterricht teilnehmen, mit Wortmeldungen, Fragen.

Die Konkurrenz dabei mit den anderen Schülern machte mich ganz hibbelig.
Deshalb musste ich einen Gang zurückschalten. Nicht auffallen!

Dennoch brauchte ich in der Schule das, was ich immer brauche: Eine Beschäftigung für den Kopf.

Sonst wird mir sofort langweilig.

so ist es auch bei mir. melde mich sehr auffällig und manchmal ohne nachzudenken was ich überhaupt sagen will.
und diesen spruch hör ich auch oft.
„Es scheint, dass für Erfolg in der Wissenschaft oder in der Kunst ein Schuss Autismus erforderlich ist.“ Hans Asperger

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11

Sonntag, 8. Januar 2012, 13:25

hat jemand, eine idee was man dagegen tun kann???
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Kopfkino

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12

Sonntag, 8. Januar 2012, 16:10

Überforderung gab und gibt es bei mir eigentlich nur im sozialen Bereich, sprich in den Pausen. Welche mir Sorgen bereiten, wie ich dise überstehen werde... Unterforderung hingehen habe ich schon des Öfteren im Unterricht. Weil ich den Stoff schon verstanden habe und auch alle Aufgaben dazu gelöst habe, jedoch schreibe ich nie super gute Noten, das liegt wohl daran, dass ich mich dann nicht konzentrieren kann, immer abgelenkt bin während der Prüfung. Und wenn ich in der Schule unterfordert bin, dann "spiele" ich mit meinen Schreibutensilien, skizziere verschiedene Dinge in meine Hefte, oder häge meinen Tagträumen nach. Manchmal ist es schon nicht so gut für die Konzentration und Leistung in der Schule, weil durch unterforderung mach ich dann halt nichts mehr, obwohl das nicht die beste Lösung is, leider habe ich für mich noch nicht die passende Strategie gefunden.

alicia

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13

Montag, 9. Januar 2012, 19:55

Dennoch brauchte ich in der Schule das, was ich immer brauche: Eine Beschäftigung für den Kopf.
Sonst wird mir sofort langweilig.
genauso geht es mir auch. Ich habe manchmal auch Muster gezeichnet, geträumt, etwas zu bauen versucht...

Jetzt, am Gymnasium, ist der Stoff etwas anspruchsvoller. Manchmal bin ich trotzdem noch unterfordert. Aber nicht mehr so lange am Stück. So kann ich, wenn der Lehrer etwas nochmal erklärt und mir langweilig ist, mir weitere Zusammenhänge überlegen, wenn es mich interessiert.
Unterforderung hingehen habe ich schon des Öfteren im Unterricht. Weil ich den Stoff schon verstanden habe und auch alle Aufgaben dazu gelöst habe, jedoch schreibe ich nie super gute Noten, das liegt wohl daran, dass ich mich dann nicht konzentrieren kann, immer abgelenkt bin während der Prüfung.
Bei mir ist es eher so, dass ein zu einfaches thema mir so ablöscht, dass ich nicht lerne, nicht Aufgaben dazu löse und total wegschalte. Aber gute Noten schreibe ich eben auch nicht...
Gute Noten kommen eher raus, bei einem Thema, das anspruchsvoll ist und mich mitreisst.
Wenn ich in der Schule an einer Thematik sehr interessiert war, dann
wollte ich auch am Unterricht teilnehmen, mit Wortmeldungen, Fragen.
Bei Meldungen habe ich das Problem nicht. Aber wenn mich etwas wirklich sehr interessiert, z.B. eine Mathauhgabe, die zudem recht schwierig ist
( einmal war es eine Formel für die n-te Fünfeckszahl), dann kann ich auch in der Freizeit an nichts anderes denken, bis ich eine lösung habe..

Zu den Wortmeldungen: Da habe ich ein anderes Problem: ich melde mich fast gar nicht, auch wenn ich die antwort eigentlich wüsste. manchmal kann ich mich überwinden. ich kann nicht sagen, woran es liegt..
hat jemand, eine idee was man dagegen tun kann???
Vielleicht nützt es, wenn du manchmal statt dich zu melden, das aufschreibst/zeichnest, was du sagen möchtest. Ich überlege mir oft auch weiterführende Fragen, die ich der Lehrperson nach der Lektion stelle.

Wenn du redest und redest und nicht mehr aufhören kannst, nützt es vielleicht, wenn du dir vorstellst, jemand spricht mit dir unendlich lange über ein totaal laangweiligees thema.
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14

Montag, 9. Januar 2012, 20:03

ey leute ich hab haute ehrfahren das ich Gos machen kann von noten her. ist das nicht cool, ich muss mich nur noch ein bisschen mehr anstrengen, weil ich bisherig, nur knapp denn anforderungen entspreche.
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15

Montag, 9. Januar 2012, 22:26

@gdf Was ist Gos???

@ alle: Ich finde dies ein sehr interessantes Thema. Ich habe vermutet, dass meine Tochter (im Forum: Alicia) oft unterfordert war in der Primarschule, konnte aber nichts daran ändern, weil es mir die Lehrerinnen nicht glaubten, da sie ja bei Uninteressantem schlechtere Noten machte.

Liebe Grüsse Kate
Wenn wir einem Menschen helfen wollen, müssen wir an ihn glauben. (Alb. Schweitzer)

16

Montag, 9. Januar 2012, 22:41

Gymniasiale ober stufe heisst das. das ist das was beim gymiasium nach der 9 und bei der realschule nach der 10 kommt
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17

Montag, 9. Januar 2012, 23:02

Lieber gdf
Ich gratuliere Dir herzlich dazu und wünsche viel Glück und gutes Gelingen! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

Liebe Grüsse
Kate
Wenn wir einem Menschen helfen wollen, müssen wir an ihn glauben. (Alb. Schweitzer)

18

Montag, 9. Januar 2012, 23:11

es dauert noch ein einhalb jahre bis ich mit realschule fertig bin
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alicia

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19

Dienstag, 10. Januar 2012, 13:34

gdfggfd, das ist toll! viel Glück bei Gos!!
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20

Dienstag, 10. Januar 2012, 15:02

ohne Gos darfste kein Abi machen, ohne abi darsfte nicht an einer richtigen universität studieren. für alle die mit gymnialsiale ober stufe nichts anfangen können
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »gdfggfd« (10. Januar 2012, 15:04)


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